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Kopftörl (Gruttenhütte - Stripsenjoch)

An der Kaindl-Stewart-Nadel vorbei

Das Kopftörl ist einer der vier hochalpinen Übergänge des Wilden Kaisers (neben Ellmauer Tor, Rote-Rinn-Scharte, und Kleinem Törl). Man kann das Tor von Süd (Gruttenhütte) nach Nord (Stripsenjoch) bzw. umgekehrt durchwandern. Dieser Text beschreibt die Überschreitung des WIlden Kaisers von der Gruttenhütte zum Törl und weiter über den Hohen Winkel zum Stripsenjochhaus im Kaisertal. Als Bergwanderung anspruchsvoll, aber ein leichter Klettersteig !
Es ist erforderlich, vor Beginn der Tour ein zweites Auto zum Griesenau-Parkplatz zu stellen.


Der Kopftörlgrat von der Gruttenhütte aus gesehen.

Der Kopftörlgrat von der Gruttenhütte aus gesehen.

Die Kaindl-Stewart-Nadel vom Kopftörl aus. Mitten in der Scharte zwischen Massiv Vorderer Karlspitze und der Nadel befindet sich der letzte Teil des Steigs, der auf dem Foto gerade von einem Bergsteiger durchquert wird. Der 20 Meter hohe Turm wurde erstmals 1904 durch E. Tatzel und Führer J. Kostner erstiegen.

Die Kaindl-Stewart-Nadel vom Kopftörl aus. Mitten in der Scharte zwischen Massiv Vorderer Karlspitze und der Nadel befindet sich der letzte Teil des Steigs, der auf dem Foto gerade von einem Bergsteiger durchquert wird. Der 20 Meter hohe Turm wurde erstmals 1904 durch E. Tatzel und Führer J. Kostner erstiegen.


Kurzinfo:

Region:
Kaisergebirge
Tourenart:
Bergtour
Erreichte Gipfel:
Kopftörl 2058 m
Dauer:
6 - 7 Stunden
Einkehrmöglichkeiten:

Anforderung:

Höhenunterschied:
438 m Aufstieg, 900 m mit Abstieg
Schwierigkeit:
(schwer)
Leichter Klettersteig (A/B), aber als Bergwanderung sehr anspruchsvoll! Klettersteigset nicht unbedingt erforderlich.
Von der Gruttenhütte ins Hochgrubachkar steile Überschreitung eines Geröllfeldes. Ab Beginn des gesicherten Steiges Schwindelfreiheit und Trittsicherheit absolut erforderlich.Schwieriger Abstieg durch das Geröllfeld "Hoher Winkel".

Start:


Wochenbrunner Alm 1087 m

GPS-Wegpunkt:
N47 32.462 E12 19.212 zu Google Maps

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Öffentliche Verkehrsmittel verkehren nur bis nach Ellmau. Von dort führt eine Mautstraße zur Wochenbrunner Alm.
Bahnhof St.Johann i.T. - Buslinie 4024 nach Going; Bahnhof Kufstein - Buslinie 4024 nach Ellmau. Von dort geht es zur Wochenbrunner Alm weiter mit Taxi oder zu Fuß. Im Sommer bringt uns das Wandershuttle kostenlos um 09:00 Uhr von Ellmau auf die Wochenbrunner Alm und um 17:30 Uhr wieder zurück ins Dorf.

Mit dem Pkw:
Vom Inntal: Inntalautobahn Ausfahrt Kufstein Süd - B178 Söll - Abfahrt Going.
Von Salzburg auf der B178 über Lofer - St.Johann - Ellmau.

Innerhalb Going die Beschilderung "Wochenbrunn / Wochenbrunner Alm" beachten: nach wenigen Kilometern Auffahrt zur Mautstelle Wochenbrunn, weiter auf der Mautstraße ca. 1 Kilometer bis zum Parkplatz Wochenbrunner Alm (1085 m).

