Hochalm

Autor Thema: Volksbegehren Artenvielfalt vom 31.01.2019 bis 13.02.2019

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Offline geroldh

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Zitat von: Wanderfreak
Zitat von: Bergautist
Ich bitte um Erleuchtung!

Warum nicht "Mann/Frau/divers" ?


???  Oje - es sollte kein "Dienstags-Rätsel" werden...  #nasowas#
War's bewußt, ein Tippfehler - oder Versehen ?  #wurscht#  Jedenfalls #int# was ihr daraus macht...  #verdaechtig#
Vllt. schwirrte mir dieser Artikel "Geschlechtergerechte Sprache: Fang ma o zu gendern!?" noch im Kopf herum... - Aber Achtung: #falschesforum#

PS:  Warum eigentlich nur "Rettet die Bienen!" ?   Ich bin auch für "Rettet die Drohnen!"   >:D  #binweg#

#biene#           

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Re.: Volksbegehren Artenvielfalt vom 31.01.2019 bis 13.02.2019
« Antwort #20 am: Di, 05. Feb 2019, 20:08 »
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Offline schorsche

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Ich kann MANAL seinen Beitrag nur beipflichten. Auch ich habe bereits beim Volksbegehren unterschrieben.
Um die Ökologische Landwirtschaft zu fördern, sollte man in allen Öffentlichen Einrichtungen auch nur Ökologische und vor allem auch regionale Waren anbieten.

Offline Frank Steiner

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Nur um das rasch mal abschliessend zu klaeren: Wir haben damals in der Schule gelernt, dass das "man" von "manus xxx fecit" kommt, mit dem Kuenstler ihre Bilder signiert haben. Und das bedeutet "Die Hand des xxx hat dies gemacht".  Nachdem nun "manus, manuuuuus (u-Dekl.), femininum, die Hand" ist das im Deutschen verwendete "man" in der Tat femininum. Und damit hoechstens eine Diskriminierung von Maennern :D

Und nun wieder zurueck zum eigentlichen Thema...

Offline geroldh

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...und hier ist die "2. Halbzeit angepfiffen" #musik2# bei einem durchaus respektablen Zwischenstand (ca. 650.000 : 1) #fussball1#

Natürlich ließe sich über öffentl. Diskussionen wie z.B. die gestrige Münchner Runde: Streit um die Bienen! (44 Min.) trefflich diskutieren...  ;)

...aber immerhin heute in der Presse "Wir wollen gesellschaftlichen Frieden schaffen" bzw. im BR-Videotext (S. 137):
Zitat von: www.br.de/fernsehen/brtext/index.html?vtxpage=137
Bayern - Söder will runden Tisch zum Artenschutz
Angesichts des Ansturms auf das Volksbegehren Artenvielfalt hat Ministerpräsident Söder/CSU einen runden Tisch und ein umfassendes Gesetz für mehr Natur- und Artenschutz angekündigt.
Das will er unabhängig vom Ausgang des Volksbegehrens bis zum Frühsommer vorlegen - möglichst im Dialog und im Konsens. Zu dem runden Tisch will er deshalb die Initiatoren des Volksbegehrens, Naturschutzverbände, aber eben auch den Bauernverband einladen.
Ziel sei es, bis zum Frühsommer einen "unideologischen" Gesetzentwurf zu erarbeiten, "der alle mitnimmt", sagte er.


Wer ggfs. noch nicht weiß wohin in seiner Gemeinde/Stadt, findet möglicherweise hier seine "Erleuchtung": Suche Eintragungslokal / Rathausfinder

Ja, und wen wundert's, dass der Zuspruch in ländlichen Gebieten geringer ist... - vgl. hier: Aktuelle Zwischenstände / Rathausmeldungen

Auch muß man(!) in der heutigen Zeit flexibel sein, deshalb heute diesen Aufruf gesehen:
Zitat von: volksbegehren-artenvielfalt.de
Rettet die Bienen und die Bauern! - Wir brauchen alle für den Erhalt der Artenvielfalt!

