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Autor Thema: Hausgrabenkopf am 22.03.2016  (Gelesen 1050 mal)

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Offline BFklaus

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Hausgrabenkopf am 22.03.2016
« am: 23.03.2016, 12:23 »
Vom Parkplatz am Lödensee wanderte ich auf durchgehend fester Schneeauflage bis zum Ende der Forststraße, die oberhalb des Langen Sands entlang führt. Weiter ging es auf einem schwach erkennbaren Jagersteig mit vielen aperen Stellen in die Südostflanke des Kamms zum Hausgrabenkopf. Unten plätscherte ein Bach (Langer Sand) von Gumpe zu Gumpe (Foto 01).
 
01_Gumpen.JPG


Der Steig verlor sich immer wieder unter Schneeflächen, ich fand ihn aber am Kammrücken wieder.
Jetzt war der Weg nicht mehr zu verfehlen. Ich musste einfach im tiefen, aber festen Schnee dem Gratverlauf folgen, menschliche Spuren gab es keine, wohl aber von Gämsen, die ich auch sehen und hören konnte. Das Dürrnbachhorn befindet sich südseitig vis-a-vis (Foto 02).
 
02_Dürrnbachhorn.JPG

Die Einblicke in seine winterliche wilde Nordseite sind großartig (Foto 03).
 
03_Wilde_Nordseite.JPG


Am Hausgrabenkopf angekommen (Foto 04), freute ich mich an der Aussicht zum Hörndl und zum Lödensee.
 
04_Hausgrabenkopf.JPG

Das Gipfelbüchlein hat 2016 erst vier Einträge zu verzeichnen, der letzte vor knapp drei Wochen. Die Gipfelrast war deutlich angenehmer als im Sommer, wo man dort öfter mal von Ameisen und fliegendem Getier gepiesackt wird. Für Minuten zeigte sich sogar die Sonne, und am Dürrbachhorn meinte ich einen blauen Streifen am Himmel zu erkennen (Foto 05).
 
05_Dürrnbachhorn_vom_Hausgrabenkopf.JPG


Im Abstieg wollte ich den direkteren nordseitigen Steig nehmen, den ich aber im tiefen Schnee nicht fand. Oben, bei geringen Steigungen, war wegloses Gehen kein Problem. Weiter unten fand ich mich aber irgendwann im Schluchtenlabyrinth der Wilden Hausgräben wieder, Schluss mit lustig! Mit zahllosen Querungen, Gegenanstiegen, Abkletterstellen schaffte ich schließlich den Weg zurück – eine Lektion, die ich nicht vergessen werde.

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« am: 23.03.2016, 12:23 »