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Viggarspitze über Meissner Haus

Lange Wanderung durch das Viggartal

  

Die Bergtour verläuft durch das komplette Viggartal, vorbei am Meissner Haus und Boscheben, um schließlich über einen Teil des bekannten Zirbenwegs den Gipfel der Viggarspitze zu erreichen. Da die Wanderung zwar nicht sonderlich schwer, aber doch recht lang ist, bietet sich eine Übernachtung im Meissner Haus oder Boscheben an.


Viggarspitze (rechts) von Boscheben

Viggarspitze (rechts) von Boscheben

Auf dem Gipfel der Viggarspitze

Auf dem Gipfel der Viggarspitze


Kurzinfo:

Region:
Tuxer Alpen
Tourenart:
Bergtour (leicht)
Erreichte Gipfel:
Viggarspitze 2306 m
Dauer:
Zum Meissner Haus 2 Std. 15 Min., zum Boscheben eine weitere Stunde, weiter zur Viggarspitze 1 Std. 30 Min., Abstieg 3 Std.
insgesamt ca. 7 Std. 45 Min.
Einkehrmöglichkeiten:
Touristinfo:
Igls

Anforderung:

Höhenunterschied:
ca. 1230 hm
Streckenlänge:
ca. 16 km
Schwierigkeit:
leicht
Bis zum Meissner Haus wandern wir auf einer einfachen Forststraße, dann bis zur Boschebenhütte auf einem breiten, gut begehbaren Bergweg. Auf dem Zirbenweg ist gelegentlich und auf dem Gipfelanstieg durchgehend Trittsicherheit von Vorteil.
Kinder:
Aufgrund der Länge ist für kleine Kinder nur der Aufstieg zum Meissner Haus geeignet.
Hunde:
Für Hunde gut geeignet. Ab Boscheben gibt es allerdings keine Wasserstellen.

Start:


Mühltal bei Igls 870 m

GPS-Wegpunkt:
N47 11.163 E11 26.262 zu Google Maps

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Mit der Bahn nach Innsbruck. Der Postbus 4141 fährt vom Hauptbahnhof Innsbruck nach Ellbögen/Mühltal. Bushaltestelle in der Ortsmitte von Mühltal.

Mit dem Pkw:
Von Innsbruck kommend über die Brennerautobahn die Abfahrt Patsch/Igls nehmen (Mautgebühr). Anschließend durch Patsch ins Gemeindegebiet Ellbögen über den Ortsteil St.Peter nach Mühltal fahren. Mitten in Mühltal die Hauptstrasse verlassen und nach links steil bergauf. Danach kommt man automatisch zum Parkplatz.
Einen gebührenfreien Parkplatz gibt es in Oberellbögen.

  • Ab Rosenheim: 120 Km / 1:20 Std
  • Ab München: 170 Km / 1:50 Std
  • Ab Bad Tölz: 100 Km / 1:25 Std
  • Ab Salzburg: 195 Km / 1:55 Std

Tourenplaner / Online-Fahrpläne: hier klicken

Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.

Tourenbeschreibung:

Start: Mühltal bei Igls

Am oberen Ende des Parkplatzes beginnt die Forststraße, die im Winter als Rodelbahn genutzt wird. Nach wenigen Minuten unserer Wanderung erreichen wir die seit ca. 1911 bestehende Lourdes-Kapelle (mit Lourdesgrotte) und kurz darauf ein kleines Wasserrad. Es erinnert an die früher im Mühltal betriebenen Mühlen. Die Straße führt durchgehend in nordöstlicher Richtung bis zum Viggar-Niederleger. Hier wird der Weg flach und wir sehen auch bereits links von uns das Meissner Haus. Über eine Brücke überqueren wir links den Mühltaler Bach und stehen kurz darauf vor unserem ersten Ziel.
Einige Meter unterhalb des Meissner Hauses verweist ein Schild zur Boscheben-Hütte, die wir in einer knappen Stunde auf breitem und nie zu steilen Weg erreichen. Von Boscheben aus folgen wir dem bekannten und meist überlaufenen Zirbenweg in nordöstlicher Richtung. Bald durchqueren wir ein felsiges Blockgelände. Kurz unterhalb des Gipfels der Viggarspitze zweigen wir links ab (Stand 07/2019 kein Hinweisschild) und erreichen kurz darauf den Gipfel.
Vom Gipfel aus gehen wir denselben Weg wenige Minuten bis zur letzten Abzweigung zurück. Hier gehen wir links, also östlich weiter. Nach ca. 300 Metern weisen ein gelber Wegweiser und eine große Markierung auf dem Felsboden darauf hin, dass unser Weg hier rechts nach unten abzweigt. Geradeaus würde es weitergehen zum Glungezer. Unser Weg führt in einem großen Halbkreis hinunter zum Viggar-Niederleger und von dort, wieder auf Forststraße, zum Viggar-Niederleger. Bevor wir uns auf den endgültigen Abstieg durch das Tal machen, können wir uns auf dem sympathischen Meissner Haus verdienterweise gut stärken. Allein die beiden Kachelöfen aus Meissner Manufaktur sind schon den Besuch des Hauses wert. Der Abstieg zu unserem Ausgangspunkt erfolgt dann auf dem Aufstiegsweg.

