Niederjochkogel


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Rund um den Gruttenkopf

»Sehenswerte Hütten-Rundtour«


Wer noch nie im Wilden Kaiser war und sich durch eine einfache Wanderung einen ersten Einblick in dieses Gebirge nehmen will, für den ist diese Tour genau das richtige. Es ist eine sehenswerte Hütten-Rundtour zu zwei berühmten Kaiserhütten. Man erhält eine hervorragende Sicht auf die Sonnenseite des Kaisers: zum Kübelkar, ins Ellmauer Tor, auf Treffauer, Ellmauer Halt, Kopftörl, Karlspitze, Vordere Goinger Halt und Regalpsitze. Nach Süden die Kitzbüheler Alpen, Kitzbüheler Horn, Tauern, Sölland, Ellmau und Going.

Der Gipfel des Gruttenkopfes.


Kurzinfo:

Region:Kaisergebirge
Tourenart:Bergtour (leicht)  
Andere Bergsportarten:Bei entsprechender Schneelage auch eine schöne Winterwanderung, aber auf die Hüttenöffnungszeiten achten.
Erreichte Gipfel:Gruttenkopf
Dauer:ca. 3 Stunden
Touristinfo:Going am Wilden Kaiser

Anforderung:

Höhenunterschied:535 m
Schwierigkeit:mittel
leicht, bis auf die kleine, gesicherte Kletterstelle beim Abstieg über das Klamml.

Einkehrmöglichkeit:

Wochenbrunner Alm:
geöffnet ca. Mitte Mai bis Ende November
Link zur Hütte ...mehr Info, hier klicken
Gruttenhütte:
Öffnet nach dem Umbau voraussichtlich wieder am 31.05.2018
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Gaudeamushütte:
geöffnet Mitte/Ende Mai bis Mitte Oktober
Link zur Hütte ...mehr Info, hier klicken

Hinweis: Da wir die Öffnungszeiten, Übernachtungshinweise, etc. oft aus dritter Hand erhalten, kann es immer wieder vorkommen, dass die hier veröffentlichten Daten nicht mehr ganz aktuell sind. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich bitte vor Beginn einer Tour direkt bei der Hütte informieren (Telefon / Homepage).


Startpunkt:

Wochenbrunner Alm, 1087m


GPS-Wegpunkt:

N47 32.462 E12 19.212  [@google-maps]

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Öffentliche Verkehrsmittel verkehren nur bis nach Ellmau. Von dort führt eine Mautstraße zur Wochenbrunner Alm.
Bahnhof St.Johann i.T. - Buslinie 4024 nach Going; Bahnhof Kufstein - Buslinie 4024 nach Ellmau. Von dort geht es zur Wochenbrunner Alm weiter mit Taxi oder zu Fuß. Im Sommer bringt uns das Wandershuttle kostenlos um 09:00 Uhr von Ellmau auf die Wochenbrunner Alm und um 17:30 Uhr wieder zurück ins Dorf.

Mit dem Pkw:

Vom Inntal: Inntalautobahn Ausfahrt Kufstein Süd - B178 Söll - Abfahrt Going.
Von Salzburg auf der B178 über Lofer - St.Johann - Ellmau.

Innerhalb Going die Beschilderung "Wochenbrunn / Wochenbrunner Alm" beachten: nach wenigen Kilometern Auffahrt zur Mautstelle Wochenbrunn, weiter auf der Mautstraße ca. 1 Kilometer bis zum Parkplatz Wochenbrunner Alm (1085 m).


Ab Rosenheim: 60 Km / 1:00 Std
Ab München: 120 Km / 1:20 Std
Ab Bad Tölz: 100 Km / 1:20 Std
Ab Salzburg: 80 Km / 1:25 Std


Tourenplaner / Online-Fahrpläne:

hier klicken


Tourenbeschreibung:

Wochenbrunner Alm, 1087m


Alle Wege sind durch Wegweiser gut markiert Dem Wegweiser am Parkplatz: Gruttenhütte - Nr. 14 folgen. Man durchquert einen meist schattigen Laubwald, deshalb auch im Sommer gut begehbar. Nicht zu steil und leicht, am Schluß ist kurz vor der Hütte etwas Trittsicherheit erforderlich, Dauer ca. 1 bis 1,5 Stunden. Wer den Abstieg über das Klamml scheut, geht den gleichen Weg wieder zurück.
Ab der Gruttenhütte kann man in 10 Minuten den grasigen Gipfel des Gruttenkopfes (eigentlich mehr ein Hügel) besteigen. Zurück zur Gaudeamus-Hütte über das Klamml: mittelschwer, geht zum Teil in einen leichten Steig über (durch.ein Drahtseil gesichert, aber nicht zu schwer, Trittsicherheit erforderlich). Bei Nässe ist dieser Weg schlecht begehbar, Dauer ca. 1 Stunde. Ab der Gaudeamushütte auf leichter Forststraße zurück zur Wochenbrunner Alm. Dauer ca. 30 Minuten.


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Flora und Fauna:

Gämsen rund ums Klamml. Kreuzottern! Viele Buchensträucher zwischen Klamml und Gaudeamushütte



Sagen, Mythen und Wahrheiten:

Woher das Kaisergebirge seinen Namen hat

Den sogenannten "Kaiserkopf" sieht am am besten aus südlicher Richtung von Ellmau oder Going, aus der Nähe auch von der Gruttenhütte. Es ist ein Felskopf zwischen dem Treffauer (links) und der Ellmauer Halt (rechts). Hinter ihm steigt steil die Rote Rinne empor. Unschwer kann man das Profil eines schlummernden Hauptes erkennen. Besonders im Winter gleicht es einem Totenkopf, wenn die Eisspalten, Höhlen und Rinnen durch Schnee gefüllt sind. Dort droben in der Einsamkeit ruht Kaiser Karl der Große, die Hände auf die Brust gefaltet. Seine Krone ist die Ellmauer Halt. Sein Hermelinmantel fließt in blendenden Schneeflächen von den Schultern.
Erst wenn das Brünnlein am Hohen Grutten nicht mehr fließt, wird der Kaiser wieder aufwachen, sein Schwert ergreifen und seine Feinde besiegen.