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Feldberg

Großartige Sicht ins Griesner Kar

Von der Griesner Alm aus wirkt der Feldberg eigentlich recht zahm - vielleicht wie ein Hügel, den man sicher schnell und kurz besteigen kann. Doch dies täuscht, immerhin ist er mehr als 1800 m hoch.

Normalerweise wird der Feldberg von der Griesenau über eine Forststraße bestiegen, oft auch über das Stripsenjoch. Die Tour, welche wir hier beschreiben, verläuft abseits des Trubels zum Stripsenjoch. Sie führt zuerst ins Kohltal und weiter über Scheibenbichlberg und Wasserlahnerkopf bis zum Feldberg-Gipfel. Der weitere Weg dann über den Kohllahnersattel zurück ins Kohltal.

Wer genügt Zeit hat, kann als Dreingabe noch weiter über den Grat zum Stripsenkopf steigen.


Hier erkennt man die von unten nicht zu sehenden Ausmaße des Gipfelbereichs des Feldbergs.

Hier erkennt man die von unten nicht zu sehenden Ausmaße des Gipfelbereichs des Feldbergs.


Kurzinfo:

Region:
Kaisergebirge
Tourenart:
Bergtour
Andere Bergsportarten:
Vom Parkplatz aus wäre der Anstieg bis zur Kohlalm eine geeignete Mountainbikestrecke. Man kann sich dadurch beim Rückweg den langen Abstiegsweg auf der Forststraße ersparen. Nur schade, dass das Radfahren durch ein Schild beim Parkplatz verboten ist. Vermutlich spielen hier wieder einmal Versicherungsangelegenheiten eine Rolle.
Erreichte Gipfel:
Feldberg 1813 m, Scheibenbichlberg 1577 m (auch Scheibenbichl, Scheibenbühel, Scheibenbühelberg)
Dauer:
Parkplatz - Kohlalm 1 Std. 20 Min., Kohlalm - Scheibenbichlberg 1 Std.
Scheibenbichlberg - Feldberg 1 Std. 15 Min., Feldberg - Kohllahnersattel 45 Min.
Kohllahnersattel - Parkplatz 1 Std. 45 Min., insgesamt ca. 6 - 6,5 Stunden
Beste Jahreszeit:
Nicht bei Schnee oder feuchter Witterung
Einkehrmöglichkeiten:
Touristinfo:
Griesenau
Sehenswertes:

Vom Feldbergaus einer der schönsten Blicke auf die berühmten Kaiserwände aus Wettersteinkalk, sowie auf Guffert, Rofan, Zahmer Kaiser, Chiemgauer Berge mit Geigelstein und Kampenwand sowie im Osten Unterberghorn, Steinplatte, Loferer und Leoganger Steinberge.

Anforderung:

Höhenunterschied:
Parkplatz 690 m, Kohlalm 1283 m, Scheibenbichlberg 1577 m, Feldberg 1813 m
insgesamt ca. 1150 m
Schwierigkeit:
(mittel)
Mittel: Forststraße und Bergsteige. Der Aufstieg zum Scheibenbichlberg ist teilweise sehr steil, bei Nässe Abrutschgefahr über sehr steile Wiesenhänge. Aufstieg zum Feldberg kurz durch Drahtseile versichert.
Trittsicherheit ist unbedingt erforderlich, gute Kondition kein Nachteil.

Start:


Kohlalmstraße zwischen St. Johann und Schwendt 690 m

GPS-Wegpunkt:
N47 35.752 E12 22.904 zu Google Maps

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Mit der Bahn nach Kitzbühel oder Kufstein. Weiter mit dem Postbus nach Schwendt im Kohlental.

Mit dem Pkw:
Inntalautobahn Ausfahrt Oberaudorf, weiter über Walchsee nach St. Johann. Oder Autobahn München - Salzburg Ausfahrt Bernau und von dort Richtung Griesenau.
Zwischen St. Johann und Schwendt befindet sich auf der Griesenaustraße bei Kilometer 9,7 die Einfahrt ins Kohlalmtal. Hier einbiegen, am Straßenrand Parkgelegenheiten.

  • Ab Rosenheim: 70 Km / 1:00 Std
  • Ab München: 125 Km / 1:20 Std
  • Ab Bad Tölz: 105 Km / 1:25 Std
  • Ab Salzburg: 65 Km / 1:35 Std

Tourenplaner / Online-Fahrpläne: hier klicken

Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.

Tourenbeschreibung:

Start: Kohlalmstraße zwischen St. Johann und Schwendt

Zur Kohlalm:
Ab dem Parkplatz westwärts der Forststraße folgen, immer der Beschilderung zur Kohlalm folgen. Es gibt zwischendurch drei Abkürzer ("Fußweg Kohlalm"), welche den Weg über die Forststraße verkürzen. Letztendlich aber erreichen sowohl die Forststraße als auch die Bergsteige das Kohlalmgebiet.

