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Schneeschuhwanderung auf den Schlagkopf

Auf halben Weg zum Unnütz

Ein relativ unbekannter Gupf, der im Winter eine schöne und nicht allzu lange Schneeschuhtour im lawinenarmen Gelände (sinnvolle Routenwahl vorausgesetzt!) darstellt. Der Schlagkopf wird als Skitour höchstens als Zwischenziel beim ostseitigen winterlichen Aufstieg zum Vorderunnütz "mitgenommen". Da man nach dem Schlagkopf aber wieder einige Meter verliert, werden sicher auch etliche den höchsten Punkt umfahren. Ein Großteil der Tour führt durch den Wald, aber die letzten 150 Höhenmeter hat es wieder Schneeschuhtraumgelände.
Im Sommer dürfte der Schlagkopf vermutlich ein unangenehm zu erreichender unattraktiver Latschenbuckel sein ...


Die letzten Meter zum unspektakulären Gipfel des Schlagkopfs

Die letzten Meter zum unspektakulären Gipfel des Schlagkopfs

Blick von der Scharte zurück. Man kommt von links unten, rechts der steilere und bei Skifahrern beliebte Hang.

Blick von der Scharte zurück. Man kommt von links unten, rechts der steilere und bei Skifahrern beliebte Hang.


Kurzinfo:

Region:
Brandenberger Alpen / Rofan
Tourenart:
Schneeschuh (mittel)
Erreichte Gipfel:
Schlagkopf 1688 m
Dauer:
Dauer Aufstieg 2 Std., Anstieg 1 Std. 45 Min., insgesamt ca. 3 Std. 45 Min.
Lawinengefahr:
Bei geeigneter Routenwahl relativ geringe Lawinengefahr. Oberhalb ca. 1500 m rechts am Waldrand bleiben, Vorsicht bei den steileren Hängen oberhalb der Waldgrenze.
Exposition: alle Richtungen.
zur aktuellen Lawinenlage hier klicken
Touristinfo:
Steinberg am Rofan

Anforderung:

Höhenunterschied:
630 hm
Streckenlänge:
ca. 8,6 km
Schwierigkeit:
leicht
relativ unschwierig

Start:


Steinberg-Zentrum, Parkgelegenheit Nähe Kirche 1010 m

GPS-Wegpunkt:
N47 30.522 E11 47.860 zu Google Maps

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Bahnhof Jenbach - Bus nach Achenkirch. Weiter mit der Buslinie 4080 bis Steinberg-Zentrum, von dort zu Fuß ca. 700 m in südlicher Richtung auf der Hauptstraße bis zum Waldrand. Ggf. fährt der Bus weiter bis zur Kirche.

Mit dem Pkw:
Von München: Autobahnausfahrt Holzkirchen - Tegernsee - Achenpaß - Abzweigung in Achenkirch nach Steinberg
Vom Inntal: Inntalautobahn Ausfahrt - Wiesing Zillertal - Richtung Achenkirch - Steinberg. Vom Zentrum aus fahren wir auf der Hauptstraße noch ca. 700 m in südlicher Richtung bis zum Waldrand.
Wer in die Berge Richtung Gfasssattel will, kann auch direkt am Rofanlift parken (ca. 500 m nordwestlich, direkt an der Hauptstraße).

  • Ab Rosenheim: 105 Km / 1:20 Std
  • Ab München: 90 Km / 1:25 Std
  • Ab Bad Tölz: 45 Km / 0:45 Std
  • Ab Salzburg: 180 Km / 2:00 Std

Tourenplaner / Online-Fahrpläne: hier klicken

Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.

