Hochalm

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Mühlhornwand Naturverträgliche Skitour

In Geigelsteins Nachbarschaft

Ein unscheinbarer, unbekannter Gipfel im Geigelsteingebiet, das ist die 1658 m hohe Mühlhornwand, manchmal auch mit dem einen Kilometer westlicher gelegenen Mühlhörndl (1519 m) verwechselt. Sowohl im Sommer wie auch im Winter ist der kreuzlose Gipfel ein lohnendes Ausflugsziel, wenn man den Massen ausweichen will, die auf die Priener Hütte bzw. den Geigelstein pilgern.
Diese Skitour ist sehr leicht und insbesondere für Anfänger geeignet: Überwiegend weite, flache Hänge und geringe Anforderung sind seine Merkmale.


Geschafft - diese beiden "Tourengeher" befinden sich drei Minuten unterhalb des Gipfels

Geschafft - diese beiden "Tourengeher" befinden sich drei Minuten unterhalb des Gipfels


Kurzinfo:

Region:
Chiemgauer Alpen
Tourenart:
Skitour (leicht)
Naturverträgliche Skitour:
Hinweise zum umweltfreundlichen Skibergsteigen
Erreichte Gipfel:
Mühlhornwand 1658 m
Dauer:
Sachrang - Talalm 1,5 Std.
Talalm - Mühlhornwand 1,5 Std.
insgesamt ca. Aufstieg ca. 3 Stunden
Lawinengefahr:
Gering, unterhalb des Gipfels besteht bei schlechten Bedingungen eine Schneebrettgefahr. (oberhalb der Schreckalm).
Hangrichtung: Forststraße Nord - West - Südwest, nach Verlassen der Forststraße Südwest und Süd.
zur aktuellen Lawinenlage hier klicken
Beste Jahreszeit:
Dezember bis Anfang April, schön bei neuem Pulverschnee oder bei Firn.
Touristinfo:
Aschau
Sachrang

Anforderung:

Höhenunterschied:
Sachrang 738 m, Talalm 1119 m, Mühlhornwand 1658 m
insgesamt ca. 950 m
Steigung:
Ca. 25 Minuten nach dem Parkplatz eine ca. 200 Meter lange Strecke, an der es leicht bergab geht. Ansonsten durchgehend leicht aufsteigend.
Streckenlänge:
Gute 5 km
Schwierigkeit:
leicht
Von Sachrang aus auf breiter, flacher Forststraße (einmal geht's beim Aufstieg sogar bergab). Später verläuft der Aufstieg fast durchgehend auf bequemen, flachen Almwiesen, teilweise durch Waldgebiet. Anfänger werden keine großen Probleme haben.

Einkehrmöglichkeit:

Schreckalm:
ca. Anfang Juni bis Anfang Oktober, kein Ruhetag   Hütten Info, hier klicken

Start:


Wanderparkplatz Geigelstein bei Sachrang 735 m

GPS-Wegpunkt:
N47 41.579 E12 16.081 zu Google Maps

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Strecke München-Salzburg bis Prien am Chiemsee; von dort mit der Chiemgau-Bahn bis Aschau i.Ch. - weiter mit Linienbus (Mo - Sa) bis nach Sachrang. Achtung: Am Wochenende eingeschränkter Busverkehr!
Vom Tiroler Inntal über die A93 bis nach Oberaudorf und von dort über Sebi nach Sachrang.Der Startpunkt ist der große Wanderparkplatz direkt an der Hauptstraße am Ortsbeginn von Sachrang.

Mit dem Pkw:
Autobahn A8 (München-Salzburg) bis Ausfahrt Frasdorf oder Bernau a. Ch., von dort jeweils ca. 5 km bis Aschau, weiter bis nach Sachrang. Der große Wanderparkplatz befindet sich direkt an der Hauptstraße am Ortsbeginn von Sachrang.

  • Ab Rosenheim: 35 Km / 0:35 Std
  • Ab München: 95 Km / 1:00 Std
  • Ab Bad Tölz: 80 Km / 1:05 Std
  • Ab Salzburg: 80 Km / 1:00 Std

Mit dem Bike:
Von Aschau aus führt neben der Hauptstraße ein breiter Radweg durch das Priental.

Tourenplaner / Online-Fahrpläne: hier klicken

Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.

Information:
Der Name "Prien" kommt aus dem keltischen "Brig Enna" - übersetzt: die aus den Bergen kommende. Sie entspringt am Südhang des Spitzsteins, ist 32 km lang und mündet in den Schafwaschener Winkel in den Chiemsee. Bei Hochwasser bringt sie enorme Holz- und Schwebstofffrachten, insbesondere aber Sand in den Chiemsee. So hat sich der Boden der Bucht in den letzten 45 Jahren um 145 cm angehoben, wie sedimentologische Untersuchungen herausgefunden haben. Das bedeutet, dass der See zusehends verlandet, was aber eigentlich ein natürlicher Vorgang ist.


