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Watzmannkar

»Der Skitouren-Klassiker in den Berchtesgadener Alpen«


Die großartige Skitour in das Watzmannkar gehört neben der Großen Reib'n zu den großartigsten in den Berchtesgadener Alpen, erlebt man doch einen landschaftlichen Genuß, der seinesgleichen sucht. Eingerahmt vom Watzmann und seiner Frau, dem Kleinen Watzmann, liegen die fünf Watzmannkinder am Ende eines breiten Nordkars und bilden zusammen eine wilde Felsszenerie. Mögliche Endziele sind das 3. und 5. Watzmannkind sowie die sogenannte "Skischarte".
Im Frühjahr, wenn unten schon alles grünt, kann man mit dem Mountainbike je nach Schneelage bis zur Benzinkurve auffahren.

Das 4. Watzmannkind. Rechts davon sieht man die Skischarte.

Blick zurück in das Watzmannkar, rechts darüber der Kleine Watzmann, auch Watzmannfrau genannt.


Kurzinfo:

Region:Berchtesgadener Alpen
Tourenart:Skitour (schwer)  
Naturverträgliche Skitour Hinweise zum umweltfreundlichen Skibergsteigen
Erreichte Gipfel:3. Watzmannkind 2232m, ggf. 5.Watzmannkind und Skischarte
Dauer:4,5 - 5 Stunden, Abfahrt ca. 1/2 bis 1 Std.
insgesamt ca. 5 bis 6 Std.
Lawinengefahr:Nicht nach ergiebigen Schneefällen, nur bei sehr sicheren Verhältnissen
Exposition Nord/Nordost
Lawinengefahr  Aktuelle Lawinenlage: hier klicken
Beste Jahreszeit:Januar bis April/Mai
Touristinfo:Ramsau

Anforderung:

Höhenunterschied:1600 hm, ab Hammerstiel 100 hm weniger
Streckenlänge:9,4 km (Aufstieg)
Schwierigkeit:schwer
Lange, steile und anstrengende Tour, die eine gute Kondition für 1500 - 1600 hm erfordert. Souveräne Skitechnik erforderlich, teils sehr steile Stellen.
Zu Beginn breite Fahrstraße, später steileres Waldgelände (gelegentlich Spitzkehren), im Watzmannkar breite, nicht zu steile Hänge.
Achtung: Wächten im obersten Bereich, Gegenverkehr bei der Abfahrt über die Straße.

Startpunkt:

Wimbachklamm / Wimbachbrücke, 620m


GPS-Wegpunkt:

N47 36.156 E12 55.420  [@google-maps]

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Bahnverbindung bis nach Berchtesgaden. Weiter mit dem Bike bis zum Parkplatz Wimbachbrücke. Außerdem fährt ein Bus bis zur Haltestelle Wimbachbrücke.

Mit dem Pkw:

Die Anfahrt mit dem Kfz erfolgt über die A 8 (München -Salzburg) bis Ausfahrt Bad Reichenhall und über die B 20 und die B 305 zur Wimbachbrücke (Großparkplatz mit Parkscheinautomat). Oder man wählt die Ausfahrt Traunstein/Siegsdorf und fährt auf der B 305 [Deutsche Alpenstraße) über Inzell, Schneizlreuth und Schwarzbachwacht nach Ramsau/Wimbachbrücke.


Ab Rosenheim: 85 Km / 1:10 Std
Ab München: 150 Km / 1:30 Std
Ab Bad Tölz: 135 Km / 1:40 Std
Ab Salzburg: 30 Km / 0:35 Std


Mit dem Bike:

Von Berchtesgaden bis zur Wimbachbrücke kann man mit dem Rad fahren.

