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Melkerscharte und Gunggl

Von der Berliner Hütte zur Maxhütte

Diese Tour führt durch eine hochalpine Berglandschaft im Herzen der Zillertaler Alpen.
Die Melkerscharte ist ein Übergang, sie verbindet die beiden Täler Zemmgrund und Gunggl. Aufgrund der Dauer empfiehlt es sich, die Wanderung auf zwei Tage zu verteilen. Eine Übernachtung auf der sehenswerten Berliner Hütte bietet sich geradezu an. Allerdings sollte bei der Planung nicht übersehen werden, dass die Überquerung der Melkerscharte nur für geübte Bergwanderer geeignet ist.
Bei der Vorbereitung sind außerdem die Fahrzeiten der Busverbindung zwischen Ginzling und Breitlahner zu beachten. Sinnvoll ist es, spätestens um ca. 14 - 15 Uhr in Ginzling mit dem Bus wegzufahren.


Die Gunggl von der Melkerscharte aus gesehen.

Die Gunggl von der Melkerscharte aus gesehen.

Der Eissee oberhalb des Schwarzensees.

Der Eissee oberhalb des Schwarzensees.


Kurzinfo:

Region:
Zillertaler Alpen
Tourenart:
Bergtour (mittel)
Dauer:
10 - 11 Stunden
Dauer (Tage):
2
Beste Jahreszeit:
Juli bis September
Touristinfo:
Zillertal
Weblinks:
Berliner Höhenweg
Buslinie Christophorus

Anforderung:

Höhenunterschied:
Ginzling 955 m, Breitlahner 1257 m, Berliner Hütte 2042 m, Schwarzensee 2472 m, Melkerscharte 2814 m
785 m Aufstieg 1. Tag
772 m Aufstieg 2. Tag
1829 m Abstieg 2. Tag
Schwierigkeit:
schwer
Schwierigkeiten: Lange Bergwanderung mit steilen, meist schneebedeckten Teilstücken im Bereich der Melkerscharte.
Kinder:
Für Kinder nicht geeignet
Hunde:
bedingt für größere Hunde geeignet (Blockwerk)

Einkehrmöglichkeit:

Maxhütte:
während der Sommermonate   Hütten Info, hier klicken
Grawandhütte:
Sommer Anfang Mai bis Anfang Oktober, Winter geschlossen   Hütten Info, hier klicken
Breitlahner (Gasthof):
ganzjährig geöffnet, Nov. und erste Woche im Dezember geschlossen
Ende Sep. - Mitte Mai ist Mittwoch Ruhetag   Hütten Info, hier klicken
Berliner Hütte:
Anfang Juni - Ende September   Hütten Info, hier klicken

Start:


Parkplatz am Tourismusbüro Ginzling 980 m

GPS-Wegpunkt:
N47 06.031 E11 48.592 zu Google Maps

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Mit der Bahn bis nach Mayrhofen im Zillertal. Am Bahnhof steigt man um in die Christophorus-Buslinie (4102). Der Bus hält direkt beim Tourismusbüro von Ginzling.

Mit dem Pkw:
Inntalautobahn Ausfahrt Wiesing /Zillertal. Im Zillertal über die B169 bis nach Mayrhofen, von dort auf der Straße in Richtung Schlegeis über Hochsteg bis nach Ginzling. Direkt in der Ortsmitte befindet sich das Tourismusbüro mit dem angrenzenden Parkplatz.

  • Ab Rosenheim: 115 Km / 1:30 Std
  • Ab München: 160 Km / 1:50 Std
  • Ab Bad Tölz: 100 Km / 1:40 Std
  • Ab Salzburg: 190 Km / 2:10 Std

Tourenplaner / Online-Fahrpläne: hier klicken

Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.

Tourenbeschreibung:

Start: Parkplatz am Tourismusbüro Ginzling

Aufstieg zur Berliner Hütte:

Vom Parkplatz aus fahren wir mit der Busverbindung zwischen Ginzling und Breitlahner in ca. 15 Minuten bis zur Haltestelle beim Gasthof Breitlahner. Ab diesem folgen wir der Straße in Richtung Berliner Hütte. Nach fünf Minuten erreichen wir den unteren Bereich des Zemmgrundes, wo es relativ flach weiter geht. Mal flacher, mal steiler führt uns die Forststraße durch den Zemmgrund über die Grawandhütte zum Gasthof Alpenrose. Wenige Meter nach diesem verlassen wir die Straße links und gelangen über einen Bergsteig zu einer Gedenkstätte an den Zweiten Weltkrieg. 30 Minuten nach dem Gasthof sind wir bei der Berliner Hütte.
 
