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Die Zinnenberg- und Brandelberg-Runde

Schöne Kammwanderung vom Priental aus

Während sich auf der gegenüber liegenden Hochries die Wanderer auf die Füße treten, geht es auf dem Zinnenberg, von den Einheimischen auch Zinnberg genannt, wesentlich ruhiger zu. Kein Wunder, findet man doch hier oben auf dem Spitzstein-Klausen-Kamm keine Alm zum Einkehren, und eine Bahn führt hier auch nicht herauf. Die technisch einfache Rundtour beginnt bei Innerwald im Priental, zieht sich auf einem breiten Forstweg hinauf bis zur Brandelbergalm und führt dann entlang der Bayrisch-Tiroler Grenze bis zum Zinnenberg. Ein schönes, schmiedeeisernes Gipfelkreuz und ein weißer Grenzstein schmücken die flache, weitläufige Gipfelwiese. Gipfelsammler nehmen über einen kleinen Umweg den Brandelberg mit. Über einen schönen Bergpfad gelangt man dann zurück ins Priental.


Das schöne, eiserne Kreuz des Zinnenbergs

Das schöne, eiserne Kreuz des Zinnenbergs

Alte Grenzsteine zieren den Höhenweg

Alte Grenzsteine zieren den Höhenweg


Kurzinfo:

Region:
Chiemgauer Alpen
Tourenart:
Bergtour
Erreichte Gipfel:
Brandelberg 1516 m, Zinnenberg 1565 m
Dauer:
ca. 5 Std. 30 Min.
Einkehrmöglichkeiten:
Touristinfo:
Sachrang

Anforderung:

Höhenunterschied:
910 hm
Streckenlänge:
11,5 km
Schwierigkeit:
leicht
T1, stellenweise T2. Im Allgemeinen einfache Bergwege und -steige. Der Abstieg ist stellenweise schmal und steil, Trittsicherheit von Vorteil.
Hunde:
Für Hunde geeignet. .
Besondere Vorsicht beim Betreten von Almgeländen und Weideflächen: Muttertiere schützen ihre Kälber, deshalb Hunde anleinen und Distanz halten, es besteht auch Gefahr für den Hundebesitzer. Bei Gefahr Leine loslassen.
Flüchtendes Wild löst auch bei ansonsten friedlichen Hunden den Jagdinstinkt aus und kann zum Verletzen oder Reißen führen. Im Extremfall sind Jäger berechtigt, frei laufende und wildernde Hunde zu erschießen.
Bitte die Hinterlassenschaften in Kotbeutel entsorgen und den Beutel ins Tal mitnehmen.

Start:


Parkplatz bei Innerwald im Priental 719 m

GPS-Wegpunkt:
N47 42.674 E12 16.861 zu Google Maps

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Mit der Bahn bis Prien am Chiemsee; von dort weiter bis nach Aschau i.Ch. Ab Aschau weiter mit Linienbus in Richtung Sachrang, Haltestelle Innerwald liegt noch vor Sachrang (Haltestelle Grattenbach-Innerwald). Bus fährt nicht an Sonn- und Feiertagen. Von der Haltestelle aus geht man bis zum Wanderparkplatz noch ca. 250 m an der Straße entlang Richtung Süden/Aschau.

Mit dem Pkw:
Autobahn A8 (München-Salzburg) bis Ausfahrt Frasdorf oder Bernau a. Ch., von dort jeweils ca. 5 km nach Aschau, von Aschau aus weiter in das Priental Richtung Sachrang. Kurz hinter Innerwald befindet sich der Wanderparkplatz rechts in dem kleinen Waldstück.
Wer Richtung Spitzstein wandern will, findet 250m weiter oben einen kleinen Wanderparkplatz.

  • Ab Rosenheim: 30 Km / 0:35 Std
  • Ab München: 85 Km / 0:55 Std
  • Ab Bad Tölz: 70 Km / 1:00 Std
  • Ab Salzburg: 70 Km / 0:50 Std

Tourenplaner / Online-Fahrpläne: hier klicken

Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.

Tourenbeschreibung:

Aufstieg
Vom unteren erreichen wir den oberen Parkplatz, dort weist die Beschilderung zum Spitzstein und Brandlberg. Die breite Forststraße führt uns nordwestlich ins Tal des Kohlstätter Baches. Meist durch Mischwald über mehre Brücken und auf dem Hauptweg bleibend, erreichen wir nach insgesamt ca. 500 Höhenmetern die freistehende Brandelberg Alm. Sie ist im Sommer nur selten bewirtschaftet, bietet aber auf Holzbänken Gelegenheit für eine kurze Pause. Anschließend folgen wir dem nach Westen verlaufenden Steig durch das Almgebiet, der uns in 25 Minuten auf den Sattel zwischen Spitzstein (links) und Brandelberg (rechts) bringt. Hier, hoch über dem Trockenbachtal, erblicken wir die westlichen Chiemgauer Gipfel wie Kranzhorn, Heuberg, Feichteck und Hochries. Wir wenden uns auf dem Sattel nach Nordwesten und erreichen nach einer Viertelstunde den Brandelberg (1516 m), dessen Gipfel wir in wenigen Minuten auf einem schmalen Latschenpfad erreichen. Statt eines Gipfels gibt es hier einen Grenzstein. Überhaupt befinden wir uns auf dem gesamten Kamm immer im Grenzbereich zwischen Bayern und Tirol. Hier beim Abstieg vom Brandelberg ist etwas Trittsicherheit angenehm, aber anstatt des Gipfels können wir auch links unterhalb davon vorbeigehen.
Anschließend befinden wir uns auf dem weiten Wiesenrücken zwischen Brandelberg und Zinnenberg, der uns beiderseits schöne Aussichten zum Hochriesgebiet bzw. weit hinein in die Hohen Tauern bietet. Der breite Zinnenberg liegt vor uns, aber sein Gipfel ist noch nicht sichtbar. Inmitten des Kamms stehen die Feichtenalm und die Ruinen des ehemaligen Almgebäudes mit der alten Klaubsteinmauer.
Teils weglos gehen wir nun wenig ansteigend nach Norden dem Gipfel entgegen. Direkt am eisernen Gipfelkreuz können wir jetzt auf einigen Steinen die verdiente Gipfelbrotzeit zu uns nehmen.

