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Halsalm

»Almrundweg ab Hintersee«


Die Runde über die Halsalm, beginnend und endend am Hintersee bei Ramsau, wird im Winter immer wieder gerne begangen. Und das, obwohl die Alm nur im Sommer geöffnet hat. Aber die Aussicht hinunter auf den gefrorenen Hintersee, die Ramsau, den Hochthron, den Toten Mann, den Hohen Göll und den Hochkalter ist halt doch so einzigartig. Direkt bei der Hütte gibt es mehrere Parkbänke, auf den wir in der Sonne unsere Brotzeit genießen und die Seele baumeln lassen können.
Der Aufstieg ist leicht und einfach, und mit 1,5 Stunden auch nicht zu lang!

Die Halsalm mit Knittelhorn und Grundüberlhorn (links) und dem Wagendrischelhorn (rechts).


Kurzinfo:

Region:Berchtesgadener Alpen
Tourenart:Bergtour (leicht)  Winterwandern  
Dauer:Aufstieg 2 Std. Abstieg 1 Std. 30 Min.
Abstiegsvariante 1 Stunde 15 Min.
Lawinengefahr:Im Bereich der Halsalm bei unsicheren Verhältnissen gefährdet. Exposition Süd und Ost.
Lawinengefahr  Aktuelle Lawinenlage: hier klicken
Touristinfo:Ramsau

Anforderung:

Höhenunterschied:440 m
Streckenlänge:6,4 km
Schwierigkeit:mittel
Leicht. Bei der direkten Abstiegsvariante zum Hintersee ist eine gute Orientierung und Trittsicherheit erforderlich.
Kinder:Für Kinder problemlos.
Kinderwagen geeignet:Nein
Hunde:Hunde problemlos.

Einkehrmöglichkeit:

Halsalm:
Mitte Juli bis Anfang Oktober
Link zur Hütte ...mehr Info, hier klicken

Hinweis: Da wir die Öffnungszeiten, Übernachtungshinweise, etc. oft aus dritter Hand erhalten, kann es immer wieder vorkommen, dass die hier veröffentlichten Daten nicht mehr ganz aktuell sind. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich bitte vor Beginn einer Tour direkt bei der Hütte informieren (Telefon / Homepage).


Startpunkt:

Wanderparkplatz am Ende der Hirschbichlstraße (Hintersee), 802m


GPS-Wegpunkt:

N47 35.945 E12 50.592  [@google-maps]

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Mit der Bahn zum Bahnhof Berchtesgaden. Direkt am Bahnhof weiter mit der RVO-Buslinie Berchtesgaden-Ramsau-Hintersee zum Hintersee. Die Busse verkehren in etwa im Stundentakt (siehe www.rvo-bus.de).

Mit dem Pkw:

A8 München – Salzburg bis Ausfahrt Traunstein/Siegsdorf. Weiter auf der B 305 (Deutsche Alpenstraße) über Inzell, Schneizlreuth bis zur Schwarzbachwacht. Hier rechts abzweigen Richtung Hintersee. Am Hintersee vorbei bis zum Ende der Hirschbichlstraße. Parkplatz ist gebührenpflichtig.


Ab Rosenheim: 85 Km / 1:10 Std
Ab München: 150 Km / 1:30 Std
Ab Bad Tölz: 130 Km / 1:40 Std
Ab Salzburg: 40 Km / 0:45 Std


Information:

Der Hintersee mit seinem glasklaren und smaragdgrünen Wasser liegt geografisch zwischen der Reiteralm im Nordwesten, dem Hochkalterstock im Südosten und im Südwesten dem wildromantischen Klausbachtal. Seine Höhe beträgt 790 m. Er ist insbesondere Ausgangspunkt für viele Exkursionen und Touren in das Hochkalter-Massiv.
Direkt am Eingang zum Klausbachtal steht ein altes, denkmalgeschütztes Bauernhaus. Es ist die Informationsstelle Hintersee des Nationalparks Berchtesgaden. Für Interessierte gibt es hier Ausstellungen zu Spechten und Adlern, aber auch einen traditioneller Bauerngarten und ein Erlebnisgelände. Weiterhin erhält man dort Wanderkarten, Broschüren und Andenken, sowie Programme über geführte Wanderungen für die Sommer- und Wintersaison. Telefon 08657/1431.