Zum Scheibenbichlberg
Bei der Kohlalm zweigt links ein Weg ab - Wegweiser "Scheibenbichl 76". Diesem Pfad folgen, er ist jedoch nach wenigen Metern unkenntlich. Sein weiterer Verlauf ist unterhalb des darüber liegenden Karrenweges, welcher nach ca. 30 Metern links endet. Der Weg zum Scheibenbichl verläuft ca. 10 Meter unterhalb des Endes dieses Karrenweges in östlicher Richtung, ungefähr in der Mitte zwischen dem Waldrand und der Forststraße, über die man aufstieg. Ab hier ist der Bergsteig wieder gut erkennbar. Er ist nun rot-weiß markiert, und verläuft schmal und teils sehr steil durch den lichten Wald. Nachdem man die Anhöhe überwunden hat, wird es flacher und bald wendet sich die Wegrichtung nach Süden. An einem verfallenen Jägerstand vorbei, bis man eine breite Forststraße erreicht. Diese kommt von der Griesenau hinauf und verläuft rechts weiter bis zu der Senke zwischen Scheibenbichlberg und der Oberen Scheibenbichlalm (1470 m). Man befindet sich am Fuß des Schneebichls, welcher zwar nicht sehr spekualtiv ist, auf dessen flachem Wiesengipfel man jedoch gern die Sonne genießt. Ab der Alm weiter auf dem Forstweg nach Westen bis zu einem Wegkreuz in der Senke zwischen Scheibenbichlberg und dem östlichen Kamm des Feldberges. Von dieser Wegekreuzung erreicht man links (östlich) in wenigen den Scheibenbichlberg und geradeaus ginge es weiter ins Kaiserbachtal (Griesneralm, Rangenalm, Fischbachalm).

Auf den Feldberg:
Unser Weg verläuft jedoch nach rechts, also westlich, über den Wasserlahnerkopf auf den weiten Kamm des Feldberges. Über einen nicht zu schwierigen Bergsteig, oft durch mannshohe Latschen, einmal durch Drahtseile gesichert, gelangt man ca. 1 Std. 15 Minuten nach der Abzweigung auf den Gipfel.

Abstieg:
Vom Gipfel aus in westlicher Richtung dem Weg folgen bis zum Ende des Latschenfeldes (20 Minuten). Hier steht, auf der freien Wiese, hinter einer Latschengruppe verdeckt und deshalb von oben schlecht erkennbar, ein Wegweiser. Geradeaus verläuft der Weg weiter zum Stripsenkopf und Stripsenjoch. Doch wir biegen rechts, also nördlich, ab, überqueren nun die Wiese auf einem teils schlecht sichtbaren, schmalen Pfad, welcher jedoch nach einer Gruppe von Felsen wieder besser erkennbar ist. Auf diesem Pfad hinunter bis zum Kohllahnersattel. Vorsicht: Im Winter gibt es hier immer eine hohe Schneewächte! Vom Sattel aus in ca. 1,5 Stunden (Wegweiser "Kohlalm, Schwendt 74") durch das Kohlntal zur Kohlalm und auf dem bekannten Weg hinunter zur Hauptstraße.

GPS-Daten:


GPX-Tracks sind oft ungenau. Die angezeigten Daten können (insbesondere zur Höhe und Steigung) falsch sein. Daher verwendet bitte nie die Tracks ohne betreffendes Kartenmaterial für das dazugehörige Gebiet. Die GPS-Daten sollen nur als zusätzliche Unterstützung verwendet werden. Auf der Karte lässt sich rechts oben in die Kartengrundlage OpenTopomap umschalten (OpenTopoMap ist nicht immer sofort verfügbar). Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.


Download Bedingungen

Unsere GPS-Dateien dürfen kostenlos für die private Nutzung heruntergeladen werden. Veröffentlichung jeglicher Art und kommerzielle Nutzung nur mit vorheriger Genehmigung von roBerge.de. Die GPS-Daten wurden mit größter Sorgfalt aufbereitet. Trotzdem kann keine Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten gegeben werden. Sie können deshalb nur als Unterstützung bei der Wegfindung dienen. Wir weisen deshalb ausdrücklich darauf hin, dass die Nutzung der Daten auf eigene Verantwortung erfolgt und die Wegfindung nur aufgrund offizieller Karten erfolgen darauf. Die Benutzung privater Straßen und das Betreten privater Grundstücke kann gesetzlichen Beschränkungen unterliegen.

Ich akzeptiere die obigen genannten Bedingungen.



Webcams:

Aktuelle Bilder von Webcams im Umkreis von 30km vom Ausgangspunkt.
  weitere Webcams findest du hier



Grat zwischen der Seilbahn-Bergstation und dem Gipfel der Kampenwand
(www.foto-webcam.eu)

Marquartstein
(www.foto-webcam.eu)

Hochrieshütte
(©foto-webcam.eu)

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Flora und Fauna:

Zwischen dem Sattel nach der Obereren Scheibenbühelalm und dem Feldweg passiert man lichten, artenreichen, subalpinen Lärchenwald. Außerdem entdeckt man hier die Bewimperte und die Rostblättrige Alpenrose.

Literatur:

Führer

Wanderführer "Rund um den Wilden Kaiser"
von Brandl, Sepp
Infos: Führer

Wanderführer "Rund um den Wilden Kaiser"

Führer

Tiroler Wanderberge - 50 Touren zwischen Silvretta und Kaiser
von Garnweidner, Siegfried
Infos: Führer

Tiroler Wanderberge - 50 Touren zwischen Silvretta und Kaiser

Galerie:


Weitere schöne Bilder sind in unserer Fotoshow

Diashow:

Der Aufstieg zum Scheibenbichlberg verläuft zeitweise durch sehr steiles Waldgelände.Der Gipfelbereich des Scheibenbichlberges.Der lange und immer leicht ansteigende Gipfelgrat zum Feldberg. Blick vom Feldberg auf Walchsee und Geigelstein-Block.Blick vom Feldberg auf den Gipfelgrat, an dessen Ende der Scheibenbichlberg (der grüne Fleck), links dahinter der langegezogene Schnappenberg und hinter diesem das links flach abfallende Unterberghorn.Gipfelkreuz vom Feldberg und Wilder Kaiser.In das Kleine Griesner Kar läßt sich vom Feldberg aus gut einsehen.Der Kohlalmsattel beim Gipfel-Abstieg. Deutlich ist auf dem Sattel der Bergweg zu erkennen.Blick hinunter vom Kohlalmsattel in das Kohlntal.

Panorama:

  zur Panorama Ansicht ins Bild klicken



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