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Pfoner Kreuzjöchl


Im Navistal

Bei der Namensgebung ihrer Hausberge haben es sich die Bewohner des Navistals in den Tuxer Alpen wohl recht leicht gemacht. Denn zwei ihrer wichtigsten Gipfel nennen sich Kreuzjöchl, das Pfoner und das Naviser Kreuzjöchl - doch auch bei uns ist dieser Bergname keine Seltenheit. Allein in Tirol gibt es Dutzende davon.

Hier beschreiben wir den recht leichten Aufstieg aus dem Navistal, es wird aber auch gern, allerdings schieriger, von Norden her aus dem Arztal bestiegen.


Das Pfoner Kreuzjöchl - hier gesehen vom Naviser Kreuzjöchl - genau in der Bildmitte.
Die gelbe Linie zeigt den ungefähren Aufstiegsweg. Ziemlich genau unterhalb des Gipfels, an der Grenze zwischen der Schneefläche und der darunter liegenden schwachen Aufforstung, sieht man ein Gebilde in der Form eines auf den Kopf gestellten "V". Dieses ist ein großer Zaun direkt beim Wetterkreuz, der die Tourenfahrer davon abhalten soll, in die darunter liegende noch junge Aufforstung zu fahren. Früher war hier die Abfahrt ins Tal möglich, heute ist sie verboten.Pfoner und Naviser Kreuzjöchl liegen sich gegenüber und werden durch das Navistal getrennt.

Das Pfoner Kreuzjöchl - hier gesehen vom Naviser Kreuzjöchl - genau in der Bildmitte.
Die gelbe Linie zeigt den ungefähren Aufstiegsweg. Ziemlich genau unterhalb des Gipfels, an der Grenze zwischen der Schneefläche und der darunter liegenden schwachen Aufforstung, sieht man ein Gebilde in der Form eines auf den Kopf gestellten "V". Dieses ist ein großer Zaun direkt beim Wetterkreuz, der die Tourenfahrer davon abhalten soll, in die darunter liegende noch junge Aufforstung zu fahren. Früher war hier die Abfahrt ins Tal möglich, heute ist sie verboten.
Pfoner und Naviser Kreuzjöchl liegen sich gegenüber und werden durch das Navistal getrennt.



Kurzinfo:

Region:
Tuxer Alpen
Tourenart:
Skitour
Erreichte Gipfel:
Pfoner Kreuzjöchl 2640 m (auch: Pfonser Kreuzjöchl), Wetterkreuz 2148 m
Dauer:
ca. 3,5 Stunden (Aufstieg)
Lawinengefahr:
Mäßige Lawinengefahr. Exposition: Ost und Südost. Aufstieg und Abfahrt sind sonnseitig, deshalb frühzeitiger Aufbruch zu empfehlen.
zur aktuellen Lawinenlage
Beste Jahreszeit:
Den ganzen Winter über. Je nach Jahreszeit schöner Pulver bzw Firn!
Touristinfo:
Navis

Anforderung:

Höhenunterschied:
Liesn 1520 m, Pfonser Kreuzjöchl 2640 nm, insgesamt 1120 m
Streckenlänge:
ca. 4,8 km
Schwierigkeit:
leicht (mehr Info)
Aufstieg: über Forststraße, später leichter Bergsteig und zum Schluß hin flache bis mittelsteile Hänge. Abfahrt: flache und mittelsteile Hänge sowie Forstweg. Insgesamt nicht zu schwer.

Start:

Parkplatz Liesn bzw. Naviser Hütte im Navistal (1520 m/1380 m) 1520 m


GPS-Wegpunkt:
N47 08.517 E11 33.211 zu Google Maps


Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Öffentliche Verkehrsmittel fahren nur nach Navis (Bus)


Mit dem Pkw:
Von Innsbruck kommend über die alte Brennerstrasse kurz hinter Matrei abbiegen. Von der Brenner-Autobahn Ausfahrt Matrei-Steinach, von hier aus auf schmaler Bergstraße knapp 10 km nach Navis.
Zum Parkplatz bei Liesn: Von Navis ca. 1,8 km bis nach Liesn / Grünhöfe. Die beiden gebührenpflichtigen Loipenparkplätze befinden sich im hinteren Bereich von Liesn (ca. 200 m nach der Kapelle). Parkschein Einlösung auch für den hinteren Parkplatz nur beim vorderen Parkplatz möglich. Achtung: Kurz vor Liesn kreuzen ein Schlepplift und eine Skiabfahrt die enge Bergstraße!
Zum Parkplatz "Naviser Hütte 1380 m" (Achtung - die angegebenen GPS-Daten führen nicht zu diesem Parkplatz): Ebenfalls der Hauptstraße Richtung Liesn folgen, bei einer scharfen Linkskurve kurz nach einer Steinschlaggalerie rechts jedoch die Hauptstraße verlassen und 200 Meter geradeaus dem Weg zum gebührenpflichtigen Parkplatz folgen.

  • Ab Rosenheim: 135 Km / 1:30 Std
  • Ab München: 200 Km / 2:00 Std
  • Ab Bad Tölz: 130 Km / 1:40 Std
  • Ab Salzburg: 210 Km / 2:00 Std


Tourenplaner / Online-Fahrpläne:
hier klicken


Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.