Aufstieg zur Melkerscharte: 
 
Ab der Berliner Hütte folgen wir dem Wegweiser zur Mörchner Scharte bzw. Schwarzsee. Ab jetzt befinden wir uns auf dem Berliner Höhenweg. Auf einfachem Bergsteig gelangen wir über durch alpine Urwiesen und Moore zu einer Wegegabelung. Der rechte Weg führt über das Schwarzensteinkees zum Schwarzenstein. Wir aber bleiben auf dem Hauptweg und steigen in einer weiteren Dreiviertelstunde durch das Feldkar und über eine Geländestufe zum Schwarzensee empor. Aus diesem entspringt übrigens der Zemmbach. Nach einer Fotopause folgen wir dem Weg 2472 (ab jetzt steiler) und stoßen nach ca. 15 Minuten auf eine Gabelung. Rechts würde der weitere Weg zru Mörchnerscharte und Berliner Hütte führen. Wir halten uns jedoch links in Richtung Melkerscharte/Gunggl/Maxhütte. Bald erreichen wir den Eissee (2600 m) und befinden uns nun in einer hochalpinen Berglandschaft. Oft gibt es hier auch im Sommer noch Schneereste, der Eissee und einige Lacken darüber sind häufig zugefroren. Bis zur Melkerscharte ist der Weg teilweise gut erkennbar, teilweise führt er aber auch über Blockwerk und ist rot-weiß markiert. Auf der Melkerscharte haben wir einen großartigen Blick auf die Zsigmondyspitze, die einst als unbezwingbar galt. Außerdem fällt unser Blick hinunter in das Gunggl-Tal mit der Maxhütte, dahinter bauen sich die Gipfel der Grinbergspitzen und Hohem Riffler auf (das Gebiet zwischen diesen ist ein weiteres Teilstück des Berliner Höhenweges). Links daneben sehen wir bekannte Tuxer Gipfel wie den Olperer und den Hoher Riffler.
 
Melkerscharte – Ginzling: 
 
Der Abstieg von der Melkerscharte ist zu Beginn nicht ganz einfach: Es gilt, ein steiles Schneefeld zu überwinden, welches manchmal gefährliche Spalten enthält. Besondere Vorsicht ist bei hart gefrorenem Schnee geboten. Meist gibt es Trittspuren, denen man dann gut folgen kann. Danach führt der markierte Weg  durch Geröll und später auf grünem Untergrund und durch eine steile Schlucht. Danach wandern wir entlang des Floitenbaches bis zur Maxhütte. Nach einer Erfrischungspause steigen wir durch einen waldigen und teils steinigen Steig hinab bis zu einer Forststraße, welche wenig später auf die Straße im Zemmbachtal zwischen Ginzling und Breitlahner trifft. In diesem biegen wir rechts ein und erreichen nach einer Viertelstunde unseren Parkplatz bei dem auffälligen Gebäude des Tourismusbüros in Ginzling.

GPS-Daten:


Die GPS-Datei enthält den Track zwischen Schwarzensee und Ginzling (2. Tag der Tour) sowie alle wichtigen Wegpunkte. Der Aufstieg vom Breitlahner zur Berliner Hütte und weiter zum Schwarzensee fehlt.


Bitte verwendet nie die Tracks ohne betreffendes Kartenmaterial für das dazugehörige Gebiet. Die GPS-Daten sollen nur als zusätzliche Unterstützung verwendet werden. Auf der Karte lässt sich rechts oben in die Kartengrundlage OpenTopomap umschalten (OpenTopoMap ist nicht immer sofort verfügbar). Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.


Download Bedingungen

Unsere GPS-Dateien dürfen kostenlos für die private Nutzung heruntergeladen werden. Veröffentlichung jeglicher Art und kommerzielle Nutzung nur mit vorheriger Genehmigung von roBerge.de. Die GPS-Daten wurden mit größter Sorgfalt aufbereitet. Trotzdem kann keine Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten gegeben werden. Sie können deshalb nur als Unterstützung bei der Wegfindung dienen. Wir weisen deshalb ausdrücklich darauf hin, dass die Nutzung der Daten auf eigene Verantwortung erfolgt und die Wegfindung nur aufgrund offizieller Karten erfolgen darauf. Die Benutzung privater Straßen und das Betreten privater Grundstücke kann gesetzlichen Beschränkungen unterliegen.

Ich akzeptiere die obigen genannten Bedingungen.



Webcams:

Aktuelle Bilder von Webcams im Umkreis von 30km vom Ausgangspunkt.
  weitere Webcams findest du hier



Bergstation Wanglspitz
(foto-webcam.eu)

Sistrans
(www.stefanjud.net)

Literatur:

Karte

Alpenvereinskarte 35/2
Zillertaler Alpen Mitte
von Alpenverein
Infos: Karte

Alpenvereinskarte 35/2

Galerie:


Weitere schöne Bilder sind in unserer Fotoshow

Diashow:

Bei der Berliner Hütte ist erreicht.Beim Aufstieg zum SchwarzenseeAm SchwarzenseeDie Wegegabelung oberhalb des SchwarzenseesAuch oberhalb vom Eissee gibt es mehrere kleinere Lacken, die auch im Sommer oft zugefroren sind.Bei der Melkerscharte. Hier der Blick auf den Gipfel der Zsigmondyspitze.Auf dem Weg hinunter zur Maxhütte. Hier der Übergang zischen dem Schneefeld (das am oberen Rand der Melkscharte beginnt) und dem oberen Rand der Gungglplatte mit seinen Geröllfeldern.Bei der Maxhütte.

Panorama:

  zur Panorama Ansicht ins Bild klicken

Autor:

 Autor: Reinhard Rolle