#erledigt#

PS: Und das nächste "Volksbegehren" steht bereits am Bahnsteig: "Rettet die Pendler!#guteidee#2
vgl. z.B.
Söder fährt drei Stationen S-Bahn - warum das eine Meldung ist (6. Februar 2019)
Ministerpräsident in den Öffis - Söders Kurzbesuch bei den Pendlern (06.02.19)

>:(  Zu "empfehlen" derzeit auch eine Fahrt mit dem Meridian: Pendlerin bricht in völlig überfülltem Zug aus Rosenheim zusammen (01.02.19)
:-[  Selbst erlebt am Di, 29.Jan.19: Meridian-Zug (M 79075) fährt am Ostbahnhof wg. "eingeschränktem Platzangebot", d.h. Überfüllung, einfach durch...  #sonicht#

Offline MANAL

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PS: Und das nächste "Volksbegehren" steht bereits am Bahnsteig: "Rettet die Pendler!#guteidee#2
vgl. z.B.
Söder fährt drei Stationen S-Bahn - warum das eine Meldung ist (6. Februar 2019)
Ministerpräsident in den Öffis - Söders Kurzbesuch bei den Pendlern (06.02.19)

>:(  Zu "empfehlen" derzeit auch eine Fahrt mit dem Meridian: Pendlerin bricht in völlig überfülltem Zug aus Rosenheim zusammen (01.02.19)
:-[  Selbst erlebt am Di, 29.Jan.19: Meridian-Zug (M 79075) fährt am Ostbahnhof wg. "eingeschränktem Platzangebot", d.h. Überfüllung, einfach durch...  #sonicht#


Schön wäre es wenn man im Bereich ÖPNV was machen würde. Nur solange die CSU-Automobilindustrieminister den "Menschenverstand" eines Geisterfahrers einsetzen wird sich nichts ändern.

Bergonkel

Guten Morgen beinander,

Schön wäre es wenn man im Bereich ÖPNV was machen würde. Nur solange die CSU-Automobilindustrieminister den "Menschenverstand" eines Geisterfahrers einsetzen wird sich nichts ändern.

Es ist ja nicht nur der ÖPNV, sondern auch der Fernverkehr und vor allem der Güterverkehr (Stichwort: Rheintalstrecke).
Wer die letzte Kabarettsendung "Die Anstalt" gesehen hat, weiß auch warum. Die Gelder sind in Irrsinnsprojekte gebunden, die keine Lösung sondern Teil des Problems sind und sogar verschärfend wirken.

Nun wieder zurück zum Thema: Ja, ja - der Söder. Hat viel gelernt von seinen Vorgängern und von "Mutti":
Riedberger Horn - vom Tisch
Artensterben - da ist er gerade dabei, dies vom Tisch zu bekommen
usw.
Was man nicht alles macht, um die politische Tradition in Bayern wieder in Ordnung zu bringen...
Allerdings befürchte ich, dass ein wachsweiches, doppelt weichgespültes und die landwitschaftlichen Großbetriebe nützendes Gesetz herauskommen wird. Und die Natur wird weiterhin auf der Strecke bleiben, wenn neue Gewerbeflächen und Großställe genehmigt werden.

Grüßle aus dem Hamsterrad

Offline BFklaus

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Wie heute in der SZ zu lesen war, haben Bauernverband und der Verband der bayerischen Wirtschaft in einer gemeinsamen Presseerklärung das Volksbegehren kritisiert und stattdessen Freiwilligkeit und ein geändertes Verbraucherverhalten propagiert. Immer die gleiche PR-Masche, immer die gleichen, fantasielosen, vorhersagbaren Argumente: einfach nur langweilig.

Offline rennschnecke

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Hallo zusammen,

nachdem das Thema hier auch so große Wellen schlägt, habe ich mich jetzt doch intensiver mit dem Thema auseinandergesetzt. Und ich bin nach eingehender Prüfung von allem, was ich dazu gefunden haben auch zu einem für mich eindeutigen Ergebnis gekommen:

Ich werde das Volksbegehren in dieser Form    n i c h t    unterstützen.

