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Aueralm und Fockenstein

Von einfach bis schwierig - je nach Anspruch und Schneelage

  

Die Aueralm in den westlichen Tegernseer Bergen ist und ums Jahr ein beliebtes und gemütliches Wanderziel, das auch gerne von Familien angesteuert wird. Ein anderes Kaliber ist da schon der zweite Teil der Tour, der Gipfel des Fockenstein: Vor allem der Gipfelanstieg ist ziemlich steil und felsig. Dafür wird man oben mit einem traumhaften Ausblick belohnt: tief unten der Tegernsee und seine hübschen Ortsschaften, rundherum Berge und im Süden der Alpenhauptkamm.


Ambitionierte nehmen sich den Fockenstein als Ziel, Genusswanderer machen an der Aueralm Station.

Ambitionierte nehmen sich den Fockenstein als Ziel, Genusswanderer machen an der Aueralm Station.


Kurzinfo:

Region:
Bayerische Voralpen
Tourenart:
Schneeschuh (mittel)
Bergtour (mittel)
Naturverträgliche Skitour:
Hinweise zum umweltfreundlichen Skibergsteigen
Erreichte Gipfel:
Fockenstein 1564 m
Dauer:
Aufstieg Gasthaus Sonnenbichl - Aueralm 1 Std. 45 Min., Aueralm - Fockenstein 1 Std. 30 Min.
Abstieg: Fockenstein - Aueralm 1 Std., Aueralm - Gasthaus Sonnenbichl 1 Std. 30 Min., Gesamtgehzeit 5 Std. 45 Min.
Lawinengefahr:
Bis zur Aueralm keine, Tour zum Fockenstein nicht bei Neuschnee gehen.
zur aktuellen Lawinenlage hier klicken
Einkehrmöglichkeiten:
  • Aueralm  täglich 8.30 - 18 Uhr, Mo Ruhetag, Betriebsferien 1.-25.12.
Touristinfo:
Bad Wiessee

Anforderung:

Höhenunterschied:
Bad Wiessee 820 m, Fockenstein 1564 m, insgesamt ca. 750 m
Schwierigkeit:
mittel
leicht bis mittel. Ausrüstung: Teleskopstöcke, für den Fockenstein evtl. Schneeschuhe
Hunde:
für Hunde geeignet

Start:


Sonnenbichl-Parkplatz in Bad Wiessee 630 m

GPS-Wegpunkt:
N47 42.271 E11 42.813 zu Google Maps

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Mit der Bayerischen Oberlandbahn bis zum Bahnhof Gmund am Tegernsee. Von dort aus fahren wir mit dem RVO-Bus 9559 (Ringlinie) bis nach Bad Wiessee, Haltestelle Söllbach. Auf dem Sonnenbichlweg gehen wir bis zu dessen hintersten Ende, dort liegt der Wanderparkplatz (ca. 15 Minuten Gehzeit).

Mit dem Pkw:
Wir fahren über die Autobahn A8 München-Salzburg, Ausfahrt Holzkirchen oder Irschenberg, über Gmund nach Bad Wiessee. Auf der B318, welche durch den Ort führt, fahren wir vor der Söllbachbrücke in einer Linkskurve geradeaus weiter in den Söllbachgrund, der kurz darauf in die Söllbachstraße übergeht. Nach 340 Metern stoßen wir auf eine Gabelung, hier fahren wir links weiter (nicht auf den Sonnenbichlweg). Am Ende dieser Straße befindet sich der große Wanderparkplatz.

  • Ab Rosenheim: 45 Km / 0:50 Std
  • Ab München: 55 Km / 0:45 Std
  • Ab Bad Tölz: 20 Km / 0:25 Std
  • Ab Salzburg: 115 Km / 1:20 Std

Tourenplaner / Online-Fahrpläne: hier klicken

Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.

Tourenbeschreibung:

Start: Sonnenbichl-Parkplatz in Bad Wiessee

Ausgangspunkt:
Wanderparkplatz beim Gasthaus Sonnenbichl in Bad Wiessee. 820 m.

