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Mitten durch den Rotter Forst

Vorbei am Entenweiher und weiteren Biotopen

Der Rotter Forst bildet das größte zusammenhängende Waldgebiet nicht nur im Landkreis Rosenheim, sondern darüber hinaus im gesamten Innvorland. Das 16 qkm große Gebiet gehörte bis 1803 dem Benediktinerkloster von Rott am Inn an und ging danach in den Besitz des Freistaates Bayern über. In seinem Osten liegt die Frauenöder Filz, die bereits 1940 zum Naturschutzgebiet erklärt wurde und damit eines der ältesten Naturschutzgebiete in Bayern ist.
Diese Radtour kann man nicht nur wie hier vorgestellt in Rosenheim, sondern z. B. auch in Rott am Inn, Griesstätt, Bad Aibling oder Ostermünchen beginnen - Einstiegsmöglichkeiten gibt es viele - siehe Karte. Den bekannten Entenweiher kann man auch von Rott am Inn über einen beschilderten Wanderweg in einer knappen Stunde erreichen.


Idylle am Entenweiher

Idylle am Entenweiher

Auf dem schmalen Entenweiherweg steigt man besser ab

Auf dem schmalen Entenweiherweg steigt man besser ab


Kurzinfo:

Region:
Alpenvorland
Tourenart:
Radtour
Dauer:
Gesamte Fahrzeit ohne Pausen ca. 3 - 3,5 Std.
Touristinfo:
Rosenheim

Anforderung:

Höhenunterschied:
ca. 150 hm
Streckenlänge:
ca. 44 km
Schwierigkeit:
leicht
Leichte Radwege, oft Asphalt, im Wald breite Schotterstraßen. Zweimal fährt man für ca. einen Kilometer auf dem Radweg neben einer Autostraße. Vor dem und am Entweiher eine kurze Schiebestrecke (Wurzeln und Vertiefungen).

Start:


Rosenheim - Inndamm bzw. Parkhaus P9 "Am Klinikum" 444 m

GPS-Wegpunkt:
N47 51.624 E12 08.107 zu Google Maps

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Mit der Bahn von München, Wasserburg oder Salzburg bequem zu erreichen. Vom Bahnhof aus durch das Stadtzentrum zum Klinikum. Von dort aus östlich halten, bis man auf den Inndamm trifft. Das Parkhaus befindet sich südlich des Klinkums.

Mit dem Pkw:
Autobahn München - Salzburg, Ausfahrt Rosenheim, von dort ca. 6 km nach Rosenheim. Südlich des Klinikums Rosenheim liegt das Parkhaus "P9 Am Klinikum".

  • Ab München: 75 Km / 0:50 Std
  • Ab Bad Tölz: 60 Km / 0:55 Std
  • Ab Salzburg: 80 Km / 0:55 Std

Mit dem Bike:
Es gibt mehrere Möglichkeiten zwischen Rosenheim-Nord (Erlenau) und Rosenheim-Süd, um auf den Inndamm zu gelangen.
1) Ca. 900 Meter südlich der Kläranlage, direkt bei der Mozartstraße. Den Hammerbach, der direkt neben dem Inndamm verläuft, überquert man auf einer kleinen Brücke. Auf dem Inndamm fährt man nun in südlicher Richtung. Bei der Mündung der Mangfall in den Inn ist man ungefähr auf der Höhe des Klinikums.
2) ca. 100 m nördlich des Altenheims St. Martin, Nähe Klinikum. Hier verlässt ein kleiner Weg in östlicher die Erlenau-Straße, auf welchem man über den Hammerbach den Inndamm erreicht. Auf dem Inndamm fährt man nun in südlicher Richtung. Die Mündung der Mangfall in den Inn befindet sich ungefähr auf der Höhe des Klinikums.
3) Beim Klinikum: Hier ab dem Parkplatz des Klinikums an der Ellmaierstraße in östlicher Richtung halten, bis man direkt den Inndamm erreicht.
4) Man kann auch direkt bei der Innbrücke auf den Damm gelangen. Gegenüber des Klinikums gibt es ein großes Parkhaus.
Weiterer Wegverlauf auf dem Inndamm: 800 Meter nach dem Klinikum links über die Holzbrücke die Mangfall überqueren. Direkt nach dieser links über den engen Radweg bis zum Inndamm fahren. Nun immer der Beschilderung "Inntal"bzw. "Inntalradweg" folgen.
Wer auf dem Mangfalldamm bleiben will, fährt bei der Holzbrücke geradeaus weiter.

Tourenplaner / Online-Fahrpläne: hier klicken

Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.

Information:
Die Fachhochschulstadt Rosenheim befindet sich im Südosten Deutschlands, etwa 70 km in östlicher Richtung von der Bayerischen Landeshauptstadt München entfernt. Sie ist nach München der Wirtschaftsmittelpunkt in Südostbayern. Im Bereich Holz und Holztechnik genießt Rosenheim traditionell einen einmaligen nationalen und internationalen Ruf.
Homepage von Rosenheim


Tourenbeschreibung:

