Hochalm

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Kranzhorn über den Kranzhornsteig

Steil hinauf aus dem Inntal

  

Der Normalweg zum Kranzhorn ist hinreichend bekannt: Er führt vom Waldparkplatz oberhalb Erlerberg in einer guten Stunde zur Kranzhornalm. Steiler, länger und somit sportlicher ist diese Variante, die von Erl (Ortsteil Scheiben) knapp am Erler Herz vorbei in gut zwei Stunden zum Kranzhorn führt. Manchmal wird der Kranzhornsteig auch Erlersteig genannt.


Die Kranzhornalm ist immer gut besucht. Im Hintergrund der Gipfel des Heubergs.

Die Kranzhornalm ist immer gut besucht. Im Hintergrund der Gipfel des Heubergs.

Die Naturformation Erler Herz ist ein herzförmiger Bergeinschnitt, der vom Ort aus gut als solcher erkennbar ist. Hier eine Federzeichnung der Dichterin Katharina Kitzbichler aus Erl (siehe hierzu auch das Gedicht unten).

Die Naturformation Erler Herz ist ein herzförmiger Bergeinschnitt, der vom Ort aus gut als solcher erkennbar ist. Hier eine Federzeichnung der Dichterin Katharina Kitzbichler aus Erl (siehe hierzu auch das Gedicht unten).


Kurzinfo:

Region:
Chiemgauer Alpen
Tourenart:
Bergtour (mittel)
Erreichte Gipfel:
Kranzhorn 1365 m
Dauer:
Aufstieg ca. 2 - 2,5 Std.
Abstieg ca. 2 Stunden
Gesamtgehzeit ca. 4 - 4,5 Stunden
Einkehrmöglichkeiten:
Touristinfo:
Erl

Anforderung:

Höhenunterschied:
Scheiben ca. 490 m
Kranzhornalm 1122 m
Kranzhorn 1365 m
insgesamt ca. 880 m
Schwierigkeit:
mittel
Der Weg ist leicht, aber es ist mehrmals Trittsicherheit erforderlich. Allerdings ist meist steil, zudem nach Regen an manchen Stellen recht rutschig. Am Gipfel sollte man schwindelfrei sein.
Hunde:
für Hunde geeignet

Start:


Parkgelegenheit in Scheiben bei Erl 477 m

GPS-Wegpunkt:
N47 41.160 E12 10.690 zu Google Maps

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Österreich: Von Kufstein aus Busverkehr nach Erl.
Deutschland: Bahnverkehr bis nach Kufstein, von dort aus weiter mit dem Bus nach Erl.
Von Erl aus gelangen wir in Richtung Nussdorf zu Fuß (ca. 500 m) nach Scheiben. Dort biegen wir rechts in die erste Straße ein, kurz nach einer Brücke nochmals rechts. Ein Hinweisschild ("Kranzhorn 2h") markiert den Beginn des Aufstiegs zum Kranzhorn.

Mit dem Pkw:
Auf die Inntalautobahn: Von Innsbruck oder Kitzbühel gelangen wir über Kufstein zur Ausfahrt Oberaudorf, von dort in Richtung Walchsee, gleich nach der Grenze links in Richtung Erl.
Von der Autobahn München-Salzburg in die Inntalautobahn, Ausfahrt Brannenburg, über Nußdorf nach Erl. In Erl durchfahren wir gleich zu Beginn den Ortsteil Scheiben, dort biegen wir in die letzte Straße links ein, fahren über eine kleine Brücke und anschließend einige Meter nach rechts (bis zum Straßenende). Es gibt keinen offiziellen Wanderparkplatz, lediglich einige Parkgelegenheiten.

  • Ab Rosenheim: 35 Km / 0:30 Std
  • Ab München: 90 Km / 0:55 Std
  • Ab Bad Tölz: 75 Km / 0:55 Std
  • Ab Salzburg: 90 Km / 1:05 Std

Tourenplaner / Online-Fahrpläne: hier klicken

Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.

