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Autor Thema: Rund ums Lattengebirge (Berchtesgadener)  (Gelesen 197 mal)

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Offline Reinhard

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Rund ums Lattengebirge (Berchtesgadener)
« am: 13.09.2020, 19:30 »
Vor kurzem hat mir Kalapatar bei unserer Tour auf die Loferalmen eine Bikekarte vom Salzburger Saalachtal mit MTB-Empfehlungen in die Hand gedrückt. Gestern Abend, auf der Suche nach einer Tour für heute, entschied ich mich daraus spontan für "Rund ums Lattengebirge".

In 50 Minuten von Rosenheim ging es nach Bad Reichenhall, Festplatz-Parkplatz (kostenlos).
Entgegengesetzt vom Uhrzeigersinn verläuft der Radweg zuerst an der Saalach entlang. Gleich zu Beginn, nach wenigen Minuten, das erste "Problem": Ein Schild mit Hinweis "gesperrt ab Baumgarten" verbietet das Weiterfahren, man soll den Radweg entlang der rechten Seite des Saalachsees benutzen. Allerdings kein Hinweis, wie man einfach zu diesem Radweg hinkommt. Das wissen vmtl. nur Einheimische. Bin dann trotzdem weiter gefahren. Kurz darauf kam mir ein Pärchen mit E-Bike entgegen, die sprachen von keinem echten Hindernis. Das einzige Hindernis, auf das ich später stieß, war eine umgefallene (!) Sperre, ca. 3 m lang, über das ich dann vorsichtig das Rad schob. Es war das einzige Hindernis! Keine Baustelle oder sonstiges.

Vor einer Brücke über den Röthelbach das zweite Problem: Der GPX-Track, den ich von outdooractive heruntergeladen hatte, würde mich vor der Brücke links in einen ziemlich zugewachsenen Waldweg leiten, bin dann stattdessen dem Normalweg, also über die Brücke drüber gefahren. Später kommen beide Wege zusammen.

Kurz nach hinter Unterjettenberg verläuft der Weg dann für ca. 13,7 km direkt auf der B305, hier gibt es leider keinen Radweg, man bleibt auf der viel befahrenen Straße. Dann biegt der Rad- und Wanderweg rechts ins Naturschutzgebiet Schwarzbach ab. Später passierte ich die Abzweigung zum Schwarzbachloch - wäre heute Bergautist dabei gewesen, dann hätten wir sich einen Abstecher zu dieser Höhle gemacht. Nach der Schwarzbachwacht erreichte ich den Taubensee mit dem bekannten Blick zum Hochkalter:

 
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Anschließend die einfache Auffahrt zur Mordaualm mit schönen Blicken auf den Hochkalter, vom Blaueisgletscher ist allerdings nicht mehr viel zu sehen:

 
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Kurze Brotzeitpause auf der Alm, danach beginnt der Rückweg, landschaftlich der schönste Teil der Tour. Zuerst hieß es, ab der Fernwasserdiensthütte das Bike einige Minuten schieben, an Fahren ist nicht zu denken:

 
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Anschließend der lange Downhill hinunter nach Winkl auf schönen Forst- und kurzzeitig Waldwegen:

 
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Die Straße wurde dann ebenfalls durch ein großes Verbotsschild unterbrochen. Auch dieses Problem Nr. 3 beachtete ich nicht (wie zwei andere Biker, die mich während meiner Überlegungen was zu tun ist, einfach überholten). Das einzige Hindernis war dann ein Kranwagen, an dem man bequem vorbeifahren konnte. Auf schönen Radwegen abseits der Straße ging es dann über Hallthurm und Bayrisch Gmain (2 Kugeln Eis) zurück nach Bad Reichenhall.

Wenn man von dem Fahrstück auf der B305 und den nicht notwendigen Sperren absieht, ist es eine schöne Tour.

820 hm, 33 km

 
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roBerge.de

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« am: 13.09.2020, 19:30 »