Frozen Church


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Olpererhütte und Friesenberghaus

»Unter den Gefrorenen- Wand-Spitzen«


Als der bekannteste Höhenweg der Zillertaler Alpen gilt der Berliner Höhenweg, der auf einer Länge von über 70 Kilometern beginnend ab Finkenberg, diverse Alpenvereinshütten in teilweise hochalpiner Lage miteinander verbindet. Bezeichnend für den Berliner Höhenweg ist die teils großartige Landschaft in unmittelbarer Umgebung der Gletscher und höchsten Gipfel des Zillertals.

Doch es lassen sich auch Teilstücke als Tageswanderungen ausführen, da die einzelnen Hütten jeweils auch vom Tal erreichbar sind. Eines der beliebtesten Teilstücke ist die Verbindung zwischen der 2007 wieder errichteten Olperer Hütte und dem Friesenberghaus. Die Olperer Hütte lässt sich in 1,5 Stunden erreichen, der Verbindungsweg zum Friesenberghaus dauert 2 Stunden und der Abstieg nochmals 2 Stunden. Ausgangs- und Endpunkt ist jeweils der Schlegeisspeicher. An schönen Sommerwochenenden ist man hier nie allein. Viele gehen auch nur den Weg zur Olpererhütte hinauf.

Immer wieder wandert der Blick über den Schelgeisspeicher hinweg zu den Eisriesen des Zillertaler Hauptkammes.

Die 2007 neu erbaute und 2008 eröffnete Olpererhütte


Kurzinfo:

Region:Zillertaler Alpen
Tourenart:Bergtour (mittel)  
Dauer:Schlegeisspeicher Olpererhütte: 1,5 – 2 Std.
Olpererhütte – Friesenberghaus 2 Std. 15 Min.
Friesenberghaus – Schlegeisspeicher 1,5 Std.
Gehzeit insgesamt ca. 5 1/2 Std.
Beste Jahreszeit:Juli bis September
Touristinfo:Mayrhofen
Zillertal

Anforderung:

Höhenunterschied:Schlegeisspeicher 1790 m
Olpererhütte 2388 m
Friesenberghaus 2477 m
Höchster Punkt (vor dem Friesenbergsee) 2640 m
Höhenmeter insgesamt (mit mehreren Zwischenanstiegen) ca. 920 m
Streckenlänge:ca. 11,5 km
Schwierigkeit:mittel
Leichte Bergsteige mit schwierigeren Teilstrecken über Schuttfelder mit teils großen Blockstücken. Der Abstieg zum Friesenbergsee ist sehr steil.
Trittsicherheit ist immer erforderlich.
Kinder:Es müssen immer wieder größer Steinblöcke überwunden werden, deshalb nur für größere Kinder geeignet
Kinderwagen geeignet:Nein
Hunde:für Hunde geeignet

Einkehrmöglichkeit:

Olpererhütte:
Anfang Juni bis Anfang Oktober
Link zur Hütte ...mehr Info, hier klicken

Friesenberghaus:
geöffnet von Mitte Juni bis Ende September
Link zur Hütte ...mehr Info, hier klicken

Hinweis: Da wir die Öffnungszeiten, Übernachtungshinweise, etc. oft aus dritter Hand erhalten, kann es immer wieder vorkommen, dass die hier veröffentlichten Daten nicht mehr ganz aktuell sind. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich bitte vor Beginn einer Tour direkt bei der Hütte informieren (Telefon / Homepage).


Startpunkt:

Parkplätze am Schlegeis-Speicher, 1805m


GPS-Wegpunkt:

N47 02.422 E11 42.204  [@google-maps]

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Mit dem Zug bis nach Mayrhofen im Zillertal. Von hier (z.B. Bahnhof, Penkenbahn) mit der Buslinie "Christophorus" über Ginzling nach Breitlahner und Schlegeis Stausee. Info: www.christophorus.at

Mit dem Pkw:

Inntalautobahn Ausfahrt Wiesing /Zillertal. Im Zillertal über die B169 bis nach Mayrhofen, von dort ist die Auffahrt Richtung Schlegeis auf der Schlegeis-Alpenstraße über Hochsteg und Ginzling bis zum Ghs. Breitlahner ganzjährig möglich. Ab Breitlahner Mautpflicht bis zu den Parkplätzen am Stausee. Der erste Parkplatz, direkt nach dem letzten Tunnel, ist geeignet für Touren in Richtung Friesenberghaus, die hinteren beiden Parkplätze für Touren Richtung Olperer, Pfitscher Joch und Furtschaglhaus.
Fahrtzeit vom Inntaldreieck ca. 2 Stunden.

Den einspurigen Harpfnerwandtunnel (Wartezeit) umfährt man seit dem Ausbau der Straße besser durch Dornauberg-Schlucht, falls die Ampel rot zeigt. Die Weiterfahrt über die Mautstraße zum Schlegeisspeicher ist erst ab der zweiten Maihälfte möglich (Schranke). Für den ersten, einspurigen Abschnitt durch die Tunnelstrecke gibt es eine Ampelregelung. Wer vor der Öffnung der Mautstelle (6 Uhr) auffährt, kann per Knopfdruck Grün bestellen.


