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Simetsberg Naturverträgliche Skitour

Aussichtsgipfel zwischen Walchensee und Wetterstein

Obwohl dieser Gipfel nicht zu den bekanntesten zählt, wird man auf dieser Schneeschuhwanderung selten allein sein und auch meist gespurte Wege vorfinden. Das Gelände ist bis auf einen Steilhang leicht, es gibt nur eine geringe Lawinengefahr, deshalb ist er trotz seiner Länge auch für Anfänger lohnend. Auch Skitourengeher suchen ihn gerne auf. Geographisch gehört der Simetsberg noch zum Estergebirge, vom Gipfel aus sieht man schön auf den Walchensee hinunter und hat weitreichende Blicke ins Karwendel und Wettersteingebirge, sowie auf Heimgarten, Herzogstand, Jochberg und Krottenkopf.


Das Gipfelkreuz vom Simetsberg

Das Gipfelkreuz vom Simetsberg

Der Simetsberg im Sommer, mit Walchensee

Der Simetsberg im Sommer, mit Walchensee


Kurzinfo:

Region:
Bayerische Voralpen
Tourenart:
Schneeschuh (leicht)
Naturverträgliche Skitour:
Hinweise zum umweltfreundlichen Skibergsteigen
Erreichte Gipfel:
Simetsberg (1840 m)
Dauer:
Aufstieg ca. 3 Std., Abstieg ca. 1 Std. 45 Min.
insgesamt ca. 4 Std. 45 Min.
Lawinengefahr:
Exposition Süd und Ost
Relativ lawinensicher, geringe Gefahr bei vernünftiger Spuranlage
Vorsicht geboten nach der Diensthütte und bei dem freien Hang unterhalb des Gipfels
zur aktuellen Lawinenlage hier klicken
Touristinfo:
Walchensee

Anforderung:

Höhenunterschied:
ca. 1040 hm
Streckenlänge:
ca. 11,8 km
Schwierigkeit:
mittel
Für Schneeschuhe geeignetes Gelände, wenn auch in den oberen Bereich recht steil. Unterhalb des Gipfels muss man sich je nach Schneelage ggf. durch Latschen kämpfen, allerdings ist der Gipfel oft ausgeapert und somit auch ohne Schneeschuhe begehbar.
Orientierung: unten Forststraße, nach deren Ende meist Skispuren bis zum Gipfel.

Start:


Wanderparkplatz Obernach / Einsiedeln am Walchensee 815 m

GPS-Wegpunkt:
N47 34.129 E11 17.852 zu Google Maps

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Mit dem Zug fahren wir nach Kochel am See, dann mit dem Bus (Linie 9608 nach Mittenwald) bis zur Haltestelle Obernach. Von hier zu Fuß (2 Serpentinen) bis zum Wanderparkplatz bei Einsiedeln.

Mit dem Pkw:
von München fahren wir über die A95 Richtung Garmisch bis zur Ausfahrt Großweil, dann weiter über Schlehdorf nach Kochel am See.
Von Rosenheim aus gelangen wir über die A8 Richtung München bis zur Ausfahrt Irschenberg, weiter über Miesbach nach Bad Tölz und Benediktbeuern nach Kochel am See.
Von Kochel am See über Walchensee geht es weiter bis nach Einsiedeln. An dessen Ende lassen wir die Straße zur Jachenau links liegen und fahren über eine Holzbrücke bis zum offiziellen Wanderparkplatz. Alternativ gibt es an der Straße nach Vorderiss einen Parkplatz vor der Mautstelle.

  • Ab Rosenheim: 95 Km / 1:25 Std
  • Ab München: 90 Km / 1:10 Std
  • Ab Bad Tölz: 45 Km / 0:40 Std
  • Ab Salzburg: 170 Km / 2:05 Std

Tourenplaner / Online-Fahrpläne: hier klicken

Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.

Information:
Der Weiler Einsiedl wird durch den Obernachkanal geteilt: Der nördliche Teil gehört zur Gemeinde Kochel am See, der südliche zur Gemeinde Jachenau. Durch den Weiler Obernach verläuft die Grenze zwischen den Landkreisen Garmisch-Partenkirchen und Bad Tölz-Wolfratshausen. Ebenso verläuft mitten durch Obernach in Nord-Süd-Richtung die ehemalige Grenze zwischen den Klöstern Ettal und Benediktbeuern. Mehrere historische Grenzsteine aus dem Jahre 1765 markieren noch heute diese Linie (entnommen aus: Wikipedia.de)


Tourenbeschreibung:

