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Schneerosenweg

Frühlingswanderung im Elfenhain

Eine leichte, besonders im Frühjahr nach der Schneeschmelze landschaftlich reizvolle Tour auf den Stadtberg bei Kufstein mit herrlichen Aussichtspunkten


Bei der Jägerrast auf dem Anstieg zum Schneerosenweg.

Bei der Jägerrast auf dem Anstieg zum Schneerosenweg.

Schneerosen, fotografiert auf dem Schneerosenweg.

Schneerosen, fotografiert auf dem Schneerosenweg.


Kurzinfo:

Region:
Kaisergebirge
Tourenart:
Bergtour (mittel)
Andere Bergsportarten:
auch als Winterwanderung sehr geeignet, wenn die Schneelage es zulässt. Vom Aschenbrennerhaus bis nach Kufstein verläuft eine beliebte Rodelbahn. Ein Teil der Forstwege in dem Gebiet ist unter den Mountainbikern sehr beliebt, z. B. von Kufstein auf das Aschenbrennerhaus.
Dauer:
4 - 5 Stunden
Touristinfo:
Kufstein

Anforderung:

Höhenunterschied:
800 m (Kufstein 500 m, Aschenbrennerhaus 1140 m, Brentenjoch 1300 m)
Schwierigkeit:
mittel
leicht bis mittel
Hunde:
für Hunde geeignet

Einkehrmöglichkeit:

Duxer-Alm:
Mittwoch bis Sonntag ab 10:00 Uhr geöffnet
An Feiertagen ist immer geöffnet   Hütten Info, hier klicken
Hinterduxer Hof (Berggasthof):
Ganzjährig geöffnet außer im November (an schönen Wochenenden auch November geöffnet). MO Ruhetag. Bei Rodelbetrieb kein Ruhetag.   Hütten Info, hier klicken
Weinbergerhaus:
geöffnet Mitte Dez. - Mitte April und Anfang Mai - bis Nov., kein Ruhetag, im Winter durchgehend geöffnet, Übernachtung möglich.   Hütten Info, hier klicken
Aschenbrenner:
Di, Do, So bis 18 Uhr, Mi, Fr, Sa - 23 Uhr, So und Feiertag bis 18 Uhr, Mo Ruhetag außer Feiertag. Bei Rodelbetrieb: Di - Sa von 9 - 23 Uhr, So 9 - 19 Uhr. Mo Ruhetag außer Feiertag.
24.12. geschlossen, 31.12. ab 16 Uhr geschlossene Gesellschaft   Hütten Info, hier klicken

Start:


Kufstein - Talstation ehemaliger Aschenbrenner-Lift 508 m

GPS-Wegpunkt:
N47 34.785 E12 10.679 zu Google Maps

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Mit der Bahn bis nach Kufstein fahren. Dann zu Fuß in nordöstlicher Richtung (30 Minuten vom Bahnhof) oder mit dem Postbus. Der Parkplatz ist beim Parkplatz am Ende der Pienzenauer Straße. An dieser Stelle war früher die Talstation des Sesselliftes, der zum Aschenbrenner Berghaus hinaufführte.

Mit dem Pkw:
Der Weg durch Kufstein: Inntalautobahn Autobahn Ausfahrt Kufstein-Nord, danach Richtung Zentrum rechts abbiegen. Ungefähr in Höhe der Burg links in die Josef-Egger-Straße. Ab hier immer geradeaus bis die Straße beim Parkplatz des ehemaligen Sesselliftes (zum Aschenbrenner) endet, der nicht mehr in Betrieb ist. Nicht zum Kaisertal-Lift fahren!

  • Ab Rosenheim: 40 Km / 0:35 Std
  • Ab München: 90 Km / 1:00 Std
  • Ab Bad Tölz: 75 Km / 1:00 Std
  • Ab Salzburg: 110 Km / 0:55 Std

Tourenplaner / Online-Fahrpläne: hier klicken

Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.

Tourenbeschreibung:

Start: Kufstein - Talstation ehemaliger Aschenbrenner-Lift

Aufstieg Elfenhain/Duxer Alm:
(1 Stunde 20 Minuten, leicht, teilweise etwas steil)
Vom Parkplatz aus die Strasse nordwärts gehen, am Kalafat-Denkmal vorbei in die Kienbergstraße, kurz nach dem Gasthof Felsenkeller markiert ein Wegweiser auf der rechten Straßenseite den Beginn des Wanderweges.
Zuerst geht es steil den breiten Weg hinauf, doch bereits nach wenigen Minuten wird die Steigung angenehmer, und man wird in vielen Serpentinen hinauf durch den Elfenhain geführt, so heisst dieser Bereich des Stadtsbergs. Durch lichten Buchenwald und vorbei an vielen Leberblümchen gelangt man schließlich in flacheres Gelände, wo sich inmitten einer Mulde eine Wegabzweigung befindet. Hier verweist ein Schild geradeaus zur Duxer-Alm (45 Minuten), dem man folgt. Der laut Wegweiser 15 Minuten entfernte Berggasthof Hinterdux wird hier links liegen gelassen, genauso verfährt man nach wenigen Minuten bei einem zweiten Wegweiser. Hier beginnt auch schon der durch einen Holzzaun gesicherte Steig hoch über der Kienbachklamm; nicht sichere Kinder sollten hier lieber an der Hand genommen werden. Vorbei an der Martinsbank und der Jägerrast, einer urigen, liebevoll erstellten Brotzeitecke mit Holztisch und Eckbank, erreicht man in dem nun weniger abschüssigen Gelände eine Weggabelung. Beide Wege führen zum Gasthof Aschenbrenner - hier ist nun der linke die richtige Wahl. Nach einem kurzen Anstieg mündet der Steig in eine breite Forststraße, hier rechts halten, bei der folgenden Kreuzung geradeaus den Bergsteig hinauf gehen und nach 30 Metern wieder rechts in die Forststraße einbiegen.
Der "Kreuzungswirrwarr" ist nun bald zuende: Die Straße führt vorbei an der Mittelstation des Sessellifts sowie an der Duxeralm. Beim darauffolgenden Wegedreieck entdeckt man endlich ein Schild, welches rechts zum Schneerosenweg verweist, den man über diesen Weg kurz darauf betritt.

Schneerosenweg / Aschenbrenner:
(35 Minuten, leicht)
Der Weg geht immer leicht bergauf, ist aber recht leicht und ohne Schwierigkeiten. Wenn man im Spätwinter zum richtigen Zeitpunkt unterwegs ist, erfreuen hier die prächtigen Schneerosenfelder das Auge des Wanderers. Der Weg endet schließlich in einer Forststraße, wo man sich rechts hält. Nach einem eindrucksvollen Blick auf den Ausgang des Inntals (links Riesenkopf, rechts Kranzhorn) erreicht man nach zehn Minuten ein Wegedreieck - hier rechts zum schon sichtbaren Aschenbrennnerhaus gehen.

Venedigerblick
(20 Min. hin und zurück, 80 Hm, leicht)
Um zum Venedigerblick zu gelangen, geht man vom Aschenbrennerhaus wieder ca. 50 m zurück an die letzte Wegkreuzung, wo in südlicher Richtung der Weg mit einigen Treppen beginnt. Nach ca. 10 Minuten ist man schon am Ziel. Der Venedigerblick bietet eine großartige Aussicht auf den Alpenhauptkamm mit dem Großvenediger, im Vordergrund sieht man die Hohe Salve umrahmt von den Bäumen um den Aussichtspunkt herum.

Panoramaweg
(45 Min. / 160 Hm)
Weiter geht es auf dem sogenannten Panoramaweg Richtung Weinbergerhaus. Am Wegrand blühen überall Schneerosen. Sie laden immer wieder zum Staunen ein. Südlich begleitet eine imposante Aussicht auf die schneebedeckten, in der Sonne glänzenden Zacken des Wilden Kaisers. Nach ca. 1/2 Stunde links zum Weinberghaus abbiegen, das nach ca. 1/4 Stunde und leichter Steigung erreicht wird (der Forstweg geht weiter Richtung Kaindlhütte). Fantastische Aussicht ins Inntal mit dem grün glänzenden Band des Inns. Schwierigkeit: leicht, Bergweg, Trampelpfad.

Rückweg über Elfenhain
(800 Hm bergab, ca. 1,5 Stunden)
Ab jetzt geht es abwärts, erst Richtung Brentenjoch, dann Richtung Duxer Alm. In der Kienbergklamm Richtung Aschenbrenner Haus abbiegen. Der Elfenhain wird entlang des Kienbaches durchwandert. Schwierigkeit: leicht, Ausnahme: Durchquerung Klamm: schmaler Pfad, der derzeit am Weganfang abgerutscht und deshalb gesperrt ist. Danach steiler, schmaler Pfad bis zum Kienbach; Querung über kleine Brücke, danach Fußweg den Bach entlang. Der Weg verläuft teilweise hoch über Klammgrund, es ist aber weder besondere Trittsicherheit noch Schwindelfreiheit erforderlich. Man kann auf dem romantischen Wanderweg (alter, verfallener Fahrweg) zahlreiche Wasserfälle, Sturzbäche, Rinnsale und Gumpen bewundern, bis man wieder auf die Forststraße gelangt, als Rodelbahn bekannt. Besonders während der Schneeschmelze viel Wasser! Die herrliche Tour wird beendet mit Ausblicken auf die Festung Kufstein.

