Hochalm

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Langer Grund

Von Hopfgarten zur Tiefentalalm

Landschaftlich schöne und leichte Auffahrt auf Asphalt und leichtem Schotter entlang der im Frühjahr wilden Kelchsauer Ache bis zur Tiefentalam. Je näher man dem Talschluß kommt, umso schöner wird die Kulisse zwischen Salzachgeier, Sonnenjoch und Torhelm. Es gibt nur einen Schönheitsfehler: Auch nach der Mautstelle ist der Weg für Autos und Motorradfahrer zugelassen. Deshalb am besten so früh als möglich losfahren.
Je nach Zeit, Lust und Laune startet man in Hopfgarten, Kelchsau oder an der Mautstelle zwischen Kurzem und Langem Grund.


Vor der großartigen Kulisse des Torhelms.

Vor der großartigen Kulisse des Torhelms.


Kurzinfo:

Region:
Kitzbüheler Alpen
Tourenart:
Mountainbike (mittel)
Dauer:
Ab Hopfgarten ca. 2,5 Std., ab Mautstelle 1 - 1,5 Std.
Wegzustand:
Bis zum Gasthof Moderstock Asphaltstraße, anschließend gute Forststraße.'
Touristinfo:
Kelchsau

Anforderung:

Höhenunterschied:
ca. 850 m ab Hopfgarten, 640 m ab Kelchsau, 580 hm ab Mautstelle
Steigung:
fortwährend leicht ansteigend zwischen 5 und 15 Prozent
Streckenlänge:
Bis zur Tiefentalalm: ab Hopfgarten 22,5 km, ab Mautstelle 12 km
Schwierigkeit:
leicht
leicht ansteigende Asphalt- und später Forststraße. Sowohl für Anfänger als auch für sportliche Fahrer geeignet.

Einkehrmöglichkeit:

Erla-Brennhütte (Erla-Hütte):
Im Sommer: ca. Mai - Oktober, im Winter: 26.12. - 6.1. und an schönen Wochenenden   Hütten Info, hier klicken
Moderstock (Alpengasthof):
1. Mai bis Ende Oktober, Mi Ruhetag. Im Winter in der Weihnachtszeit und an den Wochenenden   Hütten Info, hier klicken
Tiefentalalm:
Ende Mai bis Ende Oktober   Hütten Info, hier klicken

Start:


Mautstelle Kelchsau / Langer Grund 850 m

GPS-Wegpunkt:
N47 22.235 E12 07.794 zu Google Maps

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Hopfgarten: Über München, Kufstein und Wörgl nach Hopfgarten Berglift
Kelchsau: Ab Hopfgarten mit dem Postbus

Mit dem Pkw:
über München, Ausfahrt Kufstein Süd (mautfrei) - Bundesstraße Richtung Innsbruck - Abzweigung Brixental oder über die A 12 - Ausfahrt Wörgl Ost
über Innsbruck (70 km) - Ausfahrt Wörgl Ost - Abzweigung Brixental
über Salzburg (100 km) - Lofer - St. Johann - Richtung Wörgl - Abzweigung Brixental
über Lienz(Felbertauern) - Paß Thurn - Kitzbühel - Brixental.
Weiter nach Kelchsau: Bei der Bahnunterführung zweigt in südlicher Richtung die Straße nach Kelchsau ab.
Von Kelchsau aus bis zur Mautstelle fährt man knapp zwei Kilometer.

  • Ab Rosenheim: 75 Km / 1:05 Std
  • Ab München: 130 Km / 1:25 Std
  • Ab Bad Tölz: 165 Km / 1:45 Std
  • Ab Salzburg: 95 Km / 2:25 Std

Tourenplaner / Online-Fahrpläne: hier klicken

Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.

Information:
Weit oben, auf knapp 2500 Meter in den Kitzbüheler Alpen, entspringen die beiden Quellflüsse der Kelchsauer Ache. Beide Quellflüsse vereinigen sich beim Mauthäuschen kurz hinter Kelchsau und münden nach 10 Kilometern bei Hopfgarten in die Brixentaler Ache. Sie ist ein ehemals unberührter Wildwasserfluß, der in den 90er Jahren weitgehend (16 km) leider begradigt und verbaut wurde. Unter Kajasportlern ist die Kelchsauer Ache recht beliebt.
Seit Jahrzehnten schwebt über der Bevölkerung von Kelchsau das Damoklesschwert eines geplanten Kraftwerks in der Kelchsauer Ache. Die Wörgler Stadtwerke, die dort über das Wasserrecht verfügen, wollen im Bereich Ehreit die Wasserkraft nützen und ein Werk zur Stromerzeugung errichten.


