Dummy

PDF 

roBerge.de

Großes Griesner Tor

Mächtiges Kar unterhalb der Ackerlspitze

Wer vom Griesner Kar spricht, meint seinen westlichen Ast, das größere der beiden Kare, die an ihrem oberen Ende im Bereich der Fritz-Pflaum-Hütte verbunden sind. An schönen Mai-Sonntagen kann man hier Hunderte von Skitourengehern antreffen.
Diese Tourenbeschreibung zeigt den Aufstieg im Sommer bis zur Fritz-Pflaum-Hütte.


Das Griesner Kar, hier vom Kleinen Törl aus

Das Griesner Kar, hier vom Kleinen Törl aus


Kurzinfo:

Region:
Kaisergebirge
Tourenart:
Bergtour
Andere Bergsportarten:
Im Frühjahr beliebt und gut geeignet für Skitouren.
Dauer:
ca. 4 Stunden
Einkehrmöglichkeiten:
Touristinfo:
Kössen

Anforderung:

Höhenunterschied:
878 m, höchster Punkt Griesnerkarhütte (Fritz-Pflaum-Hütte) 1866 m
Schwierigkeit:
(mittel)
leicht, aber gut 2 Stunden immer bergauf, im 2. Abschnitt gelegentlich etwas Trittsicherheit erforderlich. Bei frühem Aufbruch meist im Schatten.

Start:


Kaiserbachtal (Griesenau) 1000 m

GPS-Wegpunkt:
N47 34.791 E12 19.851 zu Google Maps

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Öffentliche Verkehrsmittel fahren nur bis Griesenau (Bus). Von dort ca. 1 - 1,5 Stunden Gehzeit durchs Kaiserbachtal bis zur Fischbachalm, weitere 0,5 Stunden bis zur Griesner Alm.

Mit dem Pkw:
Von Rosenheim und Kufstein: Inntalautobahn Ausfahrt Oberaudorf, Richtung Kössen und Griesenau.
Von Salzburg bis zur Ausfahrt Grabenstätt über Grassau und Schleching nach Kössen.
In beiden Fällen weiter über die mautpflichtige Zufahrt ins Kaiserbachtal. Großer Wanderparkplatz bei der Griesener Alm.

  • Ab Rosenheim: 55 Km / 0:55 Std
  • Ab München: 120 Km / 1:30 Std
  • Ab Bad Tölz: 100 Km / 1:30 Std
  • Ab Salzburg: 85 Km / 1:15 Std

Tourenplaner / Online-Fahrpläne: hier klicken

Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.

Tourenbeschreibung:

Start: Kaiserbachtal (Griesenau)

Griesner Alm - Abzweigung:
Forstweg, etwas steil, aber noch leicht, ca. 30 Minuten. Über den Kaiserbach Richtung Stripsenjoch, bis nach ca. 30 Minuten die Abzweigung links zur Fritz-Pflaum-Hütte erreicht wird.
Ab der Abzweigung zur Griesner Hütte:
zuerst durch einen Bergwald, dann steiniger Weg in vielen Serpentinen über Geröllfelder, Schutthänge und Latschenfelder.
Rückweg:dto. oder über das kleine Griesner Kar.

Webcams:

Aktuelle Bilder von Webcams im Umkreis von 30km vom Ausgangspunkt.
  weitere Webcams findest du hier



Pendlinghaus
(©Foto-Webcam.eu)

Pendlinghaus
(©Foto-Webcam.eu)

Grat zwischen der Seilbahn-Bergstation und dem Gipfel der Kampenwand
(www.foto-webcam.eu)

Sehenswert::

Die hervorragende Aussicht von der Hütte aus auf Predigstuhl, Kleinkaiser, Hochgrubachspitzen, Ackerlspitze, Vordere und Hintere Gamsflucht. Auf dem Rückweg immer der Zahmen Kaiser vor den Augen.

Flora und Fauna:

Gämsen

Literatur:

Führer

Wandern zu Sagen und Mythen im Wilden Kaiser
von Jenewein, Herbert
Infos: Führer

Wandern zu Sagen und Mythen im Wilden Kaiser

Alpenvereinsführer

Alpenvereinsführer Kaisergebirge extrem
von Schubert, Pit
Infos: Alpenvereinsführer

Alpenvereinsführer Kaisergebirge extrem

Bildband

Wilder Kaiser - Klettergeschichte, Geschichten vom Klettern
von Höfler, Horst und Schubert, Pit
Infos: Bildband

Wilder Kaiser - Klettergeschichte, Geschichten vom Klettern

Karte

Mayr Wanderkarte Nr. 51 "Wilder Kaiser - Going, Ellmau, Scheffau, Söll"
Infos: Karte

Mayr Wanderkarte Nr. 51 "Wilder Kaiser - Going, Ellmau, Scheffau, Söll"

Bildband

Wilder Kaiser
Eine fotografische Liebeserklärung an das Kaisergebirge und seine Menschen
von Mitterer, Markus
Infos: Bildband

Wilder Kaiser

Galerie:


Weitere schöne Bilder sind in unserer Fotoshow


Sagen, Mythen und Wahrheiten:

Dass im Kaisergebirge auch Hexen hausen, das wissen besonders die Bewohner des Kaiserbachtals. Dieses ist das Tal östlich des Stripsenkopfes, während es westlich davon Kaisertal heißt.
Es gibt neben dem Griesner Tor ein dunkles Stück Fels, das auch Hexenheim genannt wird. Hier bilden sich gelegentlich inmitten des schönsten Sonnenscheins dunkle Gewitterwolken. Während des darauffolgenden Gewitters kann man manchmal einen Gesang hören. Dieser stammt von Hexen, die früher einmal aus der Umgebung in das Kaisergebirge verbannt wurde. Insbesondere am Heiligen Abend soll man ihre Musik und den Tanz so laut vernehmen, dass man es bis ins Tal hinunter hört.
Einst soll ein verwegener Knecht voller Übermut in der Weihnachtsnacht die Nacht verbracht und mit den Hexen getanzt haben. Als er am nächsten Tag wieder zurück kam, sei ein von Tag zu kränker geworden und wenig später gestorben.



  • Openstreetmap Darstellung von J.Dankoweit