  • Ab Rosenheim: 60 Km / 1:00 Std
  • Ab München: 120 Km / 1:20 Std
  • Ab Bad Tölz: 100 Km / 1:20 Std
  • Ab Salzburg: 80 Km / 1:25 Std

Tourenplaner / Online-Fahrpläne: hier klicken

Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.

Tourenbeschreibung:

Start: Wochenbrunner Alm

Wochenbrunneralm - Gruttenhütte
Wegweiser am Parkplatz Wochenbrunner Alm: Gruttenhütte - Nr. 14. Meist schattiger Laubwald, deshalb auch im Sommer gut begehbar. Nicht zu steil, leicht, am Schluss an wenigen steinigen Stellen etwas Trittsicherheit erforderlich, ca. 1,5 Stunden.

Hochgrubachkar (ab Gruttenhütte)
Siehe Wegweise direkt über der Hütte. nach einigen Metern (bei der Abzweigung zur Ellmauer Halt) nach rechts wenden. Zuerst schöner Bergpfad, der mit Latschen durchwachsen ist. Anschließend steile Überschreitung eines Geröllfeldes an dessen östlicher Seite (möglichst direkt am Fuß der Felswand). Zuletzt nach Osten über schrofiges Gelände bis zum zerrissenen Grat der "Köpfeln".Schwer, ca. 1 Stunde

Köpfeln - Kopftörl
mit Drahtseilen und Stiften gesicherter Steig, nach den ersten 10 Metern nach dem Kamin scharf links halten (Vorsicht Abgrund!). Weiter über eine zerrissene Flanke und an einer glatten Felswand (Teil der Vorderen Karlspitze). Nach drahtseilgesicherter Durchquerung eines Spaltes, der von der Kaindl-Stewart-Nadel gebildet wird, erreicht man das Törl. Schwer - ca. 20 Minuten.

Hoher Winkel - Stripsenjoch
etwas mühsam durch steiles Geröllfeld, mit Drahtseilen gesichert, steinschlaggefährdet, schwer - ca. 20 Minuten. Das Kar hinunter zum Neustadler Holzschlag. Anschließend über den Weg Nr. 801 bis nach Stripsenjoch. Von dort aus hinunter zur Griesenau, wo das zweite Auto abgestellt wurde.

Webcams:

Aktuelle Bilder von Webcams im Umkreis von 30km vom Ausgangspunkt.
  weitere Webcams findest du hier



Pendlinghaus
(©Foto-Webcam.eu)

Sachrang
(Terra-HD)

Hochrieshütte
(©foto-webcam.eu)

Flora und Fauna:

Das Törl ist eine reine Steinwüste. Trotzdem treiben sich ganz oben Feldhasen herum!

Literatur:

Alpenvereinsführer

Alpenvereinsführer Kaisergebirge extrem
von Schubert, Pit
Infos: Alpenvereinsführer

Alpenvereinsführer Kaisergebirge extrem

Bildband

Wilder Kaiser - Klettergeschichte, Geschichten vom Klettern
von Höfler, Horst und Schubert, Pit
Infos: Bildband

Wilder Kaiser - Klettergeschichte, Geschichten vom Klettern

Karte

Mayr Wanderkarte Nr. 51 "Wilder Kaiser - Going, Ellmau, Scheffau, Söll"
Infos: Karte

Mayr Wanderkarte Nr. 51 "Wilder Kaiser - Going, Ellmau, Scheffau, Söll"

Galerie:


Weitere schöne Bilder sind in unserer Fotoshow

Diashow:

Teil des Ostkaisers: Beim Aufstieg zum Kopftörl hat man dieses imponierende Bild vor den AugenKurz vor Erreichen des Kopftörls hat man diesen Ausblick. Das Törl ist der Einschnitt zwischen den beiden Türmen im mittleren bzw. rechten Teil des Bildes. Der rechte Turm heißt Kaindl-Stewart-Nadel.Blick von Kaindl-Stewart-Nadel nach hinten - dieses glatte Felswand (Teil der Vorderen Karlspitze) gilt es zu überwinden! Rechts gehtIm Hohen Winkel



  • Openstreetmap Darstellung von J.Dankoweit