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Hochplatte und Friedenrath von Osten

Über Wege und Steige zur Piesenhausener Hochalm

Die Hochplatte östlich der Kampenwand und der vorgelagerte Friedenrath lassen sich einfach im Rahmen einer Rundtour aufsuchen. Während die Hochplatte auf meist leichten Bergsteigen und Forststraßen zu erreichen ist, sollte man zum Friedenrath Trittsicherheit und Schwindelfreiheit mitbringen. Die letzten Meter zum Gipfelkreuz des Friedenraths erfordern zusätzlich eine leichte Kletterei. Auf- und Abstieg zu beiden Gipfeln lassen sich durch die Hochplattenbahn stark verkürzen. Auch für die Einkehr ist gesorgt: Die Piesenhausener Hochalm ist im Sommer und die Staffn Alm ganzjährig (Ausnahmen siehe Webseite) geöffnet.


Die Hochplatte (rechts) von der Piesenhausener Hochalm, ganz links der Friedenrath

Die Hochplatte (rechts) von der Piesenhausener Hochalm, ganz links der Friedenrath

Am Nebengipfel des Friedenrath Foto: Powerlokomotive

Am Nebengipfel des Friedenrath
Foto: Powerlokomotive


Kurzinfo:

Region:
Chiemgauer Alpen
Tourenart:
Bergtour
Erreichte Gipfel:
Hochplatte 1583m, Friedenrath 1432m
Dauer:
Niedernfeld - Hochplatte - Piesenhausener Hochalm 3 Std. 15 Min.
Alm - Friedenrath - Staffnalm 2 Std. 30 Min.
insgesamt ca. 5 Std. 45 Min.
Einkehrmöglichkeiten:
Touristinfo:
Rottau, Grassau

Anforderung:

Höhenunterschied:
1285 hm
Streckenlänge:
15 km
Schwierigkeit:
mittel
Aufstieg und Abstieg der Hochplatte einfach (zum Gipfel hin etwas steiler). Am Friedenrath Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich - die letzten Meter zum Gipfelkreuz erfordern zusätzlich eine leichte Kletterei.
Hunde:
für Hunde geeignet.
Besondere Vorsicht beim Betreten von Almgeländen und Weideflächen: Muttertiere schützen ihre Kälber, deshalb Hunde anleinen und Distanz halten, es besteht auch Gefahr für den Hundebesitzer. Bei Gefahr Leine loslassen.
Flüchtendes Wild löst auch bei ansonsten friedlichen Hunden den Jagdinstinkt aus und kann zum Verletzen oder Reißen führen. Im Extremfall sind Jäger berechtigt, frei laufende und wildernde Hunde zu erschießen.
Bitte die Hinterlassenschaften in Kotbeutel entsorgen und den Beutel ins Tal mitnehmen.

Start:


Talstation der Hochplattenbahn 600 m

GPS-Wegpunkt:
N47 45.682 E12 26.106 zu Google Maps

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Bahnverbindung bis nach Marquartstein

Mit dem Pkw:
Autobahn München-Salzburg Ausfahrt Bernau, weiter nach Marquartstein, von hier aus den Wegweisern zur Hochplattenbahn folgen.

  • Ab Rosenheim: 35 Km / 0:35 Std
  • Ab München: 90 Km / 1:00 Std
  • Ab Bad Tölz: 75 Km / 1:05 Std
  • Ab Salzburg: 60 Km / 0:45 Std

Tourenplaner / Online-Fahrpläne: hier klicken

Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.

Tourenbeschreibung:

Vom Parkplatz der Sesselbahn aus folgen wir der Forststraße, die zuerst südlich des Parkplatzes verläuft und dann nach Westen aufwärts führt. Nicht den Schotterweg nehmen, der rechts der Talstation beginnt (steiler Umweg). Nach 1,1 km, auf einer Höhe von ca. 720 m, biegen wir bei der Gabelung links ab. Ab jetzt verlässt uns auch ein Teil der Wanderer, da die meisten weiter zur Staffn-Alm gehen. Nun folgen wir immer den Wegweisern zur Piesenhausener Hochalm. Der Weg führt kontinuierlich nach oben. Nachdem wir nach knapp 2 Stunden Aufstieg den Wald verlassen, erreichen wir die Hochplattenalm auf 1320 m. Bisher befanden wir uns nur auf einer Forststraße, aber nun verlassen wir diese gleich nach dem ersten Gebäude in eine steilen Steig. Wenige Minuten später kreuzen wir wieder die Forststraße und folgen dem Steig weiter bergauf. Auf diesem kann ein wenig Trittsicherheit nicht schaden. Er wendet bald nach rechts und führt ab hier in einer Viertelstunde zum Gipfel der Hochplatte.

