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Autor Thema: Breitenberg & Zugberg am 25.4.2019 (Mangfallgebirge)  (Gelesen 243 mal)

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Angespornt durch geroldhs Steigfindungaktivitäten

https://www.roberge.de/index.php/topic,6743.msg61971.html#msg61971

wollte ich schauen, ob mir heute ähnliches gelingt, nur vielleicht eine Nummer kleiner. Statt Breitenstein sollte es der Breitenberg sein und statt Zugspitze

Wenn muss es ja gleich über den Watzmann oder auf die Zugspitze gehen, alles andere ist ja völlig uncool.

wurde der Zugberg auserkoren, jener Berg, der bisher auf roBerge durch vollständige Abwesenheit glänzte.

Breitenberg

Die Tour startete in der Ortsmitte von Bad Feilnbach und führte mich über das Litzlsbachtal und die Schlipfgrubalm zunächst über Forstwege in die Nähe des Breitenbergs. Zwischendurch machte ein Schild (Bild 1) auf die Almmisere in unserem Land aufmerksam, bei der überzogene(?) Brandschutzauflagen immer mehr Hütten zur Aufgabe zwingt. Weglos erreichte ich den Nordgrat und eine kartenverzeichnete Westquerung. Von dieser zweigte dann tatsächlich ein meist gut sichtbarer, mit Steinmandl gekennzeichneter, aber in keiner Karte verzeichneter steiler Steig ab, der sich, soweit möglich, ziemlich genau an den Nordgrat hielt. Unterwegs gab es dabei noch einen Nordgrat-Gendarmen zu besichtigen (Bild 2). Das gleiche Bild am Südwestgrat: schöner Weg, teilweise auch baummarkiert, der weiter unten auf einen alten Forstweg führte, der den Wald dann in der Nähe des offiziellen Wanderwegs verließ. (Der Gipfel, Bild 3, ist übrigens garantiert aussichtslos!)

Natürlich wurde auch kurz der Breitenberghütte mit heute extrem leckeren Käse-Aprikosen-Kuchen ein Besuch abgestattet. "Haus" oder "Hütte"? Hütte muss es heißen! Und tatsächlich, die Schilder, auf denen unterwegs Breitenberghaus stand, stammten allesamt von der "Konkurrenz"! #hihi#

Zugberg

Den Zugberg, der in seinem Gipfelbereich (Bild 4) einige Forstvillen beherbergt, erreicht man quasi im Vorübergehen. Er bietet immerhin eine gediegene Talaussicht.

Umkehr am Mutterberg

Eigentlich wollte ich auch Mutterberg (Bild 5) und Schortenkopf noch mitnehmen. Aber nachdem beim Mutterbergaufstieg schon abzusehen war, dass ich den letzten Bus in Bad Feilnbach möglicherweise nicht mehr erreichen würde, war die Umkehr beschlossen, die mich über einen kartenverzeichneten, aber inzwischen zerstörten Weg zurück zur Bedarfshaltestelle Aipl der Zahnradbahn führte. Zurück an der sehr empfehlenswerten Schlipfgrubalm war aber doch noch genügend Zeit für eine ausdauernde Einkehr, bei der mich dann tatsächlich roBergler wim43 erwischte. :)

https://www.roberge.de/index.php/topic,9621.msg62017.html#msg62017

Beim Abstieg durch das Litzlsbachtal nahm ich vom Forstweg aus einen steilen, etwas ausgesetzten Steig nach unten zum "Wasserfall". Zwar weisen dorthin noch einige Schilder, aber den Weg kann man sich sparen! Dem Wasserfall hatte man nämlich das Wasser abgedreht, wahrscheinlich schon etwas weiter oben an einem Staubecken. Ganz unten am historischen Zementwerk konnte man schließlich das umgeleitete Wasser wieder ins ursprüngliche Bachbett schießen sehen. Zweck des ganzen? Hoffentlich keine Stromerzeugung, denn das bisschen Strom ist die Naturverschandelung sicher nicht wert!

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« am: 26.04.2019, 17:26 »