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Griesner Alm - Stripsenjoch

Bekannter Wanderweg

Leichte Wanderung auf eine bekannte Hütte, wo die Creme-de-la Creme der Kletterer ein- und ausgeht


Blick in die Steinerne Rinne
(links Predigtstuhl, rechts Fleischbank)

Blick in die Steinerne Rinne
(links Predigtstuhl, rechts Fleischbank)


Kurzinfo:

Region:
Kaisergebirge
Tourenart:
Bergtour
Erreichte Gipfel:
Stripsenkopf 1807 m
Dauer:
1,5 Stunden (einfach)
Einkehrmöglichkeiten:
Touristinfo:
Walchsee

Anforderung:

Höhenunterschied:
783 m
Schwierigkeit:
(leicht)

Start:


Kaiserbachtal (Griesenau) 1000 m

GPS-Wegpunkt:
N47 34.791 E12 19.851 zu Google Maps

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Öffentliche Verkehrsmittel fahren nur bis Griesenau (Bus). Von dort ca. 1 - 1,5 Stunden Gehzeit durchs Kaiserbachtal bis zur Fischbachalm, weitere 0,5 Stunden bis zur Griesner Alm.

Mit dem Pkw:
Von Rosenheim und Kufstein: Inntalautobahn Ausfahrt Oberaudorf, Richtung Kössen und Griesenau.
Von Salzburg bis zur Ausfahrt Grabenstätt über Grassau und Schleching nach Kössen.
In beiden Fällen weiter über die mautpflichtige Zufahrt ins Kaiserbachtal. Großer Wanderparkplatz bei der Griesener Alm.

  • Ab Rosenheim: 55 Km / 0:55 Std
  • Ab München: 120 Km / 1:30 Std
  • Ab Bad Tölz: 100 Km / 1:30 Std
  • Ab Salzburg: 85 Km / 1:15 Std

Tourenplaner / Online-Fahrpläne: hier klicken

Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.

Tourenbeschreibung:

Start: Kaiserbachtal (Griesenau)

Griesner Alm - Stripsenjochhaus:
Ab der Griesner Alm den AV-Weg Nr. 801 westlich über die Wiesenhänge der Russenleiten am Bach entlang aufwärts, durch einen Wald nahe an der Steinernen Rinne vorbei (links Predigtstuhl, rechts Fleischbank-Nordgrat, siehe Foto unten), dann in Serpentinen zum Stripsenjoch, ca. 1 Std. 45 Min., Schwierigkeit: leicht, aber stark frequentiert.

Stripsenjochhaus - Stripsenkopf:
Nordwärts über das Tavonarokreuz bis zum Stripsenkopf, Schrofengelände, Dauer ca. 35 bis 45 Minuten, Schwierigkeit: außer einige durch Drahtseil gesicherte Stellen leicht.

Rückweg:
Wie Aufstieg

Webcams:

Aktuelle Bilder von Webcams im Umkreis von 30km vom Ausgangspunkt.
  weitere Webcams findest du hier



Pendlinghaus
(©Foto-Webcam.eu)

Pendlinghaus
(©Foto-Webcam.eu)

Grat zwischen der Seilbahn-Bergstation und dem Gipfel der Kampenwand
(www.foto-webcam.eu)

Flora und Fauna:

Gämsen und Murmeltiere

Literatur:

Karte

Mayr Wanderkarte Nr. 60 (Kaiserwinkl - Kössen, Walchsee, Schwendt)
Infos: Karte

Mayr Wanderkarte Nr. 60 (Kaiserwinkl - Kössen, Walchsee, Schwendt)

Führer

Wandern zu Sagen und Mythen im Wilden Kaiser
von Jenewein, Herbert
Infos: Führer

Wandern zu Sagen und Mythen im Wilden Kaiser

Führer

Wanderführer "Rund um den Wilden Kaiser"
von Brandl, Sepp
Infos: Führer

Wanderführer "Rund um den Wilden Kaiser"

Bildband

Wilder Kaiser - Klettergeschichte, Geschichten vom Klettern
von Höfler, Horst und Schubert, Pit
Infos: Bildband

Wilder Kaiser - Klettergeschichte, Geschichten vom Klettern

Galerie:


Weitere schöne Bilder sind in unserer Fotoshow


Sagen, Mythen und Wahrheiten:

Alois TumlerDer Lois vom Stripsenjoch

Er ist eine der Legenden vom Stipsenjoch - der Lois vom Stripsenjoch. 1917 im Vintschgau als Alois Tumler und Sohn eines Bergbauern geboren, überlebte er den Krieg als Gebirgsjäger im Norden und die achtjährige Gefangenschaft in der Sowjetunion. Anschließend ging er aufs Stripsenjoch, 23 Jahren, und war dort anzutreffen im Sommer wie im Winter. Dort ist er dann zum "Lois vom Stripsenjoch" geworden. Nicht als Wirt war er dort tätig, sondern als der gute Geist. Er wußte über alles Bescheid, was man in so einem großen Hüttenbetrieb wissen mußte. Sein treuer Bernhardiner, der "Bärli" war immer an seiner Seite. Am 10. Oktober 1980 verstarb er, sein Grab befindet sich in Kufstein.


Die Sage vom "Boarloch"

Diese Höhle befindet sich im Fels der Kleinen Halt. Auf dem Steig von Hinterbärenbad zum Stripsenjoch ist sie von der Neustadler Lichtung aus gut zu sehen. Je länger und gespannter man zu der Höhle sieht, desto mehr hat man das unheimliche Gefühl, dass sich dort oben im Dunkel der Höhle jemand bewegt.

Für diese unheimliche Bewegungen gibt es zwei Deutungen: Die eine sagt, es sei ein bayerischer König, der dort wohnt, (deshalb auch "Boarloch"), während die andere meint, dass es sich um sieben Riesen handelt, die diesen Eingang zu eines Kaisers Reich bewachen und immer wieder Ausschau halten, ob das Heilige Römische Reich immer noch nicht wiedererstanden ist.


Die Fleischbankwände

... nun erscheinen mit einem Schritte auf die Jochhöhe auf einmal die gewaltigen Massen des östlichen Wilden Kaisers, die sich vom höher gelegenen Stripsenkopf aus gesehen noch imposanter ausnehmen. Besonders fallen von diesen Höhen aus das Totenkirchl und die dahinter aufragenden Fleischbankwände auf. An letzteren sieht man Bänder sich fortziehen; es sind dieses Gamssteige. Darauf legte ein Bauer frische Baumrinden, und zwar immer die innere schlüpferige Seite aufeinander und streute Sand darüber. Wenn nun die Gämsen darauftraten, stürzten sie ab, und er holte sie unten zerschmettert als seine Beute. Eines Tages kamen aber auch seine Schafe an diesen Steig; das Leitschaf trat auf die Rinde, stürzte ab, und die ganze Herde sprang nach, so dass sie unten wie eine große Fleischmasse im Blute lag. Nach dieser Massenschlachtung soll diese Felspartie den Namen "Fleischbankwände" haben!«



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