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Rund um den Madron

Abseits der Massen auf den Petersberg

Mal ganz anders ohne den üblichen Rummel auf den Petersberg - auch dies ist möglich!

Fischbach, kurz hinter Flintsbach gelegen, ist ein wunderbarer alternativer Startpunkt für die beliebten Kurzziele Petersberg, Rehleitenkopf, Riesenkopf oder Asten. Kaum zu glauben, dass es eine Wanderung gibt, die völlig abseits des Trubels in diese Region führt. In einem weiten Halbkreis erreicht wir über einen Teil des romantischen Philosophenweges mit der Wolfsschlucht nach einer Stunde Aufstieg die Hochebene beim Bauer am Berg. Von hier ist es nicht mehr weit auf den Petersberg. Falls man den Abstieg auf dem gleichen Weg vornimmt, bleibt man, ausgenommen natürlich bei der obligatorischen Einkehr, fast ohne Berührung mit den Massen der anderen Wanderer.
Nur, wer eine Rundwanderung unternehmen will, muss teilweise beim Abstieg die bekannte Petersberg-Forststraße benutzen. Auch hier gibt es für Großteil dieses Rückweges eine interessante. ruhige Variante. Sie führt uns im weiteren Verlauf direkt unterhalb der Ruine Falkenstein vorbei.
Einen kleinen Schönheitsfehler wollen wir nicht verschweigen: Da man sich direkt über dem Inntal befindet, stört gelegentlich der Verkehrslärm von der unter uns liegenden Inntalautobahn. Wer sich daran nicht stört, kommt in den Genuss einer sehr nahen, aber doch ruhigen Halbtageswanderung im Voralpenland.


Im untersten Teil unserer Wanderung bewundern wir immer wieder schöne Wasserfälle.

Im untersten Teil unserer Wanderung bewundern wir immer wieder schöne Wasserfälle.

Auf dem Rückweg, kurz vor dem Parkplatz, führt unsere Weg für wenige Minuten auf einer Fahrstraße durch den Steinbruch hindurch.
Wer dies vermeiden will, macht einen Umweg durch den Ort Fischbach.

Auf dem Rückweg, kurz vor dem Parkplatz, führt unsere Weg für wenige Minuten auf einer Fahrstraße durch den Steinbruch hindurch.
Wer dies vermeiden will, macht einen Umweg durch den Ort Fischbach.


Kurzinfo:

Region:
Bayerische Voralpen
Tourenart:
Bergtour
Erreichte Gipfel:
Petersberg 848 m
Dauer:
2,5 Std.
Einkehrmöglichkeiten:
Touristinfo:
Flintsbach

Anforderung:

Höhenunterschied:
420 m
Schwierigkeit:
(mittel)
Eine Mischung aus Forststraße und Bergsteige. Der Philosophenweg im unteren Bereich der Wanderung sowie der Gipfelbereich des Petersberges erfordern Trittsicherheit und sind beide stellenweise durch Drahtseil bzw. Holzgeländer gesichert.

Start:


Wanderparkplatz am Ende der Markbachstraße 483 m

GPS-Wegpunkt:
N47 42.647 E12 08.397 zu Google Maps

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Auf der Bahnstrecke Rosenheim – Kufstein in Flintsbach aussteigen und von dort mit dem Bus bis nach Fischbach. Dort aussteigen und in die Markbachstraße einbiegen. Nach den Häusern zwischen ein paar Bäumen hindurch bis zu einer Brücke. Über diese gehen und man befindet sich an einem kleinen Parkplatz.

Mit dem Pkw:
Inntalautobahn Ausfahrt Brannenburg: Nach der Ausfahrt links und nach wenigen Metern nochmals links abbiegen. Durch das Ortszentrum von Flintsbach hindurch fahren in Richtung Kiefersfelden. Vorher im Ort Fischbach rechts in die Markbachstraße abbiegen. Nach den Häusern zwischen ein paar Bäumen hindurch bis zu einer Brücke. Entweder über die Brücke fahren und nach dieser parken, oder eine Parkgelegenheit vor der Brücke suchen.

  • Ab Rosenheim: 25 Km / 0:30 Std
  • Ab München: 80 Km / 0:50 Std
  • Ab Bad Tölz: 65 Km / 0:55 Std
  • Ab Salzburg: 95 Km / 1:00 Std

Tourenplaner / Online-Fahrpläne: hier klicken

Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.

Tourenbeschreibung:

Start: Wanderparkplatz am Ende der Markbachstraße

Aufstieg:
Wir verlassen den Parkplatz in südlicher Richtung und befinden uns schon auf dem Philosophenweg (erbaut im 19. Jahrhundert).
Mensch und Höhle - Wege im Inntal:

Ein Gebirgsbach hat hier einen wildromantischen Wassergarten geschaffen, zahllose Kaskaden, Wasserfälle, Gumpen und Nebengerinne laden eigentlich zu jeder Jahreszeit zum Betrachten ein – im Sommerhalbjahr bei üppige Vegetation ebenso wie im Winter, wenn Eisfiguren die Felsen überziehen.