Tourenplaner / Online-Fahrpläne:

hier klicken


Tourenbeschreibung:

Wanderparkplatz am Ende der Hirschbichlstraße (Hintersee), 802m


Aufstieg:
Vom Parkplatz aus spazieren wir südwestlich, der Straße folgend, in Richtung Hirschbichlpass. Achtung: Zu Zeiten der Wildfütterung auf dieser Straße bleiben, auch wenn Umleitungen auf andere Wege nach links erfolgen.
Nach wenigen Minuten zweigt von der Straße nach rechts der Weg zur Halsalm ab. Diesem folgen wir und wandern bald etwas steil über mehre Serpentinen bergauf. Der Weg ist im Winter meist gut gespurt und außerhalb des Winters ein gut gepflegter Schotterweg. Bei der Halsgrube auf 1087 m wird es wieder flach und wir erreichen eine Wegegabelung. Links zeigt der Wegweiser zum Böselsteig, wir aber nehmen den rechten Weg in Richtung Halsalm. Zu dieser ist es nun nicht mehr weit; die fehlenden 130 Höhenmeter bis zum Ende des Waldes sind schnell überwunden. Als erstes erblicken wir das alte Gebäude der Halsalm. Fotofreunde können hinter dem Gebäude einige Meter bergauf steigen und haben dann mit dem Grundübelhorn und Knittelhorn im Hintergrund ein lohnendes Fotomotiv. Wir folgen dem Wegverlauf und sind nach wenigen Minuten bei der neuen Halsalm, die im Winter geschlossen hat. Sie liegt im Winter meist im Schatten, aber westlich von ihr steht ein Almkreuz mit ein paar Bänken, die zum Verweilen in der Sonne und Blick hinunter in die Ramsau einladen. Direkt vom Kreuz aus können wir auch zum eisbedeckten Hintersee hinuntersehen. Im Hintergrund reicht der Blick vom Berchtesgadener Hochthron über den "Toten Mann" und den Hohen Göll bis zum Hochkalter-Block.

Abstieg:
wie Aufstieg.

Abstiegsvariante:
Nur bei sicheren Lawinenverhältnissen!
Diese Variante sollten Ortsunkundige nur benutzen, wenn genügend Stapfspuren vorhanden sind. Denn die Orientierung ist schwierig, wenn man den Weg nicht kennt, da keinerlei Wegmarkierungen vorhanden sind.
Wir folgen also den Steigspuren südöstlich nach unten. Nach einem knappen Kilometer, auf 1030 m Höhe, weisen zwei Schilder nach Ramsau bzw. zum Hintersee. Wir halten uns rechts Richtung Hintersee. Der Steig ist ab hier bei Schnee stellenweise sehr schlecht erkennbar. Auf 920 m Höhe queren wir einen breiten Weg - hier gehen wir geradeaus weiter (Schild "Wanderwege"). Wir kommen an einem Marterl vorbei, und bald darauf erreichen wir am Ende des Waldes einen Karrenweg vor einem Zaun. Hier gehen wir links, bis nach ca. 250 Metern ein schmaler Pfad abzweigt. Wir verlassen den breiten Karrenweg und folgen dem schmalen Pfad direkt am Zaun entlang. Nach wenigen Minuten erreichen wir das Seeufer und folgen nun rechts der Hauptstraße, bis wir nach einem Kilometer wieder an unserem Ausgangspunkt ankommen.

Variante:
Wir können die Wanderung auch in umgekehrter Richtung gehen. Startpunkt ist dann an dem Bushaltehäuschen am Südende des Sees. Ab hier dauert der Aufstieg ca. 1,5 Stunden.


Flora und Fauna:

Bei der Alm gibt es einen Informationsstand über den Steinadler, der hier sein Revier hat.


Literatur:

Karte:Wanderkarte WKD 5 Berchtesgadener Land
von Freytag & Berndt
Führer:Winterwandern Berchtesgaden – Chiemgau – Salzburg
50 Wander- und Schneeschuhtouren
von Strauß, Andrea und Andreas

Karte:


Profil:


GPS-Daten:

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