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Wandern durch die Jahreszeiten

42 Traumrouten mit saisonalen Natur-Schmankerln

Autor / Autoren:

»Reimer, Michael«

Buchbild

Beschreibung:


Wie der Buchtitel bereits verrät, führt der Autor Michael Reimer seine LeserInnen durch die vier Jahreszeiten. Jede der insgesamt 42 Wanderungen in Oberbayern und Tirol (3 Touren liegen etwas oberhalb) hat einen kleinen „Aufhänger“, warum sie gerade im beschriebenen Zeitraum lohnend ist. Haupt-Attraktionen im Frühjahr sind das frische Blattgrün und die Vielzahl an Blüten, im Sommer dominieren die Themen Hüttenwandern und Wege am Wasser, im Herbst begeistern die Farbenvielfalt und das oft klare Panorama und im Winter faszinieren frischer Schnee und Eisbildungen. Manche Wanderungen begleiten auch spezielle Events wie beispielsweise ein Blütenfest, die Sommersonnenwende, einen Almabtrieb oder ein Hornschlittenrennen. Außerdem werden im Wandergebiet 19 spezielle kulinarische Tipps mit nachhaltiger Küche hervorgehoben.

Inhaltsverzeichnis:


Frühjahr (März bis Mai)
Kirchsee
Paterzeller Eibenwald
Kufsteiner Stadtberg
Gerold-/Barm-/Grubsee
Pähler Höhenweg
Bad Feilnbach / Rampoldplatte
Sonnjoch
Otto-Mayr-Hütte
Hasentalkopf
Hochfelln

Sommer (Juni bis August)
Hönig
Mondscheinspitze
Rofan-/Rotspitze
Schaufelspitze
Krottenkopf
Ackernalm/Krenspitze
Mahnkopf
Schmiedlaine
Pühringerhütte
Zittauer Hütte
Hofbauernweißach
Adolf-Pichler-Hütte
Krapfenkarspitze
Seekar-/Seebergspitze
Hinteres Hörnle

Herbst (September bis November)
Hintere Bachofenspitze
Nesselwang / Alpsitz
Stolzenberg
Schellschlicht
Veitsberg
Staffelsee
Jachenau / Rabenkopf
Samerberg / Feichteck
Seekarkreuz
Breitenstein

Winter (Dezember bis Februar)
Baumgartenschneid
Partnachklamm
Hindenburghütte
Hopfensee
Hirschberghaus
Firstalmen

Aus dem Inhalt:

Das Vorwort des Autors

Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter – jede der vier Jahreszeiten hat ihre eigenen Reize. Diese Erkenntnis ist zwar weder neu noch besonders aufschlussreich, doch einen Wanderführer nach dem hohen Anspruch der Authentizität zu verfassen, ist nicht alltäglich! Anders ausgedrückt: Jede Tour in diesem Buch ist einer jeweiligen Jahreszeit, einem Monat, ja manchmal sogar Tag angepasst. Und dies nicht nur inhaltlich, sondern auch fotografisch: Die „Echtheit“ der Bilder soll für sich sprechen und zum Nachwandern animieren.

Die Besonderheiten der 42 Wanderungen sind im Inhaltsverzeichnis auf S. 4/5 in der entsprechenden Spalte übersichtlich zusammengestellt. Sämtliche Touren wurden über das gesamte Jahr in der dargestellten Chronologie recherchiert, die zehn Frühjahrstouren also beispielsweise nachfolgend von März bis Mai. Somit ergibt sich von selbst, dass die Wanderung 1 „Im Märzenbecherwald“ für März, die „mittige“ Wanderung „Frisches Buchenblattgrün“ für April und Wanderung 9 „Bach-und-Blumen-Romantik“ für Mai vorgesehen ist. Ein Plus-Minus-Faktor von zwei bis drei Wochen ist bei vielen Touren jedoch ins Kalkül zu ziehen, da sich durch das Klima (Schneeschmelze) beispielsweise die Blütenphasen von Märzenbecher und anderer Blumen verschieben können. Während die Blumen auch im Frühsommer noch Hochkonjunktur haben – sehr zu empfehlen: der Sommerauftakt Hönig mit „Im Rausch der Blüte“ – ändert sich das Wanderverhalten im Juli deutlich. Auch wenn nicht jeder Sommer ähnlich heiß und mediterran ausfallen wird wie 2018, verlagert sich der Schwerpunkt nun in Richtung Hochgebirge mit Hüttenübernachtung und Tuchfühlung zum Wasser. Der Trend zu Mehrtagestouren mit alpinen Badeseen nimmt also zu, aber auch kurze Gumpenwanderungen für Bachpioniere sind möglich. Fehlt das Wasser als Erfrischungsfaktor, wird alternativ der Ausgangsort in höhere Gefilde verlegt.

Der Herbst ist ja allgemein als die Wandersaison bekannt, weil die Temperaturen dann in der Regel moderat ausfallen und sich durch die trockenere Höhenluft hervorragende Panoramablicke ergeben. Auch der Farbkontrast zwischen dem bunten Herbstlaub im Baumbereich und den zuweilen bereits verschneiten Berggipfeln zieht den Wanderer in seinen Bann. Wann in den Bergen der Übergang zum Winter erfolgt, ist von Jahr zu Jahr unterschiedlich. Nach dem Trend der vergangenen Jahre kann man in den bayerischen Hausbergen oft noch im Dezember, zumindest auf deren Südseite, ohne viel Schnee wandern, da nach den ersten Wintereinbrüchen der Vormonate der Föhnwind die „weiße Pracht“ mit Vorliebe dahinschmelzen lässt. Als Ergänzung zum Titel „Wandern mit der Wintersonne“ sind in diesem Buch jedoch vorwiegend Wanderungen beschrieben, die in der Regel auch bei winterlichen Verhältnissen gespurt sind.

Besonders eindeutig ist die Zuordnung einer Wanderung auf eine Saison, einen Monat, ja sogar auf einen Tag, wenn sie mit einem bestimmten Event in Verbindung gebracht wird. Die Apfelkönigin in Bad Feilnbach etwa wird immer am vorletzten Aprilwochenende gekürt, die sommerliche Sonnwendfeier am Achensee findet stets am gleichen Juni-Wochenende statt und auch die sogenannte Viehscheid im Allgäuer Ort Nesselwang ist unverrückbar auf einen Tag im September terminiert.

In diesem Wanderführer kommen die Genießer mit einfacheren und kürzeren Touren ebenso auf ihre Kosten wie geübte Bergsteiger, die für Touren wie „Feuerball am Horizont“ die notwendige Ausdauer und für das „Biwak am einsamen Grat“ die nötige Abenteuerlust mitbringen.

Viel Freude beim Nachwandern wünscht
Michael Reimer

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