Hochalm

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Rund um das Geigelstein-Massiv

Schwere Tour mit gleichmäßig verteilten Höhenmetern

  

Sehr oft gleichen sich Hin- und Rückweg einer MTB-Tour im Alpenraum. Hier wird eine schwere aber auch abwechslungsreiche Runde vorgestellt.
Anmerkung: Gelegentlich erhalten wir Informationen, dass Teile der hier beschriebenen Route für Radfahrer gesperrt sind. Beispielsweise in 2009 der Weg ab der Grenze bis hinunter zur Schranke (Weggabelung Riederalm). Aus diesem Grund empfehlen wir, wenn sich jemand vergewissern will, sich im Rahmen der Tourenplanung bei den zuständigen Gemeinden über eventuelle Sperrungen zu informieren.


Die Hofbauernalm: nicht der höchste, aber der am schwersten zu erreichende Punkt der Tour

Die Hofbauernalm: nicht der höchste, aber der am schwersten zu erreichende Punkt der Tour


Kurzinfo:

Region:
Chiemgauer Alpen
Tourenart:
Mountainbike (schwer)
Erreichte Gipfel:
Höchster Punkt: unterhalb der Priener Hütte bei ca. 1.400 m.
Erreichbare Gipfel: die Rudersburg ist zum Greifen nahe. Die Sonnwendwand etwas oberhalb der Hofbauernalm ist fast noch Geheimtipp.
Dauer:
Gute 4,5 Stunden
Beste Jahreszeit:
Schneefreie Zeit
Wegzustand:
Überwiegend Forststraßen, kurzes Schiebe-/Tragestück hinter der Karalm'
Einkehrmöglichkeiten:
Touristinfo:
Sachrang

Anforderung:

Höhenunterschied:
2300 m
Streckenlänge:
49 km
Schwierigkeit:
schwer
Sehr schwerer Anstieg zur Hofbauernalm (optional)
Kinder:
nein

Start:


Wanderparkplatz Geigelstein bei Sachrang 735 m

GPS-Wegpunkt:
N47 41.579 E12 16.081 zu Google Maps

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Strecke München-Salzburg bis Prien am Chiemsee; von dort mit der Chiemgau-Bahn bis Aschau i.Ch. - weiter mit Linienbus (Mo - Sa) bis nach Sachrang. Achtung: Am Wochenende eingeschränkter Busverkehr!
Vom Tiroler Inntal über die A93 bis nach Oberaudorf und von dort über Sebi nach Sachrang.Der Startpunkt ist der große Wanderparkplatz direkt an der Hauptstraße am Ortsbeginn von Sachrang.

Mit dem Pkw:
Autobahn A8 (München-Salzburg) bis Ausfahrt Frasdorf oder Bernau a. Ch., von dort jeweils ca. 5 km bis Aschau, weiter bis nach Sachrang. Der große Wanderparkplatz befindet sich direkt an der Hauptstraße am Ortsbeginn von Sachrang.

  • Ab Rosenheim: 35 Km / 0:35 Std
  • Ab München: 95 Km / 1:00 Std
  • Ab Bad Tölz: 80 Km / 1:05 Std
  • Ab Salzburg: 80 Km / 1:00 Std

Mit dem Bike:
Von Aschau aus führt neben der Hauptstraße ein breiter Radweg durch das Priental.

Tourenplaner / Online-Fahrpläne: hier klicken

Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.

Information:
Der Name "Prien" kommt aus dem keltischen "Brig Enna" - übersetzt: die aus den Bergen kommende. Sie entspringt am Südhang des Spitzsteins, ist 32 km lang und mündet in den Schafwaschener Winkel in den Chiemsee. Bei Hochwasser bringt sie enorme Holz- und Schwebstofffrachten, insbesondere aber Sand in den Chiemsee. So hat sich der Boden der Bucht in den letzten 45 Jahren um 145 cm angehoben, wie sedimentologische Untersuchungen herausgefunden haben. Das bedeutet, dass der See zusehends verlandet, was aber eigentlich ein natürlicher Vorgang ist.


Tourenbeschreibung:

Start: Wanderparkplatz Geigelstein bei Sachrang

Unsere Tour beginnt am großen Parkplatz an der Staatsstraße in Sachrang. Der dort beginnenden Forststraße folgen wir ständig bergan; wir passieren die Talalm und erreichen nach einer guten Stunde den Abzweig direkt unterhalb der Priener Hütte. Auf den einen oder anderen wirkt die sonnige Terrasse der gastlichen Hütte bestimmt so anziehend, dass er sich schon hier verpflegen wird.

Für alle anderen führt der Weg an dieser Gabelung wieder abwärts: über die Baumgartneralm immer in südlicher Richtung, bis wir an der Riederalm auf eine Forststraße stoßen, die uns nach links schnell hoch zur Ottenalm führt. Nur ein kleines Stück dahinter queren wir den Haraussattel. Die nachfolgende Abfahrt dauert leider nur 200 Meter, bevor wir nach links ansteigend in Richtung Notheggeralm und weiter hinauf wieder gut 3 km „klettern“ müssen. Die Almen lassen wir liegen und bleiben immer auf dem Hauptweg bis wir ein Wegedreieck kurz vor der Karalm erreichen.