Tourenbeschreibung:

Start: Steinberg-Zentrum, Parkgelegenheit Nähe Kirche

Aufstieg.
Wir gehen entlang der Straße durch den Ort bis zum Ende am Liftstüberl. Dort finden sich weitere, ausreichend kostenfreie Parkplätze (ca. 1050 m). Von hier geht es ein kurzes Stück am rechten Rand der Skipiste hoch, bis wir in einen Forstweg einbiegen. Über diesen geht es am Anfang an einer Wildfütterung vorbei in angenehmer Steigung hinauf bis zum Gfaßsattel auf 1226 m. Am Sattel zweigen wir an einem Marterl rechts ab (Wegweiser Steinberger Kotalm / Unnütz). Nun geht es sonnig südseitig schwächer ansteigend weiter aufwärts. Hin und wieder haben wir zwischen den Bäumen Ausblicke auf das Rofan und den Guffert. Auf ca. 1400 m geht es in die Ostflanke des Rückens der zum Schlagkopf hochführt. Hier queren wir im Wald an einer Jagdhütte vorbei in einen kleinen Kessel, in dem die tiefverschneite Kotalm liegt. Ab hier geht es in einem Tälchen noch ein Stück weiter, bis man auf ca. 1500 m die Waldgrenze erreicht und links einen steileren, nur vereinzelt bewaldeten Hang sieht. Bei größerer Lawinengefahr auf jedem Fall rechts am Waldrand bleiben und das Tälchen bis zu ihrem Ende an einer Scharte (ca. 1560 m) unterhalb des Schlagkopfs aufsteigen.
Ab hier folgen wir nun nicht mehr den Sommerweg, der in die steilere Ostflanke des Schlagkopfs quert. Schaut man sich das Gelände oder schon zuhause die Hangneigungskarten an, ergibt sich eine logische Route ohne nennenswerter Lawinengefahr nach oben. Wir wenden uns von der Scharte direkt nach Süden und queren so den Hang an der flachsten Stelle, bis wir den Rücken zum Schlagkopf erreichen. Haben wir den Rücken erreicht, geht es über diesen unschwierig zum kreuzlosen höchsten Punkt des Schlagkopfs (1688 m).
Die Aussicht von diesem unbedeutenden Gupf ist beachtlich. Gleich in der Nähe der schöne Guffert und der komplette Rofanstock. Dazwischen freie Sicht nach Osten über die Kitzbühler Alpen hinweg bis zum Hochkönig und den Hohen Tauern. Nach Westen ist die Sicht logischerweise durch das Unnützmassiv eingeschränkt. Zwischen Rofan und Unnütz zeigen sich ein paar Karwendelgipfel und zwischen Unnütz und Guffert geht der Blick in die westlichen Tegernseer Berge. Bis hierher ist der Aufstieg unschwierig und bei sinnvoller Routenwahl recht lawinensicher. Die heikelste Stelle beim Weiterweg zum Vorderunnütz dürfte gleich nach dem Schlagkopf folgen, die Querung der Südostflanke des Schaarwandkopfs. Die Hänge sind zwar auch hier nicht allzu steil, aber bei ungünstigen Bedingungen sicher nicht lawinenfrei.

Abstieg.
Wie Aufstieg.

GPS-Daten:


GPX-Tracks sind oft ungenau. Die angezeigten Daten können (insbesondere zur Höhe und Steigung) falsch sein. Daher verwendet bitte nie die Tracks ohne betreffendes Kartenmaterial für das dazugehörige Gebiet. Die GPS-Daten sollen nur als zusätzliche Unterstützung verwendet werden. Auf der Karte lässt sich rechts oben in die Kartengrundlage OpenTopomap umschalten (OpenTopoMap ist nicht immer sofort verfügbar). Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.


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Webcams:

Aktuelle Bilder von Webcams im Umkreis von 30km vom Ausgangspunkt.
  weitere Webcams findest du hier



Wallbergkircherl
(©foto-webcam.org)

Arabella Alpenhotel / Spitzingsee
(©Foto-Webcam.org)

Prasserbad in Rottach-Egern
(©foto-webcam.org)

Ähnliche Tour:

Ameiskogel
Unbekannte Buckel am Rofan
  zur Tour, hier klicken

Literatur:

Skitourenführer

22 perfekte Skitouren-Wochenenden
Engadin bis Dachstein
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Wanderführer

Achensee und Brandenberger Tal
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Galerie:


Weitere schöne Bilder sind in unserer Fotoshow

Diashow:

Aufstieg zum Gfaßsattel mit schönen Guffertblick.Ab hier gibt es feinstes Schneeschuhgelände mit schöner Aussicht. Etwas links der Mitte sieht man die große Aufstiegslichtung zum Ameiskogel.

Autor:

 Autor: MANAL   zu MANAL im roBerge-Forum