Krokuswiese

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Silberkopf Naturverträgliche Skitour

Vom Pistenrummel zur stillen Alm

Im Schatten des Hirschbergs führt der südlich vorgelagerte Silberkopf (auch: Silberköpfl) ein eher stiefmütterliches Dasein. Die nicht spektakuläre Schneeschuhtour ist gerade deshalb für alle geeignet, die dem Rummel des großen und oft überlaufenen Nachbars entkommen wollen. Ein wenig Orientierung ist erforderlich, da man sich nicht immer auf markierten Wegen befindet. Die Tour kann auch mit dem Hirschberg kombiniert werden, dann jedoch sollte man nicht von der Weidbergalm direkt über den Südosthang aufsteigen, um die dort lebenden Rauhfusshühner zu schonen. Am besten fährt man ein Stück zurück, um dann über die Rauhalm auf den Gipfel aufzusteigen.


Weidbergalm und dahinter der Silberkopf.

Weidbergalm und dahinter der Silberkopf.


Kurzinfo:

Region:
Bayerische Voralpen
Tourenart:
Skitour (mittel)
Schneeschuh (mittel)
Naturverträgliche Skitour:
Hinweise zum umweltfreundlichen Skibergsteigen
Erreichte Gipfel:
Silberkopf (auch: Silberköpfl) 1540 m
Dauer:
Aufstieg: 2 Std., Abstieg: 1 Std. 45 Min.
insgesamt 3 Std. 45 Min.
Lawinengefahr:
gering, wenn man auf der im Text beschriebenen Route bleibt
zur aktuellen Lawinenlage hier klicken
Beste Jahreszeit:
Dezember bis April
Touristinfo:
Tegernsee

Anforderung:

Höhenunterschied:
775 hm
Streckenlänge:
8,5 km (insgesamt)
Schwierigkeit:
leicht
Das konditionell schwierigste Stück befindet sich gleich am Anfang, fast 400 Höhenmeter immer steiler werdend über die Hirschbergpiste.
Das Verbindungsstück zwischen dem Gründ und dem flachen Kammweg zu den Almgebäuden ist steil und erfordert etwas Orientierung.
Ansonsten schönes Schneeschuhgelände.
Kinder:
nur für größere Kinder geeignet (steiler Aufstieg über die Hirschbergpiste).

Start:


Hirschberg-Skilift in Point 770 m

GPS-Wegpunkt:
N47 39.569 E11 44.485 zu Google Maps

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Bahnverkehr von der bayerischen Landeshauptstadt oder Rosenheim zum Bahnhof Tegernsee. Von dort aus fährt der RVO-Bus 9556 bis nach Kreuth-Point, Haltestelle Cafe Leitner. Von hier die nördliche Hauptstraße nach Norden gehen, links dem Jodlweg folgen, der nach 100 m nochmals links abknickt. An seinem Ende rechts in die Pointer Gasse und nach 500 m zum Schlepplift.

Mit dem Pkw:
Autobahn A8 München-Salzburg, Ausfahrt Holzkirchen oder Irschenberg, weiter über Tegernsee auf der B307 in Richtung Achenpass. Ca. 1,5 km nach Rottach-Egern rechts in die Ortschaft Point einbiegen. Danach immer geradeaus fahren, bis man nach ca. 600 m den geräumigen Parkplatz des Skilifts erreicht.

  • Ab Rosenheim: 55 Km / 1:00 Std
  • Ab München: 65 Km / 0:55 Std
  • Ab Bad Tölz: 30 Km / 0:35 Std
  • Ab Salzburg: 125 Km / 1:30 Std

Tourenplaner / Online-Fahrpläne: hier klicken

Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.

Tourenbeschreibung:

Start: Hirschberg-Skilift in Point

Aufstieg:
Hinter dem Parkplatz passieren wir den kleinen Schlepplift, nach diesem schwenken wir rechts und steigen am Rand der von Wintersportlern stark frequentierten Skipiste empor, bis wir das obere Ende des zweiten Schleppliftes erreichen. Ab hier wird es zunehmend steiler und die Hirschbergpiste immer enger, im obersten Bereich halten wir uns am besten rechts am Waldrand. Auf Skifahrer achten!
Nach diesem steilsten Stück des Gschwendgrabens - und auch des gesamten Aufstiegs - erreichen wir auf 1167 m eine ebene Fläche (mit Kreuzung), hier geht es wenige Meter geradeaus durch eine Waldschneise weiter. Die Bergstation des Schleppliftes, das Naturfreundehaus und die Gründhütte (beide nicht bewirtschaftet) lassen wir links liegen und halten uns in Richtung Westen. Nur leicht ansteigend durchqueren wir die Gründ in Richtung Talschluss. Ca. 800 m nach der Grundhütte erreichen wir auf ca. 1300 m Höhe eine größere Lichtung. Hier führt ein Schild rechts in den Wald hinein - Richtung Hirschberg. Wir überqueren jedoch die Lichtung links und steigen weglos durch den Wald in südwestlicher Richtung empor. Dabei versuchen wir, in dem steilen Gelände immer wieder flachere Bereiche geschickt auszunutzen. Im Sommer gibt es hier einen schmalen Bergpfad, der im Winter aber aufgrund fehlender Markierungen nicht erkennbar ist. Nach 70 Höhenmetern erreichen wir schließlich einen Rücken, auf dem ein oft auch im Winter gespurter Weg von Ost nach West verläuft. Hier halten wir uns rechts und erreichen auf meist gerader Linie nach 400 Metern die idyllisch gelegene Weidbergalm.
Hier entscheidet die Lawinensituation, wie wir weiter zum Gipfel gelangen. Sollte der Südosthang des Hirschbergs bereits schneefrei sein, so steigen wir am besten am unteren Ende des Hanges empor bis zu dem Kamm, der vom Gipfel des Silberkopfes Richtung Hirschberg hinunterzieht. Oben schwenken wir nach links und gelangen - immer am Drahtzaun entlang - in wenigen Minuten zum Gipfel ohne Gipfelkreuz.
Ansonsten gehen wir zwischen den Almgebäuden direkt in Richtung Gipfel. Über den breiten und baumfreien Rücken, der direkt vom Silberkopf herunterzieht, gelangen wir bis kurz vor den Gipfel und halten uns ganz oben noch etwas links.

Abstieg:
Wie Aufstieg.

GPS-Daten:


Bitte verwendet nie die Tracks ohne betreffendes Kartenmaterial für das dazugehörige Gebiet. Die GPS-Daten sollen nur als zusätzliche Unterstützung verwendet werden. Auf der Karte lässt sich rechts oben in die Kartengrundlage OpenTopomap umschalten (OpenTopoMap ist nicht immer sofort verfügbar). Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.


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Webcams:

Aktuelle Bilder von Webcams im Umkreis von 30km vom Ausgangspunkt.
  weitere Webcams findest du hier



Prasserbad in Rottach-Egern
(©foto-webcam.org)

Sonnenbichl
(©Foto-Webcam.eu)

Tegernseer Hütte beim Roß- Buchstein
(©foto-webcam.org)

Galerie:


Weitere schöne Bilder sind in unserer Fotoshow

Diashow:

Ausblick auf die Blauberge (links die Halserspitze).Der Gipfel besitzt kein Kreuz.Ausblick vom Gipfel auf Ross- und Buchstein, dahinter Teile des Karwendels.

Autor:

 Autor: Reinhard Rolle   Autorenportrait