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Autor Thema: Adlerkopf -> Fischbachkopf/Reifelberg/Vorderlahnerkopf: jemand schon probiert?  (Gelesen 6027 mal)

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Offline RaF

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War gestern auf dem Saurüsselkopf und ausgiebig Pause gemacht. Und dabei fällt der Blick natürlich oft rüber zu den Adlerkopfgipfeln sowie eben Fischbachkopf/Reifelberg. Und natürlich auf den Rücken der Adlerköpf, der Richtung Süden weiterzieht bis an den Fischbachkopf und der dort eigentlich so aussieht, als würd man da "raufqueren" können. Allerdings gibt es vorher zwei Stellen ( einmal eine "Felsnadel" und einmal einen aufgeschichteten Fels-Schiffsbug ) die zumindest von der Westseite aus nicht wirklich gut querbar ausschauen. Aber nachdem solche Eindrücke ja oftmals täuschen können bzw. auch die östliche "Rückseite" noch existiert, aber es für auf gut Glück schon ein gutes Stück zu fahren ist, die Frage in die Runde: hat das schonmal jemand ausprobiert?

Grüße!
F.

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« am: 01.06.2015, 11:00 »

Offline RossiS

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Servus RaF,

ich war vor ein paar Jahren mal auf den Adlerköpfen. Schöne Runde im Uhrzeigersinn von der Labeckau.
Labeckau -> Adlerkopf Diensthütte -> südl./mittlerer/nördl. Adlerkopf -> Abstieg nach Nordwesten zurück zum Ausgangspunkt
Die Wege sind im Bayernatlas nur sehr unvollständig eingezeichnet. Kann dir aber gerne einen Kartenausschnitt mit eingezeichneten Wegen mailen wenn dich das interessiert.
Der Weiterweg Richtung Reifelberge hätte mich auch gereizt aber das große Problem sind mM die Latschen. Die Gegend ist übelst Latschenverseucht. :( Kann schon sein dass man da irgendwie durchkommt wenn man sich eine genaue Route über Gras, Fels und Rinnen ausguckt. Der Fels ist aber in der Gegend genau wie an der Dürrnbachhorn Nordseite auch recht brüchig. Schaut def. nach Abenteuer aus! Ich kenn solche Touren und danach schwört man sich meistens: "Nie wieder!" Und spätestens 2 Jahre später ist wieder alles vergessen. :laugh:

Aber schau's dir mal an und berichte. Interessieren tut's mich auch.

Grüße
Rossi

Offline RaF

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Hi Rossi,

die Adlerköpfe-Tour hatte ich letztes ( oder war es schon vorletztes? ) Jahr gemacht und fand ich recht schön, da halt ruhig, viel Natur und nicht nur langweilige Wege. Deshalb kam mir gestern dort oben eben die Idee bzgl. einer "Fortsetzung" über die Schulter. Und ja - Latschenschlacht wird es sicher teilweise geben, aber denk die wäre vielleicht noch machbar. Wo ich mir unsicher bin, sind die beiden oben genannten "Schlüsselstellen" - genau eben wegen dem brüchigen Charakter des Felses ( das hatt ich damals auch so kennengelernt ) ). Bzgl. dem Adlerkopfweg hab ich sonst auch den GPS-Track noch von damals aufgehoben - von daher dank Dir für das Angebot aber denk da bin ich versorgt ;).
Und mir klar, daß der Weiterweg def. Abenteuer ist...aber irgendwie gehört das ja zum Bergsteigen dazu *g*. Wenn's nicht gleich die große Ecke zum fahren wär, würd ich da wahrscheinlich eh schon am Donnerstag den ersten Anlauf starten ;). So halt mal recherchieren ob es überhaupt Chancen auf Erfolg gibt - und da dacht ich mir, find ich hier noch am ehesten ähnlich Verrückte *G*. Muss mal schauen, hab gestern auch den Grad fotografiert - eventuell stell ich die zwei Stellen bei Bedarf noch als Foto mal ein.

