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Autor Thema: Almwanderung auf der ruhigen Sonnenseite der Kampenwand  (Gelesen 449 mal)

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Offline BFklaus

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Eine leichte Erkältung und die Unwetterwarnungen für den Nachmittag ließen mich gestern lange zögern, ob ich los soll oder nicht. So kam es, dass ich erst nach 11 am (kostenlosen) Dalsenparkplatz Richtung Steinbergalm aufbrach. Von den blumenübersäten Almwiesen aus (Foto 01) sieht man immer wieder den Kampenwand-Ostgipfel vorspitzen, darüber ein strahlend blauer Himmel – hier lässt es sich aushalten.

Nach einer sehr ausgedehnten Mittagspause stieg ich dann, frisch gestärkt, weglos den steilen Südhang direkt zum markierten Wanderweg Sonnenalm – Piesenhauser Hochalm auf. Den Wanderweg erreichte ich unterhalb einer Rinne zwischen Kampenhöhe und Kampenwand-Westgipfel und folgte ihm weiter nach Osten. Im Bereich des Ostgipfels (Foto 02)  war ich versucht, wenigstens einen Gipfel mit zu nehmen, aber die zunehmende Windstärke und die Wolkenbildung im Westen hielten mich davon ab.

Der Abstieg vom Sattel zwischen Ramseck und Hochalpenkopf zur Piesenhauser Hochalm wurde eine schmutzige Angelegenheit. Die vielen Rindviecher heroben hatten den Wanderweg in eine rutschige Mixtur aus Kuhfladen und Matsch verwandelt. Meine Halbschuhe waren nach dieser Passage nicht mehr als solche zu erkennen: so kann Alm-Idylle halt auch ausschauen …

Der Wind wurde immer stärker, schwarze Wolken zogen auf, aber immer noch fand die Sonne irgendwo einen Durchschlupf. Foto 03 zeigt die sonnenbeschienene Piesenhauser Hochalm von der Bergwachthütte gesehen, dahinter die verschattete Kampenwand.

Ich beeilte mich jetzt, um bei einem Unwetter möglichst weit unten zu sein, aber an der Oberauer Brunstalm (Foto 04) zeigte sich das Wetter weiter unverändert. Zum Parkplatz ließ ich es deshalb langsam „ausrollen“.

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« am: 17.06.2016, 17:28 »