Ab Rosenheim: 125 Km / 1:35 Std
Ab München: 175 Km / 1:55 Std
Ab Bad Tölz: 105 Km / 1:35 Std
Ab Salzburg: 195 Km / 0:30 Std


Mit dem Bike:

Die Mautstraße wird ganzjährig der für den Werksverkehr offengehalten, so daß fast immer ein Auffahrt mit dem MTB auf eigene Gefahr möglich ist.
Die Auffahrt ab dem Zillertal bis zum Schlegeisspeicher ist bei Bikern beliebt, bildet sie doch einen Teil der Überschreitung des Alpenhauptkamms über das Pfitscher Joch. Der Abschnitt weist ab Finkenberg bis zum Pfitscher Joch eine Entfernung von 35 Kilometer und 1437 Höhenmeter auf (bis zum Schlegeisspeicher: 30 km, 970 Höhenmeter).

Information:

Die Schlegeis-Staumauer ist 725 Meter lang und 131 Meter hoch. Im Bergrestaurant beim vorderen Parkplatz gibt es Informationen über Führungen in die Mauer (im Sommer stündlich). Dabei erhält man auch interessante Informationen über die Stromerzeugung aus Wasserkraft, über den Naturraum der Zillertaler Alpen und über Wanderungen rund um den Stausee Schlegeis.

Tourenplaner / Online-Fahrpläne:

hier klicken


Tourenbeschreibung:

Parkplätze am Schlegeis-Speicher, 1805m


Aufstieg:
Vom mittleren Parkplatz am Schlegeisspeicher (ca. 1,3 km nach dem Verlassen des letzten Tunnels) folgen wir westlich dem Wegweiser zur Olpererhütte. Der Weg ist gut erkennbar und weist keine Abzweigungen auf. Die ersten 20 Minuten bleibt man im lichten Wald, um danach im gut überschaubaren, niedrig bewachsenen Gelände zu der schon von weitem erkennbaren Hütte aufzusteigen.

Übergang zum Friesenberghaus:
Nach einer Brotzeitpause befinden wir uns schon direkt auf dem Berliner Höhenweg. Gleich zu Beginn überqueren wir über eine kurze Hängebrücke über einen Gebirgsbach. Teils über teils blockartige Felsstücke, teils aber auch über leichte Bergwege gewinnen wir nur langsam an Höhe. Immer wieder schweift dabei der Blick auf den Schlegeisspeicher mit seiner wuchtigen Staumauer und darüber den Zillertaler Hauptkamm mit seinen weiß glitzernden Eisflanken. Auf der anderen Seite schweift unser Blick gelegentlich steil hinauf zu der gefrorenen Wandspitze und seiner Bergstation des Hintertuxer Skigebietes. Eine halbe Stunde vor dem Friesenberghaus müssen wir ca. 200 Höhenmeter steil absteigen, gelangen dann hinunter zum Friesenbergsee und von diesem in wenigen Minuten zum Friesenberghaus.

Abstieg:
Der Abstiegsweg bis zum Schlegeisspeicher ist recht lang und dauert deshalb ca. 2 Stunden. Er ist meist flach, gut gekennzeichnet und weist keinerlei Schwierigkeiten auf. Die nicht bewirtschaftete Friesenbergalm wird auf 2036 m Höhe erreicht. Im unteren Bereich kann es manchmal recht nass sein; diese Stellen sind an vielen Stellen durch brückenartige Holzbretter entschärft.


Flora und Fauna:

Neben den unvermeidlichen Murmeltieren, meist nur durch ihre Pfiffe zu erahnen, kann man unter anderem folgende Blumen entdecken: Goldrute (Solidago wirgaurea), Scheuchzers Glockenblume (Campanula scheuchzeri), Rostrote Alpenrose, Saxifraga stellaris (Stern-Steinbrech), Cerastium uniflorum, Stängelloses Leimkraut (Silene acaulis), Scheuchzers Wollgras (Eriophorum scheuchzeri), Taubenkropf-Leimkraut (Silene vulgaris)


Literatur:

Karte:Alpenvereinskarte 35/1
Zillertaler Alpen West
von Alpenverein
Karte:Mayr Wanderkarte Nr. 33 "Zillertaler Alpen"
Doppelseitige Wander- und Tourenkarte
Wanderführer:Zillertal - mit Gerlos, Tuxer, Schmirn- und Valser Tal
Die schönsten Tal- und Höhenwanderungen
von Klier, Walter
Alpenvereinsführer:Alpenvereinsführer Zillertaler Alpen
Täler, Hütten und Berge
von Klier, Heinrich, Henriette und Walter
Karte:Kompass Karte Nr. 37 "Zillertaler Alpen, Tuxer Alpen"
von Kompass
Bildband:Zillertaler Alpen
von Ritschel, Bernd (Editor) und Heller, Horst (Illustrator)

GPS-Daten:

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