Tourenbeschreibung:

Start: Wanderparkplatz Geigelstein bei Sachrang

Aufstieg Forststraße: Beim Parkplatz überquert man die Langlaufloipe und folgt der Forststraße in östlicher Richtung. Recht flach, später eine kurze Stelle die etwas bergab führt. Nach ca. 45 Minuten erreicht man die Stelle, wo in einer scharfen Linkskurve der Waldweg von Huben hinauf führt. Auf der Forststraße bleiben. Einen guten Kilometer nach dieser Stelle zweigt direkt bei einer scharfen Linkskurve links eine Skispur ab (siehe Bild 2). Dieser durch einen Wald folgen, bis man nach ca. 30 Minuten die Talalm (1119 m) erreicht. Bei dieser entweder auf der Forststraße bleiben (also in diese links einbiegen) oder etwas rechts hinauf über eine Wiese in Richtung Waldrand und dort rechts in die Forststraße einbiegen.

Verlassen der Forststraße: Nach ca. 20 Minuten bzw 300 Metern zieht man die Spur in eine mehrere Meter breite Schneise in den Wald ein (siehe Bild 3). Nach wenigen Minuten verlässt man den Wald und sieht eine große Wiesenfläche vor sich (Bild 4).
Hier kurz geradeaus und danach rechts wenden, Ziel ist die oberste baumfreie Fläche auf der rechten Seite. Ungefähr in der Mitte zwischen dem oberen Rand dieser Fläche und der einzeln stehenden Fichte etwas steiler rechts haltend zwischen den Bäumen hindurch. Darüber wieder links haltend und nach wenigen Minuten zur Schreckalm.
An dieser vorbei und nach wenigen Minuten in Kehren durch die etwas steile Schneise zwischen den Bäumen hindurch. Anschließend wird es wieder flacher. zuerst links halten, an einigen Baumgruppen vorbei und dort rechts zum sichtbaren Gipfelgrat hinauf. Auf diesem links halten bis zum Gipfel.

Abfahrt: Ungefähr entlang der Aufstiegsroute.

GPS-Daten:


GPX-Tracks sind oft ungenau. Die angezeigten Daten können (insbesondere zur Höhe und Steigung) falsch sein. Daher verwendet bitte nie die Tracks ohne betreffendes Kartenmaterial für das dazugehörige Gebiet. Die GPS-Daten sollen nur als zusätzliche Unterstützung verwendet werden. Auf der Karte lässt sich rechts oben in die Kartengrundlage OpenTopomap umschalten (OpenTopoMap ist nicht immer sofort verfügbar). Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.



Webcams:

Aktuelle Bilder von Webcams im Umkreis von 30km vom Ausgangspunkt.
  weitere Webcams findest du hier



Hochrieshütte
(©foto-webcam.eu)

Hochrieshütte
(©foto-webcam.eu)

Bergstation Hochries-Seilbahn
(www.foto-webcam.eu)

Skibergsteigen umweltfreundlich::

Folgende Gebiete sind Wald-Wild-Schongebiete und dürfen nach der Naturschutzgebietsverordnung nicht betreten werden:
a) Der Waldbereich links des Wirtschaftsweges im Bereich der Grünbodenalm (mit Ausnahme der zur Wirtsalm hindurchführenden Skiroute)
b) Der gesamte Gipfelbereich des Mühlhörndl
c) Der gesamte nördliche Bereich der Mühlhornwand unterhalb des Gipfels
d) Der komplette Bereich des Wandspitz-Gipfel bis hin zu den Aschentaler Wänden mit Ausnahme der Rossalm-Skiroute

Literatur:

Karte

Alpenvereinskarte BY17
Chiemgauer Alpen West: Hochries, Geigelstein
von Alpenverein
Infos: Karte

Alpenvereinskarte BY17

Skiführer

Bayerische Alpen zwischen Bad Tölz und Berchtesgaden
von Stadler, Markus
Infos: Skiführer

Bayerische Alpen zwischen Bad Tölz und Berchtesgaden

Skiführer

Snowcard
von Engler, Martin
Infos: Skiführer

Snowcard

Skiführer

Skiführer Berchtesgadener, Chiemgauer Alpen, Kaiser und Steinberge
von Brandl, Sepp
Infos: Skiführer

Skiführer Berchtesgadener, Chiemgauer Alpen, Kaiser und Steinberge

Bildband

Chiemgauer Alpen
Wasser - Moore - Wälder - Felsen
von Zebhauser, Helmuth
Infos: Bildband

Chiemgauer Alpen

Skiführer

Pistengehen und leichte Skitouren
Oberbayern - Allgäu - Tirol
von Michael Reimer und Klaus Stierhof
Infos: Skiführer

Pistengehen und leichte Skitouren

Galerie:


Weitere schöne Bilder sind in unserer Fotoshow

Diashow:

Die ersten 1 1/2 Stunden steigt man auf der recht flachen Rodelbahn (Forststraße) auf.Hier verläßt man in einer Linkskurve die Rodelbahn.Hier wird die Forststraße endgültig verlassen (links in die Waldschneise hinein).Nachdem man in der Schneise das Waldstück verlässt, sieht man freie Wiesenflächen vor sich. Nächstes Ziel ist der baumfreie Fleck rechts oben mit der allein stehenden Fichte.Bei der Schreckalm (nicht bewirtschaftet).Geschafft - auf dem kreuzlosen Gipfel der Mühlhornwand.Gipfelblick auf das Gebiet der Priener Hütte.Die weiten, flachen Almwiesen unterhalb des Gipfelbereichs eignen sich auch für Anfänger.Abfahrt Nähe Schreckalm.Blick hinunter zur Talalm.Blick auf den Spitzstein.

Video:

Video zur Skitour von Thomas Gerl
zum Video auf YouTube