Frozen Church


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Laubenstein-Skitour

»Aussichtspunkt mit Postkartenblick«


Das schöne an dieser Tour ist, dass man sie bei entsprechend sicherer Routenwahl bei größerer Lawinengefahr begehen kann. Außerdem bestehen die Möglichkeit, während der Tour verschiedenen Alternativen wie z.B. die Riesenhütte, Hochries oder Abereck zu wählen. Ein kleines Manko ist jedoch, dass, besonders im unteren Teil, die Abfahrt auf einer Forststraße erfolgt. Um diesen Nachteil auszuschalten, ist es ratsam, die Tour nach größeren Schneefällen zu unternehmen. Denn dann verläuft die Abfahrt auf einem schönen Skigelände ohne erkennbare Straße.
Vom Gipfel aus hat man einen echten, winterlichen "Postkartenblick" auf den Chiemsee.

Kurz vor dem flachen Gipfel des Laubenstein.
Im Vordergrund die tief verschneite Laubenstein-Alm.

Kurz nach dem Laubensteingatterl:
Links geht es zum Laubensteingipfel, rechts die Abfahrt vom Abereck.


Kurzinfo:

Region:Chiemgauer Alpen
Tourenart:Skitour (leicht)  
Naturverträgliche Skitour Hinweise zum umweltfreundlichen Skibergsteigen
Erreichte Gipfel:Laubenstein 1350 m
Dauer:Aufstieg ca. 2 - 2,5 Std
Lawinengefahr:Gering, wenn man sich an die beschriebene Route hält.
Hangrichtung: Nord bis West und Südwest
Lawinengefahr  Aktuelle Lawinenlage: hier klicken
Beste Jahreszeit:Dezember bis April
Touristinfo:Samerberg
Frasdorf

Anforderung:

Höhenunterschied:Unterhalb Kranzl 770 m, Wanderparkplatz Soilach 820 m, Laubenstein 1350 m
insgesamt ca. 550 m, falls Startpunkt unterhalb Kranzl: ca. 630 m
Steigung:Meist recht flach, nur das Waldstück vor dem Laubensteingatterl ist etwas steiler.
Streckenlänge:Aufstieg ca. 5,7 km
Schwierigkeit:mittel
Insgesamt leicht, die Nord-Abfahrt vom Laubenstein ist steiler. Orientierung ist bei bereits vorhandenen Skispuren normal, ansonsten solltje man das Gelände kennen.

Startpunkt:

Wanderparkplatz Soilach bei Frasdorf, 820m


GPS-Wegpunkt:

N47 47.072 E12 16.740  [@google-maps]

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Nächstgelegene Bushhaltestelle (Entfernung ca. 3,8 km, Höhendifferenz ca. 220 m) Frasdorf - Bahnhof. Diese wird außer an Sonn- und Feiertagen von Buslinien der Regionalverkehr Oberbayern GmbH (RVO) angefahren.

Mit dem Pkw:

Autobahn A8 (München-Salzburg) Ausfahrt Frasdorf (105). Man fährt dann direkt in den Ort Frasdorf und folgt der Hauptstraße. Am Ende des Ortes biegt man nach links Richtung Grainbach in die Westerndorfer Straße ab. Dieser Straße folgt man und biegt mit ihr außerhalb des Ortes nach rechts ab. Nach weiteren 600 m biegt man nach links Richtung Soilach ab. Nun folgt man der Straße an mehreren vereinzelten Gehöften vorbei bergauf. Nach Soilach endet die öffentliche Teerstraße. Hier biegt man nach rechts ein auf den öffentlichen Parkplatz.

Im Winter ist der letzte Straßen-Anstieg, ab dem Weiler Kranzl, oft nur mit Ketten befahrbar. In diesem Fall gibt es knapp unterhalb von Kranzl am Straßenrand einige wenige Parkplätze. Evtl. sogar noch weiter unten parken.

Als Startpunkt für Skitouren ist der Wanderparkplatz Soilach zwar grundsätzlich geeignet, aber trotzdem nicht unbedingt zu empfehlen. Denn die lange, flache Abfahrt ab der Winterstube verläuft auf einer Forststraße und ist deshalb für Skifahrer weniger attraktiv als beispielsweise die Abfahrt über die Frasdorfer Hütte. Denn dort lockt eine längere Abfahrt über die Schmidhänge und weiter über den Hang beim Zellboden.
Hinzu kommt, dass der Parkplatz Soilach recht klein und somit oft überfüllt ist.


Ab Rosenheim: 20 Km / 0:25 Std
Ab München: 80 Km / 0:55 Std
Ab Bad Tölz: 65 Km / 1:00 Std
Ab Salzburg: 70 Km / 0:50 Std


Mit dem Bike:

Von der Kirche in Frasdorf aus ca. 3,8 km bei 600 Höhenmeter. Öffentliche Straßen, nur Asphalt. Besonders ab Stadl bis nach Soilach starke Steigungen!

