Niederjochkogel


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Farrenpoint ab Feilnbach

»Bergtour für Hundefreunde«


Wie alle Wanderungen aus dem vorgenannten Buch wendet sich diese Tourenbeschreibung aufgrund seiner Informationsvielfalt insbesondere an Hundebesitzer. Aber auch ohne vierbeinige Begleiter lässt sich diese Tour gut begehen.
Zur Einstimmung für alle Hundefreunde hier das Vorwort zu dieser Tour:

Sternchen über alles

Die Flegeljahre der heute (2007) vierjährigen Pauline haben Petra und ihren Lebensgefährten Hans ganz schön auf Trab gehalten. Unglaublich, was ein junger Parson-Russel-Terrier so alles anstellen kann. Dank ihres Tatendrangs avanciert Pauline alias Sternchen zur Titelheldin eines Buches, in dem Petra all die kleinen Abenteuer episodenartig nacherzählt. Dabei wächst die Liebe der Autorin zu Sternchen am Ende so weit, dass sie hofft, eines fernen Tages gemeinsam mit ihr zu sterben.

Im Jenbachtal erlebt Pauline kein weiteres Abenteuer. Natürlich genießt sie die Wanderung durch die reizvolle Schlucht, aber sie ist wasserscheu und kommt deshalb mit dem sprudelnden Bach nicht in Berührung. Auch ihr Jagdtrieb hält sich im Zaum, kein Fuchs und keine Maus weit und breit. Die Begegnung mit einer Kreuzotter wie einst im Garten bleibt ihr gleichfalls erspart. Keine Fluchtgedanken. Auch die anderen Hunde verhalten sich friedlich, keine besonderen Vorkommnisse. Neue Freundschaften zu Mensch oder tun sich gleichfalls nicht auf. Dabei mag sie doch vor allem Kinder so gerne. Trotz ihrer Vorliebe zu Kuscheleinheiten sieht man ihr auf Schritt und Tritt an: „Ich möchte kein Schoßhund sein!“

Vom malerischen Weiher an der Huberalm sind es nur wenige Meter bis zum Gipfel der Farrenpoint.


Kurzinfo:

Region:Bayerische Voralpen
Tourenart:Bergtour (mittel)  
Erreichte Gipfel:Farrenpoint 1273 m
Dauer:4 Std. 45 Min.
Touristinfo:Bad Feilnbach

Anforderung:

Höhenunterschied:850 m
Schwierigkeit:mittel
Leicht bis mittelschwer.
Der Jenbachsteig führt wunderschön am Bach entlang zuletzt durch eine enge Klamm zu einem weiteren Parkplatz empor. Die Überschreitung der Farrenpoint verläuft im Anstieg über die sonnige Südwestflanke des Berges und im Abstieg auf einsamen Wegen durch schattigen Wald.
Wasserstellen für Hunde: Jenbach, Tümpel an der Huber-Alm, Brunnen an der unteren Jagdhütte, Bachläufe bei der Schlußquerung.
Hunde anleinen: Der Jenbach mündet kurze Zeit in die Mautstraße.

Einkehrmöglichkeit:

Wirtsalm:
Mitte Mai bis Mitte Oktober, nur tagsüber, Di Ruhetag
Link zur Hütte ...mehr Info, hier klicken
Huberalm:
geöffnet Juni - Sept., kein Ruhetag
Link zur Hütte ...mehr Info, hier klicken

Hinweis: Da wir die Öffnungszeiten, Übernachtungshinweise, etc. oft aus dritter Hand erhalten, kann es immer wieder vorkommen, dass die hier veröffentlichten Daten nicht mehr ganz aktuell sind. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich bitte vor Beginn einer Tour direkt bei der Hütte informieren (Telefon / Homepage).