Das Ziel findet ohne Worte meine volle Zustimmung, aber der Weg dorthin, so wie er hier beschritten werden soll, passt für mich nicht. Ich glaube ganz im Gegenteil, dass gerade wir hier im Voralpenland, im Roberge-Gebiet, langfristig wesentlich mehr Nachteile und mehr Artensterben haben würden als sich das viele vorstellen können. Dieses Volksbegehren würde tatsächlich dorthin passen, wo die großen Monobetriebe auch heute noch alles kaputt machen. Aber die haben wir hier einfach nicht. Unsere Gegend ist nach wie vor geprägt vom Kleinbauerntum und das würde mit dem Volksbegehren noch stärker angegriffen und kaputt gemacht.
Und ehrlich gesagt, unsere Kleinbauern sehe ich bei weitem nicht als das große Problem. Da gibt es tausend andere Dinge. Deshalb für mich ein klares Nein, auch wenn sich einige Leute darüber jetzt furchtbar aufregen werden.

Viele Grüße

rennschnecke

Bergonkel

Hallo rennschnecke,

Das Ziel findet ohne Worte meine volle Zustimmung, aber der Weg dorthin, so wie er hier beschritten werden soll, passt für mich nicht. Ich glaube ganz im Gegenteil, dass gerade wir hier im Voralpenland, im Roberge-Gebiet, langfristig wesentlich mehr Nachteile und mehr Artensterben haben würden als sich das viele vorstellen können. Dieses Volksbegehren würde tatsächlich dorthin passen, wo die großen Monobetriebe auch heute noch alles kaputt machen. Aber die haben wir hier einfach nicht. Unsere Gegend ist nach wie vor geprägt vom Kleinbauerntum und das würde mit dem Volksbegehren noch stärker angegriffen und kaputt gemacht.
Und ehrlich gesagt, unsere Kleinbauern sehe ich bei weitem nicht als das große Problem. Da gibt es tausend andere Dinge. Deshalb für mich ein klares Nein, auch wenn sich einige Leute darüber jetzt furchtbar aufregen werden.

Sollen sich die Leute doch aufregen - wir leben in (noch) einer Demokratie, in der man seine Meinung öffentlich in Wort und Schrift äußern darf  :)
Zum Teil gebe ich Dir Recht. Aber hier ist der Gesetzgeber gefordert, das so zu gestalten, dass die Kleinbauern nicht benachteiligt werden und das kann er auch! Ich befürchte nur, dass die bayrische Staatsregierung wieder mal nur an die Großbetriebe denkt und so letztlich das Volksbegehren ad absurdum wird.

Grüßle

Offline maxbe

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Aber hier ist der Gesetzgeber gefordert, das so zu gestalten, dass die Kleinbauern nicht benachteiligt werden und das kann er auch!

Nur zur Klarstellung: Der (Volks-)Gesetzgeber ist bereits aktiv. Ein Zustimmung zum Volksbegehren ist eigentlich keine Aussage "ich hätte gerne, dass darüber im Volksentscheid abgestimmt wird", sondern "ich möchte, dass dieser Text wortwörtlich Gesetz wird".
Es ist ein konkreter Gesetzesentwurf, der im Landtag eingebracht werden muss, deshalb ist so ein Text auch so lang und kompliziert. Der kann dann ohne Änderung angenommen werden oder nicht. Falls nicht, darf der Landtag zur Volksabstimmung einen Alternativvorschlag unterbreiten.

Grüße
 Max

Offline BFklaus

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Ich glaube ganz im Gegenteil, dass gerade wir hier im Voralpenland, im Roberge-Gebiet, langfristig wesentlich mehr Nachteile und mehr Artensterben haben würden als sich das viele vorstellen können.
Hab' ich das richtig verstanden: Wenn das Volksbegehren angenommen würde, hätten wir dadurch mehr Artensterben?

Offline rennschnecke

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Ich glaube ganz im Gegenteil, dass gerade wir hier im Voralpenland, im Roberge-Gebiet, langfristig wesentlich mehr Nachteile und mehr Artensterben haben würden als sich das viele vorstellen können.
Hab' ich das richtig verstanden: Wenn das Volksbegehren angenommen würde, hätten wir dadurch mehr Artensterben?

