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Autor Thema: Rauschberg-Runde  (Gelesen 3233 mal)

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Offline BFklaus

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Rauschberg-Runde
« am: 07.02.2016, 14:12 »
Vom Föhn war gestern früh (Samstag) am kostenlosen Wanderparkplatz Laubau noch nichts zu spüren. Die Forststraße war teils spiegelglatt gefroren. Ich blieb nicht lange auf dem breiten Weg, sondern bog schon bald auf den Steig zur Sackgrabenalm ab. Die Schneeauflage war gering, erst kurz vor der Sackgrabenalm stieg die Schneehöhe und ich schnallte die Schneeschuhe an. Vor mir hatten bereits zwei Wanderer und ein Schneeschuhgeher fleißig gespurt, ich musste mich also nicht besonders anstrengen.

Zwischen der Sackgrabenalm und dem ehemaligen Skigebiet holte ich dann den Schneeschuhgeher ein. Es war ein 81-jähriger Mann, der gemütlich zum Rauschberg hoch stapfte. Chapeau! Wir kamen schnell ins Fachsimpeln über Schneeschuhe und Wanderstöcke, wobei sich wieder einmal bestätigte, dass Bergsteigen auch geistig jung hält.

Am ehemaligen Skigebiet auf der Südflanke des Vorderen Rauschbergs, gut 200 Hm unterhalb des Gipfels gelegen, gönnte ich mir eine kleine Pause an einer der Almhütten, mit schönem Blick zum Sonntagshorn und den Reifelbergen (Foto 01).
 
01_Sonntagshorn.JPG


Die restlichen Höhenmeter ging es dann rechts der Piste an einer kleinen Waldschneise entlang. Ich stieg direkt zu „Adams Hand“ hoch (Foto 02).
 
02_Adams_Hand.JPG

Von dort überblickt man den Ruhpoldinger Talkessel mit dem Hochfelln und dem Hochgern dahinter (Foto 03). In der Ferne ist der Chiemsee zu erkennen.
 
03_Ruhpolding_Chiemsee.JPG


Der Seilbahngipfel ist natürlich recht belebt. Ich verdrückte mich deshalb nach einer kurzen Brotzeit Richtung Kienbergalm (Foto 04), zu der - ab der Abzweigung nach Inzell - eine einsame Schneeschuhspur leitete.
 
04_Kienbergalm.JPG

Meine Hoffnung, dass der Steig zur Kaitlalm runter auch gespurt wäre, erfüllte sich leider nicht. Unter der dicken Schneedecke war der Pfad unmöglich zu finden. Ich musste mich auf meinen Orientierungssinn verlassen und versuchen, das Gelände so gut es geht zu „lesen“. Das hat auch ganz ordentlich funktioniert, jedenfalls kam ich heil an der Kaitlalm an (Foto 05).
 
05_Kaitlalm.JPG
 

Über den breiten Forstweg wanderte ich jetzt zurück zur Laubau, ab der Schwarzachenalm sogar in einer durch Forstfahrzeuge bestens „präparierten“ Spur.

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« am: 07.02.2016, 14:12 »

Offline wander-christian

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Re: Rauschberg-Runde
« Antwort #1 am: 07.02.2016, 22:34 »
Servus BFklaus,

eine schöne Runde, würde mich auch reizen.

Ich glaube, wir sind uns am Samstag zweimal begegnet. Du warst im Aufstieg zur "Adams Hand", ich bin gerade von dort ostwärts abgestiegen. Wir haben uns nochmal kurz vor der Kienberg-Alm gesehen. Du hattest gefragt, ob es eine Spur zur Kaitl-Alm gibt.

Ich bin von der Haltestelle Aschenau über die Forststraßen zum Rauschberg aufgestiegen (Busverbindung von Traunstein über Inzell Richtung Ruhpolding), dann den gleichen Weg wieder zurück mit einem Abstecher zur Kienbergalm. Ich wollte noch zum Streicher, das nächste Mal ...

Was mich interessieren würde: Wie lange warst zu von der Kienberg-Alm zur Kaitl-Alm unterwegs und dann weiter nach Laubau? Ich glaube mit Bus/Bahn ist die Runde nicht zu machen. Aber vielleicht mit dem Zug nach Ruhpolding und weiter mit dem Rad nach Laubau ...

Ein paar Bilder zur Ergänzung.

Viele Grüße,
Christian

2016_02_06 12_18_20_klein.jpg -- Sonntagshorn beim Aufstieg zum Rauschberg
2016_02_06 13_05_04_klein.jpg -- Blick vom Vorderen Rauschberg auf Hochfelln, Chiemsee und Ruhpolding
2016_02_06 13_20_00_klein.jpg -- Teisenberg und Inzell (rechts) im Zoom


Offline BFklaus

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Re: Rauschberg-Runde
« Antwort #2 am: 08.02.2016, 09:55 »
Servus Christian,

schade, da hätten wir ja ein roBerge-Gipfeltreffen (G2)  :) veranstalten können. Ich bin für Namensschilder mit Avatar ...

Von der Kienbergalm zur Kaitlalm habe ich etwa eine Stunde gebraucht, inklusive der manchmal schwierigen Suche nach "gangbaren" Abstiegsmöglichkeiten durch den steilen Wald. Von der Kaitlalm nach Laubau hat es dann noch mal 90 Minuten gedauert. Insgesamt war ich mit Pausen gut 8 Stunden unterwegs.

Nach Laubau/Holzknechtmuseum kannst du den gleichen Bus nehmen (Linie Inzell - Reit im Winkel). Am besten aber ab Traunstein mit der Bahn bis Ruhpolding. Am Wochenende fährt der letzte Bus ab Laubau zurück allerdings schon um 16:24 Uhr, da kann man schnell ins Schwitzen kommen.

Schönen Gruß
Klaus

Offline Bergfuzzi

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Re: Rauschberg-Runde
« Antwort #3 am: 08.02.2016, 16:46 »
Servus Christian

Ich bin von der Haltestelle Aschenau über die Forststraßen zum Rauschberg aufgestiegen (Busverbindung von Traunstein über Inzell Richtung Ruhpolding), dann den gleichen Weg wieder zurück mit einem Abstecher zur Kienbergalm. Ich wollte noch zum Streicher, das nächste Mal ...

bisd mid de schnääschua oda z'fuas nauf.......???

Gruß fuzzi

Offline wander-christian

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Re: Rauschberg-Runde
« Antwort #4 am: 08.02.2016, 22:37 »
Servus fuzzi,


bisd mid de schnääschua oda z'fuas nauf.......???


die ersten 20 Minuten waren die Schneeschuhe am Rucksack. Am ersten Wegweiser nach Inzell/Schmelz habe ich sie angelegt. Bis in etwa zum Kienbergsattel war die Schneelage im Aufstieg recht unterschiedlich, mal viel Schnee, mal weniger, vom Wind beeinflußt. Ab dem Kienbergsattel zieht es sich lange dahin bis man um die Ecke kommt und zum ersten Mal zum Vorderen Rauschberg blickt. Da waren die Schneeschuhe sehr sinnvoll. Ab einer halben Stunde vor dem Gipfel ist der Forstweg mit einer Pistenraupe verdichtet worden. Bis dorthin sind auch viele der Seilbahnfahrer gewandert. Ab und zu schaut auch der Boden raus. Als Schneeschuhwanderer fällt man weiter oben auf :).

Auf dem Rückweg war der Forstweg dann aber durch Fußgänger, die ins Tal abgestiegen "durchwühlt", mit Schneeschuhen nicht mehr so gut zu gehen. Den Abstecher zur Kienbergalm habe ich mit Schneeschuhen gemacht, ein anderer Wanderer war zu Fuß hinten.

Im Laufe des Tages ist der Schnee weiter unten doch zusammen geschmolzen. Auch Skifahrer in der Abfahrt haben den Schnee auf dem Forstweg zwangsläufig weggeräumt.

Etwas neuer Schnee weiter unten wäre wohl gut, aber nicht gleich so viel, daß er aus der Roßgasse nach unten abgeht.

Viele Grüße,
Christian