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Schartenkopf

»Unbekannter Randgipfel im Steinernen Meer«


Die Peter-Wiechenthaler-Hütte erfreut sich vor allem wegen des nahegelegenen Persailhorns mit seinen Klettersteigen großer Beliebtheit. Aber auch im etwas abgelegeneren "Hinterland" der Hütte befinden sich reizvolle, aber vor allem ruhige und ursprüngliche Gipfelziele. Der hier vorgestellte Schartenkopf stellt ein solches dar. Man kann ihn entweder auf einer Überschreitung von der Wiechenthaler-Hütte zum Riemannhaus oder zum Ingolstädter Haus leicht "mitnehmen" oder auch wie hier beschrieben als selbstständige Tour durchführen.
Vom Gipfel aus liegt einem nahezu das gesamte Steinerne Meer zu Füßen und auch der Blick in die nahegelegenen Loferer und Leoganger Steinberge oder auch zu den Eisriesen der Hohen Tauern ist nicht zu verachten. Allerdings muss man sich den Ausblick erst verdienen, denn der Weg ist lang und verlangt eine einwandfreie Kondition.

Gipfelblick vom Schartenkopf in Richtung Persailhorn

Auf dem Weg in die Weißbachlscharte - Schartenkopf im Hintergrund


Kurzinfo:

Region:Berchtesgadener Alpen
Tourenart:Bergtour (mittel)  
Erreichte Gipfel:Schartenkopf 2308 m
Dauer:Aufstieg zur Peter-Wiechenthaler-Hütte ca. 2 Std., weiter zum Gipfel ca. 2 - 2,5 Std.
Abstieg auf der gleichen Route ca. 3 - 3,5 Std.
gesamt ca. 7 - 8 Std.
Beste Jahreszeit:Sommer
Touristinfo:Saalfelden

Anforderung:

Höhenunterschied:ca. 1500 m
Streckenlänge:ca. 15,0 km
Schwierigkeit:mittel
Bis zur Peter-Wiechenthaler-Hütte je nach Routenwahl leichter Bergpfad. Ab der Hütte z.T. schmaler Steig, der an den schwierigsten Stellen gesichert ist. Gipfelanstieg ab der Weißbachlscharte weglos aber nicht schwierig. Trittsicherheit und elementare Schwindelfreiheit erforderlich. Ausreichend Sicht erforderlich!
Kinder:für Kinder nicht geeignet (wegen Länge)
Kinderwagen geeignet:Nein

Einkehrmöglichkeit:

Peter-Wiechenthaler-Hütte:
Mitte Mai bis ca. Ende Oktober
Link zur Hütte ...mehr Info, hier klicken

Hinweis: Da wir die Öffnungszeiten, Übernachtungshinweise, etc. oft aus dritter Hand erhalten, kann es immer wieder vorkommen, dass die hier veröffentlichten Daten nicht mehr ganz aktuell sind. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich bitte vor Beginn einer Tour direkt bei der Hütte informieren (Telefon / Homepage).


Startpunkt:

Bachwinkl, 845m


GPS-Wegpunkt:

N47 26.867 E12 51.216  [@google-maps]

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Von Salzburg oder St. Johann in Tirol gibt es eine Eisenbahnverbindung. Von Saalfelden (Bahnhof, Postamt) fährt die Linie 61 des Stadtverkehrs Saalfelden nach Bachwinkl

Mit dem Pkw:

Von Lofer oder Zell am See kommend: BAB A 8 München -Salzburg bis zur AS Bad Reichenhall; weiter über die B 21 bzw. ab der Grenze B 178 nach Lofer und weiter über die B 311 nach Saalfelden; noch vor dem Ortseingang von Saalfelden links zum Wanderparkplatz im Ortsteil Bachwinkl Von Süden kommend am nördlichen Ortsende von Saalfelden dem Wegweiser "Bachwinkl / P. Wiechenthaler-Hütte" folgen. Durch die Siedlung bis zum Wanderparkplatz, wo der Aufstieg beginnt.


Ab Rosenheim: 115 Km / 1:40 Std
Ab München: 160 Km / 2:00 Std
Ab Bad Tölz: 150 Km / 2:05 Std
Ab Salzburg: 70 Km / 1:15 Std


Tourenplaner / Online-Fahrpläne:

hier klicken


Tourenbeschreibung:

Bachwinkl, 845m


Aufstieg:

Vom Parkplatz in Bachwinkl folgt man zunächst noch ein kurzes Stück dem Fahrweg und und überquert dann links über eine Brücke einen Bach, folgt dann dem Weg noch kurz weiter nach rechts, bis nach links der Steig zur Peter-Wiechenthaler-Hütte abzweigt. Diesem folgt man in vielen Serpentinen bis zum sog. "Kreuzweg" (1348 m). Hier verzweigt sich der Weg und man kann selbst wählen, ob man über den links abzweigenden "Schattseitweg" oder den rechts verlaufenden "Normalweg" zur Hütte am Kienalkopf ansteigt.

Von der Peter-Wiechenthaler-Hütte (1707 m) folgt man dem Weg zur Weißbachlscharte bzw. in Richtung Riemannhaus. Der Steig führt erst nahezu ohne Höhengewinn und später immer steiler werdend hinauf in die Weißbachlscharte. Der Steigt überwindet dabei schrofiges Steilgelände mit kurzen gesicherten Passagen. Unmittelbar in der Scharte wendet man sich nach links und steigt in wenigen Minuten weglos und ohne vorhandene Markierung, über den zum Gipfel hin schmäler werdenden Rücken zum kreuzlosen Schartenkopf (2308 m) hinauf. Zwischen Scharte und Gipfel ist etwas Gespür für die beste Route beim kurzen Gipfelanstieg erforderlich. Ansonsten sind keine technischen Schwierigenkeiten mehr zu erwarten.
 

Abstieg:

Der Abstieg erfolgt entlang der Aufstiegsroute.


Literatur:

Bergführer:Vergessene Pfade um den Königssee
32 außergewöhnliche Touren abseits des Trubels
von Burghardt, Joachim
Karte:Alpenvereinskarte 10/1
Steinernes Meer
von Alpenverein

Galerie:

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