Sollt ich es mal durchziehen, geb ich gern Feedback!

Offline AbseitsAufwärts

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Hab ich auch schon mal ins Auge gefasst gehabt. Aber eher im Herbst oder an einem kühlen Tag, weil die Kombination Latschen + Sonne ziemlich ungut ist. 1,7 km Luftlinie sinds...

Offline AbseitsAufwärts

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Die Adlerköpfe erfreuen sich, nach einem Blick ins Gipfelbuch, zunehmender Beliebtheit, obwohl der Normalweg (obwohl deutlichst zu erkennen) aus dem Bayernviewer herausgelöscht wurde. Es liegt wohl an den Online Tourenbeschreibungen. Was den Kamm nach Süden betrifft:  Wir sind ihn gestern bis zum "Höllenotterkopf" gegangen, ungefähr auf der Höhe, wo der Pfad weiter unten im Kraxenbachtal sich wieder nach Norden wendet.  Ich bin dann noch auf den nächsten felsigen Höcker rauf (Foto), der Felsturm danach lässt sich aber nicht mehr so einfach ersteigen. Ich denke die Felstürme müssen rechts (westl.) umgangen werden.
Bis dahin ist auch freigeschnitten.  Danach eher weniger. Es wird dann auf jeden Fall anspruchsvoller.

Warum ich das egtl. reinschreib: Wir wollten egtl. auf dem aussichtsreichen Köpfel Pause machen (den ganzen Kamm zu gehen hatten wir eh nicht vor, hab zur Zeit Fersenprobleme)  Das Gipfelchen wird aber von einigen schwarzen Kreuzottern (Höllenottern) bewohnt und nachdem ein paar abhauten, eine aber uns aus nächster Nähe anfauchte (Fluchtwege für sie waren vorhanden, einfach aggressiv das Biest, wollte nicht abhauen sondern "ihren" Gipfel verteidigen) haben wir das mit der Gipfelbrotzeit sein lassen und uns geschlagen gegeben. Auch am Adlerkopf Normalweg ist nur 15cm vor mir, aus dem Gebüsch, diesmal eine braun-rötliche Variante (Kupferotter) vor mir abgehauen, die war kleiner als die anderen. Zum Glück ist also nichts passiert. (5 Kreuzottern + 1 harmlose Blindschleiche gesamt) Also Vorsicht vor Kreuzottern (bzw. deren farblichen Varianten) in diesem Gebiet !

Offline RaF

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Dank Dir für die Infos :)! Da hast Dir aber auch ordentliche Temperatur für die Erkundung ausgesucht...bist damit aber immerhin nun schon weiter als ich.
Aber war die letzten Tage in den Dolomiten und mag mich somit def. nicht beschweren ;).

Offline AbseitsAufwärts

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Offline geroldh

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    • climbing Chulu Far East (6059m), Annapurna Himalaya, Nepal (Okt.2007)
Spontan einen Schönwettertag #sonne6# im etwas regen-/schneelaunischen April #schnee# nutzend, hatten wir - u.a. angeregt durch diese Anfrage - dieses auch für uns etwas abgelegene Tourenziel ausgesucht.

