nach oben


Zuckerhütl
Der höchste der Stubaier!


Ein echter „Highlight-Gipfel“, der für den Normal-Skitourengeher, durch Lifthilfe, leicht zu erreichen ist. Einer der meistbesuchtesten Gipfel der Ostalpen. Er sollte aber nicht unterschätzt werden, denn bei Nebel oder Vereisung des Gipfelgrates kann es sehr schnell ernst werden. Auch die recht steilen letzten Meter zum Gipfel werden aufgrund der Ausaperung des Gletschers immer heikler. Wo früher Schnee und Firn war, sind jetzt immer mehr Felsen.

Das Zuckerhütl ist mit 3507 Metern der höchste Berg der Stubaier Alpen

Kurzinfo:
  
Region:Stubaier Alpen
Tourenart:  Skitour (mittel)
Erreichte Gipfel:Zuckerhütl 3507 m
Dauer (Stunden):Aufstieg insgesamt ca. 2,5 Std.; (Talstation bis Ausgangspunkt ca. 1 Std.; Ausgangspunkt bis Gipfel 2,5 Std.)
Kinder:Für Kinder unter 14 Jahren nicht geeignet.
Lawinengefahr:bei späterer Tageserwärmung gefährdet, ansonsten kaum Lawinengefahr
Beste Jahreszeit:März bis Ende Mai
Touristinfo:Stubaital

Anforderung:
  
Höhenunterschied:900 (inkl. 150 m Gegenanstieg bei Abfahrt über Aufstiegsroute)
Schwierigkeit:mittel (aber Vorsicht, man ist auf einem Gletscher unterwegs)
Weg:mittel
Kondition:schwer
Technik:mittel

Einkehrmöglichkeit:
  
Gipfelrestaurant an der Jochdohle (Selbstbedienung), Dresdner Hütte, Restaurant Gamsgarten (auf halber Strecke bei der Abfahrtsvariante über das Eisjoch)

Startpunkt:  
  
Talstation Mutterberg, 1750m

GPS-Wegpunkt:N47 00.735 E11 09.421  [@google-maps]
Umweltfreundliche Anfahrt
mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Ab Innsbruck Hauptbahnhof: mit dem Linienbus, Linie Regio Stubai, direkt nach Neustift/Mutterberg
Mit dem Pkw:A8 München-Salzburg, Inntaldreieck Richtung Kufstein, Innsbruck, Brennerautobahn (oder Landstraße) bis Schönberg. Hier ins Stubaital fahren und über Neustift bis zum Ende der Straße zur Talstation Mutterberg.



Größere Kartenansicht

Ab Rosenheim: 145 Km / 1:42 Std
Ab München: 195 Km / 2:10 Std
Ab Bad Tölz: 130 Km / 1:50 Std
Ab Salzburg: 220 Km / 2:20 Std
Tourenplaner / Online-Fahrpläne:siehe hier

Tourenbeschreibung:
Aufstieg:
Mit den Gondelbahnen Eisgrat und Schaufeljoch bis zur Jochdohle auf 3150 m (an der Kasse die Tourengeherkarte verlangen, erste Bergfahrt 8 Uhr!) Dann geht es entlang des Schleppliftes Gaißkarferner hinunter zum Ende des Liftes. Hier verlässt man das gesicherte Gebiet und fährt weiter ab bis auf eine Höhe von ca. 2850m. Anfellen! Jetzt quert man einen steilen (evtl. lawinengefährlichen), südseitigen Hang in eine Mulde auf. Bald wird es flacher und man erreicht den Gletscher. Jetzt über eine Stufe (Spaltengefahr!) hinauf zum Pfaffenferner. Dann in Richtung Nordosten flach zum Pfaffenjoch (3212 m).
Nun unterhalb der Nordflanke des Zuckerhütls fast eben hinüber zum Pfaffensattel (3323 m). Jetzt an der Einsattelung zwischen Zuckerhütl und Wildem Pfaff noch ein Stück am Ostrücken mit Ski hinauf, bis es zu steil wird. Skidepot! Zu Fuß dann recht steil zum Gipfel. Bei guten Schneeverhältnissen und bei viel Schnee ist der Anstieg nicht schwierig. Pickel und Steigeisen können aber nicht schaden und beruhigen ungemein.