Tourenbeschreibung:

Start: Mautstelle Kelchsau / Langer Grund

Man startet ja nach Zeit, Lust und Laune entweder ganz unten in Hopfgarten, in Kelchsau oder direkt vor der Mautstelle, wo Kurzer und Langer Grund verzweigen. Die Wegbeschreibung ist sehr einfach: Einfach immer immer dem Hauptweg folgen, welcher vorbei am Gasthof Moderstock und Erlahütte (Erlauer Hütte) bis hinauf zur Tiefentalalm führt.
Zurück fährt man auf dem gleichen Weg.

Webcams:

Aktuelle Bilder von Webcams im Umkreis von 30km vom Ausgangspunkt.
  weitere Webcams findest du hier



Pendlinghaus
(©Foto-Webcam.eu)

Gasthof Hohe Brücke, Pass Thurn
(©Foto-Webcam.eu)

Bergstation Wanglspitz
(foto-webcam.eu)

Literatur:

Alpenvereinsführer

Alpenvereinsführer Kitzbüheler Alpen (vergriffen)
von Bleier, Georg / Kettner, Kurt
Infos: Alpenvereinsführer

Alpenvereinsführer Kitzbüheler Alpen (vergriffen)

Karte

Mayr Nr. 164: Mountainbike Karte & Führer Kitzbüheler Alpen
von Mayr-Verlag
Infos: Karte

Mayr Nr. 164: Mountainbike Karte & Führer Kitzbüheler Alpen

Wanderführer

Wanderführer Kitzbühler Alpen
Alpbach – Wildschönau – Brixental – St. Johann – Pillerseetal
von Brandl, Sepp
Infos: Wanderführer

Wanderführer Kitzbühler Alpen

Profil:

Egal, ob ab Hopfgarten, Kelchsau oder ab der Mautstelle (wie hier): Der Weg steigt kontinuierlich aber leicht an.

Profil

Galerie:


Weitere schöne Bilder sind in unserer Fotoshow

Diashow:

Die Kelchsauer Ache führt im Frühjahr oft sehr viel Wasser - Vorsicht wenn Kinder dabei sind!Nach der Mautstelle führt der Weg kurzweilig neben der plätschernden Kelchsauer Ache.Blick auf den Talschluß des Langen Grundes mit dem Torhelm.Der Lange Grund im Rückblick von der TiefentalalmDie romantisch gelegene Tiefentalalm mit dem Torhelm.Blick nach oben auf den Westlichen Gipfel des Salzachgeiers.Die Tiefentalalm ist mit über 500 Jahren die älteste Almhütte der Kitzbüheler Alpen.

Panorama:

  zur Panorama Ansicht ins Bild klicken

Sagen, Mythen und Wahrheiten:

Der spottende Hirt vom Moderstock

Auf der Alpe Moderstock war einmal ein Hirt namens Sepp. Er hatte ein "grobes Maul" 1) und fluchte und teufelte 2) wegen jeder Kleinigkeit. Kein Tag verging, an dem er nicht eine Gotteslästerung aussprach.
Ein regnerischer Tag war es. Sepp mußte die Kühe in den Haag treiben. Da geschah es, daß ihm eine Kuh in die Ache ging. Nun wurde ihm bange. Er versuchte die Kuh herauszutreiben - alles half nichts. Wie es die Gewohnheit des Sepp war, fing er an zu fluchen und teufein. Er grub mit den Händen ein Loch und legte den Hut darüber. "Wanns an Toifl geit, aft sollt er bei den (diesem) Loch auffa schaug'n", sprach er. Er nahm den Hut weg und wurde ganz bleich. Der Teufel schaute wirklich herauf.
Der Hirt begann sich zu bessern. Er wußte, daß es einen Teufel gibt.

1 Wer viel flucht, der hat ein "grobes Maul", sagt der Volksmund.
2 Wenn man den Teufel zum Fluchen gebraucht. (Anton Schipflinger)

Mit freundlicher Genehmigung von Sagen.at