Tourenbeschreibung:

Start: Parkgelegenheit in Scheiben bei Erl

Aufstieg:

Der Weg ist blau und rot-weiß gut markiert. Am östlichen Ende von Scheiben gehen wir nach Osten über eine Schranke und gleich nach ihr links auf dem Karrenweg über eien Wiese nach oben. Bei einem Holzzaun steigen wir links auf den erkennbaren Wegspuren empor und stoßen dort auf den breiten Erler Höhenweg. In diesen biegen wir links ein. An einem Brunnen mit Trinkwasser vorbei (für den Rückweg merken!) bleiben wir ca. 20 Minuten auf dem Forstweg, bis ein Schild den Beginn des Kranzhornsteiges anzeigt. Der Weg ist immer gut markiert und wir folgen einfach den Schildern Kranzhornsteig bzw. Kranzhorn. Sobald wir uns auf dem Kranzhornsteig befinden, wird es richtig steil. Zweimal queren wir eine Forststraße, ansonsten bleiben wir im Mischwald, bis wir nach knapp 1,5 - 2 Stunden das Almgelände erreichen. Hier verlieren sich die Wege, wir halten uns links und stoßen auf den Verbindungsweg von der Kranzhornalm zum Gipfel. Kurz vor den beiden Gipfelkreuzen ist Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich.

Abstieg:
Wie Aufstieg.

GPS-Daten:


GPX-Tracks sind oft ungenau. Die angezeigten Daten können (insbesondere zur Höhe und Steigung) falsch sein. Daher verwendet bitte nie die Tracks ohne betreffendes Kartenmaterial für das dazugehörige Gebiet. Die GPS-Daten sollen nur als zusätzliche Unterstützung verwendet werden. Auf der Karte lässt sich rechts oben in die Kartengrundlage OpenTopomap umschalten (OpenTopoMap ist nicht immer sofort verfügbar). Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.


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Webcams:

Aktuelle Bilder von Webcams im Umkreis von 30km vom Ausgangspunkt.
  weitere Webcams findest du hier



Hochrieshütte
(©foto-webcam.eu)

Hochrieshütte
(©foto-webcam.eu)

Bergstation Hochries-Seilbahn
(www.foto-webcam.eu)

Literatur:

Karte

Alpenvereinskarte BY17
Chiemgauer Alpen West: Hochries, Geigelstein
von Alpenverein
Infos: Karte

Alpenvereinskarte BY17

Kulturführer

Wilde, Hexen, Heilige
Lebendige Tiroler Bräuche im Jahreslauf
von Streng, Petra und Bakay, Günter
Infos: Kulturführer

Wilde, Hexen, Heilige

Führer und Interviews

Gipfeltreffen
von Schmidbauer, Werner
Infos: Führer und Interviews

Gipfeltreffen

Bildband

Chiemgauer Alpen
Wasser - Moore - Wälder - Felsen
von Zebhauser, Helmuth
Infos: Bildband

Chiemgauer Alpen

Galerie:


Weitere schöne Bilder sind in unserer Fotoshow

Diashow:

Hier, am östlichen Ende von Scheiben, geht man auf diesem Karrenweg links hinauf und stößt bald auf den Erler Höhenweg.Der Steig ist im Grunde einfach, aber meist steil.Der Weg erfordert manchmal Trittsicherheit.Brunnen mit Trinkwasser am Wegesrand.Die Kranzhornkapelle unterhalb des Gipfels.Der Kranzhorngipfel mit den zwei Kreuzen.

Sagen, Mythen und Wahrheiten:

Die verschwundenen Bauernhöfe

Von Katharina Kitzbichler


Man sagt, dass einst vor langer Zeit,
unterhalb vom Erler Herz nicht weit,
drei Bauernhöfe standen,
die der Sage nach verschwanden.

Hier lebten Leute arg in Streit,
sie bekämpften sich schon lange Zeit.
Sie waren böse miteinander
und hassten sich einander!

Das musste ja ein schlimmes Ende haben,
drum hat sie der Berg begraben!
Er schüttete die Häuser zu,
jetzt war mit Streit und Zanken Ruh.

Die Mure hatte große Massen,
an Schottersteinen hinterlassen.
Wo einstmals schmucke Häuser standen,
sind nur mehr Schutt und Sand vorhanden!



Quelle:

Gedicht nach mündlicher Überlieferung
Copyright Katharina Kitzbichler, Erl


Von der Tiroler Dichterin gibt es drei Gedichtbände.
Mittn im Leb'n
I schenk dia de Sunn
Gedichte fein zum Strauß gebunden


Beziehbar über die Edition Tirol
http://www.edition-tirol.com

Autor:

 Autor: Reinhard Rolle