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Schwarzenberg bei der Winterstubn

Auf einen kleinen Vorgipfel der Hochries

Der Schwarzenberg am Samerberg ist einer von den eher unscheinbaren Waldbuckeln, die man beim Blick auf Hochries und Riesenberg oder beim Aufstieg auf diese höheren Ziele oft im Visier hat, die aber in der Regel links liegen gelassen werden. Einen Abstecher ist der Schwarzenberg aber wert. Er bietet schöne Ausblicke zum Chiemsee und zur Kampenwand. Der Berg kann in Kombination mit einer Mountainbike-Runde oder als Abstecher von der Frasdorfer Hütte bestiegen werden. Für die, die in den Chiemgauern schon auf fast allen Gipfeln waren, ist er aber auch einen eigenständigen Besuch wert. Hier wird der am leichtesten zu findende Aufstieg beschrieben. Der Gipfelanstieg startet etwa 100 Meter oberhalb der Winterstube. Dieser Punkt kann von Frasdorf, der Frasdorfer Hütte oder von der Kräuterwiese aus erreicht werden. Für die Varianten ist Orientierungssinn notwendig.


Der Schwarzenberg und der Riesenberg dahinter von Hartbichl aus

Der Schwarzenberg und der Riesenberg dahinter von Hartbichl aus


Kurzinfo:

Region:
Chiemgauer Alpen
Tourenart:
Bergtour (leicht)
Erreichte Gipfel:
Schwarzenberg 1138 m
Dauer:
Je nach Variante 2 - 3,5 Stunden Gehzeit
Einkehrmöglichkeiten:
  • Käseralm  Mai bis Oktober: Di bis So ab 10 Uhr, Sonn- und Feiertags bis 18 Uhr, Montag Ruhetag
    Dezember bis April: Fr bis So ab 10 Uhr, Sonn- und Feiertags bis 18 Uhr
  • Frasdorfer Hütte  Derzeit geschlossenen, siehe Homepage
Touristinfo:
Frasdorf
Samerberg
Sehenswertes:

Kräuterwiese; schöne Blicke auf den Riesenberg mit den „Samerberger Dolomiten“. Kurz unterm Gipfel Ausblick zu Chiemsee und Kampenwand

Anforderung:

Höhenunterschied:
je nach Ausgangspunkt etwa 400 Meter
Schwierigkeit:
leicht
Die Abstiegsvarianten erfordern Orientierungssinn. Von der Kräuterwiese großteils Forststraße, dann zugewachsener Wald- und Wiesenweg.

Start:


Hochriesbahn-Talstation in Grainbach 716 m

GPS-Wegpunkt:
N47 46.201 E12 14.136 zu Google Maps

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Nach Grainbach fahren nur Busse. Am besten bereits ab Rosenheim in den Bus steigen.
Eine interessante Alternative ist der Wanderbus, welcher in den Sommermonaten ab Bad Feilnbach über Bad Aibling, Kolbermoor und Rosenheim nach Törwang und Samerberg fährt. Er endet an der Talstation der Hochriesbahn in Grainbach. (mehr Info)

Mit dem Pkw:
Von München / Rosenheim / Prien: Autobahn München - Salzburg, Ausfahrt Achenmühle. In Achenmühle bei der Kreuzung die Straße nach Grainbach / Törwang fahren. Bei einer Abzweigung links nach Grainbach fahren. Durch Grainbach hindurch fahren und der Beschilderung "Hochriesbahn" folgen. Der Parkplatz ist gebührenpflichtig.
Von Innsbruck: Inntalautobahn A93 Richtung München/Salzburg >Ausfahrt Brannenburg > Nussdorf > Grainbach > Parkplatz Talstation.

  • Ab Rosenheim: 15 Km / 0:25 Std
  • Ab München: 80 Km / 0:50 Std
  • Ab Bad Tölz: 60 Km / 0:50 Std
  • Ab Salzburg: 80 Km / 0:55 Std

Tourenplaner / Online-Fahrpläne: hier klicken

Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.

Tourenbeschreibung:

Start: Hochriesbahn-Talstation in Grainbach

Grainbach-Kräuterwiese
Etwa 45 Minuten

  • Von der Talstation des Sessellifts mit dem Lift oder zu Fuß (bzw Bike) zur Mittelstation. Von dort weiter zur Kräuterwiese
  • Vom Sattlberger zu Fuß oder mit dem Mountainbike über Ried (Teerstraße) oder Hartbichl (erst Teerstraße, dann Waldweg, dann wieder Straße) zur Kräuterwiese


Kräuterwiese – Abzweigung zur Winterstube
Etwa 20 Minuten
Auf der Kräuterwiese der Beschilderung Richtung Riesenberg und Winterstube folgen. Auf einer Forststraße geht es unterhalb des Riesenbergs Richtung Osten. Nach etwa 20 Minuten macht der Weg eine scharfe Rechtskurve. Kurz darauf kommt auf der rechten Seite eine Lichtung. Am Ende dieser Lichtung zweigt kurz darauf an einer Baumgruppe rechts ein unscheinbarer Pfad hinunter zur Winterstube ab (diese liegt 100 Höhenmeter tiefer; von hier Weiterweg zur Frasdorfer Hütte). Wir bleiben aber noch wenige Meter auf der Forststraße.