Der Philosophenweg führt uns immer am Bach entlang, durch die dunkle Wolfsschlucht bis zu einer kleinen Metallbrücke in seinem oberen Bereich. Diese können wir entweder überqueren und danach den Hang hinaufsteigen, oder auf vor der Brücke links des Aufstiegswegs folgen. Beide Varianten stoßen nach wenigen Minuten oben auf eine Forststraße, in die wir rechts einbiegen. Kurz darauf lassen wir das Hinweisschild zum Steinbruch rechts liegen und folgen der Straße, die uns in Serpentinen nach Süden in Richtung Falkenberg bringt. Dort halten wir uns rechts und wandern bald in nordwestlicher Richtung bis zur der Lichtung beim Bauern am Berg. Dort stoßen wir auf den Hauptweg, der zur Asten hinaufführt. In diesen Weg biegen wir rechts ein, und gelangen über den Bauern am Berg, bis zu einer kleinen Lichtung unterhalb des Petersbergs. Hier verlassen wir wieder den Hauptweg, überqueren die Lichtung und gelangen auf einem kleinen Steig (teilweise mit Drahtseil versichert) in wenigen Minuten zum Petersberg-Gipfel mit seiner schönen Kapelle. Wir genießen bei einer schmackhaften Brotzeit den weiten Blick ins Alpenvorland.

Abstieg:
Der erste Teil des Abstiegs führt uns auf dem Wanderweg zu einer Gabelung, wo wir wieder auf den Weg zur Asten treffen. Hier halten wir uns rechts. Kurz nach der ersten Kapelle, noch vor einer Rechtskurve, verlassen wir diesen Weg nach links. Dieser unbekanntere Weg wendet sich nach wenigen Metern nach rechts und leitet uns dann in westlicher Richtung durch den Wald bis zu der Kapelle oberhalb der Ruine Falkenstein. Nun steigen wir weiter bergab auf dem Weg bis zur Burgruine. Dort gehen wir ein paar Meter auf den Turm zu und kommen durch ein Gatter auf einen weiteren Pfad, der zwischen einigen Mauerresten hindurch direkt unterhalb des Turmes verläuft. Nun wandern wir weiter bergab, bald auf eine Fahrstraße gelangend, auf den Steinbruch zu. Die Straße führt knapp 200 Meter durch den unteren Teil des Steinbruchs und bei einem Werksgebäude links zurück zu unserem Ausgangspunkt.
Wer den Steinbruch nicht begehen will, gelangt über den Ort Fischbach zurück zum Ausgangspunkt.

GPS-Daten:


GPX-Tracks sind oft ungenau. Die angezeigten Daten können (insbesondere zur Höhe und Steigung) falsch sein. Daher verwendet bitte nie die Tracks ohne betreffendes Kartenmaterial für das dazugehörige Gebiet. Die GPS-Daten sollen nur als zusätzliche Unterstützung verwendet werden. Auf der Karte lässt sich rechts oben in die Kartengrundlage OpenTopomap umschalten (OpenTopoMap ist nicht immer sofort verfügbar). Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.


Download Bedingungen

Unsere GPS-Dateien dürfen kostenlos für die private Nutzung heruntergeladen werden. Veröffentlichung jeglicher Art und kommerzielle Nutzung nur mit vorheriger Genehmigung von roBerge.de. Die GPS-Daten wurden mit größter Sorgfalt aufbereitet. Trotzdem kann keine Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten gegeben werden. Sie können deshalb nur als Unterstützung bei der Wegfindung dienen. Wir weisen deshalb ausdrücklich darauf hin, dass die Nutzung der Daten auf eigene Verantwortung erfolgt und die Wegfindung nur aufgrund offizieller Karten erfolgen darauf. Die Benutzung privater Straßen und das Betreten privater Grundstücke kann gesetzlichen Beschränkungen unterliegen.

Ich akzeptiere die obigen genannten Bedingungen.



Webcams:

Aktuelle Bilder von Webcams im Umkreis von 30km vom Ausgangspunkt.
  weitere Webcams findest du hier



Hochrieshütte
(©foto-webcam.eu)

Bergstation Hochries-Seilbahn
(www.foto-webcam.eu)

Sachrang
(Terra-HD)

Steinbruch und Philosophenweg:

Vorsicht Steinbruch!
Am Rückweg kurz vor dem Parkplatz durchquert man auf einer Straße das Steinbruch-Gelände. Da es sich um einen in Betrieb befindlichen Steinbruch handelt, kann aus rechtlichen Gründen offiziell keine Betretungserlaubnis erteilt werden. Wer das Steinbruchgelände betritt, tut dies grundsätzlich auf eigene Gefahr. Wer auf Nummer Sicher gehen will, fragt bei der Touristinfo nach, ob im Steinbruch gearbeitet wird.

Der Philosophenweg
Im 19. Jahrhundert baute vmtl. der Fischbacher Posthalter und Braumeister Johannes Evangelist Limmayr den Philosophenweg. Der Weg sollte den Sommergästen, die sich damals im berühmten Sommerkeller (heute Turnhalle des ASV Fischbach) aufhielten, eine eindrucksvolle Wanderung durch die Wasserfälle bieten.

Der Gletscherschliff
Wer sein Wissen über die letzte Eiszeit noch etwas aufbessern will, kann vor oder nach der eigentlichen Wanderung noch eine Besonderheit nahe der Autobahn besuchen. Ein Geotop östlich von Fischbach zeigt den (im Rahmen des Autobahnausbaus) großräumig freigelegten Gletscherschliff als Hinterlassenschaft des eiszeitlichen Inntal–Gletschers.

Literatur:

Wanderführer

erinnern – entdecken – erforschen
Geschichten & Exkursionen westlich vom Inn – Band 1
von Walter, Christian
Infos: Wanderführer

erinnern – entdecken – erforschen

Hüttenführer

Hüttenwandern zwischen Garmisch und Berchtesgaden
(hier portofrei bestellen)
von Rolle, Reinhard
Infos: Hüttenführer

Hüttenwandern zwischen Garmisch und Berchtesgaden

Bild- und Tourenband

Mensch & Höhle - Wege im Inntal
von Hofmann, Peter
Infos: Bild- und Tourenband

Mensch & Höhle - Wege im Inntal

Galerie:


Weitere schöne Bilder sind in unserer Fotoshow


Autor:

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