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Autor Thema: Rastkogel am 16.07.2014  (Gelesen 1582 mal)

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Offline Reinhard

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Rastkogel am 16.07.2014
« am: 18.07.2014, 08:14 »
Ich habe in dieser Urlaubswoche das schöne Wetter genutzt und ging für zwei Tage auf die Weidener Hütte. Genauer gesagt fuhr ich. Vom Parkplatz Innerst zuerst eine kurz Schiebestrecke, dann über die Nurpensbachbrücke. Der Wirtschaftsweg zur Nafingalm war wenige Minuten nach dem Parkplatz erreicht. Von da an ging's gemütlich auf breiter, glatter Forststraße bis zur Weidener Hütte. Da es erst früher Nachmittag war, beschloss ich die Gegend mit dem Bike etwas zu erkunden. Ich fuhr deshalb weiter in Richtung Abzweigung des Weges zum Rastkogel, um zu erkunden, ob es sich lohnt, für die morgige Tour bis zur Abzweigung mit dem Rad zu fahren. Der Weg zur Abzweigung ist länger als gedacht. Von dort aus bis zum Geiseljoch dauert es nur noch ca. 20 Minuten. Also habe ich dieses auch noch mitgenommen.
Am Geiseljoch weist ein Schild in 2 Std. zum Rastkogel. Damit war meine Route für den nächsten Tag klar: Mit dem Bike bis zum Geiseljoch und von dort aus per Pedes zum Rastkogel. Eine sehr knieschonende Alternative!

Und so kam es auch: Am nächsten Tag hinauf zum Geiseljoch, das Bike gut abgesperrt (es könnte ja jemand auf dumme Gedanken kommen) und die Wiese hinauf Richtung Osten. Über das Nafingjoch und Nurpensjoch gelangte ich zum Westgrat des Rastkogel. Nur zum Gipfel hin muss man ein paar Mal Hand anlegen, ansonsten ist der Weg recht einfach. Am Gipfel dann wechselten sich grandiose Weitsicht und dunkle Nebelwolken ab. Auf demselben Weg ging es dann zurück. Dabei herrliche Blicke hinüber auf die Zillertaler Alpen mit Möseler, Zsygmondyspitze,  Riffler, Olperer etc. Auf der Weidener Hütte noch einen Kaffee zu mir genommen und dann begann der "Downhill" nach unten.

Die Weidener Hütte ist übrigens mit Abstand die sauberste, die ich bisher besucht hatte. Da können sich manch andere Wirte ein Beispiel daran nehmen. Die Zimmer waren ca. zur Hälfte belegt. Vom Wetter her hatte ich Glück: Die ganzen zwei Tage (außer einmal kurz in der Nacht) fiel kein Tropfen vom Himmel. Die Wege sind alle gut gepflegt und gut begehbar. Beim Gipfelabstieg habe ich mich zeitweise einem "Tiroler Landschaftsmaler" mit rotem und weißem Farbeimer angeschlossen, der neben den Farbmarkierungen für die Sicherheit des Weges sorgte.

Alles in allem eine schöne Tour. Man kann sie auch an einem Tag unternehmen, muss aber früh aufstehen. Neben den ca. 1600 Höhenmetern (mehrere Zwischenanstiege) muss man mit dem längeren Weg über die drei Jöcher rechnen.

Die Karte habe ich übrigens mit Dianacht erstellt.
Wer den Track genauer anschauen will - Link auf den Track:  http://geo.dianacht.de/topo/?track=34281
(der Link ist nur einige Wochen gültig)

Foto 530a: Die letzten 45 Minuten zum Gipfel über den (relativ) einfachen Westgrat.
Foto 465a: Rückfahrt vom Geiseljoch . Weiter unten der Nafingsee und die Almen mit der Weidener Hütte.
Foto 667a: Gipfelblick Richtung Kellerjoch

roBerge.de

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« am: 18.07.2014, 08:14 »

Offline Reinhard

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Rastkogel über die Weidener Hütte
« Antwort #1 am: 27.01.2016, 20:10 »
Die lange Tour auf den Rastkogel befindet sich seit heute auch in der roBerge-Tourendatenbank.
Schon mal für die nächste Saison vormerken:

Rastkogel - Vom Inntal über die Weidener Hütte

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