Abstieg
Zunächst gehen wir auf dem Aufstiegsweg ca. einen Kilometer über die Wiesen der Feichtenalm zurück, bis wir auf 1440 m auf eine Wegekreuzung treffen. Hier folgen wir links dem steilen, östlich verlaufenden Steig. Bald wendet dieser im Mischwald nach rechts und leitet uns nun 300 Höhenmeter bergab, wobei der Weg gelegentlich zwar schlechter erkennbar, aber doch nicht zu verfehlen ist. Etwas auf halber Höhe passieren wir ein Jagdhaus, Schließlich münden wir in einen breiteren Weg, das ist unser vorheriger Aufstieg zur Brandlbergalm. Wir wenden uns links und wandern auf dem bekannten Weg in einer Dreiviertelstunde hinunter zu unserem Ausgangspunkt.

GPS-Daten:

GPX-Tracks sind oft ungenau. Die angezeigten Daten können (insbesondere zur Höhe und Steigung) falsch sein.
Auf der Karte lässt sich rechts oben in die Kartengrundlage OpenTopomap umschalten (OpenTopoMap ist nicht immer sofort verfügbar).
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Download Bedingungen

Unsere GPS-Dateien dürfen kostenlos für die private Nutzung heruntergeladen werden. Die Veröffentlichung jeglicher Art (z.B. Komoot, Outdooraktiv, andere Homepage etc.) sowie kommerzielle Nutzung ist nur mit vorheriger Genehmigung von roBerge.de möglich. Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung.
Die GPS-Daten wurden mit größter Sorgfalt aufbereitet. Trotzdem kann keine Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten gegeben werden. Sie können deshalb nur als Unterstützung bei der Wegfindung dienen. Wir weisen deshalb ausdrücklich darauf hin, dass die Wegfindung nur aufgrund offizieller Karten erfolgen darf. Die Tracks dürfen nie ohne betreffendes Kartenmaterial für das dazugehörige Gebiet verwendet werden.
Die Benutzung privater Straßen und das Betreten privater Grundstücke kann gesetzlichen Beschränkungen unterliegen.

Ich akzeptiere die obigen genannten Bedingungen.



Webcams:

Aktuelle Bilder von Webcams im Umkreis von 30km vom Ausgangspunkt.
  weitere Webcams findest du hier



Sachrang-Loipe
© https://www.terra-hd.de

Priener Hütte-West
© https://www.terra-hd.de

Der Schoßbach-Wasserfall:

In der Senke zwischen den Gipfeln von Zinnen- und Klausenberg entspringt der Schoßbach. Nachdem er über drei Kilometer das gleichnamige Tal durchflossen hat, stürzt er bei Schossrinn in einem 80 Meter hohen Wasserfall spektakulär in die Tiefe. Zu seinem kreisrunden Auffangbecken gelangt man auch im Tal von Grattenbach aus in einer Viertelstunde auf einem einfachen Fußweg, der nur auf den letzten Metern etwas Trittsicherheit erfordert.

Literatur:

Wanderführer mit botanischen Beschreibungen

Die schönsten Blüten-Wanderungen in Oberbayern & Tirol, Band 2
40 neue Touren für Einsteiger und Kenner
von Reimer, Michael
Infos: Wanderführer mit botanischen Beschreibungen

Die schönsten Blüten-Wanderungen in Oberbayern & Tirol, Band 2

Bildband

Naturparadies Chiemgauer Alpen
von Josef Reiter (Fotos) / Reinhard Rolle (Texte)
Infos: Bildband

Naturparadies Chiemgauer Alpen

Karte

Alpenvereinskarte BY17
Chiemgauer Alpen West: Hochries, Geigelstein
von Alpenverein
Infos: Karte

Alpenvereinskarte BY17

Wanderführer mit Panoramafotos

Einsame Gipfel und Grate
Unterwegs auf unbekannten Pfaden mit großartigen Panoramablicken
von Reimer, Michael und Baur, Katrin
Infos: Wanderführer mit Panoramafotos

Einsame Gipfel und Grate

Galerie:


Weitere Bilder:

Der Aufstieg zur Brandlbergalm erfolgt auf einem breiten ForstwegBlick Richtung SpitzsteinVom Kamm oberhalb der Brandlbergalm fällt der Blick zum HeubergBlick vom Zinnenberg über das Priental auf den Geigelstein-Block

Gipfelpanorama bei PeakFinder:

zu Peakfinder auf roBerge.de


Autor/en:



  • Openstreetmap Darstellung von J.Dankoweit