Hochalm

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Spitzstein und Klausenkamm

Herrliche Gratwanderung

Die Gratwanderung vom Spitzstein zur Klausen gehört zu den herrlichsten in unserer Region. Ein Teilstück des großen Kammes, der sich vom Zellerberg bis zum Spitzstein hinzieht, verläuft parallel zur Hochries. Die gesamte Kammwanderung ist etwa ranggleich mit dem Brünnstein-Traithen-Kamm. Bei dem hier geschilderten Nordaufstieg zum Spitzsteingipfel handelt es sich um einen Mini-Klettersteig, der nur von erfahrenen Bergsteigern begangen werden sollte. Alternativ wendet man sich bei der Gabelung vor dem Klettersteig links und umgeht somit die Kletterstellen.


Gipfelkapelle und Gipfelkreuz auf dem Spitzstein

Gipfelkapelle und Gipfelkreuz auf dem Spitzstein

Der gesicherte Aufstieg zum Gipfel des Spitzsteins von seiner nördlichen Seite ist nur Geübten zu empfehlen.

Der gesicherte Aufstieg zum Gipfel des Spitzsteins von seiner nördlichen Seite ist nur Geübten zu empfehlen.


Kurzinfo:

Region:
Chiemgauer Alpen
Tourenart:
Bergtour (schwer)
Andere Bergsportarten:
Wenn die Schneeverhältnisse nicht zu extrem sind, lässt sich diese Wanderung auch im Winter vornehmen. Allerdings auf der Nordseite des Spitzstein Vorsicht geboten.
Erreichte Gipfel:
Brandelberg 1515 m, Zinnenberg 1565 m, Klausenberg 1548 m, Spitzstein 1596 m
Dauer:
4 - 5 Stunden
Touristinfo:
Aschau
Erl
Sachrang

Anforderung:

Höhenunterschied:
insgesamt ca. 800 m
Schwierigkeit:
mittel
in einigen Bereichen ist Trittsicherheit erforderlich, der Bergsteig zum Gipfel des Spitzsteins erfordert Klettergeschick (zwei Stellen Schwierigkeitsgrad I) -Stand 2001.
Stand 2006: Aufgrund der immer stärkeren Brüchigkeit und Ausgesetztheit des Weges sollte man sich diesen Aufstieg gut überlegen, das Risiko ist für den gebotenen Spaß einfach sehr groß und mittlerweise wird sogar abgeraten.
Hunde:
Wer seinen Hund dabei hat, sollte den Normalweg zum Spitzstein nehmen, nicht den gesperrten Nordaufstieg.

Einkehrmöglichkeit:

Klausenhütte (Klausen):
Stand 04/2017: Seit Sommer 2006 auf unbestimmte Zeit geschlossen   Hütten Info, hier klicken
Spitzsteinhaus:
täglich geöffnet, kein Ruhetag, Betriebsferien siehe Webseite (ca. Nov.)   Hütten Info, hier klicken

Start:


oberer Parkplatz Spitzsteinhaus 1150 m

GPS-Wegpunkt:
N47 42.080 E12 14.282 zu Google Maps

Mit dem Pkw:
von Rosenheim aus kommend, im Ortsteil Dorf von Erl nach der Kirche links abbiegen Richtung Kranzhorn/Spitzstein, durch Erlerberg, einige 100 Meter vor dem Spitzsteinhaus befindet sich rechts ein kleiner, eingezäunter Parkplatz. Dort beginnt die Wanderung bergauf Richtung Westen.

  • Ab Rosenheim: 40 Km / 0:40 Std
  • Ab München: 90 Km / 1:10 Std
  • Ab Bad Tölz: 75 Km / 1:10 Std
  • Ab Salzburg: 90 Km / 1:10 Std

Tourenplaner / Online-Fahrpläne: hier klicken

Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.

Tourenbeschreibung:

Start: oberer Parkplatz Spitzsteinhaus

Parkplatz - Spitzsteinhaus:
Ca. 15 Minuten, leicht
Ab dem Parkplatz in einer Viertelstunde die Straße hinauf bis zum Spitzsteinhaus. Stellenweise betoniert. Am Ende etwas steil.

Spitzsteinhaus - Brandelberg:
Ca. 45 Minuten, leicht
Beim Spitzsteinhaus ostwärts halten, bis man in die Abzweigung nach links Richtung Brandelberg einbiegt. Nach einem kleinen Waldstück steigt man ein Stück ab und geht unterhalb der Spitzsteinwände. Bei der Scharte zwischen Spitzstein und der Abzweigung zur Brandelberg biegen wir links ab. Nach einer kleinen Senke geht's durch Latschenfelder wieder hinauf zum Brandelberg.