Vom großen P am Holzknechtmuseum bei Laubau starteten wir auf der geteerten Fahrstrasse in südl. Richtung, konnten diese aber nach wenigen Hundertmetern (unbeschildert) geradeaus verlassen, um auf einem angenehmen Waldweg zur „Furt“ des Fischbaches zu gelangen. Weiterhin „keine Lust auf Forststrasse“ verliessen wir diese bald wieder, um entlang der Böschung von der Schwarzachen in südöstlicher Richtung an den Fuss des Berges zu wandern.
Dort wählten wir die südlichere, in OSM mit „Adlerkopf Überschreitung“ bezeichnete Aufstiegsvariante und erstiegen auf einem kleinen Steiglein den Nördl. bzw. Vorderen Adlerkopf. Der Blick ins Gipfelbuch verriet, dass das Kasterl am liebevoll gestalteten Gipfelkreuz (vgl. Verlinkung unten) erst vor einem Monat ersetzt wurde. Zum mittleren Adlerkopf-Hauptgipfel (ähnlich gestaltetes Gipfelkreuz und Gipfelbuchkasterl) und dann zum Südl. bzw. Hinteren Adlerkopf (mit noch altem Balkenkreuz und alter Gipfelbuchdose) war es nicht weit - der Blick hinunter ins Fischbachtal, hinüber zum Saurüsselkopf und auf die weiteren nördl. gelegenen Berge schön - und für uns unbekannt.
Nach Süden blickend sah ich einen mit einigen Felsaufschwüngen besetzten und ausladenden Latschenfeldern bedeckten grünen Gratverlauf, der etappenweise anstieg und etwas unterhalb des Fischbachkopfs mit dieser Gratbarriere verschmolz. Jetzt im April lag dort oben, und den weiteren Nordflanken des sich östlich anschliessenden Reifelbergs, Vorderlahnerkopfs und dem Sonntagshorn noch reichlich Schnee.
„Hmm, wir haben hierher auf die Adlerköpfe noch nicht so viele Höhenmeter gemacht und eigentlich wäre es schon noch interessant wie die Aussicht nach Süden in Richtung Alpenhauptkamm aussehen würde. Sollten einen ähnlichen Gedanken auch andere lokale Bergler haben und es doch eine Möglichkeit geben, dorthin zu gelangen? Wenn nicht, wäre es sicherlich ein interessantes „Projekt“ eine solche zu suchen, ggfs. zu schaffen (=Latschen schneiden), aber dies ist einfach nicht unser Revier!“ – so sinnierte ich bei der Gipfelrast.

... Saurüsselkopf ... der Blick oft rüber zu den Adlerkopfgipfeln sowie eben Fischbachkopf/Reifelberg. Und natürlich auf den Rücken der Adlerköpfe, der Richtung Süden weiterzieht bis an den Fischbachkopf und der dort eigentlich so aussieht, als würd man da "raufqueren" können. Allerdings gibt es vorher zwei Stellen (einmal eine "Felsnadel" und einmal einen aufgeschichteten Fels-Schiffsbug) die zumindest von der Westseite aus nicht wirklich gut querbar ausschauen. Aber nachdem solche Eindrücke ja oftmals täuschen können bzw. auch die östliche "Rückseite" noch existiert, aber es für auf gut Glück schon ein gutes Stück zu fahren ist, die Frage in die Runde: Hat das schonmal jemand ausprobiert?
Grüße! F.
Da ich mir dies – aktuell vor Ort – auf alle Fälle angeschaut hätte, wäre meine Antwort vor einem Jahr wohl folgendermaßen ausgefallen:
Hallo Flo, ja es gibt tatsächlich Steigspuren, die sich entweder in ziemlich direkter Linie durch die Latschen zwängen (auch mit alten vergrauten Schnittstellen) oder überwiegend die einzelnen Felshöcker, z.B. den „Höllenotterkopf“, überklettern (s. Foto unten von AbseitsAufwärts), da dort der „Latschenkampf“ begrenzt ist. Da die östliche "Rückseite" ziemlich schroff abbricht („Dunkle Kammer“) wird die nicht überkletterbare "Felsnadel" westseitig umgangen, aber es ist ein ziemlich mühsames Fortkommen, warm und „durstig trocken“ – und der Gratverlauf ist dann auch um einiges länger als es zuerst aussieht...

