Hochalm

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Hochries über Moserboden

Bergtour auf den Rosenheimer Hausberg

  

Die meisten Bergsteiger, die auf die Hochries gehen wollen, beginnen ihre Wanderung beim Parkplatz Spatenau.
Die hier beschriebenen Wanderung über den Moserboden ist sicher eine der kürzesten Bergwanderungen auf die Hochries. Sie ist nicht stark frequentiert, besonders wenn man den Alternativaufstieg 2 zum Moserboden benutzt. Die Wanderung beginnt in Grainbach an der Talstation der Hochriesbahn und verläuft über den Moserboden und die Seitenalmen zum Gipfelhaus. Die Fotos zu dieser Tour sind im Winter während einer Inversions-Wetterlage entstanden. Sie sind auch Inhalt einer kleinen Slideshow (siehe unten).


Der Hochriesblock von Rosenheim aus gesehen. Von links: Hochries, Karkopf, Feichteck, Kaisergebirge. Vor dem Kaisergebirge der Pasterkopf (Basterkopf).

Der Hochriesblock von Rosenheim aus gesehen. Von links: Hochries, Karkopf, Feichteck, Kaisergebirge. Vor dem Kaisergebirge der Pasterkopf (Basterkopf).


Kurzinfo:

Region:
Chiemgauer Alpen
Tourenart:
Bergtour (mittel)
Winterwandern
Erreichte Gipfel:
Hochries 1569 m
Dauer:
Aufstieg gut 2 Stunden, Abstieg ca. 1,5 - 2 Stunden.
Lawinengefahr:
Ab ca. 1100 m beim Verlassen des Waldes nach dem Moserboden ist die Schneise vom Hochriesgipfel her gefährdet, sowie der weitere Weg im gesamten Bereich der Seitenalmen. Besonders nach Neuschnee ist erhöhte Vorsicht geboten.
zur aktuellen Lawinenlage hier klicken
Beste Jahreszeit:
ganzjährig, im Winter bei entsprechender Schneelage.
Einkehrmöglichkeiten:
Touristinfo:
Samerberg

Anforderung:

Höhenunterschied:
Talstation (Sessellift Grainbach) 720 m, Hochries 1569 Meter, insgesamt ca. 850 m
Steigung:
immer wieder steilere Teilstrecken, dazwischen auch Flachstücke.
Streckenlänge:
4,8 km (nur Aufstieg)
Schwierigkeit:
mittel
Forststraße und Bergsteige, Trittsicherheit erforderlich
Kinder:
Kinder nur bei Kondition für 850 Höhenmeter
Hunde:
für Hunde gut geeignet

Start:


Hochriesbahn-Talstation in Grainbach 716 m

GPS-Wegpunkt:
N47 46.201 E12 14.136 zu Google Maps

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Nach Grainbach fahren nur Busse. Am besten bereits ab Rosenheim in den Bus steigen.
Eine interessante Alternative ist der Wanderbus, welcher in den Sommermonaten ab Bad Feilnbach über Bad Aibling, Kolbermoor und Rosenheim nach Törwang und Samerberg fährt. Er endet an der Talstation der Hochriesbahn in Grainbach. (mehr Info)

Mit dem Pkw:
Von München / Rosenheim / Prien: Autobahn München - Salzburg, Ausfahrt Achenmühle. In Achenmühle bei der Kreuzung die Straße nach Grainbach / Törwang fahren. Bei einer Abzweigung links nach Grainbach fahren. Durch Grainbach hindurch fahren und der Beschilderung "Hochriesbahn" folgen. Der Parkplatz ist gebührenpflichtig.
Von Innsbruck: Inntalautobahn A93 Richtung München/Salzburg >Ausfahrt Brannenburg > Nussdorf > Grainbach > Parkplatz Talstation.

  • Ab Rosenheim: 15 Km / 0:25 Std
  • Ab München: 80 Km / 0:50 Std
  • Ab Bad Tölz: 60 Km / 0:50 Std
  • Ab Salzburg: 80 Km / 0:55 Std

Tourenplaner / Online-Fahrpläne: hier klicken

Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.

Tourenbeschreibung:

Start: Hochriesbahn-Talstation in Grainbach

Aufstieg:
Östlich des Parkplatzes der Talstation wandern wir auf der asphaltierten Straße in Richtung Mittelstation.

Variante 1 zum Moserboden:
Bei der Mittelstation folgen wir dem breiten Weg in westlicher Richtung bis zum Moserboden.

Variante 2 zum Moserboden:
Zehn Minuten nach der Talstation verlassen wir bei einem gelben Wegweiser die asphaltierte Straße und halten uns rechts in einen Karrenweg (Schild "Moserboden"). Wir gehen direkt unter dem Sessellift hindurch und links an einer Hütte vorbei. Der Weg ist in der Wiese nicht immer klar erkennbar. Links an einem Jägerstand vorbei erreichen wir nach kurzer Zeit den Waldrand. Hier folgen wir wieder dem Wegweiser "Moserboden" in den Wald. Auf holprigem und steinigem Weg geht es nun nach oben. Nach gut zehn Minuten erreichen wir eine Wegekreuzung. Hier geht es geradeaus weiter auf dem Weg Nr. 73. Nach einem sehr steilen und steinigen Aufstieg mündet unser Weg in eine breite Forststraße, auf der wir uns rechts halten. Nach wenigen Minuten erreichen wir den Moserboden.