GPS-Daten:


GPX-Tracks sind oft ungenau. Die angezeigten Daten können (insbesondere zur Höhe und Steigung) falsch sein. Daher verwendet bitte nie die Tracks ohne betreffendes Kartenmaterial für das dazugehörige Gebiet. Die GPS-Daten sollen nur als zusätzliche Unterstützung verwendet werden. Auf der Karte lässt sich rechts oben in die Kartengrundlage OpenTopomap umschalten (OpenTopoMap ist nicht immer sofort verfügbar). Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.


Download Bedingungen

Unsere GPS-Dateien dürfen kostenlos für die private Nutzung heruntergeladen werden. Veröffentlichung jeglicher Art und kommerzielle Nutzung nur mit vorheriger Genehmigung von roBerge.de. Die GPS-Daten wurden mit größter Sorgfalt aufbereitet. Trotzdem kann keine Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten gegeben werden. Sie können deshalb nur als Unterstützung bei der Wegfindung dienen. Wir weisen deshalb ausdrücklich darauf hin, dass die Nutzung der Daten auf eigene Verantwortung erfolgt und die Wegfindung nur aufgrund offizieller Karten erfolgen darauf. Die Benutzung privater Straßen und das Betreten privater Grundstücke kann gesetzlichen Beschränkungen unterliegen.

Ich akzeptiere die obigen genannten Bedingungen.



Webcams:

Aktuelle Bilder von Webcams im Umkreis von 30km vom Ausgangspunkt.
  weitere Webcams findest du hier



Sistrans
(www.stefanjud.net)

Universität Innsbruck
(www.foto-webcam.eu)

Seegrube, Amateurfunk-Umsetzer und Hamnet-Knoten OE7XLR
(©foto-webcam.eu)

   

Ähnliche Tour:

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Geologie:

Der Nordabhang des Patscherkofels wird bis zu einer Höhe von etwa 1800 Meter aus den Gesteinen des Innsbrucker Quarzphyllit-Komplexes gebildet. Das sind niedriggradig metamorphe Gesteine aus paläozoischer Zeit, vor allem aus dem Silur. Tektonisch werden sie dem Unterostalpin zugeschrieben. Der Gipfel und der südliche Teil des Patscherkofels werden hingegen aus Gesteinen des Patscherkofel–Glungezerkristallins aufgebaut, das tektonisch einer höheren Einheit, dem Mittelostalpin zugerechnet wird. Der Bereich des Gipfels und knapp nördlich davon wird hauptsächlich aus Glimmerschiefern gebildet, während an den steilen Abhängen in Richtung Süden und Südosten vor allem Gneis vorkommt.
In geologisch jüngerer Zeit sind die Nord- und die Westseite des Patscherkofels von einer starken Abschiebungs- und Bruchtektonik überprägt worden. So ist die Kuppe des Grünbichls nördlich des Patscherkofels „nichts anderes als ein Stück abgesackter Patscherkofel“.

Dieser Text basiert auf dem Artikel Patscherkofel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung).
In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Literatur:

Wanderführer

Rund um Innsbruck
Karwendel - Sellrain - Tuxer Alpen
von Klier, Walter
Infos: Wanderführer

Rund um Innsbruck

Karte

Alpenvereinskarte 33
Tuxer Alpen
von Alpenverein
Infos: Karte

Alpenvereinskarte 33

Wanderführer

Das Tiroler Vier-Jahreszeiten-Wanderbuch
Weil in Tirol jede Jahreszeit die schönste ist
von Gogl, Hubert
Infos: Wanderführer

Das Tiroler Vier-Jahreszeiten-Wanderbuch

Galerie:


Weitere schöne Bilder sind in unserer Fotoshow

Diashow:

Blick zurück vom Aufstieg: V=Viggartal, M=Meissner Haus, B=Boscheben, P=PascherkofelBlick vom Zirbenweg über Innsbruck auf das KarwendelDer Zirbenweg ist problemlos begehbar.

Panorama:

  zur Panorama Ansicht ins Bild klicken

Gipfelpanorama bei PeakFinder:

   zu Peakfinder auf roBerge.de


Autor:

 Autor: Reinhard Rolle   Autorenportrait