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Wimbachtal

»Winterwanderung zwischen Watzmann und Hochkalter«


Unser Vorwort entnehmen wir aus Wikipedia:
Das Wimbachtal ist ein mehr als 10 km langes Hochtal der Berchtesgadener Alpen von großer landschaftlicher Schönheit im Zentrum des Nationalparks Berchtesgaden in der Gemeinde Ramsau. Zwischen Watzmann im Osten und Hochkalter im Westen gelegen nimmt das Tal in seinem oberen Bereich eine süd-östliche Richtung an und wird vom Pass Trischübel (1.774 m) zwischen Watzmann und Steinernem Meer abgeschlossen.
Charakteristisch für das Wimbachtal sind die riesigen Schuttströme, nach denen das Tal auch mit Wimbachgries bezeichnet wird. Im Bereich des Talschlusses sind sie gut 1,5 km breit. Das Verwitterungsmaterial zieht aus dem Gebiet der Palfelhörner herunter. Der Schutt ist unmerklich, aber unter dem Einfluss der Schwerkraft ständig in Bewegung.

Im winterlichen Wimbachtal

Die Wimbachschloss ist das erste Ziel dieser Wanderung


Kurzinfo:

Region:Berchtesgadener Alpen
Tourenart:Schneeschuh (mittel)  Winterwandern (leicht)  
Naturverträgliche Skitour Hinweise zum umweltfreundlichen Skibergsteigen
Dauer:ca. 5 - 6 Stunden.
Lawinengefahr:Die Lawinengefahr ist unbedingt zu beachten, wobei die meisten Lawinen von der Hochkalterseite abgehen.
Nach dem Wimbachschloß wird die Lawinengefahr etwas geringer, da sich der Weg in die Mitte des breiten Tales verlagert.
Exposition Ost und West.
Beste Jahreszeit:Spätwinter und Frühjahr, nur bei nicht zu hoher Schneelage.
Touristinfo:Berchtesgaden
Ramsau

Anforderung:

Höhenunterschied:700 m
Streckenlänge:17 km
Schwierigkeit:Weg: leicht
Eine recht leichte, aber sehr lange Wanderung auf meist breiten Wanderwegen mit äußerst geringer Steigung. Nur in der ersten Viertelstunde im Bereich der Klamm ist der Weg sehr steil.
Kinder:für größere Kinder geeignet (aber Länge 17 km beachten).
Kinderwagen geeignet:Nein
Hunde:Für Hunde geeignet

Einkehrmöglichkeit:

Wimbachschloss:
1.5. bis 31.10., an den darauffolgenden drei Wochenenden im November jeweils Freitag bis Sonntag
Link zur Hütte ...mehr Info, hier klicken

Wimbachgrieshütte:
durchgehend von Mai bis Mitte Oktober.
Link zur Hütte ...mehr Info, hier klicken

Hinweis: Da wir die Öffnungszeiten, Übernachtungshinweise, etc. oft aus dritter Hand erhalten, kann es immer wieder vorkommen, dass die hier veröffentlichten Daten nicht mehr ganz aktuell sind. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich bitte vor Beginn einer Tour direkt bei der Hütte informieren (Telefon / Homepage).


Startpunkt:

Wimbachklamm / Wimbachbrücke, 620m


GPS-Wegpunkt:

N47 36.156 E12 55.420  [@google-maps]

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Bahnverbindung bis nach Berchtesgaden. Weiter mit dem Bike bis zum Parkplatz Wimbachbrücke. Außerdem fährt ein Bus bis zur Haltestelle Wimbachbrücke.

Mit dem Pkw:

Die Anfahrt mit dem Kfz erfolgt über die A 8 (München -Salzburg) bis Ausfahrt Bad Reichenhall und über die B 20 und die B 305 zur Wimbachbrücke (Großparkplatz mit Parkscheinautomat). Oder man wählt die Ausfahrt Traunstein/Siegsdorf und fährt auf der B 305 [Deutsche Alpenstraße) über Inzell, Schneizlreuth und Schwarzbachwacht nach Ramsau/Wimbachbrücke.