Tourenplaner / Online-Fahrpläne:

hier klicken


Tourenbeschreibung:

Wimbachklamm / Wimbachbrücke, 620m


Aufstieg:
Die Tour beginnt bei der Wimbachbrücke (hier kurzer Ziehweg links zur Forststraße), alternativ beim Wanderparkplatz Hammerstiel, dieser liegt ca. 130 m weiter oben (auch Rodelbahn). Von beiden Ausgangspunkten folgen wir der Beschilderung zur Schapbach-Diensthütte, wo sich beide Forststraßen vereinigen (von der Wimbachbrücke ca. 1 Std., Hammerstiel eine Viertelstunde weniger). Nun bleiben wir auf der Forststraße, die nach Süden durch den Schapbachboden verläuft. Bei einer markanten Linkskehre auf 1200 m, wo der Hauptweg links weiter in Richtung Kührointhütte verläuft ("Benzinkurve") verlassen wir die Forststraße rechts und betreten den Wald (Schild "Watzmannkar"). Wir folgen dem Weg rechts aufwärts bis nach wenigen hundert Metern linkerhand die rel. schmale Skischneise den Zugang ins Watzmannkar ermöglicht. Dieser nun meist anstrengend in vielen Spitzkehren folgen bis es nach oben hin in schönem, lichten Lärchenwald wieder etwas flacher bis an die Waldgrenze geht. Nach dieser betreten wir den Kederbichl das eigentliche Kar, einen von gewaltigen Felsblöcken durchsetzten Kessel. Eingerahmt vom Kleinen Watzmann (links) und dem Watzmann (rechts), dazwischen die fünf Watzmannkinder - so bietet sich jetzt schon eine eindrucksvolle Felskulisse, die noch gewaltiger wird, je weiter wir nach oben gelangen. Wir legen unsere Spur durch die schönen, weiten Hänge grob in Richtung des auffälligen 4. Watzmannkindes (auch: "Watzmannjungfrau"). Bei der Spurverlegung ist es wichtig, dass wir uns wegen der Lawinengefahr nicht zu nah an die Westwand des Kleinen Watzmanns bzw. des Hochecks und später auch nicht zu nahe an das 4. Kind  wagen.
Vor dem 4. Kind teilen sich die drei Aufstiegswege:
a) Links von ihm verläuft der Aufstieg zum Dritten Kind, dem meistbesuchten Ziel. An diesem angekommen, sollten wir uns wegen der großen Wächten auf keinen Fall zu weit südlich vom Gipfel entfernen.
b) Rechts vom 4. Kind verlaufen die Anstiege zum 5. Kind (sehr steil) und zur Skischarte (nicht so steil wie zum 5. Kind). Auch hier ist es in den oberen Bereichen wichtig, sich wegen der riesigen Wächten nicht zu nahe an den südlichen Rand zu bewegen.

Abfahrt:
Ungefähr entlang der Aufstiegsspur. Die westliche Seite des Kars wird meist weniger befahren. Bei der Abfahrt zur Wimbachbrücke müssen wir mit Gegenverkehr (Autos) rechnen.

Naturverträgliches Skibergsteigen:
Bitte das Wildschutzgebiet in der Mitte des Kares beachten!


Ähnliche Touren:

GugelSkitour von Ramsau auf 1801 mLink zur Tour ...zur Tour, hier klicken

Literatur:

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von Strauß, Andrea und Andreas
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92 traumhafte Skitourenziele
von Stadler, Markus
Bildband:Watzmann: Mythos und wilder Berg
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Skiführer:Bayerische Alpen zwischen Bad Tölz und Berchtesgaden
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Skiführer:Rother Skiführer Berchtesgadener, Chiemgauer Alpen, Kaiser und Steinberge
von Brandl, Sepp

GPS-Daten:

Um die Kartenansicht (Karte, Satellit, Gelände, etc.) zu wechseln, bitte auf der Karte oben rechts den entsprechende Menüpunkt auswählen. Bitte verwendet nie die Tracks ohne betreffendes Kartenmaterial für das dazugehörige Gebiet. Die GPS-Daten sollen nur als zusätzliche Unterstützung verwendet werden.


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Bild Watzmann-Familie aus dem Album Berchtesgadener Alpen

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Gipfelpanorama bei PeakFinder:

 Gewaltige Felsszenerien bei den Watzmannkindern


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