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Wanderung auf die Sonnwendwand

»Von Mühlau über die Hofbauernalm«


Die Sonnwendwand ist ein eher unbekannter Gipfel westlich der Kampenwand. Das liegt wohl daran, dass der knapp dreistündige Aufsteig relativ eintönig sind. Erst ab der Hofbauernalm, die 20 Gehminuten unterhalb des Gipfels liegt, wird es spannender, aber bis auf eine leichte Kraxelei nicht viel schwerer. Vom Gipfel aus reicht dann der Blick - wie von vielen Randbergen der Chiemgauer Alpen - weit in das Alpenvorland hinein. Zur Einkehr locken unterhalb des Gipfels die Hofbauernalm und weiter unten die Dalsenalmen.

Die Sonnwendwand fällt nach Norden steil ab, ist aber von der anderer Richtung recht einfach zu erreichen. Foto: Eli.

Das Gipfelkreuz der Sonnwendwand


Kurzinfo:

Region:Chiemgauer Alpen
Tourenart:  
Erreichte Gipfel:Sonnwendwand 1512 m
Dauer:Aufstieg zur Hofbauernalm ca. 2 Std. 45 Min., Aufstieg zum Gipfel ca. 20 Min., Abstieg insgesamt ca. 2 Std. 45 Min.
Beste Jahreszeit:Mai bis November, je nach Schneelage
Touristinfo:

Anforderung:

Höhenunterschied:Mühlau 594 m, Vordere Dalsenalm 946 m Hintere Dalsenalm 1040 m, Hofbauernalm 1379 m, Sonnwendwand 1512 m, insgesamt ca. 920 m.
Streckenlänge:17,4 km
Schwierigkeit:leicht
Bis zur Hofbauernalm leichte Forststraße, zum Ende hin steiler und steiniger. Nach der Hofbauernalm einfacher Wiesenweg und kurz unterhalb des Gipfels leichte Kraxelei, aber nie ausgesetzt.
Kinder:für Kinder grundsätzlich geeignet, aber die Länge der Tour berücksichtigen.
Kinderwagen geeignet:Nein
Hunde:für Hunde gut geeignet

Einkehrmöglichkeit:

Hinweis: Da wir die Öffnungszeiten, Übernachtungshinweise, etc. oft aus dritter Hand erhalten, kann es immer wieder vorkommen, dass die hier veröffentlichten Daten nicht mehr ganz aktuell sind. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich bitte vor Beginn einer Tour direkt bei der Hütte informieren (Telefon / Homepage).


Startpunkt:

Wanderparkplatz am Beginn des Dalsenbachtals bei Mühlau, 623m


GPS-Wegpunkt:

N47 43.744 E12 23.509  [@google-maps]

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Mit der Bahn bis nach Schleching, Busverbindung in Richtung Mettenham bis kurz vor Mühlau, danach ca. 20 Minuten zu Fuß auf der Kampenwandstraße und Dalsenstraße bis zum Wanderparkplatz.
Von Prien mit dem Bus Richtung Reit im Winkl, Umsteigen in Marquartstein Richtung Schleching.

Mit dem Pkw:

Autobahn München Salzburg, von München kommend Ausfahrt Bernau, von Salzburg kommend Ausfahrt Grabenstätt. Weiter über Grassau nach Marquartstein und von hier aus in Richtung Schleching (nicht Reit im Winkl). Noch vor Schleching, nach Mettenham, am Schild "Mühlau 1 km" rechts ab. Durch den Ort (auch hier Parkplätze) und an der Gabelung rechts auf der Dalsenstrasse ins Tal zu den Parkplätzen.


Ab Rosenheim: 45 Km / 0:45 Std
Ab München: 105 Km / 1:10 Std
Ab Bad Tölz: 90 Km / 1:15 Std
Ab Salzburg: 65 Km / 0:50 Std


Mit dem Bike:

Ab Autobahnausfahrt Bernau ca. 20,5 km, Höhenunterschied ca. 120 m

Tourenplaner / Online-Fahrpläne:

hier klicken


Tourenbeschreibung:

Wanderparkplatz am Beginn des Dalsenbachtals bei Mühlau, 623m


Aufstieg zur Hofbauernalm:
Falls wir am vorderen Parkplatz parken, gehen wir einige Meter weiter auf der nach Westen führenden Straße (Wegweiser "Dalsenalmen 1 1/4 h"). Beim darauffolgenden Wanderparkplatz folgen wir dem Weg "Dalsenalmen 1 1/4h, Hofbauernalm 2 3/4h". Die gut ausgebaute und meist schattige Forststraße ist nur noch zu Beginn asphaltiert und führt uns zuerst in nordwestlicher, bald in westlicher Richtung am plätschernden Dalsenbach entlang. In meist moderater Steigung erreichen wir nach ca. 1 Std. 15 Min. die Vordere Dalsenalm (Feichtenkaser, Einkehrmöglichkeit im Sommer). Wir lassen sie rechts liegen (einkehren können wir später), bleiben auf dem Hauptweg und fahren über eine Serpentine nach oben. Schon nach weiteren 700 Metern öffnet sich der Wald und wir sehen vor uns die weite Almfläche der Hinteren Dalsenalm (nicht bewirtschaftet). Diese durchqueren wir in einer weiten Schleife. Am Ende der Schleife verlassen wir die Straße links über den markierten Abkürzungsweg. Bald stoßen wir wieder auf die Forststraße und etwas später auf eine Wegegabelung. Ein kleines Schild weist darauf hin, dass der Weg geradeaus zu einer Sackgasse wird. Wir müssen uns also rechts halten. Der Weg wird jetzt steiniger und steiler.. In vielen kleinen Serpentinen gehen wir jetzt noch knapp 300 Höhenmeter nach oben, bis sich endlich der Wald lichtet und wir die Hofbauernalm erreichen.

Gipfelaufstieg:
Bei der Alm führt ein steiniger Weg nach Nordosten in Richtung Kampenwand. Diesem folgen wir einige Minuten, bis zu einem mit Farbklecks markeirten Stein (siehe Foto). Hier zweigt links der Aufstieg zum Gipfel ab (keine Beschilderung). Es gibt keinen erkennbaren Weg, wir wandern einfach auf der Wiese ca. 300 m bergauf genau nach Westen und halten uns dann etwas rechts in Richtung Waldrand. Etwas versteckt ist im hinteren Bereich der Wiese der Einstieg zum Gipfel markiert (siehe Foto). Auf dem Steig müssen wir kurzzeitig Hand anlegen, ansonsten geht es recht einfach nach oben. Kurz vor dem Gipfel wendet der Steig noch einmal nach links, dann sehen wir auch schon bereits das Gipfelkreuz vor uns. Die Aussicht vom Gipfel ist grandios, zudem findet man hier eine Ruhe wie nur selten auf anderen Berggipfeln.

Abstieg:
Der Abstieg erfolgt auf dem gleichen Weg.


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Literatur:


GPS-Daten:

Um die Kartenansicht (Karte, Satellit, Gelände, etc.) zu wechseln, bitte auf der Karte oben rechts den entsprechende Menüpunkt auswählen. Bitte verwendet nie die Tracks ohne betreffendes Kartenmaterial für das dazugehörige Gebiet. Die GPS-Daten sollen nur als zusätzliche Unterstützung verwendet werden.

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Galerie:

Weitere schöne Bilder sind in unserer Fotoshow

Diashow:

 

Gipfelpanorama bei PeakFinder:

 Panoramablick von der Sonnwendwand


 Autor: Reinhard Rolle