Vom Gipfel aus sehen wir bereits unser nächstes Ziel, die Piesenhausener Hochalm. Hinter ihr bauen sich die Zacken der Kampenwand auf. Um zur Alm abzusteigen, folgen wir dem nördlich verlaufenden Steig, der uns über 160 Höhenmeter relativ zügig zurück zur Forststraße beim Haberspitz führt. Auch dieser kleine Gipfel, eher eine Erhebung mit Almkreuz, kann von Gipfelsammlern in wenigen Minuten mitgenommen werden. Wir biegen in die Straße links ein und wandern leicht absteigend in einer Viertelstunde zur Alm.

Von der Piesenhausener Hochalm gehen wir zurück Richtung Haberspitz, biegen aber nach zwei Drittel des Weges links in einen Steig ab (Wegweiser zur Staffn Alm). Der Waldweg ist teilweise recht steinig, gelegentlich muss auch mal ein umgestürzter Baumstamm überklettert werden. Bald erreichen wir eine grasige Einsattelung zwischen Haberspitz und Friedenrath. Hier zweigt links ein kleiner, deutlicher Steig am Südhang des Friedenrath hinauf, dessen Gipfel wir ohne wesentlichen Höhenunterschied nach 350 Metern erreichen. Zum luftigen Gipfelkreuz auf dem durch Latschen bewachsenen Vorgipfel können wir in kurzer, unschwieriger Kraxelei aufsteigen. Den etwas höheren Hauptgipfel kann man von unten aus nicht sehen. Das Kreuz ist ein Werk von Carsten Lewerentz, einem Bildhauer aus Staudach-Egerndach, und wurde 1995 aufgestellt.

Zurück geht es wieder zu der grasigen Einsattelung, dort halten wir uns links und gelangen über einen Steig bis zu der Gabelung oberhalb der Maier-Alpe, direkt kurz bevor der Wald endet. Hier wenden wir uns rechts, nach wenigen Metern wieder links in einen Steig und gelangen über diesen zu einer weiteren Gabelung. Dem Wegweiser folgend steigen wir ab zur Staffn Alm. Von dort wandern wir auf der Forststraße hinunter zum Parkplatz der Hochplattenbahn.

GPS-Daten:

GPX-Tracks sind oft ungenau. Die angezeigten Daten können (insbesondere zur Höhe und Steigung) falsch sein.
Auf der Karte lässt sich rechts oben in die Kartengrundlage OpenTopomap umschalten (OpenTopoMap ist nicht immer sofort verfügbar).
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Unsere GPS-Dateien dürfen kostenlos für die private Nutzung heruntergeladen werden. Die Veröffentlichung jeglicher Art und kommerzielle Nutzung ist nur mit vorheriger Genehmigung von roBerge.de möglich. Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung.
Die GPS-Daten wurden mit größter Sorgfalt aufbereitet. Trotzdem kann keine Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten gegeben werden. Sie können deshalb nur als Unterstützung bei der Wegfindung dienen. Wir weisen deshalb ausdrücklich darauf hin, dass die Wegfindung nur aufgrund offizieller Karten erfolgen darf. Die Tracks dürfen nie ohne betreffendes Kartenmaterial für das dazugehörige Gebiet verwendet werden.
Die Benutzung privater Straßen und das Betreten privater Grundstücke kann gesetzlichen Beschränkungen unterliegen.

Ich akzeptiere die obigen genannten Bedingungen.



Webcams:

Aktuelle Bilder von Webcams im Umkreis von 30km vom Ausgangspunkt.
  weitere Webcams findest du hier



Märchenpark
© https://www.terra-hd.de

Grassau-Zeppelinhöhe
© https://www.terra-hd.de

Ähnliche Tour:

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Mit kleiner Klettereinlage am Gipfel
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Literatur:

Bildband

Naturparadies Chiemgauer Alpen
von Josef Reiter (Fotos) / Reinhard Rolle (Texte)
Infos: Bildband

Naturparadies Chiemgauer Alpen

Karte

Alpenvereinskarte BY17
Chiemgauer Alpen West: Hochries, Geigelstein
von Alpenverein
Infos: Karte

Alpenvereinskarte BY17

Galerie:


Gipfelpanorama bei PeakFinder:

zu Peakfinder auf roBerge.de


Autor/en:



  • Openstreetmap Darstellung von J.Dankoweit