| Region: | Chiemgauer Alpen |
| Tourenart: | Skitour (mittel) |
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⇒ Naturverträgliche Skitour entsprechend DAV-Projekt »Skibergsteigen umweltfreundlich« ⇒ Hinweise zum umweltfreundlichen Skibergsteigen |
| Erreichte Gipfel: | Abereck 1461 m |
| Dauer (Stunden): | Aufstieg ca. 2 - 2,5 Std |
| Lawinengefahr: | Gering, wenn man sich an die beschriebene Route hält. Hangrichtung: Nordwest bis Nordost. Der steile Nordhang des Aberecks zum Eiskeller ist stark lawinengefährdet und sollte nicht befahren werden. Hier gibt es immer wieder Lawinenunfälle. |
| Beste Jahreszeit: | November bis April |
| Höhenunterschied: | Wanderparkplatz Soilach 820 m, Abereck 1461 m, insgesamt ca. 650 m |
| Steigung: | Meist recht flach, das Waldstück vor dem Laubensteingatterl sowie der Aufstieg zum Abereck-Gipfel sind etwas steiler. |
| Streckenlänge: | Aufstieg ca. 5 km |
| Schwierigkeit: | Insgesamt leicht bis mittel, die Abfahrt vom Abereck ist stellenweise etwas steil. Orientierung ist bei bereits vorhandenen Skispuren normal, ansonsten sollte man das Gelände kennen. |
| Weg: | |
| Kondition: | |
| Technik: |
| Keine Einkehrmöglichkeit, außer man fährt bei der Abfahrt den Umweg über die Frasdorfer Hütte (nach dem Paradies nicht links zur Winterstube, sondern rechts halten). | |
| Frasdorfer Hütte | Montag und Dienstag Ruhetag. Winter (Nov.- Apr.): Mi/Do/Fr ab 17 Uhr, Sa/So ab 10 Uhr. Sommer (Mai - Okt.): Mi/Do/Fr ab 10 Uhr, Sa/So ab 10 Uhr. |
| Wanderparkplatz Soilach bei Frasdorf, 820m | |
| GPS-Wegpunkt: | N47 47.072 E12 16.740 [@google-maps] |
| Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: | Nächstgelegene Bushhaltestelle (Entfernung ca. 3,8 km, Höhendifferenz ca. 220 m) Frasdorf - Bahnhof. Diese wird außer an Sonn- und Feiertagen von Buslinien der Regionalverkehr Oberbayern GmbH (RVO) angefahren. |
| Mit dem Pkw: | Autobahn A8 (München-Salzburg) Ausfahrt Frasdorf (105). Man fährt dann direkt in den Ort Frasdorf und folgt der Hauptstraße. Am Ende des Ortes biegt man nach links Richtung Grainbach in die Westerndorfer Straße ab. Dieser Straße folgt man und biegt mit ihr außerhalb des Ortes nach rechts ab. Nach weiteren 600 m biegt man nach links Richtung Soilach ab. Nun folgt man der Straße an mehreren vereinzelten Gehöften vorbei bergauf. Nach Soilach endet die öffentliche Teerstraße. Hier biegt man nach rechts ein auf den öffentlichen Parkplatz. Im Winter ist der letzte Straßen-Anstieg, ab dem Weiler Kranzl, oft nur mit Ketten befahrbar. In diesem Fall gibt es knapp unterhalb von Kranzl am Straßenrand einige wenige Parkplätze. Evtl. sogar noch weiter unten parken. Als Startpunkt für Skitouren ist der Wanderparkplatz Soilach zwar grundsätzlich geeignet, aber trotzdem nicht unbedingt zu empfehlen. Denn die lange, flache Abfahrt ab der Winterstube verläuft auf einer Forststraße und ist deshalb für Skifahrer weniger attraktiv als beispielsweise die Abfahrt über die Frasdorfer Hütte. Denn dort lockt eine längere Abfahrt über die Schmidhänge und weiter über den Hang beim Zellboden. Hinzu kommt, dass der Parkplatz Soilach recht klein und somit oft überfüllt ist. |
| Mit dem Bike: | Von der Kirche in Frasdorf aus ca. 3,8 km bei 600 Höhenmeter. Öffentliche Straßen, nur Asphalt. Besonders ab Stadl bis nach Soilach starke Steigungen! |