Mit 44 km auf vielen einzelnen Wegen besteht immer wieder die Gefahr, sich zu verfahren. Aus diesem Grund empfehlen wir, den beigefügten GPX-Tack zu verwenden.
Man kann die Tour natürlich auch im Raum Schechen oder Rott am Inn beginnen.
Wir verlassen den Inndamm bei Langenpfunzen und fahren über den Radweg "Rund um Rosenheim" nach Pfaffenhofen. Kurz vor dem Ortsende verlassen wir den offiziellen Radweg und halten uns westlich. Über eine Bahnübergang erreichen wir Deutelhausen, biegen dort rechts ab und befinden uns wieder auf dem Radweg "Rund um Rosenheim". Durch diese Schleife haben wir eine längere Strecke entlang der Autostraße umgangen. Über Hochstätt, Stöbersberg und Arbing gelangen wir schließlich nach Rottmoos, hinter den wir in den östlichen Teil des Forstes, den Rottmoosschlag gelangen. Bald zweigt rechts ein kleiner Pfad ab, wo ein Schild zum Entenweiher verweist. Hier sollte man sein Rad schieben, denn auf dem Weg befinden sich viele Wurzeln und Unebenheiten. Direkt am Weiher laden mehrere einfache Holzbänke zu einer Rast ein. Sein Moorwasser ist nahezu schwarz, eine Folge des früheren Torfabbaus. Am westlichen Ende des Sees mündet der Weg in eine breitere Forststraße, die Königslinie. Hier halten wir uns links und fahren die nächsten fünf Kilometer immer geradlinig nach Süden. Auf unserem GPX-Track gibt es einen kleinen Umweg, für alle, denen die gerade Straße nach Süden zu langweilig ist. Der Weg ist eingesäumt von Schilf, Rohrkolben und Mischwald. Jeweils rechts von uns passieren wir viele kleine und drei größere Weiher, beim dritten biegen wir schräg rechts ab und erreichen den Weiler Auberg nach Verlassen des Forstes. Wir bleiben für 900 mm auf der Autostraße und biegen dann links Richtung Kaps ab. In Kaps stoßen wir auf unseren Anfahrtsweg, schwenken hier rechts und fahren auf dem ursprünglichen Weg zurück zum Ausgangspunkt.

GPS-Daten:

GPX-Tracks sind oft ungenau. Die angezeigten Daten können (insbesondere zur Höhe und Steigung) falsch sein.
Auf der Karte lässt sich rechts oben in die Kartengrundlage OpenTopomap umschalten (OpenTopoMap ist nicht immer sofort verfügbar).
Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.


Download Bedingungen

Unsere GPS-Dateien dürfen kostenlos für die private Nutzung heruntergeladen werden. Die Veröffentlichung jeglicher Art und kommerzielle Nutzung ist nur mit vorheriger Genehmigung von roBerge.de möglich. Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung.
Die GPS-Daten wurden mit größter Sorgfalt aufbereitet. Trotzdem kann keine Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten gegeben werden. Sie können deshalb nur als Unterstützung bei der Wegfindung dienen. Wir weisen deshalb ausdrücklich darauf hin, dass die Wegfindung nur aufgrund offizieller Karten erfolgen darf. Die Tracks dürfen nie ohne betreffendes Kartenmaterial für das dazugehörige Gebiet verwendet werden.
Die Benutzung privater Straßen und das Betreten privater Grundstücke kann gesetzlichen Beschränkungen unterliegen.

Ich akzeptiere die obigen genannten Bedingungen.



Webcams:

Aktuelle Bilder von Webcams im Umkreis von 30km vom Ausgangspunkt.
  weitere Webcams findest du hier



Törwang / Samerberg
(www.foto-webcam.eu)

Nordöstlich von Bad Endorf
(www.foto-webcam.eu)

Bergstation Hochries-Seilbahn
(www.foto-webcam.eu)

Der Rotter Forst:

Der Mischwald beinhaltet viele Biotope, wertvolle Moore und Feuchtigkeitsgebiete. Bekannt ist der Entenweiher im Norden des Waldes, den man relativ einfach über eine der vielen, oft völlig geraden Kiesstraßen erreichen kann, die den ganzen Forst durchziehen. Diese dürfen nur zu Fuß betreten bzw. mit dem Fahrrad befahren werden. Die Straßen tragen zum Teil Namen bayerischer Könige, sie heißen z.B. Maxlinie, Königslinie, Ottolinie, aber auch ortsgebundene Namen wie Rottmoser Weg, Frauenöder-Linie, Roßstallweg, Aiblinger Weg usw.

Nach dem Ersten Weltkrieg bis nach Ende des Zweiten Weltkrieg wurde besonders im Norden wurde Torf abgebaut. Dieser wurde zum Heizen verwendet wurde und zur Abdeckung des Bodens in Stallungen. Es entstanden große Torfstiche mit Entwässerungsgräben, so z.B. auch der Entenweiher südlich des Jägerwalds. Seit 2002 werden die Moore wieder bewässert, die Entwässerungsgräben verschlossen. Die Wiederbewässerung führte allerdings zunächst zur zusätzlichen Emission von Treibhausgasen, und zwar solange, bis alle Nichtmoorpflanzen wieder verrottet und durch Moose ersetzt wurden bzw. werden.

Heute beinhaltet der Rotter Forst mit seinen Feuchtigkeitsgebieten eine üppige und zahlreiche Flora und Fauna. So findet man in den Moorwäldern Spirken (Moorkiefern), Fichten, Birken, Eichen, Eschen, Hainbuchen, die seltene Schwarzerle und viele mehr. In der Tierwelt trifft man die Waldschnepfe und Dohlen, im ungestörten Nordwesten brütet der Schwarzstorch. In und um den Gewässern leben Molche, Gras- und Springfrösche, Erdkröten oder die Gelbbachunke. Leider ist nach Angaben des Bund Naturschutzes in den 2010er Jahren, vermutlich durch die Schnellstraße RO45, die mitten durch den Forst führt, der Amphibienbestand, insbesondere der Spring- und Grasfrösche sowie Molche stark zurück gegangen. Ein Video hierzu findet man hier auf Youtube.
Rotter Forst auf Wikipedia

Galerie:


Weitere Bilder:


Autor/en:



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