GPS-Daten:


Die GPS-Dateien enthalten den beschriebenen Aufstiegsweg über den Elfenhain, ohne den Aufstieg zum Weinbergerhaus. Als Abstiegsvariante enthält die Datei die normale Forststraße mit einigen Abkürzern, wie z. B. die alte Rodelbahn, welche kurz unterhalb des Berghauses Aschenbrenner beginnt.


Bitte verwendet nie die Tracks ohne betreffendes Kartenmaterial für das dazugehörige Gebiet. Die GPS-Daten sollen nur als zusätzliche Unterstützung verwendet werden. Auf der Karte lässt sich rechts oben in die Kartengrundlage OpenTopomap umschalten (OpenTopoMap ist nicht immer sofort verfügbar). Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.


Download Bedingungen

Unsere GPS-Dateien dürfen kostenlos für die private Nutzung heruntergeladen werden. Veröffentlichung jeglicher Art und kommerzielle Nutzung nur mit vorheriger Genehmigung von roBerge.de. Die GPS-Daten wurden mit größter Sorgfalt aufbereitet. Trotzdem kann keine Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten gegeben werden. Sie können deshalb nur als Unterstützung bei der Wegfindung dienen. Wir weisen deshalb ausdrücklich darauf hin, dass die Nutzung der Daten auf eigene Verantwortung erfolgt und die Wegfindung nur aufgrund offizieller Karten erfolgen darauf. Die Benutzung privater Straßen und das Betreten privater Grundstücke kann gesetzlichen Beschränkungen unterliegen.

Ich akzeptiere die obigen genannten Bedingungen.



Webcams:

Aktuelle Bilder von Webcams im Umkreis von 30km vom Ausgangspunkt.
  weitere Webcams findest du hier



Pendlinghaus
(©Foto-Webcam.eu)

Sachrang
(Terra-HD)

Wendelstein "Gacher Blick"
(©Foto-Webcam.eu)

Flora und Fauna:

Sehenswert sind die vielen Schneerosen am Wegesrand, die allerdings nur sehr kurze Zeit im März / April blühen. Weiterhin findet man viele Leberblümchen, Schlüsselblumen, Heidekraut und Buschwindröschen.

Literatur:

Wanderführer

Die schönsten Blütenwanderungen in Tirol & Österreich
von Altrichter, Susanne und Rainer
Infos: Wanderführer

Die schönsten Blütenwanderungen in Tirol & Österreich

Hüttenführer

Hüttenwandern zwischen Garmisch und Berchtesgaden
(hier portofrei bestellen)
von Rolle, Reinhard
Infos: Hüttenführer

Hüttenwandern zwischen Garmisch und Berchtesgaden

Karte

Mayr Wanderkarte Nr. 60 (Kaiserwinkl - Kössen, Walchsee, Schwendt)
Infos: Karte

Mayr Wanderkarte Nr. 60 (Kaiserwinkl - Kössen, Walchsee, Schwendt)

Führer

Wanderführer "Rund um den Wilden Kaiser"
von Brandl, Sepp
Infos: Führer

Wanderführer "Rund um den Wilden Kaiser"

Bildband

Wilder Kaiser - Klettergeschichte, Geschichten vom Klettern
von Höfler, Horst und Schubert, Pit
Infos: Bildband

Wilder Kaiser - Klettergeschichte, Geschichten vom Klettern

Galerie:


Weitere schöne Bilder sind in unserer Fotoshow

Diashow:

Wegweiser im ElfenhainIm winterlichen, tief verschneiten Wald hat der Weg auch ohne die bald blühenden Schneerosen seine landschaftlichen Reize.Rast auf dem kleinen Steig mit Blick in die KienbachklammBlick Richtung Rosenheim. Links der Riesenkopf, rechts Kranzhorn und Heuberg. Dazwischen schlängelt sich der Inn ins Flachland.Auf der Bank beim Venedigerblick oberhalb vom Aschenbrennerhaus kann man es lange aushalten.Der Venedigerblick: Großvenediger im linken Drittel des Bildes, unter der Wolke. Rechts die Hohe Salve.herrliche Schneerosenfelder säumen den Weg.Schneerosen

Sagen, Mythen und Wahrheiten:

Das Bad Kienbergklamm

In einer kleinen, einfachen Hütte, oberhalb des Kienberges, lebte vor vielen Jahren eine alte Frau. Sie wohnte bescheiden, außer ihrem kleine Garten besaß sie nur noch einige Ziegen. Diese Ziegen tranken immer wieder aus einer kleinen Quelle, die sich nicht weit weg von dem Häuschen befand. Bald trank auch die von dem Wasser und nahm sich auch immer ein wenig mit nach Hause. Als die Frau nie mehr krank wurde, untersuchte man das Wasser und fand heraus, dass es Eisen enthält. Bald entstand ein Bad, mit welchem das Wasser genutzt wurde. Heute ist die Quelle fast in Vergessenheit geraten. Nur noch das gleichnamige Gasthaus erinnert noch daran.