Brandelberg - Klausen:
Ca. 1,5 Stunden, leicht, an einigen Stellen etwas Trittsicherheit erforderlich, teilweise ein paar felsige Stufen.
Der Weg geht über von den felsigen Gebilden beim Brandelberg in die weiten Wiesen an der Südseite des Zinnenbergs. Über die Feichtenalm zieht sich der Grat (hier verläuft genau die Staatsgrenze zwischen Bayern und Tirol, interessant auch die alten Grenzsteine) bis unterhalb des Zinnkopfes. Von der Hochfläche bei der Feichtenalm aus hat man übrigens einen der schönsten Blicke auf das Kaisergebirge. Ein kurzer, nicht markierter Abstecher zum Zinnenberg (1565 Meter) ist möglich.

Rückweg Klausen - Spitzstein:
Wie oben.

Nordanstieg auf den Spitzstein:
Ca. 20 Minuten, schwer
Der Gipfelweg beginnt nach der Senke hinter dem Brandelberg. Über eine schachtartige Geröllrinne (Vorsicht, Steinschlaggefahr) klettert man in einer Viertelstunde drahtseilgesichert bis zum Gipfel. Schwierigkeitsgrad 1 bis 2 (UIAA). Nur für Geübten. Wer über den Normalweg auf den Gipfel will, umgeht das felsige Stück östlich. Dieser Weg ist bei einer Gabelung beschildert und deutlich erkennbar.

Spitzsteingipfel - Parkplatz:
Ca. eine Stunde, Trittsicherheit erforderlich. In südlicher Richtung vom Gipfel aus zuerst in Serpentinen und etwas steil, dann durch einen Wald und leichter werdend über Grashänge zum Spitzsteinhaus und weiter bis zum Parkplatz.

GPS-Daten:


GPX-Tracks sind oft ungenau. Die angezeigten Daten können (insbesondere zur Höhe und Steigung) falsch sein. Daher verwendet bitte nie die Tracks ohne betreffendes Kartenmaterial für das dazugehörige Gebiet. Die GPS-Daten sollen nur als zusätzliche Unterstützung verwendet werden. Auf der Karte lässt sich rechts oben in die Kartengrundlage OpenTopomap umschalten (OpenTopoMap ist nicht immer sofort verfügbar). Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.


Download Bedingungen

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Webcams:

Aktuelle Bilder von Webcams im Umkreis von 30km vom Ausgangspunkt.
  weitere Webcams findest du hier



Hochrieshütte
(©foto-webcam.eu)

Hochrieshütte
(©foto-webcam.eu)

Bergstation Hochries-Seilbahn
(www.foto-webcam.eu)

Pressebericht:

Pressebericht:

Tödlicher Bergunfall am Spitzstein: Ein Bergsteiger stürzte am 14.8.04 ab und erlitt so schwere Verletzungen, dass er am Unfallort starb. Der 68-jährige erfahrene Bergsteiger war mit einem Bekannten auf dem Weg zum Spitzsteingipfel über einen schwierigen Klettersteig an der Nordseite aufgestiegen, als er nach Angaben seines Begleiters kurz vor Erreichen des Gipfels ausrutschte und in die Tiefe stürzte. Er war lange Jahre Hüttenwart auf dem Spitzsteinhaus.

Flora und Fauna:

Fliegenpilze im Bereich des Brandlbergs

Literatur:

Führer und Interviews

Gipfeltreffen
von Schmidbauer, Werner
Infos: Führer und Interviews

Gipfeltreffen

Bildband

Chiemgauer Alpen
Wasser - Moore - Wälder - Felsen
von Zebhauser, Helmuth
Infos: Bildband

Chiemgauer Alpen

Karte

Alpenvereinskarte BY17
Chiemgauer Alpen West: Hochries, Geigelstein
von Alpenverein
Infos: Karte

Alpenvereinskarte BY17

Galerie:


Weitere schöne Bilder sind in unserer Fotoshow

Diashow:

Die senkrechte Spitzsteinwand an den Nordhängen des SpitzsteinsBlick vom Zinnenberg auf das KaisergebirgeAuf den weiten Almhängen des Zinnenberg in Richtung Klausen. Links die FeichtenalmBlick vom Nordaufstieg des Spitzsteins auf Brandlberg (Mitte), Zinnenberg (dahinter) und Klausenberg (links vom Zinnenberg, nur ein kleiner Teil sichtbar). Ganz rechts die Spitzstein-Nordwand