Abfahrt:
Entlang der Aufstiegsspur. Achtung Gegenanstieg zum Schaufelnieder (ca. 150m)! Weitere Abfahrt entweder zur Mittelstation Fernau(evtl. Sessellift benutzen) und dann mit Gondel oder Ski zum Parkplatz. Oder bei weniger Schnee vom Schaufelnieder noch kurz mit dem Schlepplift hoch zur Jochdohle (Gipfelrestaurant mit Brotzeit!) Und dann übers Eisjoch zur Abfahrt "Wilde Grub'n" ins Tal.
Alternative: Vom Pfaffensattel bis kurz vors Pfaffenjoch. Dann auf den Pfaff-Grat zu und an ihm entlang Richtung Nordost. Zu Fuß dann über Blöcke zum Langen Pfaffennieder (3055 m). Über eine Mulde fährt man bis zum Fernauferner ab. Man hält sich rechts und fährt weiter bis zur Dresdner Hütte (2302 m). Von da mit der Gondel oder mit Ski hinab ins Tal.

Tipp:
Wer noch Zeit und Lust hat, kann noch den recht unschwierigen Wilden Pfaff (3458 m) mitnehmen.

Besucher-Kommentare:   Neuen Kommentar erfassen
  
Bernhard Gubanka aus Bruckmühl
(25.04.2013)
Eine der Hauptschwierigkeiten bei der Begehung des Gipfelgrates zum Zuckerhütl ist der starke "Gegenverkehr", besonders in Form von Seilschaften Ungeübter. Da (fast) alle Zuckerhütlbezwinger in spe mit der ersten Bahn hochfahren, gibt es zwei erfolgsversprechende Strategien:

Entweder man gewinnt das Wettrennen vom Anfellplatz zum Skidepot mit ausreichend Vorsprung, so daß man schon wieder unten ist, bis die Masse der Gipfelaspiranten den Schlußanstieg in Angriff nimmt, oder man geht zuerst auf den Wilden Pfaff. Mit etwas Glück und Geduld hat man anschließend den Gipfelgrat für sich alleine.
Bernhard Gubanka aus Bruckmühl
(25.04.2013)
Eine der Hauptschwierigkeiten bei der Begehung des Gipfelgrates zum Zuckerhütl ist der starke "Gegenverkehr", besonders in Form von Seilschaften Ungeübter. Da (fast) alle Zuckerhütlbezwinger in spe mit der ersten Bahn hochfahren, gibt es zwei erfolgsversprechende Strategien:

Entweder man gewinnt das Wettrennen vom Anfellplatz zum Skidepot mit ausreichend Vorsprung, so daß man schon wieder unten ist, bis die Masse der Gipfelaspiranten den Schlußanstieg in Angriff nimmt, oder man geht zuerst auf den Wilden Pfaff. Mit etwas Glück und Geduld hat man anschließend den Gipfelgrat für sich alleine.

Literatur:
  
Führer:Hochtouren Ostalpen von Edwin Schmitt / Wolfgang Pusch
Skiführer:Tiroler Skitouren Handbuch von Pokos, Kurt und Hüttl, Franz
Führer:Tiroler Bergtourenhandbuch von Pokos, Kurt und Hüttl, Franz
Software:TOP50 / AMAP3D - Routenanzeige, Höhenprofil, Kartendruck, GPS, 3D-Flug usw.

Karte:
Die grüne Linie links ist der ungefähre Verlauf des Aufstiegs vom Schlepplift über den Gaiskarferner. Die breite Linie ist der Verlauf ab der Hildesheimer Hütte, auch als „Zustieg West“ zum Zuckerhütl bezeichnet.


Galerie:

Diashow:


Wettervorhersage für Neustift im Stubaital:


code & design by sf