| Orts-Information: | Direkt am Wanderparkplatz Soilach steht die Berghütte Obersoilach. Sie gehört den Aenanen, einer kirchlichen Studenten-Vereinigung. Vor der Hütte steht eine Gedenktafel, die an die besonders mit den Bergen verbundenen Bundesbrüder der Aenanen erinnert, so an Gründer des Deutschen Alpenvereins (DAV), Franz Senn, sowie an den 1934 am Nanga Parbat verstorbenen deutschen Bergsteiger Willo Welzenbach, einem der bekanntesten Kletterer seiner Zeit. |
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| Parkplatz Soilach - Winterstube: Vom Wanderparkplatz bei Soilach aus in südlicher Richtung auf dem Forstweg oder bis zum Waldrand direkt auf der Wiese leicht aufwärts in den Wald hinein. Man bleibt auf dem Forstweg, kommt an einer Jagdhütte vorbei. Bei der ersten Rechtskurve im oberen Bereich verlässt man gleich nach dieser Rechtskurve den Weg und biegt links in eine Rinne ein, über die man weiter oben wieder zum Hauptweg gelangt und in diesen links einbiegt. Alternativ bleibt man auf der Forststraße und biegt bei der Abzweigung nach fünf Minuten links ab. Nun leicht bergauf auf breitem Weg Richtung Winterstube. Die Abzweigung "Kräuterweise - Grainbach 78" rechts liegen lassen. Die Winterstube, ein im Winter verlassenenes Gehöft, erreicht man auf 974 m Höhe. Zum Abereck Nach der Winterstube einige Meter bergab und den Bach überqueren. Gleich darauf legt man seine Spur nach rechts, also leicht bergauf über die Schmiedhänge (Bild 2) in Richtung eines Holzkreuzes (Bild 3) am oberen Ende des breiten Weiderückens – nicht gerade aus weiter in den Zellboden, dies wäre ein Umweg, der zur Frasdorfer Hütte führt (evtl. Einkehralternative für den Rückweg). Beim genannten Holzkreuz vereinigt sich der Weg mit dem Aufstiegsweg, welcher vom Parkplatz Lederstube über dien unten am Waldrand sichtbare Schmiedkapelle hinaufführt. Nun in südlicher Richtung in einer langen Linkskurve durch den Wald auf eine Forststraße. Man befindet sich nun im sogenannten Paradies. Auf der Strasse oder links von ihr bis zur Wegekreuzung "Taferlbaum" (Bild 4). Man hält sich hier links in Richtung „Aberg / Klausen / Laubenstein“, denn geradeaus führt der Weg weiter zur Riesenhütte und auf die Hochries. Nun wird es etwas steiler, bis man oben einen kleinen Sattel, das so genannte „Laubensteingatterl“ erreicht (Bild 5). Rechts sieht man einen Teil des lawinengefährdeten Eiskellers, wo man im Sommer die Murmeltiere antrifft. Man hält sich jedoch links und quert auf gleicher Höhe bleibend einen steilen Hang. Kurz nach dessen Ende gibt es eine weitere Wegverzweigung: rechts über eine kleine Steilstufe geht’s aufs Abereck und links zum Laubenstein. Von dieser Stelle aus teils mehr, teils weniger steil in südlicher RIchtung hinauf zum breiten Skigipfel. Abfahrt: In der Regel auf oder neben der Aufstiegsroute. Weiterführende Variante: Über Predigtstuhl zur Klausen, ca. 1 Stunde (Zwischenaufstiege). Von der Laubensteinalm zum Laubenstein in 10 Minuten, leicht. Umweltschutz: Der steile Nordhang des Aberecks zum Eiskeller ist ein Wald-Wild-Schongebiet im Rahmen des DAV-Projektes „Skibergsteigen umweltfreundlich“ und sollte deshalb nicht befahren werden. Zudem ist er stark lawinengefährdet. |
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| Karte: | Alpenvereinskarte BY17 / Bayerische Alpen Chiemgauer Alpen West |
| Skiführer: | Bayerische Alpen zwischen Bad Tölz und Berchtesgaden von Stadler, Markus |
| Alpenvereinsführer: | AV-Führer Chiemgauer Alpen von Zebhauser, Marianne und Helmuth |
| Skiführer: | Rother Skiführer Berchtesgadener, Chiemgauer Alpen, Kaiser und Steinberge von Brandl, Sepp |
| Software: | TOP50 / AMAP3D - Routenanzeige, Höhenprofil, Kartendruck, GPS, 3D-Flug usw. |

