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Kampenwand über den Reitweg

Auf den berühmten Chiemgauer Gipfel

Der Name Steinling-Alm kommt vom Steinling-Plateau. Auf diesem gibt es viele große, teils mannshohe Steine. Der Sage nach hatten hier einmal einige Burschen sehr wüst gefeiert, obwohl sie eigentlich in der Kirche sein sollten. Über diesen Frevel war Gott so entzürnt, dass sie zu Stein erstarrt sind.

Diese Wanderung auf die Kampenwand ist im Gegensatz dazu recht einfach. Sie führt zur Steinling-Alm und weiter auf den Hauptgipfel (Ostgipfel) der Kampenwand. Nur der letzte Teil zwischen Kaisersälen und Gipfel kann aufgrund seiner Ausgesetztheit für den einen oder andere unerfahrenen Bergwanderer etwas wüst wirken, deshalb ist dieser Teil für Anfänger nicht geeignet.


Der

Der 'Kamm' der Kampenwand, hier vom Gipfel des vorgelagerten Sulten aus.


Kurzinfo:

Region:
Chiemgauer Alpen
Tourenart:
Bergtour (schwer)
Erreichte Gipfel:
Kampenwand (Ostgipfel, 1664 m)
Dauer:
Aufstieg ca. 2,5 Std., Abstieg ca. 2 Std.
Touristinfo:
Aschau
Weblinks:
Kampenwandbahn

Anforderung:

Höhenunterschied:
1094 m
Schwierigkeit:
schwer
Zu Beginn leichte Wege, später Waldweg, zum Gipfel hin sind Trittsicherheit und absolute Schwindelfreiheit erforderlich (drahtseilgesichrte Stelle).
Hunde:
für Hunde ist der Bereich ab den Kaisersälen bis zum Gipfel nicht geeignet.

Einkehrmöglichkeit:

Schlechtenberg-Alm:
Mai bis Ende Oktober geöffnet   Hütten Info, hier klicken
Steinling-Alm:
Mai - Oktober: täglich bis 18:00 Uhr., Di., Do. und Sa. Abendbetrieb, Montag Ruhetag
ab 25.12.- März: Do. - So. geöffnet
wenn Kampenwandbahn nicht fährt generell geschlossen   Hütten Info, hier klicken
Gorialm:
Mai bis November täglich geöffnet, bei Wintersportverhältnissen täglich geöffnet   Hütten Info, hier klicken
Liftstüberl:
ganzjährig geöffnet, kein Ruhetag   Hütten Info, hier klicken

Start:


Parkplatz Hohenaschau-Schloß 620 m

GPS-Wegpunkt:
N47 46.014 E12 19.391 zu Google Maps

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Mit der Bahn bis nach Aschau fahren.
Fußweg Richtung Hofalm/Riesenhütte: Vor dem Bahnhof links (südlich) in die Hauptstraße gehen, dort bei der nächsten Ampel rechts in die Schulstraße. Bei der abzweigenden Vorfahrt geradeaus bleiben in die Schützenstraße. Auf dieser bleiben, am Kindergarten vorbei, später ist die Straße nicht mehr für Autos zugelassen und geht in einen schmalen Gehweg über. Bei der nächsten Gabelung links Richtung "Westlicher Höhenweg / Riesenhütte / Hofalm". Bei den nächsten beiden Gabelungen hält man sich jeweils links, bei der darauffolgenden Kreuzung rechts (Hohenaschau / Bach).

Mit dem Pkw:
Autobahn München-Salzburg Ausfahrt Frasdorf, nach der Ausfahrt links nach Aschau, durch den Ort hindurch fahren und in Hohenaschau kurz vor dem Schloss biegt man direkt bei der Abzweigung der Schloßstraße rechts durch das Tor in den gebührenfreien Parkplatz fahren. In diesem parkt man soweit hinten als möglich.
Sehr begrenzte Parkmöglichkeiten gibt es auch, wenn man die Schloßbergstraße durchfährt, bis sie in die Zellerhornstraße mündet. Hier links einbiegen und am rechten Straßenrand parken. Nach einem schönen Höhenweg zwischen Wald und Wiesen erreichen wir ein paar Häuser, der Weg mündet hier in eine Asphaltstraße, wo der eigentliche Aufstieg zur Hofalm beginnt. Hier kommt auch von links der Weg vom Parkplatz Schloss Hohenaschau.
Nur wenn wir mit der Kampenwandbahn fahren wollen, dürfen wir deren Parkplatz benutzen.