Information:

Direkt am Wanderparkplatz Soilach steht die Berghütte Obersoilach. Sie gehört den Aenanen, einer kirchlichen Studenten-Vereinigung. Vor der Hütte steht eine Gedenktafel, die an die besonders mit den Bergen verbundenen Bundesbrüder der Aenanen erinnert, so an Gründer des Deutschen Alpenvereins (DAV), Franz Senn, sowie an den 1934 am Nanga Parbat verstorbenen deutschen Bergsteiger Willo Welzenbach, einem der bekanntesten Kletterer seiner Zeit.

Tourenplaner / Online-Fahrpläne:

hier klicken


Tourenbeschreibung:

Wanderparkplatz Soilach bei Frasdorf, 820m


Aufstiegsvariante 1 (Parken unterhalb Soilach):
Wenn es die Schneelage nicht erlaubt, bis zum Wanderparkplatz Soilach hinauf zu fahren, parkt man unterhalb des Gehöftes „Kranzl“. Dort gibt es am Straßenrand mehrere Parkmöglichkeiten (Bild 1). Von hier aus zieht man direkt über die Wiese in östlicher Richtung bergauf seine Spur, nach ca. 100 Meter kreuzt man die Straße und geht weiter über die große Almwiese in südöstlicher Richtung – das allein stehende Gehöft weiter oben links liegen lassen und auf den Waldrand zugehen. Dort trifft man auf den Weg, welcher vom Parkplatz Soilach aus heraufführt.

Aufstiegsvariante 2 (Parkplatz Soilach):
Vom Wanderparkplatz bei Soilach aus in südlicher Richtung auf dem Forstweg leicht aufwärts in den Wald hinein. Am Beginn dieses Waldes trifft man auf den Weg aus Aufstiegsvariante 1.

Zur Winterstube und ins Paradies:
Man bleibt auf dem Forstweg, kommt an einer Jagdhütte (Bild 2) vorbei. Bei der ersten Rechtskurve im oberen Bereich verlässt man gleich nach dieser Rechtskurve den Weg und biegt links in eine Rinne ein, über die man weiter oben wieder zum Hauptweg gelangt und in diesen links einbiegt. Nun leicht bergauf auf breitem Weg (Bild 3) Richtung Winterstube, Die Abzweigung "Kräuterweise - Grainbach 78" rechts liegen lassen. Die Winterstube (Bild 4), ein im Winter verlassenenes Gehöft, erreicht man auf 974 m Höhe. Nach ihr einige Meter bergab und den Bach überqueren. Gleich darauf legt man seine Spur nach rechts, also leicht bergauf über die Schmiedhänge in Richtung eines Holzkreuzes (Bild 5) am oberen Ende des breiten Weiderückens – nicht gerade aus weiter in den Zellboden, dies wäre ein Umweg, der zur Frasdorfer Hütte führt (evtl. Einkehralternative für den Rückweg).
Beim genannten Holzkreuz vereinigt sich der Weg mit dem Aufstiegsweg, welcher vom Parkplatz Lederstube hinaufführt. Nun in südlicher Richtung durch den Wald auf eine Forststraße. Man befindet sich nun im so genannten Paradies.

Zum Laubenstein:
Auf der Strasse oder links von ihr bis zur Wegekreuzung "Taferlbaum" (Bild 6). Man hält sich hier links in Richtung „5218 Aberg / Klausen / Laubenstein“, denn geradeaus führt der Weg weiter zur Riesenhütte und auf die Hochries. Nun wird es etwas steiler, bis man oben einen kleinen Sattel, das so genannte „Laubensteingatterl“ erreicht (Bild 7). Rechts sieht man einen Teil des lawinengefährdeten Eiskellers, wo man im Sommer die Murmeltiere antrifft. Man hält sich jedoch links und quert auf gleicher Höhe bleibend einen Hang. Kurz nach dessen Ende gibt es eine weitere Wegverzweigung: rechts über eine kleine Steilstufe geht’s aufs Abereck und links zum Laubenstein, dessen flaches Gipfelplateau (Bild 9) bald sichtbar ist und nach 10 Minuten über die Laubensteinalm (Bild 8) erreicht wird.

Abfahrtsvariante 1:
In der Regel auf oder neben der Aufstiegsroute.

Abfahrtsvariante 2:
Vom Laubensteingipfel über den steilen Nordwesthang bis zur letzten Wegkreuzung – Achtung: Der Hang ist stark lawinengefährdet – nur bei entsprechend guten Verhältnissen befahren (Lawinenlagebericht einsehen). Höhenunterschied knapp 200 Meter.

Weiterführende Varianten:
Auf das Abereck (auch: Aberg, Abergeck), Predigtstuhl, Klausen.


Literatur:

Skiführer:Snowcard
von Engler, Martin
Alpenvereinsführer:Alpenvereinsführer Chiemgauer Alpen
von Zebhauser, Marianne und Helmuth
Karte:Rund um Heuberg - Dandlberg - Samerberg und Kranzhorn
von Stuffer, Dr. Georg
Skiführer:Rother Skiführer Berchtesgadener, Chiemgauer Alpen, Kaiser und Steinberge
von Brandl, Sepp
Karte:Alpenvereinskarte BY17
Chiemgauer Alpen West: Hochries, Geigelstein
von Alpenverein

Karte:


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