Wir sind also vom südlichsten Adlerkopf-Gipfel in Richtung der Diensthütte abgestiegen, wobei ich nach den o.g. „Steigspuren“ Ausschau gehalten habe, denn ein bisschen „Berg-Abenteuer“ wollte ich heute schon noch erleben. Erst weiter unten sahen wir dann den Abzweiger: Ein relativ frisch hergerichteter Pfad von etwa einem Fuß Breite, der in südl. Richtung leicht anstieg. „Na super, dann wollen wir diesem doch mal folgen und sehen wie lange er wohin führt, denn (bis dato) gab es hierzu vmtl. keine Veröffentlichung.“ Bis auf die Wärme der Mittagssonne - puh es hat Windstille - ist dieser Pfad sehr gut zu gehen, die Latschen beiderseits sind großzügig zurückgestutzt, in die Wegführung sind Kehren eingearbeitet um eine überwiegend gleichmäßige Steigung zu realisieren und an steileren Abschnitten sind Stufen angedeutet. Je weiter wir nach Süden an Höhe gewinnen, desto schroffer wird das Gelände und der Pfad wird immer öfter und länger zu einem Steig, der auf jeden Fall Trittsicherheit erfordert. Schließlich beginnt auch noch der Schnee (wir sind dieses Jahr wohl die ersten hier oben) und in diesem nach eigenem Ermessen spurend steigen wir final eine kleine Rinne hoch – und stehen tatsächlich auf dem Fischbachkopf. Wow, die Aussicht hinunter ins Heutal, die dahinter liegenden Loferer Steinberge und all die Berge rechts und links davon ist überraschend. Dieser Grat-Gipfel liegt genau auf der Landesgrenze, wir finden einen Grenzstein, aber sonst gibt es hier (noch?) keinen Gipfelbucheintrag.
Mit diesem Höhe(n)punkt hatte ich heute mit meinen Leichtbergschuhen nicht gerechnet, und dennoch überlegen wir uns nun den weiteren Tourenverlauf: Sollten wir unsere Wanderung zu einer Tour über den Reifelberg und den Vorderlahnerkopf ausdehnen, um dann durch den „Großen Sand“ abzusteigen? In der Nähe des Gipfel-Grenzsteines erkennen wir zwischen den Latschen „Steigspuren“ von Südwesten heraufkommen, dem Kammverlauf kurz nach Osten folgend finden wir ein paar alte abgeschnittene Latschenstumpen, die darauf hindeuten, dass hier vor langer, langer Zeit mal eine „Latschengasse“ gewesen sein könnte, so wie sich diese unter dem Grenzverlauf in der Karte des BayernViewers andeutet. Heute jedoch liegt noch einiges an weichem Schnee, der auch noch die Latschenäste herunterdrückt. Unsere Einschätzung aber ist: Hier am West-Ausläufer des Vorderlahnerkopfs (den Ost-Ausläufer via Hirscheck kennen wir nicht...) war schon lange niemand mehr „freischneidend“ aktiv, ein Weitergehen ist wohl auch im Sommer die von Flo bezeichnete „Latschenschlacht“, die wir uns heute mangelhaft ausgerüstet gewiß nicht antun werden – den zweiten Teil der Frage im Titel muß nun jemand anders beantworten... Für unseren Rückweg zitiere ich damit Bergfuzzi: „obe wia aufe...“ ;)

Nun oberhalb der Adlerkopf-Diensthütte mit unserem letzten Trinkwasser rastend, ist uns klar:
Wer-auch-immer im Vorjahr (=Interpretation aus dem Beitrag von AbseitsAufwärts unten bzw. den frischen Sägespuren) den Enthusiasmus für das Herrichten dieses Steiges aufgebracht und dabei sicher tagelang ganze Bäche an Schweiß dort oben vergossen hat, wir sind schwer beeindruckt und haben vor dieser Leistung wirklich ganz, ganz großen
Respekt!
Vielen Dank
für diese (ehrenamtliche?) Arbeit und der uns heute gegebenen Möglichkeit für diese sehr schöne Bergtour!