Information:
Das Städchen Navis liegt im zehn Kilometer langen Navistal, welches bei Matrei (16 km vor dem Brennerpass) östlich vom Wipptal abzweigt und vom Navisbach durchflossen wird. Geographisch gehört das Navistal zu den Tuxer Alpen. Das Navistal ist wegen seiner ost-westlichen Lage ausgesprochen sonnig. Mit seinen schönen Bauernhöfen, den vielen Almen und dem herrlichen Bergkranz bildet es einen beliebten und ruhigen Urlaubsort. Die weit verstreuten Höfe liegen auf der Sonnenseite. Uraltes Bergbauerntum ist dort beheimatet. Viele Höfe sind als sogenannte Erbhöfe seit Jahrhunderten im Besitz derselben Familien. Der Hauptreichtum von Navis besteht seit alten Zeiten im großen und weiten Almgebiet. Im Talinneren weitet sich der Talboden. Dort erheben sich auch die Kirche und das mächtige Widum, einem mehrere Jahrhunderte alten Gebäude, jetzt Pfarrhaus. Für Kulturfreunde bietet die Burgkapelle Aufenstein die ältesten gotischen Fresken Nordtirols.


Tourenbeschreibung:

Ausgangspunkt ist der Parkplatz bei Liesn (P1 auf der Karte)

Aufstieg:
Oberhalb des Parkplatzes auf dem Forstweg, der auch als Rodelbahn genutzt wird, in Richtung Peeralm hinaufgehen. Nach kurzer Zeit zweigt links die Skispur in einen Hohlweg ab. Man kann auch auf der Forststraße bleiben, welche kurz darauf ebenfalls links abzweigt. Man durchquert den großen Waldgürtel, quert dabei auch mehrmals die Forststraße und erreicht nach ca. 2 Stunden den großen Zaun des Wetterkreuzes. Hier sieht man noch etwas entfernt den Gipfel des heutigen Zieles. Am Wetterkreuz rechts vorbei in das flache Almgelände. Eine kleine Steilstufe wird überwunden, nun nochmals ein flacheres Gelände und hinauf auf die Stelle zwischen Gipfel (links) und einem kleinen Vorgipfel (rechts), der ebenfalls gern als sonniges Ziel gewählt wird. Ob man Gipfel oder Vorgipfel auswählt, das bleibt dem persönlichen Geschmack überlassen. Den Hauptgipfel schmückt ein kleines überdachtes Holzkreuz.
Von beiden Gipfeln gibt es schöne Ausblicke auf die Tuxer Alpen (Hintertuxer Skigebiet, Olperer) sowie Stubaier und Zillertaler Alpen.

Abfahrt:
Die Abfahrt verläuft in den oberen Bereichen meist entlang der Aufstiegsroute: Vom Gipfel zurück in die Scharte, nun rechts halten und den schönen Hang hinunter und bis zum Parkplatz auf dem Aufstiegsweg.
Eine beliebte Variante führt über das Gebiet der Grünbergalm (Seapnalm). Dazu hält man sich nach der genannten Scharte bei der Abfahrt mehr links. Nach der Grünbergalm in einen Graben abfahren, in diesem jedoch bald rechts halten, bis man auf einen Forstweg trifft. Auf diesem Forstweg bis zum Parkplatz abfahren.


GPS-Daten:

GPX-Tracks sind oft ungenau. Die angezeigten Daten können (insbesondere zur Höhe und Steigung) falsch sein.
Auf der Karte lässt sich rechts oben in die Kartengrundlage OpenTopomap umschalten (OpenTopoMap ist nicht immer sofort verfügbar).
Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.



Webcams:

Aktuelle Bilder von Webcams im Umkreis von 30km vom Ausgangspunkt.
  weitere Webcams findest du hier



Innsbruck - Patscherkofel
© https://www.panomax.com

Alpinhotel Berghaus
© https://www.foto-webcam.eu

Tux - Eggalm
© https://www.panomax.com

Literatur:

Skitourenführer

Brenner-Region
Innsbruck - Stubai - Wipptal - Sterzing
von Rudolf Weiss, Siegrun Weiss und Markus Stadler

Brenner-Region

Software

Alpenvereinskarten digital
von Alpenverein

Alpenvereinskarten digital

Skiführer

Tiroler Skitouren Handbuch
161 Berge für Einsteiger und Profis
von Pokos, Kurt und Hüttl, Franz

Tiroler Skitouren Handbuch

Galerie:

Weitere Bilder:

Beim Aufstieg. Blick nach Osten in Richtung Naviser Kreuzjöchl / Hintertuxer AlpenSchon ab Beginn des Aufstiegs genießt man  diesen Blick auf den Habicht in den Stubaier AlpenDas Hintertuxer Skigebiet: Bildmitte die Gefrorene Wandspitze, rechs davon eine Skipiste, rechts der Olperer.Am WetterkreuzDie weiten Almflächen kurz vor dem Ziel: Mislkopf, Rauher Kamm und Pfoner KreuzjöchlAm GipfelAbfahrtsfreuden ...

Panorama:


Blick auf die Tuxer Alpen. Ganz rechts der Gipfel des Pfonser Kreuzjöchl.

  zur Panorama Ansicht ins Bild klicken

Sonstige Informationen:

Autor: anonym

Openstreetmap Darstellung von J.Dankoweit