Dort halten wir uns rechts leicht bergab. Achtung: schon kurz hinter der Kreuzung wird vom Almbauer der Weg kaum sichtbar nur mit Stacheldraht abgesperrt.
Und wenige Meter später müssen wir uns etwas orientieren, um den Einstieg in den kleinen Bergsteig zu finden – die Trage-/Schiebestrecke folgt:
In der Linkskurve des Forstweges geradeaus steil bergab auf die Almwiesen. Im Folgenden die kleine Hütte links liegen lassen. Schwere Wegfindung, nach rot-weißen Markierungen Ausschau halten: wir müssen etwas rechtshaltend den tiefsten Punkt der Almwiese finden. Dort wird der Pfad sichtbar. Dieser ist mit roten Punkten und der Nr. 88 gut markiert und leicht zu erkennen. Das Bike muss hier allerdings 200 m getragen werden.

Etwas später treffen wir auf einen Forstweg, der uns bergab (an einer Abzweigung rechts halten) schnell zur Talstation der Geigelsteinbahn (2:30 Std) und weiter nach Ettenhausen bringt. Im Ort gibt es übrigens direkt an unserer Route einen kleinen Laden – ideal für die Verpflegung.

Über ein wirklich kurzes Stück B307 erreichen wir schnell den Ort Schleching, in dem wir nach links die Straße in Richtung Mühlau verlassen. Kurz vor Mühlau – bei der nach rechts abknickenden Vorfahrtsstraße – biegen wir halblinks in den Ort ein und bereiten uns auf den dritten und schwersten Anstieg vor. Hier gibt es nicht viel zu erklären: immer der Forststraße folgen. Ständig bergan. Wir passieren zuerst die „Vordere Dalsenalm“, dann die „Hintere Dalsenalm“, hinter der wir uns an der folgenden Forstweg-Kreuzung links in Richtung „Hofbauernalm“ halten. An der nun folgenden Kreuzung (hier geht es auf der Rückfahrt links ins Priental) fahren wir geradeaus und biegen später rechts auf einen nun immer steiler werdenden Forstweg ein. Dieser schlängelt sich in vielen Kurven sehr steil hinauf zur traumhaft sonnig gelegene Hofbauernalm.
Der Ausblick und ein kühles Radler entlohnen die Biker für die zurückliegende Schinderei. Nach ausgiebiger Pause geht’s zurück zur eben erwähnten Kreuzung – und dort nach rechts auf eine lange steile Abfahrt durch den Klausengraben. An dessen Ende münden wir ins Priental, dem wir nur noch leicht ansteigend über den sehr gut ausgebauten Radweg bis nach Sachrang folgen.


   

GPS-Daten:


GPX-Tracks sind oft ungenau. Die angezeigten Daten können (insbesondere zur Höhe und Steigung) falsch sein. Daher verwendet bitte nie die Tracks ohne betreffendes Kartenmaterial für das dazugehörige Gebiet. Die GPS-Daten sollen nur als zusätzliche Unterstützung verwendet werden. Auf der Karte lässt sich rechts oben in die Kartengrundlage OpenTopomap umschalten (OpenTopoMap ist nicht immer sofort verfügbar). Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.


Download Bedingungen

Unsere GPS-Dateien dürfen kostenlos für die private Nutzung heruntergeladen werden. Veröffentlichung jeglicher Art und kommerzielle Nutzung nur mit vorheriger Genehmigung von roBerge.de. Die GPS-Daten wurden mit größter Sorgfalt aufbereitet. Trotzdem kann keine Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten gegeben werden. Sie können deshalb nur als Unterstützung bei der Wegfindung dienen. Wir weisen deshalb ausdrücklich darauf hin, dass die Nutzung der Daten auf eigene Verantwortung erfolgt und die Wegfindung nur aufgrund offizieller Karten erfolgen darauf. Die Benutzung privater Straßen und das Betreten privater Grundstücke kann gesetzlichen Beschränkungen unterliegen.

Ich akzeptiere die obigen genannten Bedingungen.



Webcams:

Aktuelle Bilder von Webcams im Umkreis von 30km vom Ausgangspunkt.
  weitere Webcams findest du hier



Hochrieshütte
(©foto-webcam.eu)

Hochrieshütte
(©foto-webcam.eu)

Bergstation Hochries-Seilbahn
(www.foto-webcam.eu)

Alternative Startorte:

Hainbach (Priental), Schleching oder Mühlau

Galerie:


Weitere schöne Bilder sind in unserer Fotoshow

Diashow:

Die Priener Hütte: der Klassiker auch für BikerBlick von der Notheggeralm zum UnterberghornEtwas abseits unserer Strecke: KaralmDie Rudersburg von ihrer "leichten" SeiteBlick auf die Dalsenalmen vom WeitlahnerkopfDie letzte Abfahrt durch den steilen Klausengraben