Startpunkt:

Unterer Jenbachtal-Parkplatz (Wendelsteinstraße), 557m


GPS-Wegpunkt:

N47 45.801 E12 00.888  [@google-maps]

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Über München - Rosenheim (Inter- oder Eurocity Haltestelle) - Bad Aibling, dann mit Regionalbus RVO bis nach Bad Feilnbach. Vom Ortszentrum auf der Wendelsteinstraße in 20 Min. zum Ortsteil Obersteinach, wo sich direkt vor der Mautstelle der Wanderparkplatz befindet (Buslinie RVO 9578 ab Rosenheim, 9580 ab Bad AIbling).

Mit dem Pkw:

Autobahn A8 Ausfahrt Bad Aibling / Bad Feilnbach, auf der Landstraße in das Zentrum von Bad Feilnbach, nach der Jenbachbrücke links in die Wendelsteinstraße und zum Wanderparkplatz direkt vor der Mautstelle.


Ab Rosenheim: 20 Km / 0:30 Std
Ab München: 65 Km / 0:45 Std
Ab Bad Tölz: 55 Km / 0:45 Std
Ab Salzburg: 130 Km / 1:30 Std


Information:

Vom Wanderparkplatz aus gelangt man in östlicher Richtung nach ca. 1,6 Kilometer nach Kutterling. Hier wohnte lange Zeit der aus Köln stammende Maler Wilhelm Leibl, einer "bedeutendsten und interessantesten Radierer des modernen Deutschlands". Hier steht Leibl´s Wohnhaus, in der Nachbargemeinde Berbling die Kirche, in welcher der eigenwillige Maler eines sein berühmtesten Lebenswerke "Die drei betenden Frauen" schuf.

Tourenplaner / Online-Fahrpläne:

hier klicken


Tourenbeschreibung:

Unterer Jenbachtal-Parkplatz (Wendelsteinstraße), 557m


Aufstieg: Schöne Wege am Jenbach und Farrenpoint
Wenn sich das Laub der Bäume im Herbst bunt verfärbt, ist die Wanderung durch das Jenbachtal besonders schön. Nach einer erholsamen Wegpassage unmittelbar am Bachufer folgt eine kurze Steilstufe, die etwas Trittsicherheit erfordert. Dann erreicht man den Fahrweg, dem man wenige hundert Meter bis zur Abzweigung „Wasserfall“ folgt. Der Steig führt wieder in die Bachschlucht zurück, passiert die enge Klamm mit dem sehenswerten Wasserfall und steigt zum Wanderparkplatz empor, der über die Mautstraße angefahren wird. Hier teilen sich die Wanderwege: Talein geht es allerdings in Begleitung einiger Radfahrer in etwas 20 Minuten zur Wirtsalm, wo man später unter Ahornbäumen schön entspannen kann.

Ohne den Abstecher
... steigt man links direkt in Richtung Gipfelziel: Nach fünf Minuten folgt man dem Schild „Steig zum Farrenpoint“, der dann nach weiteren zehn Minuten links vom Hauptweg abzweigt. Durch lichten Wald nähert man sich dem Gipfelaufschwung: Ein kurzer Steilhang noch und man erreicht die Huberalm mit Blick, auf das nahe Gipfelkreuz.

Abstieg auf abgelegenem Waldweg
Der Abstieg beginnt in der kleinen EInsattelung östlich des Gipfels; als Wegweiser dienen eine verblichene Markierung und ein Richtungspfeil. Der Waldpfad mündet in einen breiteren Weg, dort quert man nach links in den Hang. In der Folge windet sich der Weg in weit ausholenden Serpentinen wenig steil hinab; im Zweifelsfall bleibt man immer auf dem abwärts führenden Hauptweg. Man passiert zwei Jagdhütten, dann stößt man zuletzt steil absteigend auf den idyllischen Leiblweg, der uns in Richtung Westen mit einigen Gegenanstiegen in das Jenbachtal zurückführt.

Alternative:
Mit dem Abstecher zur Wirtsalm dauert die Wanderung gut eine halbe Stunde länger.


Literatur:



 Autor: Michael Reimer   www.frischluftedition.de