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Die schönsten Streckenwanderungen mit dem ÖPNV


Klimaneutral unterwegs in den bayerischen Hausbergen

Autor / Autoren:


»Michael Reimer«

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Beschreibung:


Der Wanderführer umfasst ausschließlich Streckenwanderungen, zumeist von Tal zu Tal, um die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln so attraktiv wie möglich zu gestalten. ÖPNV-Nutzer unterstützen die Idee der Klimaneutralität. Die Touren sind so konzipiert, dass sie innerhalb des Zeitrahmens bis zur letzten Rückfahrt bequem zu schaffen sind. Einige Wanderungen eignen sich auch im Winterhalbjahr. Das Werk ist in Zusammenarbeit mit dem DAV entstanden.



Inhaltsverzeichnis:


Schloss Linderhof Feigenkopf, Grubenkopf
Graswangtal Friederspitz
Ettaler Sattel Notkarspitze
Oberau Großer Laber
Oberammergau Großer Aufacker
Oberammergau Kofel Sonnenberg
Kochel Großer Illing
Walchensee Herzogstand
Walchensee Simetsberg
Bad Kohlgrub Staffelsee
Jachenau Hirschhörnlkopf
Jachenau Urfeld
Mittenwald Hoher Kranzberg
Karwendelbahn Brunnensteinspitze
Wallgau Krottenkopf Hohe Fricken
Schlegldorf Benediktenwand
Obergries Schürfenkopf Rechelkopf
Wackersberg Zwieselberg
Mitterdarching Taubenberg
Bad Wiessee Fockenstein Geierstein
Bad Wiessee Seekarkreuz
Bayerwald Hochplatte Schönberg
Klamm Platteneck Schildenstein
Valepp Österreichischer Schinder
Rißtal Schafreiter
Großer Ahornboden Mahnkopf
Schliersee Baumgartenschneid Riederstein
Fisch.-Neuhaus Brecherspitz
Geitau Aiplspitz Jägerkamp
Geitau Hochmiesing
Geitau Türkenköpfl Hochsalwand Rampoldplatte
Bayrischzell Seebergkopf
Ursprungtal Auerspitz Rotwand
Tatzelwurm Brünnstein
Grattenbach Zinnenberg (Spitzstein)
Grattenbach Geigelstein
Terfens Solstein Reither Spitze
Axamer Lizum Gamskogel Steinkogel
Hochfügen Kraxentrager Rastkogel Hippoldspitze
Finkenberg Hoher Riffler



Aus dem Inhalt:


Ausschnitt aus dem Kapitel "Über Hirschhörnlkopf und Sonnenspitz zum Kochelsee"

Ausschnitt aus dem Kapitel "Über Hirschhörnlkopf und Sonnenspitz zum Kochelsee"


Das Vorwort des Autoren:

„Klimaneutral bis 2030“ lautet das ambitionierte Ziel, das sich der Deutsche Alpenverein (DAV) auf der Jahreshauptversammlung 2021 gesetzt hat. Für die Umsetzung wurde die Projektgruppe Klimaschutz ins Leben gerufen, um Strategien zu entwerfen und Konzepte zu formulieren. Die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel ist ein wichtiger Baustein für das Anpeilen der Klimaneutralität: „Innerhalb des Klimaschutzkonzeptes spielt Mobilität eine wichtige Rolle, hier sehen wir das größte Einsparungsund Handlungspotenzial”, meint Nicolas Gareis, Ressort Naturschutz und Kartografie. Der 2021 ins Leben gerufene Bergbus, der von München im Sommerhalbjahr an den Wochenenden die zuvor wenig erschlossenen Ammergauer Alpen, den Achensee und das Priental ansteuert, wurde mit rund 2200 Fahrgästen nebst Einsparung von 1200 Autos gut frequeniert und hat hoffentlich eine lange Zukunft vor sich.

Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln bietet viele Vorteile, beispielsweise eine entspannte An- und Abreise, Kommunikation mit den Reisebegleitern, Möglichkeit zur Anpassung der Planung an die aktuellen Gegebenheiten, Genuss der Aussicht und keine Parkplatzsuche am Zielort. Und dauert die Rückfahrt auch länger als mit dem privaten PKW, bietet sich während der längeren Fahrzeit die perfekte Möglichkeit, Eindrücke zur Wanderung, Landschaft, Pflanzen- und Tierwelt per Foto oder Gespräch auszutauschen. Ein echter „Nach-Genuss“, der das Gesamterlebnis abrundet. Im Sommer geben uns die langen Abende Gelegenheit, den Bergtag mit einem erfrischenden Bad im See oder mit einer Einkehr im Zielort abzuschließen.

In den jeweiligen Zielgebieten erschließen sich Streckenwanderungen, die selbst bewährte Freundinnen des ÖPNV so noch nicht erlebt haben dürften. Hand aufs Herz: Wer ist schon einmal vom Ammertal ins Allgäu (Tour 1), von Oberammergau nach Linderhof (Tour 6), vom Kochelsee nach Ohlstadt (Tour 7), vom Walchensee nach Eschenlohe (Tour 12), vom Isar- in das Loisachtal (Tour 15), von Arzbach nach Benediktbeuern (Tour 16), von Bad Wiessee über den Kampen nach Lenggries (Tour 21), von der Valepp nach Kreuth (Tour 24), vom Leitzachtal in das Jenbachtal (Tour 31) oder vom Tatzelwurm nach Oberaudorf (Tour 34) gewandert? Wer auch nur drei dieser Touren eins zu eins wie im Buch beschrieben absolviert hat, der darf sich ohne Übertreibung als Expertin oder Experte in Sachen ÖPNV-Nutzung bezeichnen. Über die neuen Bergerlebnisse hinaus kann jeder ÖPNV-Nutzer Bonuspunkte für den verminderten CO2-Fußbruck für sich verbuchen. „Bis zum Alpenhauptkamm lassen sich mit dem Bahn- und Bus-Angebot etliche Regionen und Bergziele klimafreundlich erreichen und besonders bewusst erleben. Viele neue Tourenideen eröffnen sich beim Blick auf die Karte des ÖPNV-Netzes, sie ist geradezu eine Einladung zu Rundtouren, Überschreitungen und Durchquerungen“, ist in der DAV-Panorama 1/2022 nachzulesen. Apropos Alpenhauptkamm: Die Mehrtagestouren im Karwendel (Tour 37), in den Stubaier Alpen (Tour 38), in den Tuxer Alpen (Tour 39) und in den Zillertaler Alpen (Tour 40) sind ohne die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln ebenfalls nicht durchführbar. Die Wandervorschläge sind so konzipiert, dass sie zwischen der ersten und letzten Tagesverbindung mit Bus oder Bahn bequem zu schaffen sind. Die im jeweiligen Tourenkasten angeführten Verbindungen sind auf das Wochenende und München abgepasst. Da sich die Fahrzeiten immer verändern können, bitte in jedem Fall bei der Tourenplanung überprüfen! Und: Die Bildung einer Gruppe wird sich vorteilhaft auf den Preis auswirken, Bayern und Regiotickets sind allgemein günstiger. Apps erleichtern die Planung, nahezu alle Tickets lassen sich über einen jeweiligen Account online buchen. Bei Touren mit relativ wenig Zeitpuffer (z. B. Tour 36) sind Erfahrung und Weitsicht gefragt.

Viel Freude und Genuss beim Nachwandern der vorgestellten ÖPNV-Touren wünscht
Michael Reimer



Weiterführende Links:

Tourentipps:


Über den Mittenwalder Höhenweg nach Scharnitz
zur Tour
Gratklassiker mit sieben Gipfeln
Bergtour. Schwierigkeit: (schwer)




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