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Autor Thema: Mandlspitze & Brandjoch (Karwendel)  (Gelesen 325 mal)

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Offline Reinhard

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Mandlspitze & Brandjoch (Karwendel)
« am: 03.08.2019, 23:17 »
2 Tage auf der Pfeishütte (Tag 1, 1.8.2019)

Schon länger geplant, ging es vorgestern mit einem Freund wieder einmal auf die Pfeishütte. Wir hatten für eine Übernachtung reserviert.

Auffahrt mit der Hafelekarbahn bis zum Hafelekar, den Touristentrubel auf der Hafelekarspitze liessen wir links liegen. Stattdessen ging es gleich über den Goetheweg Richtung Pfeis.

Youtube-Video vom Goetheweg:

https://youtu.be/DE_TKxgDy5M

Auf dem weiteren Weg machten wir zwei schöne Gipfelabstecher:

Zuerst bestiegen wir nach der Mühlkarscharte die Mandlspitze (2366 m) über einen einfachen Wiesenhang. Den Hang wieder zurück und über das Mühlkar bis zur Mandlscharte - kurze Trinkpause.

Blick von unterhalb der Mandlspitze zur Rumer Spitze:

 
rumer_spitze.jpg


Wenige Meter nach der Mandlscharte biegt links ein unmarkierter, nicht sofort erkennbarer Weg nach oben ab. Vor zwei Jahren gab es hier noch eine rote Markierung, die jetzt verschwunden ist, vmtl. durch Regen abgewaschen. Er führt zu einer Steilrinne, die durch Drahtseile gesichert ist (UIAA 2) und verläuft steil nach oben. Danach geht man einige Meter nach rechts und steigt weiter gesichert über Fels bis zu einem kleinen, steilen Wiesenhang auf. Über diesen gelangten wir zu einer verfallenen erscheinenden Schutzhütte, die an den Fels eingebaut ist. Ab hier dann in einer Minute zum Gipfel mit dem Melzerdenkmal anstatt eines Gipfelkreuzes.

Auch hier habe ich ein Video auf Youtube entdeckt:

https://youtu.be/-rs6gNncl6M

Hier gibt es auf roBerge.de die dazugehörige Tourenbeschreibung.

Durch die Steilrinne ging es zurück und nun auf dem Normalweg hinab zur Pfeishütte.
Der oberer Bereich der Steilrinne:

 
brandjoch.jpg


Nun auf dem Normalweg in 50 Minuten hinunter zur Pfeishütte.
An dieser Stelle wieder einmal an ein großes Lob an die Wirtsleute  Vroni und Michael, die den Gästen den Aufenthalt so angenehm wie möglich machen. Moderne Technik (Solaranlage, vollbiologische Kläranlage, NFC-Chips statt Papierkarten zum Erfassen von Getränken und Speisen) in der 93 Jahre alten Hütte mit seinen originalgetreuen Holz- und Wandvertäfelungen.

Leider ist der schöne, schneeweiße Hüttenhund L'Anouk alias Wuzl letztes Jahr im Alter von nur 7 Jahren verstorben. Dafür ist inzwischen bei den Wirtsleuten Nachwuchs angekommen ...
Unser Tisch war auch schon nett vorbereitet, wie schon vom letzten Mal gewohnt:

 
pfeishuette.jpg


Statistik von Tag 1:
550 hm bergauf
900 hm bergab
6,7 km
ca. 4,5 Stunden
Alter: 2 x 66

Wetter: Entgegen der Vorhersagen meist sonnig und nahezu wolkenlos bis in die Abendstunden. Erst gegen Mitternacht starke Regenschauer und Gewitter.
Die Hütte war ausgebucht.

Karte von https://geo.dianacht.de/topo/

 
tag1.jpg


Beschreibung 2. Tag folgt.

roBerge.de

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« am: 03.08.2019, 23:17 »