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Wer war das?

Begonnen von eli, 19.11.2012, 20:03

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eli

Servus roBerge - Biologen, resp. Zoologen!

Im lichten Hochwald am Pölven kam ich vor ein paar Tagen an einer Stelle vorbei, wo offensichtlich die Rupfung eines Vogels  stattgefunden hat. Dazu habe ich nun mehrere Fragen an die Experten:
- Können  das die Schwungfedern eines männlichen Kuckucks sein? Ein Eichelhäher war es doch wohl eher nicht.
- Ist es richtig, dass das das (  ??? ) Werk eines Fuchses war? Zum einen lagen die Federn alle eng verstreut beieinander und zum anderen fehlt ja offensichtlich der untere Teil des Federkiels. Und Füchse beißen ja einzeln oder büschelweise den unteren Teil ab.
- Ein Habicht doch wohl eher nicht, denn der soll ja die Federn mit einem Ruck heraus ziehen und die Kielspitze bleibt unversehrt?

Komme morgen noch mal an diesem Ort vorbei und mach`mich dann über Länge der Daunen und Federn und den Geruch schlau. Den Fuchs soll man ja angeblich noch riechen können.

Hawedere und danke

eli

indian_summer

Zitat von: eli am 19.11.2012, 20:03

- Können  das die Schwungfedern eines männlichen Kuckucks sein? Ein Eichelhäher war es doch wohl eher nicht.



Man kann die Größe der Federn ja so auf dem Bild schlecht einschätzen, aber meines Wissens nach schaun auch die Federn vom Buntspecht so schwarz-weiß aus.

E.

Brixentaler

Ich habe eine sehr ähnliche Feder hier zuhause (ich sammelte früher Federn ::)). Ich weiß immer noch nicht genau welchen Vogel sie jemals angehörte, weil es verschiedene Vogelarten gibt die eine solche Federzeichnung haben: Siehe z.B. auch dieses Bild. Aber ein Kuckuck ist durchaus sehr wahscheinlich - einem Eichelhäher würde ich sie dagegen nicht zuordnen.

Nachtrag: passend zum Thema ein Lied vom Fredl... ;D

thomas_kufstein

Also ich glaube, dass as ziemlich sicher ein Kuckuck war:
http://m.federbestimmung.de/birdprofile.php?bird=96

Bei Spechten sind die weißen Flecken eher symmetrisch auf beiden Seiten.

Servus,
Thomas

eli

Vielen Dank vorerst Elisabeth, Thomas und Christian.  :)

Muss jetzt erst mal meine Bilder und  Gedanken ordnen. Außerdem hat mich der Berg auch ein wenig gerupft!  ;D  Morgen dann mehr.

Hawedere

Michael

eli

Servus beinand,

bin ja gestern beim Abstieg vom Gr. Pölven teils den selben Weg wie beim Kl. Pölven runter gegangen,  habe aber die genannte Rupfungsstelle einfach nicht mehr gefunden.

Etwas entfernt davon fand ich noch Restfedern , die wohl von der selben Rupfung noch stammen. Allerdings sind diese Federn deutlich kleiner als die ursprünglichen. Auf dem Bild sieht man, dass es diesmal wohl eine Deckfeder mit dunigem Endteil ist ( oben ), während die untere vielleicht eine Schwungfeder sein könnte, weil gebogen und assymetrisch in den Fahnen. Sie wirkt grau und hat einen grünlichen Glanz. Die Dunen ( Daunen) schimmern ganz leicht bläulich.
Die Federn vom ersten Bild waren deutlich größer; anhand der Fichtennadeln ( ca 3cm ) kann man wohl auch auf ihre Länge schließen, Elisabeth. So um die 18 - 20 cm.
Der Fredl Fesl hat schon recht mit seinem Lied, Christian: " Die Welt hat an Vogel.... weniger "  :D

Hawedere

eli



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