Weiterer Aufstieg zum Gipfel: 
Im Moserboden sehen wir hoch vor uns auf der gegenüberliegenden Seite bereits das nächste Ziel, die drei Gebäude der Seitenalmen, liegen.
Wir bleiben immer auf dem Hauptweg, bis der Weg (216c) bei der letzten Hütte in einen Bergsteig übergeht. Nach einer knappen halben Stunde und steilem Aufstieg im Wald gelangen wir auf einen breiten Weg - hier geht es rechts weiter. Nach zwei Minuten zweigt links der Steig (Schild "Hochries - Feichteck - Seitenalm") zu den Seitenalmen ab. 20 Meter nach dem obersten Almgebäude steigen wir links weiter bis zum Grat, der kurz darauf (wiederum links) in 10 - 15 Minuten zum Gipfelhaus führt.

Abstieg:
Wie Aufstieg

Abstiegsvariante 1 (schwer, nicht nach Regentagen):
Von der Hochrieshütte nordöstlich Richtung Riesenhütte. Kurz bevor man nach ca. 20 Minuten Abstieg das Plateau erreicht, zweigen bei einer Kreuzung zwei Bergsteige nach links ab. Der rechte führt durch die steile Rinne bis zur Käseralm und Mittelstation, von dort führt die breite Forststraße bequem bis zum Parkplatz.
Alternativ bietet sich anstatt des Abstiegs die Hochriesbahn an.

Abstiegsvariante 2:
Wir fahren mit der Gondel bequem hinab zur Mittelstation. Von hier zu Fuß weiter auf dem bekannten Weg, oder weiter mit dem Sessellift bis zur Talstation.

GPS-Daten:


Die GPS-Dateien enthalten nur den Aufstieg mit der Moserobden-Variante 2.


GPX-Tracks sind oft ungenau. Die angezeigten Daten können (insbesondere zur Höhe und Steigung) falsch sein. Daher verwendet bitte nie die Tracks ohne betreffendes Kartenmaterial für das dazugehörige Gebiet. Die GPS-Daten sollen nur als zusätzliche Unterstützung verwendet werden. Auf der Karte lässt sich rechts oben in die Kartengrundlage OpenTopomap umschalten (OpenTopoMap ist nicht immer sofort verfügbar). Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.


Download Bedingungen

Unsere GPS-Dateien dürfen kostenlos für die private Nutzung heruntergeladen werden. Veröffentlichung jeglicher Art und kommerzielle Nutzung nur mit vorheriger Genehmigung von roBerge.de. Die GPS-Daten wurden mit größter Sorgfalt aufbereitet. Trotzdem kann keine Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten gegeben werden. Sie können deshalb nur als Unterstützung bei der Wegfindung dienen. Wir weisen deshalb ausdrücklich darauf hin, dass die Nutzung der Daten auf eigene Verantwortung erfolgt und die Wegfindung nur aufgrund offizieller Karten erfolgen darauf. Die Benutzung privater Straßen und das Betreten privater Grundstücke kann gesetzlichen Beschränkungen unterliegen.

Ich akzeptiere die obigen genannten Bedingungen.




   

Webcams:

Aktuelle Bilder von Webcams im Umkreis von 30km vom Ausgangspunkt.
  weitere Webcams findest du hier



Bergstation Hochries-Seilbahn
(www.foto-webcam.eu)

Hochrieshütte
(©foto-webcam.eu)

Hochrieshütte
(©foto-webcam.eu)

Flora und Fauna:

Rehwild. Im Moserboden blühen im Frühjahr viele Schlüsselblumen.

Literatur:

Karte

Alpenvereinskarte BY17
Chiemgauer Alpen West: Hochries, Geigelstein
von Alpenverein
Infos: Karte

Alpenvereinskarte BY17

Hüttenführer

Hüttenwandern zwischen Garmisch und Berchtesgaden
(hier portofrei bestellen)
von Rolle, Reinhard
Infos: Hüttenführer

Hüttenwandern zwischen Garmisch und Berchtesgaden

Karte

Rund um Heuberg - Dandlberg - Samerberg und Kranzhorn
von Stuffer, Dr. Georg
Infos: Karte

Rund um Heuberg - Dandlberg - Samerberg und Kranzhorn

Bildband

Chiemgauer Alpen
Wasser - Moore - Wälder - Felsen
von Zebhauser, Helmuth
Infos: Bildband

Chiemgauer Alpen

Galerie:


Weitere schöne Bilder sind in unserer Fotoshow

Diashow:

Ein altes Schild an einem Baum auf dem Moserboden. Aber: Wo ist hier eine Grenze?Der malerische Moserboden im Winter.Kurz vor dem Hochriesgipfel hat man bereits die Höhe des Karkopfes überwunden: Blick auf den Karkopf-GipfelDas Gipfelkreuz der Hochries.

Video:

Winterwanderung auf die Hochries von Reinhard Rolle
zum Video auf YouTube