  • Ab Rosenheim: 25 Km / 0:25 Std
  • Ab München: 85 Km / 0:55 Std
  • Ab Bad Tölz: 70 Km / 1:00 Std
  • Ab Salzburg: 70 Km / 0:50 Std

Tourenplaner / Online-Fahrpläne: hier klicken

Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.

Information:
Die ab 1165 erbaute mächtige Burg von Schloss Hohenaschau liegt malerisch auf einem Bergrücken am Ende des Prientals. Nach mehreren Besitzer-Wechseln, unter anderem dem Grafen von Falkenstein und dem Grafen Max II. von Preysing, gehörte es bis 1942 dem Industriellen von Cramer-Klett. Heute finden dort Konzerte, Führungen und Theateraufführungen statt.


Tourenbeschreibung:

Start: Parkplatz Hohenaschau-Schloß

Aufstieg:
Beim Parkplatz der Festhalle überqueren die Hauptsraße, halten uns rechts und biegen nach dem großen, auffälligen Gebäude links in die Straße "Am Hofbichl" ein. Die Talstation der Kampenwandbahn lassen wir rechts liegen und gehen geradeaus weiter bis zum Waldrand. Dort folgen wir rechts der Beschilderung und überqueren kurz darauf die Skipiste (unter der Seilbahn hindurch).
Kurz darauf verlassen wir den breiten Weg links in einen schmalen Steig (Reitweg). Auf diesem folgen wir bei mehreren Abzweigungen immer der Beschilderung, überqueren einmal die Skipiste. Nach einem erneuten Waldstück stoßen wir auf die breite Forststraße, welche von der Maisalm heraufführt. Auf dieser Straße bleiben wir, bis wir wiederum die Skipiste auf ca. 1100 m erreichen. Wir bleiben auf dem Hauptweg und gelangen über mehrere steile Serpentinen gelangen wir zur Gori- und Schlechtenbergalm. Eine halbe Stunde darauf erreichen wir schließlich die Steinling-Alm.
Von dieser steigen wir durch Latschenfelder steil auf dem sichtbaren Steig zu einer Scharte hinauf. Links dahinter führt unser Weg in eine enge Felsschlucht führt (Kaisersäle, auch im Sommer noch oft Schneereste). Danch gelangen wir in eine kleine Mulde und sehen vor uns sehen bereits das mächtige Gipfelkreuz aufragen. Zuvor geht es jedoch noch über eine seilversicherte, ausgesetzte Stelle auf den Gipfelgrat. Über eine kurze Metallbrücke erreichen wir den Gipfel, der allerdings nicht für viele Personen Platz bietet.

Abstieg:
Wie Aufstieg.
Um mit der Gondelbahn abzufahren, wandern wir von der Steinling-Alm auf einem breiten Wanderweg leicht aufsteigend westwärts (Wegweiser „Seilbahn, Sonnenalm“) in ca. 25 Minuten zur Bergstation. Die Bahn bringt uns direkt hinab zum Ausgangspunkt.

Webcams:

Aktuelle Bilder von Webcams im Umkreis von 30km vom Ausgangspunkt.
  weitere Webcams findest du hier



Bergstation Hochries-Seilbahn
(www.foto-webcam.eu)

Hochrieshütte
(©foto-webcam.eu)

Hochrieshütte
(©foto-webcam.eu)

Flora und Fauna:

Rehen, Hirschen oder Gämsen, Alpendohle, Mauerläufer. Alpenbraunelle, Birkenzeisige, Zitronengirlitze, Fichtenkreuzschnäbel. Gelegentlich kann man einen Steinadler, Wanderfalken oder Mauersegler beobachten.

Geologie:

Sehenswert sind die "Kaisersäle", eine reizvolle Kalkfelsszenerie kurz vor dem Gipfel.

Literatur:

Alpenvereinsführer

Alpenvereinsführer Chiemgauer Alpen
von Zebhauser, Marianne und Helmuth
Infos: Alpenvereinsführer

Alpenvereinsführer Chiemgauer Alpen

Bildband

Chiemgauer Alpen
Wasser - Moore - Wälder - Felsen
von Zebhauser, Helmuth
Infos: Bildband

Chiemgauer Alpen

Karte

Alpenvereinskarte BY17
Chiemgauer Alpen West: Hochries, Geigelstein
von Alpenverein
Infos: Karte

Alpenvereinskarte BY17

Galerie:


Weitere schöne Bilder sind in unserer Fotoshow

Diashow:

Das von weitem sichtbare Chiemgaukreuz am Ostgipfel.Nahe der Steinling-Alm befindet sich diese Hütte mit den Felsblöcken.Kampenwand mit Steinling-Alm.