Abzweigung zur Winterstube – Schwarzenberggipfel
5-10 Minuten
Die Forststraße macht unmittelbar nach der Abzweigung zur Winterstube eine Linkskurve (bis hier hin kann man auch gut mit dem Radl fahren). Noch in der Kurve geht ein zugewachsener, schwer erkennbarer Waldweg ab (siehe Foto – wenn man an den Wendeplatz der Forststraße kommt, ist man schon zu weit). Auf diesem nun in wenigen Minuten bis zum höchsten Punkt. Der Gipfel selbst bietet wenig Aussicht, da von Bäumen umringt. Kurz unterhalb des Gipfels gibt es aber schöne Brotzeitplätze, man kann auch auf den Jägerstand klettern und zu Kampenwand und Chiemsee schauen.

Rückweg
Für den Rückweg sind mehrere Varianten denkbar. Der erste Vorschlag (nicht vom Autor probiert, nicht in den Karten verzeichnet, aber von der Optik her gut möglich und wohl auch öfter begangen) wäre, dem Gipfelrücken Richtung Südwesten zu folgen und dann direkt über freie Schneisen zur Kräuterwiese abzusteigen.

Für die anderen Varianten
... geht es in jedem Fall erst einmal das kurze Stück den Aufstiegsweg hinunter zurück auf die Forststraße.
Hier nun entweder den selben Weg zurück oder den Pfad hinunter zur Winterstube. Hier dann auf der etwas monotonen Forststraße um den Schwarzenberg herum zurück zur Kräuterwiese oder auf den üblichen Wegen Richtung Frasdorf (umgekehrt ist dies dann der einfachste Weg auf den Schwarzenberg aus Richtung Frasdorf, also über den Zellboden zur Winterstube, hier dann gleich hinter dem Haus links (Westen) direkt aufsteigen zur Forststraße; auf dieser wenige Meter rechts, dann links auf dem Waldweg zum Gipfel)

Alternative
Als weitere Alternative kann man den in den Karten eingezeichneten Weg suchen, der von der Forststraße Richtung Norden geht. Dazu vom Gipfel absteigen, kurz links der Forststraße folgen und rechts den zugewachsenen Pfad finden. Dieser sollte dann auf einen weiteren Weg treffen. Hier entweder links oder geradeaus, beide Varianten führen auf kurz oder lang auf die Forststraße um den Schwarzenberg. Ich habe zwar Wegfragemente gefunden, die haben sich aber schnell wieder verloren. In diesem Fall kommt man aber auch weglos, sich immer leicht links haltend hinunter zur Forststraße. Auf dieser dann links etwas monoton weiter bis zur Kräuterwiese.

GPS-Daten:


GPX-Tracks sind oft ungenau. Die angezeigten Daten können (insbesondere zur Höhe und Steigung) falsch sein. Daher verwendet bitte nie die Tracks ohne betreffendes Kartenmaterial für das dazugehörige Gebiet. Die GPS-Daten sollen nur als zusätzliche Unterstützung verwendet werden. Auf der Karte lässt sich rechts oben in die Kartengrundlage OpenTopomap umschalten (OpenTopoMap ist nicht immer sofort verfügbar). Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.


Download Bedingungen

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Ich akzeptiere die obigen genannten Bedingungen.



Webcams:

Aktuelle Bilder von Webcams im Umkreis von 30km vom Ausgangspunkt.
  weitere Webcams findest du hier



Bergstation Hochries-Seilbahn
(www.foto-webcam.eu)

Hochrieshütte
(©foto-webcam.eu)

Hochrieshütte
(©foto-webcam.eu)

Flora und Fauna:

Auf dem Weg zum Gipfel kann man kurz oberhalb der Kräuterwiese im Frühjahr auf den Auerhahn treffen, der hier jedes Jahr herumstolziert (und immer wieder Wanderer attackiert, die sein Revier betreten). Er ist in Deuschland vom Aussterben bedroht und steht auf Roten Liste der bedrohten Tierarten. Bitte entsprechende Vorsicht walten lassen und den Vogel zur eigenen Sicherheit auch nicht verärgern ...

Literatur:

Bildband

Panorama Chiemgau
von Müller, Günter R.
Infos: Bildband

Panorama Chiemgau

Bildband

Chiemgauer Alpen
Wasser - Moore - Wälder - Felsen
von Zebhauser, Helmuth
Infos: Bildband

Chiemgauer Alpen

Karte

Alpenvereinskarte BY17
Chiemgauer Alpen West: Hochries, Geigelstein
von Alpenverein
Infos: Karte

Alpenvereinskarte BY17

Galerie:


Weitere schöne Bilder sind in unserer Fotoshow

Diashow:

Die KräuterwieseEin Marterl am WegesrandDiesen Auerhahn kann man jeden Frühling oberhalb der Kräuterwiese antreffen. Allerdings Vorsicht: Er hat schon so manchen Wanderer angefallen, der sein Revier störte.Hier vorne an der Baumgruppe kann man rechts zur Winterstube absteigen. Von dort ist es noch höchstens eine Viertelstunde zur Frasdorfer Hütte. Zum Schwarzenberg gehen wir noch kurz geradeaus weiter, in der Kurve geht es dann links ab Richtung Gipfel.Hier geht es links einen alten Wald- und Wiesenweg in höchstens zehn Minuten hinauf zum Gipfel.Der Gipfel selbst ist reichlich unspektakulär...Kurz vor dem Gipfel hat man, etwa in Höhe des Jägerstands, den schönsten Ausblick zum Chiemsee ....... und hinüber zur Kampenwand

Autor:

 Autor: Faxe318   Info