Auch wenn wir nun unsere ungeplante Zusatzleistung hatten, steigen wir nicht über die in OSM als „Adlerkopf Normalweg“ bezeichnete Möglichkeit ab, sondern wählen wie angedacht ab der Diensthütte den anspruchsvollen Steig (=Trittsicherheit!) das Vordere Kraxenbachtal hinaus. Einen (historischen) Abzweiger verpassend stehen wir am Spätnachmittag auf bzw. vor der geschlossenen Schwarzachenalm - wunderschön gelegen, aber leider ohne flüssige Tourenbelohnung in Form eines isotonischen Kaltgetränks (=Weißbier). Am „geöffneten“ Brunnen gibt es wenigstens den Grundbestandteil, das frische Quell-Wasser - dann halt ohne die „alkoholischen“ Zusätze in Form von Hopfen, Malz und Hefe. Ein Blick in die Karte bringt nun die ernüchternde Erkenntnis, dass dieser tolle Bergtag am Schluss noch mit einem ziemlich lätschertem Forststrassenhatscher entlang der Schwarzachen zu Ende gehen wird (die Füße sind in den durchnässten Schuhen gequollen...) – aber schließlich wartet mit dem Erreichen des Parkplatzes die ersehnte „flüssige Tourenbelohnung“ auf uns...

Bild 1: Adlerkopf-Hauptgipfel vor Vorderlahnerkopf und Reifelberg; rechts der Grat hinauf zum Fischbachkopf
Bild 2: Adlerkopf-Hauptgipfel vor der Hörndlwand; zwischendrin der Saurüsselkopf
Bild 3: Auf halben Weg der Blick zurück auf die Adlerköpfe, dahinter der Rauschberg
Bild 4: Heutal – Loferer Alm – Loferer Steinberge (links noch etwas von den Leogangern)
Bild 5: Schwarzachenalm; dahinter der Kailash, äh sorry, natürlich das Sonntagshorn :laugh:

Offline AbseitsAufwärts

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Der Weg war vorher schon ausgeschnitten aber recht zugewachsen. Nicht frisch hergerichtet. Am Anfang des Steiges waren Äste aufgeschichtet damit man da nicht langgeht. Ein paar Äste hab ich zurückgestutzt damit man ohne größeren Latschenkontakt durchkommt, ja, aber nicht den kompletten Wegverlauf (nur bis zu dem Felsgipfel nach den "Höllenotterkopf") und nicht in dem Ausmaß. Das heisst, da sind andere durch,  das war ich nicht! Es handelt sich wohl um eine der zahlreichen Wegesanierungen und Neuanlagen im Chiemgau. Siehe auch: http://abseits-aufwaerts.blogspot.de/2016/04/wegesanierung.html  Ich vermute mal stark das es sich um Jäger handelt, denn viel Wald gibt's da oben nicht. Ob die mit eurer Steig Eintragung in die Online Karte und diesem Bericht hier so glücklich sind, bezweifel ich mal ganz stark. Die Adlerkopfsteige gehen soweit ok, das ist ja auch mit den Grundeigentümern (staatlich) abgesprochen (siehe Zeitungsbericht, der "Wegewart" darf auch mit dem Auto bis zum Ende der Forststrasse hochfahren). Desweiteren, auch wenn ihr keine gesichtet habt, (zu früh im Jahr wohl in der Höhe) möcht' ich noch darauf hinweisen, das mit den Kreuzottern nicht zu spassen ist.

Edit: Mittlerweile hab' ich mich telefonisch erkundigt beim Forstamt. Dieser und andere Steige in diesem Gebiet, also die Ausbesserungsarbeiten und tw. Neuanlagen  wurden vom zuständigen Revierleiter in Auftrag gegeben und an die Holzknechte und Jäger weitergegeben, die diese dann ausgeführt haben (teils/teils). Die Steige dienen i.d.R. Jagdzwecken. Eine Hochsitzjagd wird in diesem Gebiet fast nicht mehr betrieben, siehe: http://www.lwf.bayern.de/mam/cms04/waldbau/dateien/a84-gebirgsforstwirtschaft-ein-anspruchsvolles-handwerk.pdf
Hier die Gebietsaufteilung:
http://www.baysf.de/fileadmin/user_upload/01-ueber_uns/05-standorte/FB_Ruhpolding/Forstbetrieb_Ruhpolding.pdf