Aufstieg:
Vom Parkplatz führt ein breiter, geräumter Forstweg in den Wald. Wir orientieren uns an der gelb ausgeschilderten Wegführung, nehmen nicht den nach links führenden Abzweig über die Skipiste.
An einer Weggabelung bleiben wir geradeaus auf unserem Weg und nehmen nicht den W12 über die Bad Wiesseer Höhenstraße. Wir gehen gemütlich am Zeiselbach entlang und folgen dem Forstweg, der sich über eine weiter Kehre bergauf zieht.
Nach einer von Hand zu öffnenden (und wieder zu schließenden) Schranke wird der Weg schmaler und steiler. Wir wandern etwas 1 Stunde 30 Minuten durch dichten Wald, nur gelegentlich tun sich erste schöne Ausblicke auf. Doch allmählich werden die Bäume spärlicher, und nach einer scharfen Kurve sehen wir die Aueralm vor uns.
Rasch ist die Alm erreicht, und wir freuen uns, dass wir den im Sommer oft überlaufenen Ort fast für uns allein haben. Von hier hat man bei gutem Wetter einen schönen Blick auf die Tölzer und Tegernseer Berge.
Auf einem breiten Forstweg geht es in südwestlicher Richtung weiter, wir folgen der Ausschilderung "Neuhüttenalm". Unser Weg schlängelt sich um den Berg herum, einmal bergab, dann wieder bergauf. Nach etwa 30 Minuten erreichen wir den Abzweig talwärts Richtung Lenggries, wir wählen jedoch den Weiterweg bergwärts in westlicher Richtung. Der Weg wird nun schmaler und ist weniger befestigt, bei viel Schnee sind ab hier Schneeschuhe zu empfehlen. Auch die Orientierung wird jetzt schwieriger, doch zum Glück sehen wir vor uns den Gipfel des Fockenstein.
Das letzte Stück geht es steil an Felsen vorbei, jetzt heisst es gut aufpassen, wohin man tritt. Am Gipfel mit seinem Kreuz angekommen, genießen wir den hoffentlich weiten Blick, tragen uns vielleicht im Gipfelbuch ein und machen uns bereit für den Abstieg.

Abstieg:
Der Abstieg erfolgt auf dem gleichen Weg wie der Aufstieg.

Skibergsteigen umweltfreundlich:
Die (hier nicht beschriebene) Variante über den östlichen Teil des Kammes von der Auer-Alm zum Gipfel des Fockensteins wird, vor allem in schneearmen Phasen, von Winterwanderern häufig genutzt. Diese Route darf zum Schutz der Raufußhühner im Winter nicht begangen werden!

GPS-Daten:


GPX-Tracks sind oft ungenau. Die angezeigten Daten können (insbesondere zur Höhe und Steigung) falsch sein. Daher verwendet bitte nie die Tracks ohne betreffendes Kartenmaterial für das dazugehörige Gebiet. Die GPS-Daten sollen nur als zusätzliche Unterstützung verwendet werden. Auf der Karte lässt sich rechts oben in die Kartengrundlage OpenTopomap umschalten (OpenTopoMap ist nicht immer sofort verfügbar). Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.




   

Webcams:

Aktuelle Bilder von Webcams im Umkreis von 30km vom Ausgangspunkt.
  weitere Webcams findest du hier



Prasserbad in Rottach-Egern
(©foto-webcam.org)

Tegernsee
(www.foto-webcam.org)

Wallbergkircherl
(©foto-webcam.org)

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Literatur:

Führer

Winterwandern in den Münchner Hausbergen
von Gorgas, Martina
Infos: Führer

Winterwandern in den Münchner Hausbergen

Galerie:


Weitere schöne Bilder sind in unserer Fotoshow


Autor:

 Autor: Text und Foto Martina Gorgas   entnommen dem Buch "Winterwandern in den Münchner Hausbergen"