Langfristig ja, weil u.a. das Kleinbauernsterben beschleunigt wird und viele Flächen werden mehr und mehr von Großbauern übernommen. Die, je größer sie werden, mehr und mehr nur noch den Profit im Visier haben. Die Natur schert die doch immer weniger, je größer sie werden. Wenn du dir das nicht vorstellen kannst, dann schau dir alleine schon mal die Landwirtschaft nördlich von München an. Und selbst diese eintönige Landschaft ist nur der erste Schritt.
Dass das mit Sicherheit nicht der alleinige Grund wäre ist schon klar, aber viele Mosaiksteinen ergeben dann auch ein großes Bild.
Und es ist immer so einfach zu rufen: Der Andere, der Nachbar mit seinem großen SUV, der Gesetzgeber, usw.. Alle müssen, vor allem alle anderen müssen. Und damit man es selber macht, verlangt man ein Gesetz???? Und nochmal warum? Weil die Gesellschaft in der Masse nicht in Bewegung kommt. Aber es braucht eine Veränderung der Gesellschaft. Aber eine solche konnte man noch nie mit Gesetzen und Verordnungen durchsetzen.
Verändern kann sich eine Gesellschaft nur aus sich selbst heraus.   

Offline BFklaus

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Was ist bei dir ein Kleinbauer? Mit 5 ha Land, 10 ha, 20 ha?

Offline rennschnecke

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Was ist bei dir ein Kleinbauer? Mit 5 ha Land, 10 ha, 20 ha?

Was für eine Rolle spielt das?
Ich vergleiche die durchschnittliche Landschaft und Landwirtschaft bei uns und woanders. Und mir fallen da erhebliche Unterschiede auf.

Offline bobopapa

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Was ist bei dir ein Kleinbauer? Mit 5 ha Land, 10 ha, 20 ha?

Was für eine Rolle spielt das?
Ich vergleiche die durchschnittliche Landschaft und Landwirtschaft bei uns und woanders. Und mir fallen da erhebliche Unterschiede auf.

Ob allerdings mit der im Entwurf erwähnten Begrenzung auf 10 Flächenprozent ein Kleinbauernsterben eintreten wird, wage ich persönlich zu bezweifeln.
Die Empörung des Bauernverbandes darüber gibt mir ein Indiz wie weit seine freiwillige Selbstverpflichtung hierbei gehen würde.....
Für diese Empörung wurde er vom Bioland - Verband , meiner Meinung nach zurecht,  kritisiert.

Nix fia unguad.

Offline BFklaus

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Auf der Webseite des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Traunstein findet man eine schöne Vergleichstabelle der landwirtschaftlichen Betriebsgrößen im Berchtesgadener Land und Traunstein für die Jahre 2003 und 2018. Zwar ist die Anzahl der Kleinstbetriebe (< 5 ha) fast stabil geblieben, die Zahl der kleinen (5-10 ha) und mittleren (10-30 ha) Betriebe ist aber deutlich zurückgegangen. Zugenommen haben dagegen die Großbetriebe (> 30 ha). Im Landkreis Rosenheim wird das vermutlich ähnlich aussehen, leider sind die Daten dort nicht so einfach verfügbar.
Die zunehmende Konzentration der verfügbaren landwirtschaftlichen Flächen auf Großbetriebe gehört zum Wesen der subventionierten industriellen Landwirtschaft, in der nur Fläche und Stückzahl Vieh zählt. Um München herum ist die Konzentration der Betriebe zweifellos deshalb stärker ausgeprägt, weil die Landschaft dort bretteben und bestens für große Maschinen geeignet ist.
In dem von den Volksbegehren-Initiatoren ausgearbeiteten Gesetzesänderungsentwurf finde ich keinen einzigen Satz, der in Verdacht stehen könnte, das „Kleinbauernsterben“ zu beschleunigen.

Selbstverständlich ändern Gesetze und Verordnungen die Gesellschaft. Der Atomausstieg ist so ein Beispiel, der Katalysator, die Mülltrennung, der Kohleausstieg, die Energieeinsparverordnung usw. Aber auch mangelhafte Gesetze und Regeln prägen eine Gesellschaft, beispielsweise die Legalisierung des Einsatzes von Insektiziden und Pestiziden in der Landwirtschaft und zu lasche Regeln ("Düngung nach guter fachlicher Praxis" im Düngegesetz) für die Stickstoff-Phosphor-Flutung der Böden.
Aus sich selbst heraus wächst nur die Unordnung. Dafür steht der 2. Hauptsatz der Thermodynamik  ;).

Offline BFklaus

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Antworten auf die Vorwürfe des Bauernverbands zum Volksbegehren geben die Initiatoren hier.

Sehr lesenwert für Unentschlossene und Ablehner  #guteidee#2

Offline Bergautist

  • Cirsium palustre
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Was ich nicht verstehe:

Das Problem ist seit ewigen Zeiten bekannt, die Landwirtschaft ist an der Thematik nicht unbeteiligt, und jeder weiß, dass es so nicht weitergehen kann. Kann mir jemand erklären, warum der Bauernverband in dieser Sache nicht schon längst selbst mit eigenen Vorschlägen aktiv geworden ist, statt sich von Idealisten vor sich her treiben zu lassen? Nur immer NEIN zu sagen, ist doch sicher nicht die Lösung! #nichtzufassen#

Auf dem Bauernhof groß geworden, stehe ich traditionell auf der Seite der Kleinbauern. Fakt ist, dass unsere Grundnahrungsmittel zu billig sind. Fakt ist, dass sich unsere Landwirte gegen die weniger regulierte Konkurrenz aus Nicht-EU-Ländern behaupten müssen. Letztendlich ist hier der Einfallsreichtum unserer Politiker gefordert! Vielleicht sind unsere Wahlperioden einfach nur zu kurz, um eine langfristig angelegte Politik zu ermöglichen. (Letzteres war jetzt eher sarkastisch gemeint!)

Offline almrausch

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Ich bin ziemlich geschockt wie sich der Bauernverband in Bezug auf das Volksbegehren verhält. Diese Agressivtät und das teilweise behaupten von falschen Tatsachen ist schon sehr erschreckend.  Ich hoffe jetzt werden mal endlich verpflichte Maßnahmen ergriffen . Ich finde übrigens die Aktion von Greta Thunberg (Schulstreik für den Klimaschutz) und vor allen Dingen wie sie ihren Kritiken begegnet sehr beeindruckend.
Auch werden wir uns alle drauf einstellen müssen, daß sich etwas ändern muss.  D.h für und Bergsteiger dann halt öfters anreisen mit dem ÖNV.  Aber: dann hat hoffentlich durch die gesetzlichen Rahmenbedingungen/politischen Willen/Finanzierung  der ÖNV einen andern Stellenwert d.h besseren Fahrplan/mehrvStrecken. Nur durch Freiwilligkeit erreicht man nicht viel. Ich gebe zu das ich nicht so tapfer wie der  Bergautist bin und eine oft lange und umständliche Anfahrt und Rückfahrt mit dem ÖNV auf mich nehme. Ich versuche dann eher mal Hike and Bike zu machen aber damit werde ich den Klimawandel auch nicht aufhalten.
Almrausch

Offline BFklaus

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Kann mir jemand erklären, warum der Bauernverband in dieser Sache nicht schon längst selbst mit eigenen Vorschlägen aktiv geworden ist, statt sich von Idealisten vor sich her treiben zu lassen?
Erklären kann ich's nicht wirklich, ich vermute aber, dass es mit der engen Verbindung von BBV und CSU/Regierung zu tun hat. Der BBV ist ja eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und von daher schon "staatstragend". Die Präsidenten des BBV waren in der Regel Großbauern und sehr aktiv an der "Erfindung" und "Weiterentwicklung" der hoch subventionierten europäischen Agrarwirtschaft beteiligt - natürlich nicht zum eigenen Nachteil.