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Autor Thema: Steinernes Meer: Breithorn und Schottmalhorn 18./19.08.2012  (Gelesen 3392 mal)

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Offline schneerose

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Servus,

wenn das Wetter schon mal Samstag und Sonntag mitspielt (ist in dem Sommer ja auch keine Selbstverständlichkeit  ::)), gibt´s natürlich kein Halten.  ;D
Am Samstag ging´s bei anfangs noch angenehm frischen Temperaturen von Saalfelden über den Südwandsteig auf´s Breithorn. Ab den Latschen, durch die´s steil raufgeht, war´s bereits recht aufgeheizt und bei der unguten „Greierei“ oberhalb, bis man endlich an den Fels rankommt, war die Hitze auch nicht hilfreich. Erst ab den Felsen und dann am Grat ging ein kühles Lüftchen.
Am Gipfel dann beste Sicht, da ließ es sich aushalten.  :)
Über den Normalweg runter zum Riemannhaus (Wasser!) und nach Stärkung über den Wallfahrerweg zum Kärlinger Haus (Wasser!).
Abends dann noch ein kleiner Spaziergang incl. Mankeibeobachtung auf den Feldkogel.

1. im Vordergrund Persailhorn, dahinter links die Leoganger, rechts die Loferer
2. über´s Steinerne Meer zum Watzmann
3. Ramseider Scharte

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« am: 20.08.2012, 20:02 »

Offline schneerose

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1. Wallfahrerweg
2. Lacke mit Rotwandl
3. Baumgartl, immer wieder schön, wenn man von der Steinwüste wieder in´s Grün eintaucht  #angel#

Offline schneerose

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Auch Sonntag früh war´s noch schön kühl, der Funtensee lag morgens noch unter Nebel. Im Stuhlgraben ging´s rauf zum Toten Weib, einem Gedenkstein, und ab da weglos, aber unschwierig  zum Brandenberg. Gipfelkreuz gibt´s keins, nur einen Stecken, damit man auch weiß, daß man oben ist.  >:D

Der nächste Gipfel, das Schottmalhorn, wartet schon. Da wurd´s dann allerdings für mich ganz schön happig, einige II-er Stellen, aber das schlimmere ist die Ausgesetztheit. Oben am Grat gibt´s eine Stelle, wo´s rechts und links gehörig runterpfeift.  :o Hab dann auch eine gefühlte Ewigkeit bis zum Gipfel gebraucht, vor allem, weil ich inzwischen den „Tick“ entwickelt hab, schwierigere Stellen sofort wieder abzuklettern, sonst hab ich oben keine Ruhe, wenn ich dauernd überleg, wie ich da jetzt wieder runter komm.  ;) I-wann ist dann doch das Kreuz aufgetaucht, mit wunderschönem Tiefblick zum Funtensee und Kärlinger Haus und auch der Königsseeblick ist nicht von schlechten Eltern. Das Gipfelbuch ist von ´88, ca. 10 Einträge/Jahr, ich war heuer die 8. Da hat noch viel Platz.  :D

Nach einer Rast ging´s am selben Weg wieder runter (war dann doch recht froh, als ich wieder auf „sicherem“ Boden stand  ;)) und zurück zum Toten Weib. Von dort über die Hochfläche des Steinernen Meeres hinweg zum Riemannhaus.
Da rüber hat die Hitze dann allerdings gnadenlos zugeschlagen und die zuvor angedachte Überschreitung der Schönfeldspitze über die Buchauer Scharte hab ich dann gleich mal in´s Reich der Hirngespinste abgeschoben. Allein der Gedanke an weitere 400 hm im Aufstieg ließ mich schon fast dehydrieren.  :P Das leichte Auf und Ab zum Riemannhaus (Wasser!) hat gereicht.

Der Abstieg über den Ramseider Steig war dann so heiß wie befürchtet, in den Latschen weiter unten wurd´s noch ein bißchen heißer. Gut, daß man am Weg zurück nach Saalfelden noch am Fürstenbrünnl (Wasser!) vorbeikommt.

Brigitte

1. Totes Weib
2. Brandenberg mit Schönfeldspitze
3. Schottmalhorn

Offline schneerose

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1. Funtensee
2. Königsseeblick

Online eli

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Respekt schneerose!  :)

Da hast du dir ja mit dem Schottmalhorn den, wie J.Burghardt in seinen " Vergessenen Pfaden" schreibt, mit dem Wildalmkirchl technisch schwierigsten Berg im Steinernen Meer herausgesucht!  
"Tausendfach gesehen und doch so selten bestiegen!! " 8), von einem recht  vitalen Weib  :D

Hawedere

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