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Meine Münchner Hausberge

Autor / Autoren:

»Römmelt, Bernd«

Buchbild

Beschreibung:


Vor den Toren von München liegen die Münchner Hausberge. Zahlreiche Gipfel locken Einheimische und Touristen. Der Fotograf Bernd Römmelt war von den Chiemgauer Alpen bis in die Ammergauer Alpen unterwegs und hat diese wunderschöne Bergwelt in zahlreichen stimmungsvollen Bildern festgehalten. Frühmorgens, wenn die Sonne das erste Mal über die Gipfel steigt, taucht sie die Umgebung in ein magisches, goldenes Licht, und der Blick scheint ins Unendliche zu schweifen. Bei Nebel spitzen hingegen nur wenige Berge aus einem wogenden Wolkenmeer. Am Abend erstrahlt die Landschaft dann in einem wunderschönen blauen und rosa Licht. Zahlreiche Hüttentipps machen dieses Buch zu einem absoluten Muss.

Bernd Römmelt wurde 1968 in München geboren. Er studierte Ethnologie und ist seit 2001 als freiberuflicher Fotograf und Reisejournalist tätig. Dabei haben es ihm vor allem die Alpen angetan, aber auch in den nordischen Regionen (z.B. Alaska) ist er unterwegs. Dabei ist er mehr als 200 Tage im Jahr im In- und Ausland unterwegs. Bernd Römmelt hat bisher über 25 Bildbände zu unterschiedlichsten Themen veröffentlicht. Seine Fotografien erscheinen zudem regelmäßig in Zeitschriften und Kalendern. Zweimal wurde er beim weltweit bedeutsamen Naturfotowettbewerb „Wildlife Photographer of the Year“ der BBC ausgezeichnet.

Inhaltsverzeichnis:


Hochgern (Chiemgauer Alpen)
Geigelstein (Chiemgauer Alpen)
Hinteres Sonnwendjoch (Mangfallgebirge, Bayerische Voralpen)
Rotwand (Mangfallgebirge, Bayerische Voralpen)
Risserkogel (Mangfallgebirge, Bayerische Voralpen)
Wallberg und Setzberg (Mangfallgebirge, Bayerische Voralpen)
Hochiss (Rofan, Tirol)
Hirschberg (Mangfallgebirge, Bayerische Voralpen)
Roß- und Buchstein (Bayerische Voralpen)
Seekarkreuz (Bayerische Voralpen)
Hahnkampl (Karwendel)
Schafreuter (Karwendel)
Jochberg (Bayerische Voralpen)
Rabenkopf (Bayerische Voralpen)
Benediktenwand (Bayerische Voralpen)
Simetsberg (Bayerische Voralpen)
Herzogstand und Heimgarten (Bayerische Voralpen)
Gehrenspitze (Wettersteingebirge)
Wank (Bayerische Voralpen)
Krottenkopf (Estergebirge, Bayerische Voralpen)
Laber und Ettaler Manndl (Ammergauer Alpen)
Hinteres Hörnle (Ammergauer Alpen)
Zugspitze (Wettersteingebirge)
Upsspitze und Daniel (Ammergauer Alpen)
Teufelstättkopf (Ammergauer Alpen)
Tegelberg/Branderschrofen (Ammergauer Alpen)
Fotografie in den Münchner Hausbergen
Bewirtschaftete Hütten und Gasthäuser

Aus dem Inhalt:


Vorwort des Autors:

Als ich die Anfrage bekam, für ein Projekt die Münchner Hausberge zu fotografieren, war ich zunächst skeptisch: Ein Buch über die Hausberge der Münchner? Gibt es da nicht schon mindestens eine Handvoll?, schoss es mir durch den Kopf. Doch je mehr ich mich mit der Materie auseinandersetzte, umso mehr reizte mich das Ganze. Ich überlegte mir, wie ich diese Aufgabe angehen könnte, ohne einen weiteren x-beliebigen Wanderführer zu diesem Thema zu verfassen. Ich wollte ein sehr persönliches Buch machen. Der Verleger und ich einigten uns darauf, dass ich meine persönlichen Münchner Lieblingsberge porträtieren sollte. Das war einerseits ein ganz besonderer Anreiz, doch andererseits eine immense Herausforderung. Seine Lieblinge will man ja schließlich besonders gut in Szene setzen. Ich machte mir zunächst eine Liste von den Bergen, die ich besonders gern und oft im Jahr besuche. Und so kam ich auf die 26 Gipfel, die Sie im Folgenden gemeinsam mit mir und durch meine Linse erleben können. Auch wenn ich bereits einige Bilder in meinem Archiv hatte, musste ich doch die meisten neu fotografieren. Ich wollte »meine« Münchner Hausberge im ersten und letzten Licht erstrahlen lassen, wollte sie wild zeigen, in Wolken gehüllt, in Kälte erstarrt. Ich wollte sie offenbaren, wenn Gewitter über sie hinwegrollen und Nebel die Gipfel umspülen. Ich versuchte, jeden Berg, jeden Gipfel neu zu porträtieren. Dazu habe ich immer den Berg selbst (meist von unten) oder zumindest das Gipfelkreuz fotografiert, um dann die ganz besonderen Blicke von oben zu zeigen. Jeden Berg wollte ich zu zwei verschiedenen Tages- oder Jahreszeiten porträtieren (das klappte oft, aber nicht immer). Aus 26 Touren werden somit schnell mal 52. Aber da oft das Wetter und das Licht nicht auf Anhieb stimmten, bin ich auf die meisten der Gipfel drei Mal gestiegen – und schon war ich bei knapp 80 Touren. Auch wenn das manchmal an die Substanz ging und ich oft am Projekt zweifelte, hat mich meine Liebe zu diesen Gipfeln, diese Sucht des Bergsteigens und des Fotografierens immer wieder angetrieben.

Eine der letzten Wanderungen für dieses Buch führte mich im Mai auf den Heimgarten. Es war einer jener Morgen, die man zweifelsohne als »magisch« beschreiben kann. Es hatte noch einmal geschneit, die Gipfel sahen aus wie angezuckert. Ich stieg bei Nieselregen um halb drei Uhr gen Gipfel, und um fünf Uhr war ich oben.

Das schlechte Wetter war abgezogen, die Berge ragten aus einem Nebelmeer, Wolkenwasserfälle strömten über die Gipfelkanten, und das erste Licht tauchte alles in unwirkliches rotorangefarbenes Licht. Wie im Rausch fotografierte ich in alle Richtungen. Nach knapp einer Stunde legte ich die Kamera beiseite, schaute diesem Wunder der Natur einfach zu und genoss die Stille am Berg. Ich liebe diese Berge, kam mir wieder in den Sinn. Und wenn man zum richtigen Zeitpunkt auf dem Gipfel steht, dann werden aus diesen kleinen »Münchner Hausbergen« ganz große Bergkulissen.

Ich wünsche Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, viel Spaß beim Stöbern in diesem Buch.

Bernd Römmelt

Weiterführende Links:

Tourentipps:


Hinteres Sonnwendjoch - Kammüberschreitung
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Über Schönfeldalm und Bärenbadalm
Bergtour. Schwierigkeit: (schwer)
Setzberg ab Sutten
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Auf den Nachbarn des Wallbergs
Schneeschuh. Schwierigkeit: (mittel)
Simetsberg - hoch über dem Walchensee
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Ein exzellenter Aussichtsberg
Bergtour. Schwierigkeit: (leicht)