Start: Wanderparkplatz Obernach / Einsiedeln am Walchensee

Aufstieg:
Vom Parkplatz aus steigen wir auf dem Forstweg W7 gleichmäßig steil den Hang hoch. Nach 150 Höhenmetern und mehreren Serpentinen verläuft der Weg nun längere Zeit gerade in südwestlicher Richtung. Nach einem guten Kilometer zweigt rechts ein kleiner Weg ab (grüner Wegweiser „Zum Simetsberg“, siehe Foto), in den wir einbiegen. Die Abzweigung in den lichten Wald kann übersehen werden. Dies ist jedoch kein Problem, denn wer auf dem Hauptweg bleibt, erreicht in einem flacheren Bogen über die Tyroler Diensthütte wieder unseren Aufstiegsweg. Wer es lieber flacher hat, kann deshalb hier auch geradeaus gehen.
Der Weg wird steiler und bald bewegen wir uns durch schönen Wald genau nach Westen auf die östlichen Bereiche des Gipfels zu. Zwischendurch queren wir eine Forststraße. Es bleibt bis auf ein kurzes Flachstück steil, bis wir auf ca. 1600 m am Ende des Steilhangs die Simetsberg-Diensthütte erreichen. Ab hier sind die 240 Höhenmeter bis zum Gipfelkreuz gut erkennbar. Es wird empfohlen, sich hier etwas links (also westlich) zu halten, um dem etwas steileren und lawinengefährdeten Gelände aus dem Weg zu gehen. Der Weg wendet bald nach Norden, und es geht in kleinen Serpentinen über welliges Gelände und durch einen Latschengürtel hinauf zum Gipfel.

Abstieg:
Wie Aufstieg.

Natürlich auf Tour:
Nördlich der Simetsberg-Diensthütte erstreckt sich bis unterhalb des Gipfels ein kreisförmiges Wald-Wild-Schongebiet, das zum Schutz empfindlicher Tiere und Pflanzen nicht betreten oder befahren werden soll. Siehe Bild.

GPS-Daten:


GPX-Tracks sind oft ungenau. Die angezeigten Daten können (insbesondere zur Höhe und Steigung) falsch sein. Daher verwendet bitte nie die Tracks ohne betreffendes Kartenmaterial für das dazugehörige Gebiet. Die GPS-Daten sollen nur als zusätzliche Unterstützung verwendet werden. Auf der Karte lässt sich rechts oben in die Kartengrundlage OpenTopomap umschalten (OpenTopoMap ist nicht immer sofort verfügbar). Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.


Download Bedingungen

Unsere GPS-Dateien dürfen kostenlos für die private Nutzung heruntergeladen werden. Veröffentlichung jeglicher Art und kommerzielle Nutzung nur mit vorheriger Genehmigung von roBerge.de. Die GPS-Daten wurden mit größter Sorgfalt aufbereitet. Trotzdem kann keine Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten gegeben werden. Sie können deshalb nur als Unterstützung bei der Wegfindung dienen. Wir weisen deshalb ausdrücklich darauf hin, dass die Nutzung der Daten auf eigene Verantwortung erfolgt und die Wegfindung nur aufgrund offizieller Karten erfolgen darauf. Die Benutzung privater Straßen und das Betreten privater Grundstücke kann gesetzlichen Beschränkungen unterliegen.

Ich akzeptiere die obigen genannten Bedingungen.



Webcams:

Aktuelle Bilder von Webcams im Umkreis von 30km vom Ausgangspunkt.
  weitere Webcams findest du hier



Herzogstand / Fahrenbergkopf
(©foto-webcam.eu)

Wankhaus
(©foto-webcam.eu)

Wankhaus
(www.foto-webcam.eu)

Ähnliche Tour:

Simetsberg - hoch über dem Walchensee
Ein exzellenter Aussichtsberg
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Literatur:

Führer

Winterwandern Bayerische Alpen
von Gelder, Birgit
Infos: Führer

Winterwandern Bayerische Alpen

Schneeschuh-Führer

Münchner Berge
Bayerische Alpen und angrenzendes Nordtirol
von Wecker, Evamaria
Infos: Schneeschuh-Führer

Münchner Berge

Karte

Alpenvereinskarte BY09
Estergebirge, Herzogstand, Wank
von Alpenverein
Infos: Karte

Alpenvereinskarte BY09

Galerie:


Weitere schöne Bilder sind in unserer Fotoshow

Diashow:

Vom Parkplatz aus geht es auf einer breiten und oft von vielen Skitourengängern plattgefahrenen Forststraße beständig nach oben.Der Forstweg zieht gemächlich den Steilhang oberhalb der B11 Richtung Wallgau nach oben.Auf ca. 1120 m biegen wir an diesem Schild rechts auf den direkten Wanderweg ab.Die letzten Meter - zum Gipfel ist es nicht mehr weitDie Aussicht vom Gipfelgrat über das Nebelmeer nach Osten ist beeindruckend. Recht ragt das Karwendel aus dem Nebel.Der Ausschnitt der AV-Karte zeigt das Wald-Wild-Schongebiet östlich des Gipfels

Gipfelpanorama bei PeakFinder:

Panoramablick vom Gipfel des Simetsbergs    zu Peakfinder auf roBerge.de


Autor:

 Autor: Andreas Jaros (alias MANAL)   zu MANAL im roBerge-Forum