Ab Rosenheim: 85 Km / 1:10 Std
Ab München: 150 Km / 1:30 Std
Ab Bad Tölz: 135 Km / 1:40 Std
Ab Salzburg: 30 Km / 0:35 Std


Mit dem Bike:

Von Berchtesgaden bis zur Wimbachbrücke kann man mit dem Rad fahren.

Tourenplaner / Online-Fahrpläne:

hier klicken


Tourenbeschreibung:

Wimbachklamm / Wimbachbrücke, 620m


Aufstieg:

Vom Parkplatz Wimbachbrücke folgen wir dem Asphaltweg in Richtung Wimbachklamm, die im Winter geschlossen ist. Nach dem Wimbachlehen (letzter Bauernhof) lassen wir den Eingang zur Wimbachklamm links liegen und folgen dem sehr steilen Weg, welcher uns 500 m bis zum Ende der Klamm führt (die während des Anstiegs links unter uns liegt). Hier mündet auch der Weg von der Klamm in unsere Forststraße ein. Dann ist die Anstrengung erst mal vorbei, und wir wandern stets leicht ansteigend bis zum Wimbachschloss. Nach diesem wird unser Weg etwas schmaler, ist aber immer gut zu erkennen. Leicht ansteigend gelangen wir wechselnd über Geröllfelder und kleinere Waldstücke schließlich bis zur Wimbachgrieshütte.

Abstieg:

Der Abstieg entspricht dem Aufstiegsweg.


Infostelle des Nationalparks Berchtesgaden:

Direkt hinter der Wimbachbrücke liegt die Informationsstelle des Nationalparks Berchtesgaden. Hier könne wir uns vor oder nachder Wanderung über das Wimbachtal, seine geologischen Besonderheiten und die dort lebenden Tiere und Pflanzen informieren. Sie ist ganzjährig von 9 bis 17 Uhr geöffnet (keine personelle Besetzung).


Flora und Fauna:

Die Spirke (Aufrechte Bergkiefer)ist eine aufrecht stehende Latschenkiefernart, die man ansonsten fast nur in den Westalpen findet. Hier im Wimbachtal ist sie oft anzufinden.


Geologie:

Der Watzmann und der Hochkalter bildeten in der Vergangenheit eine große Einheit. Der höchste Punkt dieses Berges lag über dem heutigen Wimbachtal, die heutigen Gipfel waren die damaligen Flanken. Später stürzten die Gewölbe ein, und die eiszeitlichen Gletscher sorgten für eine Aushobelung des Tales weit unter den heutigen Talboden.
Die Wände des vorderen Wimbachtals bestehen aus Dachsteinkalk; wir können hier mit etwas Glück Versteinerungen von Meerestieren finden. Hinter dem Wimbachschloss bis zum Talschluss (Palfelhörner) bestehen die Talflanken aus hellen Dolomitgesteinen.


Literatur:

Bergführer:Vergessene Pfade um den Königssee
32 außergewöhnliche Touren abseits des Trubels
von Burghardt, Joachim
Hüttenführer:Alm- und Hüttenwanderungen - Chiemgau, Kaiser, Berchtesgaden
50 Touren zwischen Inn und Salzach
von Strauß, Andrea / Strauß, Andreas
Karte:Wanderkarte WKD 5 Berchtesgadener Land
von Freytag & Berndt
Wanderführer:Wege und Gipfel im Berchtesgadener Land
von Enzinger, Kurt
Führer:Berchtesgadener Land
von Bauregger, Heinrich

Karte:



Profil:


GPS-Daten:

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Galerie:

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Video:


Sagen, Mythen und Wahrheiten:

Es ist mehr ein sehr vages Gerücht anstatt einer Sage, doch manche vermuten im Wimbachgries in der Nähe des Wimbachschlosses das vergrabene Bernsteinzimmer, das seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges verschollen ist.


Historisches:

Das Wimbachschloß:
Der letzte Fürstprobst von Berchesgaden, Joseph Conrad von Schroffenberg, ließ 1784 das Wimbachschloss als einfache Jagdhütte erbauen. Die Wittelsbacher Herrscher König Max Joseph II. und Prinzregent Luitpold hielten im Wimbachtal große Hofjagden ab. Erst im 20. Jahhundert wurde das Wimbachschloss zur Gastwirtschaft umgebaut.


Wettervorhersage für Berchtesgaden: