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Autor Thema: Pro & contra E-Bike

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Offline MANAL

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Re: Pro & contra E-Bike
« am: Mi, 18. Jul 2018, 11:01 »
Zur Priener Hütte ... da standen vorletztes Wochenende fast ein Dutzend Autos. Die sind dem Wirt noch lieber, und auf den beiden Forststraßen dorthin entstehen schon Interessenskonflikte zwischen motorisierten Zwei- und Vierrädler.

Wegen dieser Problematik gehe ich da den Weg von Frank und meide viele leicht erreichbare Hütten/Gipfel. Mir ist da zuviel Trubel. Auch wenn es nicht gut für die Umwelt ist fahre ich dann lieber gleich irgendwo in die Stubaier oder Ötztaler Alpen. Dort gibt es noch diverse ruhige Ecken die es hoffentlich auch bleiben weil es ausreichend Höhenmeter oder nur schwer befahrbare Wege sind (für mich als Nicht-MTBler macht das ja nichts ;) ).

Offline Frank Steiner

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Re: Pro & contra E-Bike
« am: Mi, 18. Jul 2018, 14:34 »
Auch wenn es nicht gut für die Umwelt ist fahre ich dann lieber gleich irgendwo in die Stubaier oder Ötztaler Alpen. Dort gibt es noch diverse ruhige Ecken
Na, soweit musst Du ja gar nicht immer fahren. Die gibt's ja auch in den Ammergauern oder im Isarwinkel zu Hauf. Da kannst Du den ganzen Tag herumwandern und begegnest (vielleicht abgesehen von paar Minuten Normalweg zu Beginn) keiner Menschenseele.

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Re: Pro & contra E-Bike
« Antwort #21 am: Mi, 18. Jul 2018, 14:34 »
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Offline MANAL

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Re: Pro & contra E-Bike
« am: Mi, 18. Jul 2018, 16:47 »
Auch wenn es nicht gut für die Umwelt ist fahre ich dann lieber gleich irgendwo in die Stubaier oder Ötztaler Alpen. Dort gibt es noch diverse ruhige Ecken
Na, soweit musst Du ja gar nicht immer fahren. Die gibt's ja auch in den Ammergauern oder im Isarwinkel zu Hauf. Da kannst Du den ganzen Tag herumwandern und begegnest (vielleicht abgesehen von paar Minuten Normalweg zu Beginn) keiner Menschenseele.

Ich bin lieber oberhalb der Baumgrenze unterwegs um eine bessere Aussicht zu haben. Da ist mir in den Voralpen die Sicht etwas zu eingeschränkt.
Aber jetzt kommen wir etwas offtopic ;)

Offline Martl

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Re: Pro & contra E-Bike
« am: Do, 19. Jul 2018, 12:13 »
Für jemand wie mich, der als "Vollblutbiker" jede Tour als richtige und ernste körperliche Herausausforderung
sieht und annimmt, geht es grundsätzlich mal gar nicht, hier elektrotechnische Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Wie Manal schon richtig schrieb: Du faehrst also von Deiner Haustuer ab immer alle Deine Touren nur mit dem Rad? Und transportierst nie das Rad mit dem Auto zum Parkplatz? Falls doch, wieso soll es dann ok sein, hin zu den Bergen mit Motorkraft unterwegs zu sein, aber hinauf auf die Berge nicht?

Hallo Frank,
ich fahr tatsächlich fast alle meine Touren von zu Hause aus (früher 95 %, inzwischen 80 - 90 %, da ich z.B. für die Kampenwand-Touren per Auto nach Aschau fahre, meist Fahrgemeinschaft);
ich meinte aber nicht, daß ich Stromräder grundsätzlich ablehne, sondern speziell Strom MTB, weil ich eine Überfüllung auf den Bergwegen befürchte. Und infolge dessen entsprechende Schwierigkeiten zwischen Bikern und Fußgängern.

Zitat von: sachranger
...Das klassische Fahrrad hat nahezu keine Zukunft...
Hallo Ralph,
das will ich jetzt aber wirklich nicht hoffen.
Nach meiner Überzeugung orientiert sich das Angebot immer an der Nachfrage, und ich finde es unrealistisch, daß sich die Leute zukünftig nicht mehr ernsthaft anstrengen wollen... da werden auch noch so viele Werbeaktionen nichts helfen  ;)  Gut außerdem, dass die Preise für gute Bikes noch relativ hoch sind...
Nicht vergessen, mir geht's um MTB's - bei Pedelecs für die Straße mag das anders aussehen...


Gruß
Martl

Offline wastl

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Re: Pro & contra E-Bike
« am: Do, 19. Jul 2018, 19:55 »
ein Beitrag pro-Motorunterstützung:
Ich bin jenseits von 65 Jahren, ich habe jede MTB -Tour mit Motor von zu Hause begonnen und beendet, es waren 2018 in 3 Monaten, 30 Touren mit insgesamt 14028 h-meter.
ohne Motor Unterstützung hätte ich dies nicht geschafft, ich habe weder einen Wanderer umgefahren noch habe ich böse Worte gehört,
es gilt immer noch: miteinander nicht gegeneinander und wie man in de Wald reinruft ...usw.
schönen Abend

Offline maisalm

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Re: Pro & contra E-Bike
« am: Do, 19. Jul 2018, 21:12 »
... und ich dachte schon, das Thema wäre zu Ende.
Die Problematik liegt nicht bei Leuten wie dir - ich gönne es dir von ganzem Herzen, obwohl ich eher der gegnerischen Fraktion angehöre.
Der Trend geht halt überhaupt irgendwie schleichend aber stetig zu immer mehr Bequemlichkeit. Es ist sehr interessant, wer zu diesen Fahrzeugen greift.
Teilweise sehr sportliche und durchaus junge Menschen kaufen sich E-MTBs.
Irgendwie sinkt da die Bereitschaft, sich "schinden" zu wollen. Wo ist das (sportliche) Vorbild für die Kinder?
Warum ist das so?
Muss man als gesunder fitter Mensch Strom zum Fahrradfahren verbrauchen?
Was ist mit der Herstellung? Den Akkus? Der Entsorgung des ganzen? Ein Normalrad ist Schrott mit bissl Gummi.
Teilweise bin ich schon belächelt worden, wenn ich mein normales MTB ausgepackt habe.
Mir wurde auch lang und breit erklärt, ich würde keinen Meter mehr damit fahren , wenn ich das mal ausprobiert hätte.
Außerdem kann man es ja auch für wenig Geld chippen und dann läufts doch tatsächlich 50!
Ich habs noch nicht ausprobiert und wahrscheinlich würd ichs sogar spaßig finden, das mag ich gar nicht abstreiten.
Ich bin 48, fahre noch gerne so, freue mich über jeden gefahrenen Höhenmeter und sehe keinerlei Sinn darin, für Radfahren Strom zu verbrauchen.
Wer weiß, vielleicht ändert sich das irgendwann.
Die ganzen Horden die zu den Hütten hochrennen, sind halt schon sehr viele. Aber die ganze Alpenbespaßung ist auf dem Vormarsch. Und da bleiben die Räder nicht aus.
Und die Menschenmassen auch mucht.
Doch wer bestimmt, wem es denn erlaubt ist, in die Berge zu fahren?
Jeder meint bei sich selber ist es selbstverständlich, dass das ok ist.
Ein wenig Umdenken, versuchen, möglichst wenig menschlichen Fußabdruck zu hinterlassen (nicht nur im Gebirge) und vor allem gegenseitige Rücksichtnahme und Akzeptanz sind hier ganz wichtig.
In diesem Sinn - auf ein friedliches Miteinander
Gruß maisalm


Offline BFklaus

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Re: Pro & contra E-Bike
« am: Do, 19. Jul 2018, 21:19 »
... also 500Wh sind wesentlich mehr als 1 Std. bergwandern ...


Hier kann jeder nachrechnen: https://www.bergfreunde.de/kalorienverbrauch-sport-rechner/

PS.: 1 Wh = 3,6 kJ = 0,86 Kcal


Den "menschlichen" Wirkungsgrad (~20%) nicht vergessen...., damit 500Wh am Pedal ankommen, müssen 2500Wh = 2150kcal = 4 Tafeln Schokolade verbrannt werden.


Ein sehr guter Einwand, der der Diskussion eine neue Richtung geben könnte  ;D

500 Wh für das Aufladen eines E-Bikes kosten ca. 0,20 €
500 Wh MTB-Muskelenergie erfordern die Verstoffwechslung von beispielsweise 4 Tafeln Schokolade für ca. 6 €
Unberücksichtigt bleiben in beiden Fällen die Kosten für Wartung, Verschleiß und Wertverlust  ;)

Das E-Bike scheint gegenüber dem stromlosen MTB ökonomisch im Vorteil. Bei der Kalorienauffüllung mit Schokolade ganz sicher auch ökologisch.

Offline Martl

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Re: Pro & contra E-Bike
« am: Fr, 20. Jul 2018, 11:24 »
... gestern eine Mutter mit 2 Kindern (geschätzt ca. 10 - 12 Jahre alt) auf ca. 1100 m gesehen - alle 3 mit Strom-MTB's - da schauderts mich  :-\

Mein persönliches Zwischen-Fazit zu den Strom-MTB's:
- ein furchtbare Modeerscheinung für die Allgemeinheit  :(
- ein Segen&Bereicherung für alle, die immer schon gerne rauf fuhren, und es jetzt aus Gesundheits- oder Altersgründen nicht mehr anders schaffen oder es aus Vorsichtsmaßnahme (wie Reinhard) benutzen :)

- andere evtl. sinnvolle Einsatzmöglichkeiten, wie z. B. lange Talhatscher (wie im Karwendeltal) verkürzen, lasse ich mal außen vor, dafür habe ich aber im Einzelfall schon Verständnis (evtl. kann man sich für so was ein solches Bike ausleihen).


Gruß
Martl

Offline bobopapa

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Re: Pro & contra E-Bike
« am: Fr, 20. Jul 2018, 15:31 »

Ein sehr guter Einwand, der der Diskussion eine neue Richtung geben könnte  ;D

500 Wh für das Aufladen eines E-Bikes kosten ca. 0,20 €
500 Wh MTB-Muskelenergie erfordern die Verstoffwechslung von beispielsweise 4 Tafeln Schokolade für ca. 6 €
Unberücksichtigt bleiben in beiden Fällen die Kosten für Wartung, Verschleiß und Wertverlust  ;)

Das E-Bike scheint gegenüber dem stromlosen MTB ökonomisch im Vorteil. Bei der Kalorienauffüllung mit Schokolade ganz sicher auch ökologisch.

Mein empirischen Ermittlungen der letzten Wochen ergeben allerdings das Bild, dass bei einem Großteil der E-Biker die Schokolade nicht wie von Dir angenommen ersetztend sondern augenscheinlich und offensichtlich ergänzend als Energiequelle verwendet wird.  #hihi#

Somit werden eventuell positive ökonomische wie auch zweifelhafte ökologische Effekte ad absurdum geführt.  ;)

Servus,
bobo

Offline bobopapa

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Re: Pro & contra E-Bike
« am: Fr, 20. Jul 2018, 15:40 »
... gestern eine Mutter mit 2 Kindern (geschätzt ca. 10 - 12 Jahre alt) auf ca. 1100 m gesehen - alle 3 mit Strom-MTB's - da schauderts mich  :-\.......

Warum?
Nur, weil die Kinder aus Altersgründen die Tour sonst nicht schaffen?
Oder sprichst du nur von der Mutter? Vielleicht fährt diese ja krankheitsbedingt E-Bike?

......
Mein persönliches Zwischen-Fazit zu den Strom-MTB's:
- ein furchtbare Modeerscheinung für die Allgemeinheit  :(
- ein Segen&Bereicherung für alle, die immer schon gerne rauf fuhren, und es jetzt aus Gesundheits- oder Altersgründen nicht mehr anders schaffen oder es aus Vorsichtsmaßnahme (wie Reinhard) benutzen :)

Wen würdest du als "die Allgemeinheit" bezeichnen?
Wie kommst du zu dem Schluss, dass diese das Strom-MTB als furchtbare Modeerscheinung empfindet?
Selbst hier, in einem Bergsteiger-Forum, wird diese Modeerscheinung meiner Ansicht nach ausgeglichen mit Für und Wider bewertet.

Niggs fia unguad,
bobo

Offline MANAL

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Re: Pro & contra E-Bike
« am: Fr, 20. Jul 2018, 15:55 »
... gestern eine Mutter mit 2 Kindern (geschätzt ca. 10 - 12 Jahre alt) auf ca. 1100 m gesehen - alle 3 mit Strom-MTB's - da schauderts mich  :-\.......

Warum?
Nur, weil die Kinder aus Altersgründen die Tour sonst nicht schaffen?
Oder sprichst du nur von der Mutter? Vielleicht fährt diese ja krankheitsbedingt E-Bike?


Ich sehe es auch kritisch dass man Kinder angewöhnt die Natur motorisiert zu erkunden.

Offline bobopapa

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Re: Pro & contra E-Bike
« am: Fr, 20. Jul 2018, 21:02 »
Ich sehe es auch kritisch dass man Kinder angewöhnt die Natur motorisiert zu erkunden.

Ich hab es schon mal geschrieben, mich nerven spezielle E-Biker gewaltig.....
Ich finde es allerdings ein bisschen scheinheilig wenn man die Nutzung im Gebirge auf der einen Seite generell einschränken oder verbieten möchte, es auf der anderen aber bei "Bergkammeraden mit 100jähriger Erfahrung" toleriert. Vielleicht weil man über kurz oder lang ebenfalls in diese Nutzergruppe fällt.
Alle oder keiner!
Aus diesem Grund habe ich für mich beschlossen, die Stromer zu akzeptieren.

Was die Umwelt- und Gesundheitserziehung bei Kindern betrifft, werden ganz andere Sünden begangen.......
Und solange E-Mobilität als ökologisch einwandfrei propagiert wird, wird mit gutem Gewissen in den Bergen stromgeradelt. Natur wird eben nicht mehr erlebt sondern aufwandsoptimiert konsumiert.

Servus,
Bobo

Offline Samerbergradler

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Re: Pro & contra E-Bike
« am: Sa, 21. Jul 2018, 22:44 »
Also, ich muss sagen, ich habe als langjähriger Mountainbiker zu den E-Mountainbikes auch ein gespaltenes Verhältnis.

Das E-Bike als Verkehrsmittel begrüße ich, es ist im Vergleich zum Auto bei der Benutzung sicher umweltfreundlicher. Es wäre auch für mich z. B. auf dem Weg in die Arbeit interessant, keine Frage.

Von den vielen Menschen, die in den Bergen unterwegs sind - ob zu Fuß oder mit dem Rad - „müssen“ die allermeisten dies nicht tun oder haben einen vernünftigen Grund, sich dort herumzutreiben. Es ist für die große Mehrheit reine Freizeitbeschäftigung und/oder Sport.
Aus diesem Grund ist in meinen Augen das Fahren in den Bergen mit dem E-MTB für einen gesunden und sportlichen Menschen Beschiss – in erster mal Linie an sich selbst.
Einer der Hauptgründe, warum ich mit dem MTB in den Bergen fahre, ist für mich persönlich, dass ich eben aus eigener Kraft raufgekommen bin.
Noch dazu habe ich das Glück, für meine Touren an der Haustüre starten zu können.

Na klar, es mag laut der Werbung durchaus gute Gründe für das Fahren mit dem E-MTB geben. Man kann das auch so sehen - muss man aber nicht. :-\
Der Hauptgrund für die Benutzung eines E-MTBs dürfte nach meiner Einschätzung ganz schlicht die Bequemlichkeit sein, da sich da mit weniger sportlichem Aufwand das Erlebnis Berg leichter erschließen lässt. Ich persönlich finde das schade und E-MTBs unnötig.

Es gibt sie nun mal und wird es weiterhin geben. Damit muss man sich erstmal abfinden.

Andererseits gönne ich natürlich jedem, der altersbedingt oder aus anderen Gründen eingeschränkt ist, dass er weiterhin seinen Spaß in den Bergen hat.
Warum sollte man im Alter oder weil man sonst eingeschränkt ist, kein schönes Leben führen dürfen, wenn es die entsprechenden Möglichkeiten gibt? Dies gilt aber auch für alle anderen Bereiche des Lebens, da ist es doch heute selbstverständlich, dass man bei irgendwelchen Einschränkungen Möglichkeiten des Ausgleichs schafft.
Und wir alle werden nicht jünger oder können krank werden.....

Das Hauptproblem, ob jetzt mit oder ohne Motor, ist doch die Masse der Menschen, die sich mittlerweile in den Bergen bewegt. Und daran hat m. E. das E-MTB die geringste Schuld.

Die E-Bikes werden in der Zukunft sicher immer leichter und leistungsfähiger werden, die Optik von E- und konventionellem Mountainbike wird sich immer mehr angleichen.
Bereits jetzt besteht ja die Möglichkeit, sich (gegen den entsprechenden Aufpreis) einen versteckten Antrieb ins vorhandene Rad einbauen zu lassen, nebst Akku in der Trinkflasche - der Hersteller befindet sich i. Ü. mitten im Roberge-Gebiet. :(
Nicht umsonst werden z. B. aktuell bei der Tour de France die Räder auf elektrische Antriebshilfen hin untersucht ;).

Es wird meiner Meinung nach wie bei den Skifahrern auch (Liftler /Tourengeher) halt dann die "echten" Biker geben und die E-Biker. Und es wird auch hier so sein, dass die einen verächtlich auf die anderen herabschauen.
Insofern gebe ich dem vom Muskelkraft angetriebenen MTB durchaus eine Zukunft.

Mittlerweile wird dieser Trend in vielen Regionen schließlich auch touristisch gepusht. Zum einen natürlich, um den Sommertourismus weiter voranzutreiben – zum anderen kommt das E-MTB wohl zwangläufig als Alternative zum Wintersport ins Spiel. Die Natur und der Berg speziell wird immer mehr zum Konsumartikel - dieser Trend besteht ja schon länger und ist nichts neues.

Und wer weiss was der Industrie noch alles einfällt? Vielleicht gibt es in der Zukunft mal Wanderer mit Elektrounterstützung (Exoskelett) und „echte" Wanderer? Was werden da erst für Diskussionen aufkommen?

Freu mich schon drauf! #prost#

Offline Martl

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Re: Pro & contra E-Bike
« am: So, 22. Jul 2018, 22:01 »
Servus zusammen,

diese ganze Diskussion ist zwar sehr interessant, ändert aber an der Tatsache nix, daß diese Bikes einfach da sind und täglich mehr werden. Das wird so weiter gehen und keiner wird es aufhalten können...  :(


@bobo:
... gestern eine Mutter mit 2 Kindern (geschätzt ca. 10 - 12 Jahre alt) auf ca. 1100 m gesehen - alle 3 mit Strom-MTB's - da schauderts mich  :-\.......

Warum?
Nur, weil die Kinder aus Altersgründen die Tour sonst nicht schaffen?
Oder sprichst du nur von der Mutter? Vielleicht fährt diese ja krankheitsbedingt E-Bike?
Ich frag mich einfach, warum "müssen" sie das überhaupt schaffen.
Nur, weil man sich diesen "Erfolg" durch den Kauf solcher Bikes möglich machen kann?
Wegen der Frau: natürlich weiß man nie, was die Hintergründe sind. Nur im persönlichen Gespräch liese sich das rausfinden - aber wenn man die Leute nicht kennt geht einen so etwas ja gar nix an.


......
Mein persönliches Zwischen-Fazit zu den Strom-MTB's:
- ein furchtbare Modeerscheinung für die Allgemeinheit  :(
- ein Segen&Bereicherung für alle, die immer schon gerne rauf fuhren, und es jetzt aus Gesundheits- oder Altersgründen nicht mehr anders schaffen oder es aus Vorsichtsmaßnahme (wie Reinhard) benutzen :)

Wen würdest du als "die Allgemeinheit" bezeichnen?
Wie kommst du zu dem Schluss, dass diese das Strom-MTB als furchtbare Modeerscheinung empfindet?
Selbst hier, in einem Bergsteiger-Forum, wird diese Modeerscheinung meiner Ansicht nach ausgeglichen mit Für und Wider bewertet.

Ich habe das so gemeint, daß ich der Meinung bin, daß der "Allgemeinheit", also allen MTB-Interessenten der Kauf eines strombetriebenen Bikes mehr oder weniger empfohlen wird (durch Mundpropaganda, Werbung, Kaufberatungen, ect.). Das find ICH insofern furchtbar, weil es sich im Endeffekt nur darum dreht, möglichst viele dieser (meist teuren) Bikes an den Mann oder Frau zu bringen, ohne zu Hinterfragen, ob das im Einzelfall wirklich immer sinnvoll ist...
Was diese Leute tatsächlich dabei empfinden, kann ich natürlich nicht berurteilen  ;)

Aber selbstverständlich kann und soll darüber (weiterhin) offen und fröhlich diskutiert werden können...


Das Schlimme ist eigentlich aus meiner Sicht, dass die Natur nur noch konsumiert wird und nicht mehr erlebt.

-> da bin ich völlig deiner Meinung.


Gruß
Martl




Offline Frank Steiner

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Re: Pro & contra E-Bike
« am: So, 22. Jul 2018, 23:21 »

... gestern eine Mutter mit 2 Kindern (geschätzt ca. 10 - 12 Jahre alt) auf ca. 1100 m gesehen - alle 3 mit Strom-MTB's - da schauderts mich  :-\.......
Warum?
Nur, weil die Kinder aus Altersgründen die Tour sonst nicht schaffen?
Oder sprichst du nur von der Mutter? Vielleicht fährt diese ja krankheitsbedingt E-Bike?
Ich frag mich einfach, warum "müssen" sie das überhaupt schaffen.

Wo steht denn das sie das schaffen muessen? Sie tun's, weil sie's koennen und weil's ihnen Spass macht. Und? Das mit dem "Nur aus eigener Kraft schaffen" ist grundsaetzlich der falsche Ansatz. Wieso soll man nicht auch was tun, was man aus eigener Kraft nicht schafft? Wo steht denn geschrieben, dass in den Bergen nur Dinge aus eigener Kraft stattfinden duerfen? Mal abgesehen von meinem von allen MTB'lern natuerlich ignorierten Argument, das jede Gangschaltung/Uebersetzung eine Maschine ist, schaffen die MTBer ihre Aufstiege zu 99% ja auch nur insofern aus eigener Kraft, als vorher jemand maschinell eine Strasse oder einen Fahrweg angelegt hat. Oder seid ihr schonmal weglos den Berg hochgefahren?

Also dieses ganze Gerede "nur aus eigener Kraft schaffen" ist sowas von sinnlos. Stellen wir uns morgen an die Talstation von Seilbahnen und beschimpfen alle Leute, die da aussteigen und die nicht mindestens 80 Jahre als sind oder im Rollstuhl sitzen? Wuerdet ihr es der Mutter vorwerfen, wenn sie mit ihren Kindern mit der Seilbahn auf den Herzogstand gefahren waere? Seilbahnen sind nun mal da (ja, schade, aergerlich, aber kann man nun mal nix mehr dran machen) und nu darf sie jeder nutzen.

Von den vielen Menschen, die in den Bergen unterwegs sind - ob zu Fuß oder mit dem Rad - „müssen“ die allermeisten dies nicht tun oder haben einen vernünftigen Grund, sich dort herumzutreiben. Es ist für die große Mehrheit reine Freizeitbeschäftigung und/oder Sport.
Aus diesem Grund ist in meinen Augen das Fahren in den Bergen mit dem E-MTB für einen gesunden und sportlichen Menschen Beschiss – in erster mal Linie an sich selbst.
Und warum soll es ein Beschiss an sich selbst sein, mit der Seilbahn auf den Herzogstand zu fahren? Und wenn's das nicht ist, wieso dann mit dem E-Bike? Glaubt ihr die Leute wissen nicht, dass sie ein E-Bike fahren und denken am Ende, sie haben alles alleine geschafft? Und wenn sie aus der Seilbahn aussteigen denken sie, sie sind den Berg hinaufgelaufen? In Deiner Position zeigt sich meiner Meinung nach des Pudels Kern: ein Grossteil der Mountainbiker empfindet es in der Tat als Beschiss, dass naemlich E-Biker ein Ziel ohne viel Anstrengung erreichen, fuer das sich Mountainbiker quaelen muessen, und aergert sich, dass darum ihre Leistung nicht mehr genuegend anerkannt und bewundert wird.

Wenn irgendjemand in den Bergen was aus eigener Kraft schafft, dann der Wanderer, der weglos hinaufsteigt oder sich an vergessenen Pfaden versucht, die nur noch die Richtung vorgeben, aber vom weglosen Steigen nicht mehr unterscheidbar sind. Jemand, der sich fuer 2.500 Euro ein Mountainbike mit 40 Gaengen und Federung und sonstigem Zeugs kauft und dann im 1. Gang die Forststrasse hochfaehrt, tut ja wohl kaum was aus ausschliesslich eigener Kraft.

Und das Rumgeschimpfe von wegen es wird zu voll in den Bergen: Ja, wird es! Und das schon, seit die Mountainbiker die Berge als Spiel-, sorry, Sportplatz entdeckt haben (denkt sich der Wanderer). Bzw. seit die Wanderer die Berge entdeckt haben (denkt sich der Foerster). Bzw. seit der Mensch die Berge entdeckt hat (denkt sich die Gams). Aber wieso soll jemand, der mit Muskelkraft den Berg hochsteigt ein groesseres Recht auf den Berg haben als derjenige, der  mit Muskelkraft hochradelt? Oder als derjenige, der dazu ein E-Bike nimmt?

Ich musste mich oft genug mit Naturschuetzern, Jaegern und Foerstern streiten, die mir mein Aufenthaltsrecht in den Bergen absprechen wollten. Dabei wurde mir klar, dass meine Ablehnung gegen "diese daemlichen Mountainbiker, die meine Pfade kaputtmachen" genauso intolerant war wie die der Naturschuetzer/Jaeger mir gegenueber. Und wenn ein Mountainbiker sich zu Recht ueber die Intoleranz von Seiten der Wanderer beschwert, sollte er in dem Moment seine Position zu E-Bikern hinterfragen.

Das Schlimme ist eigentlich aus meiner Sicht, dass die Natur nur noch konsumiert wird und nicht mehr erlebt.
-> da bin ich völlig deiner Meinung.

Ja, Jungens, aber vom Sattel aus erlebt ihr auch keine Natur. Die erlebst Du beim weglosen Steigen, wenn Du beim Abstieg den Baum umarmst, damit Du den Hang nicht so schnell runterfaellst. Oder wenn Du Dich im rutschigen Grashang aus Versehen an Grashalmen festhaelst, die aus einem Ameisenhaufen wachsen, den Du vorher nicht gesehen hast, die Du aber nicht loslassen kannst, waehrend die Ameisen zu Dutzenden in Deine Hand beissen, weil Du erst wieder ganz langsam ("Au au au SCHEISSE AU") und vorsichtig den naechsten Halt mit dem Fuss suchen musst. Oder wenn Du beim Latschenkampf derart in die Mangel genommen wirst, dass Dir die Brille vom Gesicht  gefegt wird, waehrend Du in den Traegern des irgendwo verhakten Rucksacks knapp ueber dem Boden schwebst und hilflos mit den Armen fuchtelst, waehrend Du gleichzeitig denkst "Oh, das Harz auf meiner Nase riecht aber schon irgendwie schoen, so nach Urlaub in Kroatien".

Soll heissen: Sattelsitzer sind Huetten-Warmduscher! Wanderer sind das einzig Wahre! 

Liegt auch daran, dass sie bei ihrer Fortbewegung die Haende frei haben fuer 'nen Loeffel und 'ne Schuessel Weisheit. Leider hab ich die manchmal nach 'nem Radfahrer geworfen, statt sie zu essen ;)

Offline wastl

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Re: Pro & contra E-Bike
« am: Mo, 23. Jul 2018, 09:22 »
Endlich mal eine Stellungnahme bzw. ein Artikel der den Nagel auf den Kopf trifft, nicht so ein geschreibsl von ... Naturschützern ..., die Berge sind für alle da, Gehbehindert und auch für solche die wenn sie sich nicht so gut fühlen Hilfe in Anspruch nehmen,
e-Bike sind also Stromradl, was sind normale MTB, Fahrhilfen für Fußkranke?
Als was bleibt ist miteinander und nicht gegeneinander, habt Freude in den Bergen und teilt das mit gleichgesinnten,

schöne Woche noch wastl

Offline Reinhard

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Re: Pro & contra E-Bike
« am: Mo, 23. Jul 2018, 10:33 »
Diese Diskussion ist bisher sehr sachlich verlaufen und so sollte es auch weiter gehen.
Deshalb habe ich aus dem letzten Beitrag ein paar Worte entfernt und erinnere nochmals an unsere
Forumsregeln

 #admin#  #danke1#

Offline MANAL

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Re: Pro & contra E-Bike
« am: Mo, 23. Jul 2018, 10:49 »
Ein sehr emotionaler aber auch interessanter Beitrag von Frank die mich auch nachdenklich gemacht hat. In der Tat stimmt es, dass es auch von mir arrogant ist wenn ich auf die E5-Bergtouristen rumhacke die von Oberstdorf nach Meran den größten Teil der Strecke motorisiert zurücklegen.

Für mich ist das sehr vergleichbar mit dem Einsatz eines E-Bikes in den Bergen. Das gleiche könnte man auf die Everest-Touristen erweitern die mit allen technischen und personellen Hilfen auf den Gipfel kommen, verglichen mit einem Puristen wie Reinhold Messner der das mit minimalem Aufwand und ohne Sauerstoff im Alleingang geschafft hat.

Es bleibt schließlich jeden Überlassen aus welchen Grund er was unternimmt. Und ob es ein "Betrug" ist alle möglichen Hilfen in Anspruch zu nehmen muss auch jeder selber einschätzen.

Was aber Fakt ist, dass die Natur durch immer mehr Menschen die sich dort aufhalten belastet wird. Und hierbei sind halt gerade Eventtouristen und Selfiebergsteiger diejenigen welche die Natur mehr belasten und beschädigen als alle Ruhesuchende und Naturliebhaber. Wer die Natur nur als Kulisse für Selfies oder rücksichtslos als Sportgerät und Spielplatz nutzt wird auch kein Bestreben haben die Natur zu schonen. Sieht man sehr gut am Wintersport wenn man sich Sölden oder Ischgl anschaut und dann bespielsweise Vent.

Aus der Sicht kann ich sehr gut die Kritik an E-Bikern verstehen. Es werden immer mehr die kommen und gerade bei E-Bikern dürfte der Anteil an Event- und Trendtouristen deutlich höher sein als bei denen die sich ohne Hilfen nach oben quälen.

Mit Verboten wird man sicher nicht weiterkommen, aber man sollte versuchen die Unterstützung dieser "Modesportler" gering halten. Es gibt ja auch genug Diskussionen darum wieviel Luxus eine Hütte bieten muss. Man E5-Bergtourist erwartet oder wünscht sich ja auch Hotelbedingungen.
Ebenso sollte man die Infrastruktur nicht für E-Bikes abändern (keine zusätzlichen Ladestation auf Hütten oder Ausbau von Wegen für E-Biker) genauso wie man keine weiteren AV-Hütten mehr baut. Die Natur ist sowieso schon  am Limit.

Offline Frank Steiner

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Re: Pro & contra E-Bike
« am: Mo, 23. Jul 2018, 12:16 »
Dem Beitrag kann ich voll und ganz zustimmen!

Offline bobopapa

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Re: Pro & contra E-Bike
« am: Mo, 23. Jul 2018, 12:52 »

.... In Deiner Position zeigt sich meiner Meinung nach des Pudels Kern: ein Grossteil der Mountainbiker empfindet es in der Tat als Beschiss, dass naemlich E-Biker ein Ziel ohne viel Anstrengung erreichen, fuer das sich Mountainbiker quaelen muessen, und aergert sich, dass darum ihre Leistung nicht mehr genuegend anerkannt und bewundert wird.
....

Interessanterweise bekomme ich die "Wertschätzung" in letzter Zeit gehäuft von den Wanderern.  #hihi#



..... tut ja wohl kaum was aus ausschliesslich eigener Kraft.....


naja rein physikalisch schon.....


.... Aber wieso soll jemand, der mit Muskelkraft den Berg hochsteigt ein groesseres Recht auf den Berg haben als derjenige, der  mit Muskelkraft hochradelt? Oder als derjenige, der dazu ein E-Bike nimmt?

Ich musste mich oft genug mit Naturschuetzern, Jaegern und Foerstern streiten, die mir mein Aufenthaltsrecht in den Bergen absprechen wollten. Dabei wurde mir klar, dass meine Ablehnung gegen "diese daemlichen Mountainbiker, die meine Pfade kaputtmachen" genauso intolerant war wie die der Naturschuetzer/Jaeger mir gegenueber. Und wenn ein Mountainbiker sich zu Recht ueber die Intoleranz von Seiten der Wanderer beschwert, sollte er in dem Moment seine Position zu E-Bikern hinterfragen.


Meine Rede..., Toleranz ist die einzige Möglichkeit für ein Miteinanader, egal wo.....


Ja, Jungens, aber vom Sattel aus erlebt ihr auch keine Natur. Die erlebst Du beim weglosen Steigen, wenn Du beim Abstieg den Baum umarmst, damit Du den Hang nicht so schnell runterfaellst. Oder wenn Du Dich im rutschigen Grashang aus Versehen an Grashalmen festhaelst, die aus einem Ameisenhaufen wachsen, den Du vorher nicht gesehen hast, die Du aber nicht loslassen kannst, waehrend die Ameisen zu Dutzenden in Deine Hand beissen, weil Du erst wieder ganz langsam ("Au au au SCHEISSE AU") und vorsichtig den naechsten Halt mit dem Fuss suchen musst. Oder wenn Du beim Latschenkampf derart in die Mangel genommen wirst, dass Dir die Brille vom Gesicht  gefegt wird, waehrend Du in den Traegern des irgendwo verhakten Rucksacks knapp ueber dem Boden schwebst und hilflos mit den Armen fuchtelst, waehrend Du gleichzeitig denkst "Oh, das Harz auf meiner Nase riecht aber schon irgendwie schoen, so nach Urlaub in Kroatien".

Soll heissen: Sattelsitzer sind Huetten-Warmduscher! Wanderer sind das einzig Wahre! 

Liegt auch daran, dass sie bei ihrer Fortbewegung die Haende frei haben fuer 'nen Loeffel und 'ne Schuessel Weisheit. Leider hab ich die manchmal nach 'nem Radfahrer geworfen, statt sie zu essen ;)

Kaum mit Argumenten aufgebaut, mit dem A.... wieder eingerissen. Auch wenn der Zwinker-Smiley am Schluss den Eindruck von Ironie vermitteln soll, kann ich sie dir nicht abnehmen.
Solange man die eigene Handlungsweise als Benchmark ansieht und nicht in Betracht zieht, diese zu hinterfragen, kann ich hinter der zur Schau gestellten Toleranz eigentlich nur, für mich, zweifelhafte moralische Überlegenheit feststellen.

Niggs fia unguad,
bobo